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Girls von 1973 bis 1989

von Gernot

Solitaire – Leben und sterben lassen [Jane Seymour]
Die am 15. Februar 1951 in England geborene Joyce Penelope Wilhelmina Frankenberg begann als Model ihre Karriere. Mit 17 nannte sie sich um da ihr ihr richtiger Name viel zu lange war. Albert R. Broccoli entdeckte sie, als sie in der TV-Serie „Onedin Line“ auftrat und sie wurde sofort zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. „Leben und sterben lassen“ brachte ihren Durchbruch und Jane wurde sogar vom Magazin „Bravo“ mit dem „Silbernen Otto“ ausgezeichnet. Trotzdem mochte sie ihre Rolle als Solitaire nicht, da sie ihr schauspielerisches Können nicht unter Beweis stellen konnte. Ihre bekannteste Rolle spielte sie jahrelang als „Dr. Quinn“ in der gleichnamigen TV-Serie (1993-2001), für die sie 1996 mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Sie ist mehrfach verheiratet, hat 4 Kinder und angagiert sich auch außerhalb des Filmgeschäftes (z.B. als UNICEF-Botschafterin).

Mary Goodnight – Der Mann mit dem goldenen Colt [Britt Ekland]
Ihren ersten Fernsehauftritt hatte die 15-jährige Schwedin Britt-Marie Ekland in einem Werbefilm für eine Zahnpasta. Als sie von einem Talentsucher Peter Sellers vorgestellt wurde, verliebten sich beide und heirateten kurz nach ihrem ersten Treffen, 4 Jahre später ließen sie sich wieder scheiden. Als sie nach dem ersten 007-Vorstellungsgespräch wieder nach Hause geschickt wurde, klappte es beim zweiten und sie bekam eine Gage von rund 40.000 Dollar, die für eines der Haupt-Bondgirls nicht sehr hoch war, aber sie wollte unbedingt bei „Der Mann mit dem goldenen Colt“ dabei sein. In den 70ern soll sie eine Affäre mit Rod Stewart gehabt haben, welcher für sie das Lied „You are in my Heart“ geschrieben haben soll.

Andrea / Octopussy – Octopussy [Maud Adams]
Die am 12. Februar 1945 als Maud Solveig Christina Wikstrom geborene Schwedin spielte in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ Andrea und in „Octopussy“ die gleichnamige geheimnisvolle Octopussy. Sie ist bis heute die einzige, die in verschiedenen Bondfilmen das Haupt-Bondgirl spielte. Wie viele ihrer Bondgirl-Kolleginnen begann auch sie als Model, obwohl sie eigentlich Dolmetscherin werden wollte, da sie 4 Sprachen flüssig spricht. Sehr erfreut war sie über den Titel „Octopussy“ jedenfalls nicht: Roger Moore ärgerte sie etwa, in dem er am Titelblatt einen weiteren Arm dazuzeichnete, der in eine nicht jugendfreie Stelle führte. Angeblich trieb Mr. Bond am Set noch weitere Scherze, die aber geheim blieben. Als sie einige Jahre später zufällig am Set zu „Im Angesicht des Todes“ anwesend war, erhielt sie einen kurze Cameo-Auftritt und somit „ihren“ 3. Bondfilm.

Major Anya Amasova – Der Spion, der mich liebte [Barbara Bach]
Nachdem die 1947 geborene Amerikanerin mit österreichischer Abstammung (ihr Vater war ein aus Österreich in die USA ausgewandeter Jude) bereits mit 16 zu Modeln anfing und sehr erfolgreich war, wechselte sie zur Schauspielbranche und wirkte am Anfang in mehreren TV-Shows mit. In „Der Spion der mich liebte“ bekam sie den bis dato größten weiblichen Part in einem Bondfilm, der die Serie auch ein wenig revolutionierte. In zweiter Ehe ist sie mit Ex-Beatle Ringo Starr verheiratet und lebt derzeit in England bzw. Amerika.

Holly Goodhead – Moonraker [Lois Chiles]
So wie fast alle Bondgirls fing auch die Amerikanerin als Model an. Als sie gerade bei den Dreharbeiten zu „Tod auf dem Nil“ war, bekam sie die Rolle als Bondgirl in „Moonraker“ angeboten. Ursprünglich war sie für die Rolle der Major Amassova in „Der Spion, der mich liebte“ gedacht, die Rolle ging dann jedoch an Barbara Bach. Nach dem Bondauftritt hörte man nicht mehr all zu viel von ihr, bis auf einige Szenen in der Serie „Dallas“ tauchte sie nicht wieder auf. 2005 war sie im Finale der 5. Staffel der erfolgreichen amerikanischen TV-Serie „CSI“ zu sehen, ihr Freund Quentin Tarantino führte Regie und schrieb das Drehbuch. Derzeit lebt sie in den Vereinigten Staaten und unterrichtet an einer Universität.

Melina – In tödlicher Mission [Carole Bouquet]
Die 1957 geborene Französin spielte in nur wenigen Filmen mit und wie sie selbst zu ihrem Auftritt in „In tödlicher Mission“ sagte, sei es eine amüsante Erfahrung gewesen, von der sie aber nicht profitieren konnte. In Paris wurde sie 1990 für ihre Rolle in „Zu schön für Dich“ mit dem „Cesar“ als beste Schauspielerin ausgezeichnet. 2004 hatte sie übrigens eine Gastrolle in der letzten Folge der bekannten TV-Serie „Sex and the City“.

Stacey Sutton – Im Angesicht des Todes [Tanya Roberts]
Die gebürtige, aus einfachen Verhältnissen stammende New-Yorkerin, Ex-Model und „Playboy“-Playmate wurde als Julie Rogers in der Serie „3 Engel für Charlie“ bekannt und heiratete in jungen Jahren den Autor Barry Roberts. Um in „Im Angesicht des Todes“ mitzuspielen, musste sie ihre Haare blondieren und als Roger Moore sie während eines Drehs einer Liebeszene ärgerte, donnerte sie ihm angeblich eine Vase über den Kopf ;) In den vergangen Jahren hatte sie mehrere Auftritte in der amerikanischen Sitcom „Die wilden Siebziger“.

May Day – Im Angesicht des Todes [Grace Jones]
Bevor sie mit 12 nach New York auswanderte, wurde sie am 19. Mai 1952 auf Jamaika geboren :). Dort startete sie, wie könnte es anders sein, eine Modelkarriere. Neben dem Modeln begann sie auch zu singen und schaffte bald den Durchbruch. Als sie 1984 neben „unserem“ Arnie in „Conan, der Barbar“ agierte, wurde sie als Bondgirl in „Im Angesicht des Todes“ engagiert. Die Kickboxerin und Reiterin drehte fast alle ihre Stunts selbst. Jones war natürlich auch jahrelang als Sängerin erfolgreich: 1985 schaffte sie es mit ihrem Song „Slave to the Rhythm“ auf Platz 4 der deutschen Musikcharts. Ihre letzte bekannte Filmrolle hatte sie 1992 neben Eddie Murphy in „Boomerang“.

Kara Milovy – Der Hauch des Todes [Maryam d’Abo]
Die gebürtige Engländerin fing mit 19 Jahren am „Drama Centre“ in London zu studieren an und wirkte ein paar Jahre später in ersten kleineren Filmrollen mit. Nachdem sie einige male bei Bondvorstellungsgesprächen abgewiesen wurde, klappte es 1986 zu „Der Hauch des Todes“ und sie bekam Cello- und Reitunterricht. Dazu musste sie ihr Englisch „verschlechtern“, da man von ihrer Figur eine gebrochene Aussprache verlangte. 1987 zog sie sich für den „Playboy“ aus, der Durchbruch gelang aber auch ihr nicht mit der Bondrolle. 2002 veröffentlichte sie das Buch „Bondgirls Are Forever“, eine gleichnamige TV- und DVD-Produktion folgte (welche 2006 aktualisiert wurde).

Pam Bouvier – Lizenz zum Töten [Carey Lowell]
Durch Zufall wurde man auf die 1961 geborene Amerikanerin aufmerksam und prompt tauchte sie auf dem Cover des „Glamour“-Magazins auf. Vor ihrem Auftritt in „Lizenz zum Töten“ agierte sie in einigen Filmen mit. Nach Bond studierte sie Literatur, heiratete Schauspieler Richard Gere und wurde Mutter. Nach LTK war sie unter anderem auch in den 2 erfolgreichen Filmen „Schlaflos in Seattle“ (1993) und „Leaving Las Vegas“ (1995) zu sehen. Zuletzt spielte sie eine Staatsanwältin in der TV-Serie „Law and Order“.

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