GRATULATION zu den beiden Oscars

Hier kommen alle Neuigkeiten, Gerüchte und Spekulationen zum 23. Bondfilm (Kinostart November 2012) namens SKYFALL von Regisseur Sam Mendes und Daniel Craig als 007, herein! [LESEFORUM]
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NickRivers
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25. Februar 2013 08:00

Adele für den Song und einen für den Tonschnitt Per Hallberg und Karen Baker Landers ex aequo mit "Zero Dark Thirty" Paul N.J. Ottosson (ein wesentlich wirklichkeitsnaherer Agententhriller um OBL [im Gegensatz zu den Bond-Bösewicht-Waschlappen ein echter Ungustl] !).
Allerdings muss gesagt werden, dass das nur Neben-Oscars sind. Auf einen Craig in der besten männl. Hauptrolle oder einen für das best adaptierte oder Original-Drehbuch, je nachdem ob man einen Fleming Roman hernimmt oder was neues zusammenphantasiert, oder ein Bond-Girl zumindest in der besten weibl. Nebenrolle wird man noch lange warten müssen.
Verwundern tut allerdings, dass nicht mal Sir Paul, Jack White oder Shirley Bassey einen Oscar bekamen. Den einzigen Moment, wo ich wirklich den Hut vor der Bond-Serie ziehe, sind die Filmmusiken, obgleich ich Adele nicht für begabt halte.

PS: ob sich Bond jemals trauen wird, einen islamistischen Bösewicht zur Strecke zu bringen???
AUTSCH :cry:
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Invincible1958
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25. Februar 2013 15:25

NickRivers hat geschrieben:Adele für den Song und einen für den Tonschnitt Per Hallberg und Karen Baker Landers ex aequo mit "Zero Dark Thirty" Paul N.J. Ottosson (ein wesentlich wirklichkeitsnaherer Agententhriller um OBL [im Gegensatz zu den Bond-Bösewicht-Waschlappen ein echter Ungustl] !).
Allerdings muss gesagt werden, dass das nur Neben-Oscars sind.
Ihr kennt ja meinen Standpunkt: Nebenoscars gibt es für mich nicht.
Hier werden Filmschaffende in 24 Kategorien ausgezeichnet. Und für einen Tontechniker ist das ja auch der Hauptberuf und nicht der Nebenberuf. Und wenn jemand so eine Auszeichnung von "Arbeitskollegen" bekommt, dann ist das was Großes, weil seine Arbeit da von Gleichgesinnten gewürdigt wird.
Vor allem finde ich richtig und gut, dass eben auch die Filmschaffenden, die nicht immer über den Roten Teppich laufen ihre Zeit auf der Bühne bekommen. Bei vielen Preisverleihungen gibt es nichtmal Kategorien für Ton, Effekte, MakeUp etc.

Ob jetzt ein Hauptdarsteller in einem Bondfilm nominiert werden muss?
Und hätte James Bond eine Chance gegen eine wahnsinnige Performance von Daniel Day-Lewis?

Und für eine Drehbuch-Nominierung müsste ein Bondfilm schon mehr behandeln als "Die Welt ist komplizierter geworden, der Feind arbeitet jetzt im Schatten". Wir dürfen nicht vergessen: Bondfilme wollen gar keine großen gesellschaftlichen Aussagen machen oder Statement abgeben. Natürlich ist es eine Kunst ein spannenden Drehbuch zu schreiben. Und wenn ein Polithriller wie "Argo" und ein Tarantino-Western wie "Django Unchained" für ihre Drehbücher ausgezeichnet werden, dann könnte man denken: dann ist sowas auch für Bond möglich. Vielleicht ...

Aber erstmal freuen wir uns einfach für die Ausgezeichneten. Denn irgendwie ist das ja auch ein Zeichen, dass 007 endlich nach 50 Jahren auch in Hollywood angekommen ist.
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danielcc
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25. Februar 2013 15:33

Invincible1958 hat geschrieben: Und für eine Drehbuch-Nominierung müsste ein Bondfilm schon mehr behandeln als "Die Welt ist komplizierter geworden, der Feind arbeitet jetzt im Schatten". Wir dürfen nicht vergessen: Bondfilme wollen gar keine großen gesellschaftlichen Aussagen machen oder Statement abgeben. Natürlich ist es eine Kunst ein spannenden Drehbuch zu schreiben. Und wenn ein Polithriller wie "Argo" und ein Tarantino-Western wie "Django Unchained" für ihre Drehbücher ausgezeichnet werden, dann könnte man denken: dann ist sowas auch für Bond möglich. Vielleicht ...
grade die Auszeichnung von Django verstehe ich an der Stelle nicht oder meint da jemand in Hollywood wirklich, hier werden gesellschaftliche Themen aufgearbeitet? Ich sehe in Django weder eine große Story, noch geschliffene Dialoge. Aber...
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Invincible1958
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25. Februar 2013 15:37

danielcc hat geschrieben:grade die Auszeichnung von Django verstehe ich an der Stelle nicht oder meint da jemand in Hollywood wirklich, hier werden gesellschaftliche Themen aufgearbeitet? Ich sehe in Django weder eine große Story, noch geschliffene Dialoge. Aber...
Ich glaube schon, dass Tarantino den Oscar bekommen hat, weil er das Sklaven-Thema, was in den USA ja meist verschwiegen wird, auf seine kunstvolle Art im Kino behandelt hat.
Nimmt man ein ernstes Thema, ist die Chance auf einen Preis höher, auch wenn das Thema dann satirisch behandelt wird im Film.
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supersonic
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25. Februar 2013 15:39

danielcc hat geschrieben:grade die Auszeichnung von Django verstehe ich an der Stelle nicht oder meint da jemand in Hollywood wirklich, hier werden gesellschaftliche Themen aufgearbeitet? Ich sehe in Django weder eine große Story, noch geschliffene Dialoge. Aber...
naja, ich finde bei dem drehbuch erlaubte man sich uns auf mutig lockere, für uns ungewohnte weise, die damalige sklaverei zu übermitteln. dies brachte, auch wenn es nicht so ernst rübergebracht wurde viele zum nachdenken wie das früher war, die sich vielleicht keine dokus etc anschauen wollen.
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supersonic
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25. Februar 2013 15:42

Invincible1958 hat geschrieben:Ich glaube schon, dass Tarantino den Oscar bekommen hat, weil er das Sklaven-Thema, was in den USA ja meist verschwiegen wird, auf seine kunstvolle Art im Kino behandelt hat.
Nimmt man ein ernstes Thema, ist die Chance auf einen Preis höher, auch wenn das Thema dann satirisch behandelt wird im Film.
genau mein gedanke :)
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