Vielleicht erinnert ihr euch noch, bereits im Februar haben wir zum ersten Mal darüber berichtet, dass niemand geringerer, als der neunfach-oscarnominierte britische Kameramann ROGER DEAKINS (61) ein möglicher Kandidat für den Posten des Chef-Kameramannes beim nächsten Bondabenteuer ist.
Wie DEAKINS heute auf seiner Website bestätigte, wird er nun tatsächlich mit Regisseur SAM MENDES (beide drehten bereits “Zeiten des Aufruhrs” (2008) und “Jarhead” (2005) zusammen) am nächsten Bondfilm arbeiten. DEAKINS merkte außerdem an, dass die Dreharbeiten für Daniel Craigs 3. Auftritt als 007 im November 2011 beginnen werden.
Bekannt wurde DEAKINS u.a. durch seine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Coen-Brüdern (zB. “The Big Lebowski”, “O Brother, Where Art Thou?”, “A Serious Man” oder zuletzt “True Grit”), konnte jedoch trotz seiner 9 Nominierungen die begehrte Statue noch nie mit nach Hause nehmen. Vielleicht klappt’s ja mit BOND 23?! :)
Großartige Neugikeiten – oder was meint ihr?
JamesBond.de bleibt am Ball!
Der Beitrag wurde
1 Jahr zuvor am
Sonntag, den
1. Mai 2011 um
20:54 Uhr veröffentlicht
und wurde unter
Bond 23 abgelegt.
Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den
RSS 2.0 Feed verfolgen.
Du kannst einen
Kommentar schreiben, oder einen
Trackback auf deiner Seite einrichten.
Am 1. Mai 2011 um 22:10 Uhr
Das sind natürlich großartige Nachrichten.Vielleicht schafft Roger Deakins diesesmal tatsächlich den Oscar.Und mit Sam Mendes haben wir ja auch einen Regisseur an Bord mit dem die Bond-Reihe endlich mal wieder einen Oscar gewinnen könnte.Ich hoffe das es bei beiden klappt!
Am 1. Mai 2011 um 22:38 Uhr
Ich würde einem Bondfilm so gern mal wieder eien Oscar gönnen, aber ich glaube dafür werden die Filme von der Academy einfach zu wenig gewürdig, weil es sich nach deren Meinung schlicht und ergreifend um einen Actionfilm handelt.
Wobei die Bondreihe seit Craig bewiesen hat, dass Bond weitaus mehr, als nur Ation ist…
Ich drück ebenfalls die Daumen, dass das mit nem Oscar mal was wird. Egal in welcher Kategorie auch immer!
Am 5. Mai 2011 um 20:25 Uhr
ich finde, dass das die erste schlechte nachricht ist. deakins ist ein mann alter schule.
und genau da könnte das problem sein. den bildern wird evtl. die nötige dynamik fehlen. schade.
Am 7. Mai 2011 um 10:45 Uhr
Ich will mich mal so ausdrücken: Ich bin Bond-Fan und schaue mir diese Filme seit 15 Jahren, nicht nur aus Unterhaltung, sondern auch bewusst, an. Die Craig Bond-Bonds haben eine videoclipartige Dynamik. Die alten Bonds mit Connery sind sehr klassisch, und so inszeniert, als könnte der Superspion auch von Cary Grand gemimt sein. Die ersten zwei Filme der Serie mit Moore sind teils ähnlich angelegt, wenngleich albener und selbstironischer. Erst ab 1977 kam der erste modern inszenierte Bond, nämlich “Der Spion der mich liebte”. Damals nach “Diamantenfieber”, kommerziell wieder sehr erfolgreich. Bloß erscheint genau dieser Bond, der erstmalig auch in der Moore-Ära erfolgreich war, heute als lahm. Zuweilen kommt der Eindruck auf, er hat Probleme Fahrt aufzunehmen. Damals war er jedoch ein riesen Hit. Das Jahrzehnt und die eingeschränkten technischen Möglichkeiten mögen dabei entschuldigen. Die Hautnahinszenierung bei Craig ist cool, aber umstritten. Sie ist so flott, dass Puristen Schwierigkeiten haben, gefesselt zu werden. Auch mir erschien es teils als zu schnipselartig. Dazu zwei Beispiele: Ich finde die Dynamik von “Die Welt ist nicht genug” zeitgemäß angemessen. Die von “Goldeneye” dagegen als klamm und langweilig, beinahe einschläfernd. Wenn also den Machern ein guter, inszenatorischer Kompromiss zwischen “Goldeneye” und “Ein Quantum Trost” gelänge, wäre das grandios! :-)