Die beiden amerikanischen Drehbuchautoren Neal Purvis und Robert Wade, die seit dem Drehbuch zu DIE WELT IST NICHT GENUG an jedem weiteren James-Bond-Film mitgearbeitet haben (2x Brosnan, 3x Craig), zuletzt auch am Drehbuch zu SKYFALL (das dann von John Logan noch einmal überarbeitet wurde), verabschieden sich nach 5 Filmen offiziell vom Bond-Franchise.
In einer Pressemitteilung vom Doha Tribeca Film Festival in Qatar erklärt das Duo, dass es überhaupt sehr überrascht gewesen sei, so lange für Bond schreiben zu dürfen (manche Bondfans auch! :)). Eigentlich wollten sie auch schon nach EIN QUANTUM TROST aufhören, nun sei wohl aber mit SKYFALL der Höhepunkt erreicht, an dem man sich nun verabschieden möchte.
Laut Purvis & Wade soll die Storyidee für BOND 24 übrigens von Regisseur Sam Mendes und John Logan stammen, letzterer dürfte derzeit bereits am Drehbuch für den SKYFALL-Nachfolgefilm arbeiten und soll bereits im Sommer einen ersten Entwurf bei EON Productions abgegeben haben. Derzeit ist der Kinostart von BOND 24 für Ende 2014 bzw. spätestens 2015 geplant. Ob auch Sam Mendes noch einmal zurückkehrt, ist derzeit noch ungewiss – Mendes betonte in zahlreichen Interviews in den letzten Wochen, dass er zwar grundsätzlich nicht abgeneigt wäre, er aber bereits in SKYFALL alles hineingepackt hätte, was er in einem Bondfilm sehen wolle. Nur, wenn er das Gefühl habe, in der Lage sein zu können, noch einen weiteren Bondfilm nach seinen Ideen und Ansprüchen zu schaffen, würde er auch für BOND 24 zusagen. Dass die Grundidee von BOND 24 von ihm stammt, ist da jedenfalls schon einmal eine gute Ausgangsposition…
Hier die Pressemitteilung der beiden Drehbuchautoren (via comingsoon):
As Skyfall becomes the most successful Bond film in its 23 film history, British screenwriting duo Neal Purvis and Robert Wade took part in a master class at the fourth Doha Tribeca Film Festival (DTFF) to lift the lid on writing for one of the iconic film franchises of all time.
“When we were originally asked to come in to meet the Bond people, we weren’t expecting to be walking straight into a meeting with Barbara Broccoli and Michael G. Wilson” said Neal Purvis, describing the moment they first started collaborating with franchise’s producers. “Usually there are many other layers of people that stop you getting to the head honchos and we certainly were not expecting to be kept around for 15 years”
“When we met Eon Productions, only two of our screenplays had been made into films. It just seemed preposterous to us that they wouldn’t have other writers on the project” added Robert Wade. “But they’d read a few of our other scripts and liked our sense of character and action. If there’s action without a story or a character angle, then it’s just boring.”
Meeting at 22, the pair who has been writing together for 28 years wrote their first script during the Los Angeles Olympic Games.
“The British Film industry in 1984 was not in a great shape. We’d write pop video’s to make extra money,” said Purvis. ”The tragedy is we were getting paid in the 80’s what screenwriters are still being paid today”
Since then, they’ve written a total of 41 scripts, with ten being made into films. Wade said “We were told don’t expect anymore than one in ten of your screen plays to be made. She was right. We thought yes, that’s probably true, however that won’t apply to us.”
“Now were on our 41st script and have have ten films made. You wouldn’t write each day if you didn’t believer that your scripts were going to be made,” added Purvis.
Addressing the production delays this latest outing, the duo shed light on how important this additional time was “We benefited from the delays as we hadn’t gotten the story right. The film would not have been made without them,” explained Wade.
“The third act wasn’t right. We gave ourselves a few weeks to come up with a new concept, which ultimately became a metaphor for our journey working on these movies – our own Skyfall” added Purvis.
When pushed on if the partners were intending to write more Bond films Wade said “We’re very happy to have done five Bond movies, I think we’ve gotten it to a good place. I know that John Logan and Sam Mendes have come up with a plot for another one, which takes the pressure off because these films take up a lot of time.”
Purvis added, “We were going to stop with Quantum of Solace, but it’s good to go out on a high with Skyfall.”
Asked about other projects outside of Bond, Wade divulged “We did get hired to write a script about Elton John stealing 11 of the best footballers in the world, to play against a team of robots on another planet. “That was our second paid job,” explained Purvis.
And what’s the only thing as a bond writer you can’t do? “Time Travel” says Purvis. “And killing him off” said Wade, before adding “although we have been tempted.”
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@ Fr. Leute mit Hang zur Nostalgie kritisieren ist ja gut und recht dann muss mann aber nicht die Logikfehler of the old Bondtime hervorhohlen. Und wir haben auch andere Mängel als nur bei der Logik in den Disskusionen auf dieser Seite gefunden. Richtig gute technische Hilfsmittel und Seriosität bezüglich Geheimdienstchefs Behandlung von Daten und fehlt in Skyfall.
@ Manuel
Wer streitet das ab?! Niemand!
Wer jedoch die Logiklöcher neuer Bond-Filme kritisiert, sollte auch wissen, dass alle Bond-Filme Logiklöcher enthalten – das fängt bereits bei denen mit Sean Connery an!
Ich denke, dass ein Film, wenn er 100 % logisch sein soll, allein schon keinen Titelhelden haben darf, da dieser, laut Dusko Popov (mal googeln!), nicht lange überleben würde, wenn er so wäre wie James Bond.
Daher finde ich es nicht hilfreich, die fiktionale Welt eines James Bond mit der realen Welt zu vergleichen!
Und jeder hat da andere Schwerpunkte. Das ist ja auch völlig OK!
Die einen lieben eben das eine Genre mehr als das andere.
Es ist völlig klar, dass SF nicht 100 % logisch ist. Kein Film ist das.
Ich begrüße bei SF vor allem den gelungenen Genremix, den es auch bei anderen Bond-Filmen gibt, allerdings mit anderen Genres! Ist das so schwer zu verstehen?
Und wenn hier schon über Logiklöcher sinniert wird, dann nehmt zur Kenntnis, dass die früheren Bond-Filme viel unlogischer sind.
Ich verstehe, wie gesagt, alle Nostalgiker, aber es gibt viele neue Bond-Fans, die die eingeschlagene Richtung außerordentlich begrüßen.
Und die freuen sich, dass SF so ist wie er ist!
Und ALLEN kann man es nicht recht machen! Es gab sogar schon zu Connerys Zeiten Leute, die die Bond-Filme kritisierten.
Wir können gerne darüber reden, welche Schwerpunkte bei einem Bond-Film nun Willkommen sind, oder auch nicht.
Aber wir müssen bzw. sollten nicht persönlich werden und auf billige Polemik zurückgreifen.
Das ist sinnlos! :-)
Fr. Der Typ heisst dusan Popov und ich versteh leider kein Serbisch habe nur ein ppar traurige Videos gesehen Melancholie ist ok aber nicht hier.
@ Manuel
Ich meinte Dusko Popov!
Und ich habe keine Ahnung von was Du sprichst.
Melancholie ist ein Charakterzug. Das hat mit dem, was ich schrieb, nichts zu tun!
Also in Wikipedia und in Google findet man ihn am ehestens mit Vornamen Dusan. Aber auch wen man Dusko Popov eingibt kommt man auf die gleichen traurigen Videos. Melancholie und Ironie durch einen fremden im MI6 verursacht nein dass brauchen wir wirklich nicht. Mir könnten jetzt natürlich ein Zerrbild von dem Bond erstellen der von allen gewünscht ist der düster und makaber wäre und unter Regie von Christopher Nolan zum heldenhaften dunklen Rächer wird mit irgend so einer lebenserhaltenden Maske und produziert und Hauprolle gespielt von Ben Affleck.