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Der Hauch des Todes

von Christian Jung

   

Übersicht:

Originaltitel: The Living Daylights
Deutscher Titel: Der Hauch des Todes
Jahr: GB 1987
Deutsche Erstaufführung: 13.08.1987
Produktion: Albert R. Broccoli & Michael G. Wilson
Regie: John Glen
Musik: John Barry
Drehorte: Österreich (Wien & Kärnten), Morocco,
Italien, England, Pinewood;
Länge: 130 Min.
Preise: Goldene Leinwand 1988;
Titelsong: „The Living Daylights“ – A-Ha

Besetzung:

James Bond Timothy Dalton
Kara Milovy Maryam d‘ Abo
Brad Whitaker Joe Don Baker
Kamran Shah Art Malik
General Koskov Jereon Krabbé
General Puschkin John Rhys-Davies
Necros Andreas Wisniewski
M Robert Brown
Miss Moneypenny Caroline Bliss
Q Desmond Llewelyn

Inhalt:
Bond wird nach Bratislava geschickt um den russischen Agenten Koskov per Pipeline (!) nach Österreich überlaufen zu lassen. Da der russische Agent nur knapp einem Anschlag entgangen ist, fährt Bond noch einmal nach Bratislava zurück und lernt dort die wunderschöne Kara kennen, die der Sniperschütze war, der Koskov hätte töten sollen. Als sich herausstellt, dass das mögliche Attentat auf Koskov nur gestellt war, fliehen beide wieder zurück nach Österreich und schließlich über Wien nach Tanger. Dort stellt sich heraus, dass einige Drogen- und Waffenschmuggler hinter der gesamten Affäre um Koskov stecken.

Backgroundstory:

  • Das Budget von „Der Hauch des Todes“ betrug ungefähr 30 Millionen Dollar.
  • Eigentlich wollte Michael G. Wilson unbedingt Sam Neill als nächsten 007 sehen, von dem jedoch Broccoli nicht überzeugt war, denn er wiederum wollte einen gewissen Lambert Wilson haben. Letztendlich machten nur mehr der Waliser Timothy Dalton und der Ire Pierce Brosnan das Rennen. Als Brosnan schon fix angagiert zu sein schien, verlängerte NBC den Vertrag mit Brosnan und weitere „Remington Steele“ -Folgen wurden gedreht. Als nun auch endlich Dalton Zeit hatte, einen Bondfilm zu drehen, wurde er schließlich doch noch geholt.
  • Der Film fiel wieder einmal in die Hände der „Schere“: So wurde zB. eine Szene mit Ex-Miss-Austria Andrea Stockinger, in der sie Maryam d’Abo ihr blaues Kleid verkauft, rausgeschnitten. Ebenfalls fand man einen Mord im Prater in der Geisterbahn für überflüssig. Aber die wahrscheinlich berühmteste geschnittene Szene ist jene in Tanger, in der Dalton per „fliegendem Teppich“ über Stromleitungen „schwebt“, auf ein Dach rutscht und dann auf ein Motorrad aufspringt.
  • Während der Dreharbeiten tauchte eine Version des Filmes ohne Actionszenen auf. Doch sogar dieses Teil kostete ungefähr etwas über ATS 3.000.- (DM 450.-).
  • In Wien belohnte Timothy Dalton den Fiaker-Kutscher mit 500 Schilling und schrieb auf beiden Seiten des Scheines ein Autogramm.
  • Alle Szenen, die im Film in Bratislava spielten, wurden in Wien gedreht. Man dekorierte ganze Straßenbahnen/Autos um und veränderte die Schriften auf den Gebäuden.
  • In Wien wurde an folgenden Orten gedreht: Antoni-, Paulinen- und Vinzenzgasse im 18. Gemeindebezirk (im Film Bratislava), Schloß Schönbrunn, Gasometer, Steinspornbrücke, Prater, Hotel „Palais Schwarzenberg“, Sofiensäle und in der Volksoper.
  • Zur Österreich-Premiere des Filmes versteigerte man 25 Bond-Stücke. Eines davon war das Nummernschild des Aston Martin: Es brachte 120.000 Schilling (knapp über DM 17.000.-)!

Bilder:



JamesBond.de meint:

Perfekt gespielter und neuer Bond der an Connery-Zeiten erinnert, ebenso typische „007-Stunt“, eine ordentliche Handlung und wunderschöne Schauplätze. Trotz seiner Premiere und der schlechten Presse machte sich Dalton sehr gut als 007: Eines der besten Bondabenteuer!

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