Zuletzt gesehener Film

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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon JD003 » Fr Mär 30, 2012 23:52

Enttarnt-Verrat auf höchster Ebene(Breach)

http://de.wikipedia.org/wiki/Enttarnt_% ... ster_Ebene

Ein erstklassiker Thriller, der wieder einmal beweist, das es auch ohne Lovestory, Explosionen oder Waffen möglich ist zu unterhalten. Die Dialoge sind hier die Waffen.

Zur Story möchte ich gar nicht viel erzählen, man kann es ja nachlesen oder selber anschauen. Die Story beruht auf einer wahren Geschichte, nämlich die Jagd nach dem Doppelagenten Robert Hanssen, der 2001 festgenommen wurde.

Ich gebe eine 8/10.

Ein Tipp für die, die neugierig geworden sind: Den Film mehr als einmal anschauen. Mir ging es zumindest so, das ich beim ersten Mal nicht alles ganz verstanden habe. Ich denke das liegt (neben mir :D ) an dem realen Hintergrund und daher werden die amerikanischen Filmemacher von mehr "Hintergrundwissen" ausgehen.

Einfach nochmal anschauen und dann kann man richtig genießen. :wink:
Zuletzt gesehener Bondfilm: Skyfall

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GoldenProjectile
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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon GoldenProjectile » Sa Mär 31, 2012 23:33

Wall Street, 1987 (DVD)

Ein mitreissender, cleverer und zum Nachdenken anregender Thriller über Gier, Verrat und die Macht des Geldes. Stone positioniert und charakterisiert seine drei Hauptfiguren - Fox, Gekko und nochmal Fox - sehr schnell und klar, und die Figuren funktionieren nicht zuletzt wegen der grandiosen Schauspieler sehr gut. Mit 22 Jahren, einem Alter in dem die meisten Hollywood-Leute noch 15-jährige in Teenager-Komödie verkörpern, spielt Charlie Sheen (der letztes Jahr als Schauspieler und Person wohl leider komplett verlorengegangen ist) schon glaubhaft und solide einen gescheiten aber unsicheren Träumer, der im Strudel von Geld und Macht zu einem anderen Menschen wird. Neben ihm brilliert Michael Douglas als rücksichtsloser Geschäftsmann mindestens genauso sehr, eine interessante Figur, die perfekt die weltweite Gier und Korruption widerspiegelt. Martin Sheen kommt gewohnt menschlich, sympathisch und verständlich rüber.

Wall Street war nicht nur grossartige Unterhaltung sondern hat auch perfekt gezeigt, wie das sich in seiner eigenen unmöglichen Komplexität verlierende Wirtschafts- und Finanzsystem gnadenlos Lebenswerte und zwischenmenschliche Beziehungen dahinrafft, um am Leben zu bleiben und dabei von seinen ahnungslosen Opfern noch gestützt wird. Auch filmisch ist das ganze sauber inszeniert, ich liebe diesen Stil wie bei Fox' neusten Kauf- / Verkaufvorschlägen an der Börse immer dieselben Leute miteinander sprechen oder der Gang ins Büro wiederholt gleich gezeigt wird. In meiner Begeisterung gebe ich wall Street naive 10 von 10 Punkte sowie mein Versprechen, bald mehr Filme von Oliver Stone anzusehen. :)
Harry, in the heat of the investigative pursuit, the shortest distance between two points is not necessarily a straight line.

https://www.youtube.com/watch?v=x3-Opk7Q6sA

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Bang Boom Bang & Octalus - Deep Rising

Beitragvon Cinefreak » So Apr 01, 2012 12:48

Filmabend mit Freunden. Ich kannte beide schon, OCTALUS war glaube ich beiden unbekannt.


BANG BOOM BANG

bei mir ca. die 4. oder 5. Sichtung, schätze ich.

Immer noch ein toller Film. Logischerweise fällt die Gagdichte mit jeder Sichtung etwas ab, aber das who is who der dt. Schauspielzunft, skurrile Situationen und geschickte Wendungen sorgten auch diesmal wieder für einen gelungenen Spaß. Und natürlich sexy Alexandra Neldel, die das Klischee des dummen Bürohäschens hier wunderbar widerlegt hat.

Spoiler!!!!

Herrlich skurril natürlich die Fingerszene und wunderbar, fast schon überzogen traurig die Abschiedsszene mit Semmelrogge, wo sie ihm Respekt zollen...

8 von 10




OCTALUS - DEEP RISING

Bei mir auch schon ca. die 5. Sichtung oder sogar mehr, schätze ich.

Natürlich fällt bei mehrmaligem Sehen auf, dass das Budget vermutlich begrenzt war, nicht alle Effekte rocken und überzeugen, und gerade das Viech sieht an einigen Stellen sehr nach CGI aus. Aber: Im Gegensatz zur MUMIE bleibe ich hier jedesmal dran, und das vorwiegend dank viel Ironie, testosteron-geschwängerter Männer-Action, der wundervollen sexy Famke Janssen und einem - verzeiht den Ausdruck - einfach affenscharfen explosiven Showdown, der so geil gemacht ist und so derbe die Bude rockt, das ich darüber fast alle kleinen Schwächen des Films vergesse. Darum immer noch eine sehr gute

8 von 10


Hinweis mit Spoiler



Der Showdown beginnt für mich da, wo das Viech in den Ballsaal einbricht und endet mit der spektakulären Verfolgungsjagd und dem irren Big bang!
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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon MX87 » So Apr 01, 2012 18:26

Across the Universe
Ein grandioses Rockmusical. Die Beatles-Songs werden super performt und ins Geschehen integriert. Der Film zeichnet das wohl atmosphärischste Panorama der späten 60er, das man jeh auf der Leinwand sehen konnte. Auch die Inszenierung bezieht sich in ihrer Gestaltung auf die Hippie-Zeit. Der portraitierten Zeit entsprechend gleicht der Film in manchen Sequenzen einem Bilderrausch unter LSD-Einfluss - vor allem im Segment mit dem Bono Cameo. Solche Auftritte haben auch andere, so unter anderem Joe Cocker und Salma Hayek.
Ein Film bei dem alle Beteiligten grandioses geleistet haben. Ein Meisterwerk und einer der stimmungsvollsten Filme die ich in letzter Zeit sah.

10/10
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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon Cinefreak » So Apr 01, 2012 18:49

Crazy Stupid Love

Mit einer Laufzeit von 108 Minuten netto ist diese romantische Komödie nicht immer ganz kurzweilig und zum Teil wünscht man sich manchmal etwas mehr Witz. Trotzdem hat der Film mir als Gesamtes ziemlich gut gefallen, dank der Darsteller, einigen klasse Sprüchen sowie der Pointe kurz vor Schluss des Films. Zudem hat der Film einen sehr romantischen Touch und eine wie ich finde positive Message, nämlich, dass man nicht versuchen sollte, jemand anders zu sein.
Hinzu kommt, dass u. a. mit der hübschen Emma Stone ein paar relativ unverbrauchte Gesichter zu sehen sind und als Gegenpool gibt es zudem noch die immer noch attraktive Julianne Moore.

Fazit: Locker bestanden, gerne mehr davon.

8 von 10
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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon Maibaum » So Apr 01, 2012 20:04

MX87 hat geschrieben:Across the Universe
Ein grandioses Rockmusical. Die Beatles-Songs werden super performt und ins Geschehen integriert. Der Film zeichnet das wohl atmosphärischste Panorama der späten 60er, das man jeh auf der Leinwand sehen konnte. Auch die Inszenierung bezieht sich in ihrer Gestaltung auf die Hippie-Zeit. Der portraitierten Zeit entsprechend gleicht der Film in manchen Sequenzen einem Bilderrausch unter LSD-Einfluss - vor allem im Segment mit dem Bono Cameo. Solche Auftritte haben auch andere, so unter anderem Joe Cocker und Salma Hayek.
Ein Film bei dem alle Beteiligten grandioses geleistet haben. Ein Meisterwerk und einer der stimmungsvollsten Filme die ich in letzter Zeit sah.

10/10



Ja, der ist sehr gut. die Songauswahl ist auch stark mit einer Betonung der abgefahrenen Beatles Songs. Und auch die fantastischen Neuinterpretationen der Songs können sich durchweg hören (und sehen) lassen.
Stark 9/10

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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon Agent 009 » Mo Apr 02, 2012 23:51

Captain America BD -7,5/10

Gute Action, gute Darsteller, gute Unterhaltung. Dennoch nicht so gut wie Iron Man 1 und 2. ;)

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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon Agent 009 » Di Apr 03, 2012 22:36

Alien BD - 9/10

Klassiker. Großes Scifi Kino. Die Blu ray ist der Hammer. Ich kann zudem kaum erwarten das Prometheus erscheint. Potenzial zum Film des Jahres ist da. :)

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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon Casino Hille » Mi Apr 04, 2012 11:11

Agent 009 hat geschrieben: Ich kann kaum erwarten das Prometheus erscheint. Potenzial zum Film des Jahres ist da.

Ich denke mal, dass wird dieses Jahr ganz klar "The Dark Knight Rises" werden...
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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon Maibaum » Mi Apr 04, 2012 13:36

kommt drauf an was man unter "Film des Jahres" versteht.

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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon MX87 » Mi Apr 04, 2012 15:05

Mein Führer
Eigentlich bieten die letzten Tage des dritten Reichs eine tolle Vorlage für eine herrliche Groteske/Satire. Leider scheitert "Mein Führer" kläglich. Eigentlich fängt es ja gut an. Es wird die Obsession der Nazis mit dem Hitlergruß persifliert und auch die typisch deutsche Bürokratie durch den Kakao gezogen Allerdings wird es nie konsequent weitergesonnen was sympthomatisch für den ganzen Film ist. Der Film ist letztenendes in seinen Gags viel zu harmlos, was ihn in Anbetracht des Themas scheitern lässt. Zu sehr merkt man dem Film an, dass die Macher hinter der Kamera saßen und dachten "Wir machen einen Kontroversen Film, aber wir wollen es nicht übertreiben."
Die Darstellerleisteungen und Charakterzeichnungen sind durchwachsen. Helge Schneider bietet nur in manchen Momenten eine überzeugende Vorstellung, die wirklich komisch ist. Meistens fällt er positiv auf, wenn er auf etwas reagiert, so beispielsweise das Malheur bei der Frisör (das zu seinen besten Momenten im Film gehört). Der Charakter Albert Speer hat im Film kaum etwas zu tun, als Mithören, Augenzeuge sein und weiterzutratschen. Eine Persiflierung der Originalfigur findet nicht ansatzweise statt. Selbst wenn er über die Inszenierung der Parade spricht ist ein Gag in weiter Ferne. Eine Glanzleistung liefert dagegen Sylvester Groth als Goebbels ab. Seine Figur ist eine starke Persiflierung des Propagandaministers und trifft es auf den Kopf. So ist er der heimliche Star des Films, auch wenn Ulrich Mühe als jüdischer Adolf Grünbaum auch gute Leistungen abliefert. Groth sollte seine Goebbelsrolle ein paar Jahre später in Tarantinos Inglourious Basterds perfektionieren.
Für einen Kinofilm erstaunlich solala sind die Produktionswerte. Einige sind wirklich gut gelungen, so die Sets von Hitlers Büro in der Reichskanzlei oder andere Innenräume. Allerdings wird viel durch schlechte Beleuchtung kaputt gemacht, was den Film manchmal das Flair eines mittelmäßigen ARD-Fernsehfilms gibt. Das Ende soll wohl eine Hommage an Chalpins "Der große Diktator" sein, doch auch dies scheitert. Die Szene funktioniert nicht, wofür die Versäumnisse in den 90 Minuten davor eine deutliche Mitschuld tragen. Am Ende hat der Film nichts erreicht. Weder wurde die Naziideologie oder die betreffenden Personen in einer Form treffend der Lächerlichkeit preisgegeben (wie es der Auftrag einer solchen Groteske wäre) oder sonst ein bestimmter Punkt erreicht, welcher dem Film eine halbwegs erkennbare Botschaft / Sinn gegeben hätte. Das Vorbild des Films (Chaplin's Film) hatte da einerseits treffend den Faschismus als Absurdum dargestellt, als auch eine zutiefst humanistische Botschaft.
Die Macher hatten sichtlich zu viel Angst vor dem Thema. Deshalb Thema verfehlt und durchgefallen. Die Punkte gibts für die kleineren Glanzmomente.

3/10
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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon Casino Hille » Mi Apr 04, 2012 15:39

MX87 hat geschrieben:Eigentlich bieten die letzten Tage des dritten Reichs eine tolle Vorlage für eine herrliche Groteske/Satire.
Da fällt mir spontan auch Walter Moers ein...
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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon Agent 009 » Do Apr 05, 2012 0:12

Crazy, stupid, Love BD - 9/10

Gefiel mir noch besser als beim 1. mal. Ich liebe Emma Stone. Ryan Gosling ist große Klasse ebenso wie Steve Carell. Und auch der Rest vom Cast ist toll. :) Schöne, witzige und intelligente RomCom die vieeeeeeel besser ist als die ganzen Fließbandproduktionen.

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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon Cinefreak » Do Apr 05, 2012 15:52

Unglaublich, den scheint echt jeder irgendwie zu mögen. Habe bisher noch keine Meckereien darüber gehört, mir hat er auch gefallen. 8/10 hatte ich rausgerückt
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Re: Zuletzt gesehener Film

Beitragvon AnatolGogol » Fr Apr 06, 2012 12:05

Angst über der Stadt - Henri Verneuil

Mit den Belmondo-Klassikern der 70er Jahre ist es genau wie mit den großen französischen Weinen: sie werden mit zunehmendem Alter im besser! Da ist Verneuils knochentrockener Psycho-Reisser keine Ausnahme, im Gegenteil stellt er einen von Belmondos besten Actionfilmen dar. Belmondo gibt die Rolle des ultratoughen Superbullen, die er in den Folgejahren noch diverse mal zelebrieren sollte, bereits hier derart überzeugend und kompromisslos dass es die reine Freude ist. Tiefgang oder großartige Figurenzeichnung sind hier nicht gefragt, die Figuren werden sattdessen charakterisiert durch ihr Handeln sowie ihr Umfeld. Das mag in vielen Dingen überzeichnet sein, passt aber perfekt zum supergrimmigen Gesamteindruck des Films. Angst über der Stadt ist ein enorm atmosphärischer Film und wirkt in vielen Szenen fast schon dokumentarisch. Hier hat sich Verneuil offensichtlich stark von Friedkins French Connection inspirieren lassen. Mehr noch als das ist die große Verfolgungsjagd in der Mitte des Films ganz offensichtlich stark an den sehr ähnlich aufgebauten Verfolgungsklassiker in French Connection angelehnt. Erstaunlich ist dabei, dass Verneuil hier das Kunststück gelang das Original sogar noch zu toppen, nicht zuletzt dank des schier unglaublichen physischen Einsatzes seines Hauptdarstellers. Belmondos Stunts in Angst über der Stadt sind nicht mehr von dieser Welt: er klettert in schwindelerregender Höhe über den Dächern von Paris, jagt in höchstem Tempo durch den BErufsverkehr von Paris, sprintet aufrechtstehend auf einer fahrenden Metro oder springt an einem HElicopter hängend in ein Penthouse - alles natürlich wie immer ungesichert und ohne doppelten Boden - einfach irre! Unterstützt werden diese mehr als eindrucksvollen Szenen durch ungewöhnliche Kamerawinkel, die das Ausmaß der GEfahr noch besser verdeutlichen. Verneuils Inszenierung ist flüssig und lässt keine Hänger aufkommen. Die Spannung wird permanent hochgehalten, die Actionszenen sind dramaturgisch klug gesetzt. Morricones verstörender Score setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf. Fazit: grimmig, sarkastisch, clever, einfach nur hervorragend!
Wertung: 9,5 / 10
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"


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