UPDATE! NO TIME TO DIE: Pressekritiken & Bewertungen

Nachdem NO TIME TO DIE (NTTD) nun auch europaweit gestartet ist – in den USA läuft der Film ja erst diese Woche an – möchte ich euch auch noch eine Übersicht über die Kritiken und Bewertungen in der (Fach-) Presse zu Daniel Craigs letztem Bondfilm geben.

Ich werde diese Seite in den kommenden Wochen laufend aktualisieren, also schaut gerne wieder vorbei.

Aktuell steht der Film beim Filmbewertungsportal Rotten Tomatoes bei guten 84% bei 333 gezählten Reviews. Der „Audience Score“ mit 88% bei 5.000 Ratings ist noch zu gering um eine Aussage treffen zu können.

Im Vergleich dazu die anderen Craig-Bonds auf Rotten Tomatoes:

CASINO ROYALE – 94% bei 263 Bewertungen (Publikumswertung 90%)
EIN QUANTUM TROST – 64% bei 299 Bewertungen (58%)
SKYFALL – 92% bei 384 Bewertungen (86%)
SPECTRE – 63% bei 365 Bewertungen (61%)

Am Ende des Tages dürfte sich NTTD hier also auf Rang 3 hinter CASINO und SKYFALL platzieren.

Auf der Kritikenplattform Metacritic steht der Film bei passablen 68 Punkten. Im Vergleich zu Rotten Tomatoes werden hier die Kritiken der Filmpublikationen granularer bewertet. Haben also möglicherweise mehr Aussagekraft.

Im Vergleich dazu die anderen Craig-Bonds auf Metacritic:

CASINO ROYALE – 80 Punkte
EIN QUANTUM TROST – 58 Punkte
SKYFALL – 81 Punkte
SPECTRE – 60 Punkte

Auf der bekannten INTERNET MOVIE DATABASE (IMDB) steht KEINE ZEIT ZU STERBEN derzeit bei einer User-Bewertung von 7.6 / 10 bei 110T Bewertungen. Hier wird sich die Anzahl der Bewertungen noch drastisch erhöhen in den nächsten Monaten und Jahren. Wahrscheinlich wird NTTD im Laufe der Zeit auch hier noch etwas abfallen und Platz 3 einnehmen mit einer passablen Bewertung im Bereich von 7.3 – 7.5 – aber das ist nur eine Vermutung.

Auch hier der aktuelle Vergleich zu den anderen Craig-Bonds auf der IMDB:

CASINO ROYALE – 8.0 bei 604T Bewertungen
EIN QUANTUM TROST – 6.6 bei 419T Bewertungen
SKYFALL – 7.8 bei 651T Bewertungen
SPECTRE – 6.8 bei 400T Bewertungen

Liest man sich die Bewertungen und Reviews der größten Filmmagazine und diverser Zeitungen durch, stellt man fest, dass es doch einige sehr gute Filmkritiken gibt zu Daniel Craigs Abschlussfilm – die volle oder fast volle Punktzahl vergeben. Dazwischen gibt es immer wieder auch mittelmäßige und vereinzelt auch schlechte Bewertungen. Auf den offiziellen 007-Social-Media-Kanälen werden natürlich nur die besten Bewertungen vermarktet. Eh klar.

Hier ein kleiner Auszug der Bewertungen bzw. der Fazits – für eine vollständigere Liste am besten bei Rotten Tomatoes selbst durch die Reviews durchstöbern.

(+) Variety: „Daniel Craig’s Bond Gets the Send-Off He Deserves in the Series’ Best Entry Since ‘Casino Royale‘.“

(+) Deadline: „Daniel Craig Delivers A Thrilling And Emotional Exit To His James Bond.“

(+) The Hollywood Reporter: „Regardless of the plotting deficiencies and occasional pacing lags, there’s plenty here for diehard Bond fans to savor, with a frisson of excitement every time Hans Zimmer’s stirring score sneaks in a few bars of Monty Norman’s classic original Bond theme. It may not rank up there with Skyfall, but it’s a moving valedictory salute to the actor who has left arguably the most indelible mark on the character since Connery.“

(-) The Wall Street Journal: „James Bond Shaken, Audience Stirred. – His performance elevates—all but ennobles—the dramatic core of an otherwise choppy narrative, a succession of impressive but impersonal action sequences and affecting interludes that lead to a stirring climax.“

(-) The New York Times: „It arrives with a curious mixture of heaviness and insouciance. Mortality looms over the quips and car chases — not only the expected slaughter of anonymous minions, but an inky cloud of grief, loss and weariness.“

(*****) The Telegraph: „Daniel Craig’s James Bond send-off is extravagant, satisfying and moving.“

(*****) The Times: „Craig delivers the best of 007 to end his service with a bang.“

(*****) The Guardian: „The long-awaited 25th outing for Ian Fleming’s superspy is a weird and self-aware epic with audacious surprises up its sleeve.“

(****) Entertainment Weekly: „Daniel Craig’s James Bond bids a bombastic, bittersweet farewell.“

(****) Empire: „Cary Fukunaga somehow finds vulnerability in this most invulnerable of heroes.“

(B) IndieWire: „Daniel Craig says goodbye to Bond with most emotional 007 movie ever.“

(****) Total Film: „A FITTING END TO DANIEL CRAIG’S TENURE AS JAMES BOND. Even a disappointing villain can’t detract from a bold, satisfying climax to Daniel Craig’s time in the tux.“

(***+) Moviejones: „Alles in allem ein würdiger Abschied, der mit einem Song von Billie Eilish geadelt wurde, der erst noch ein paar Mal laufen muss, bevor er so richtig ankommt. Oder auch nicht. Aber ihre jugendliche Tristesse passt gut zu James Bond – Keine Zeit zu sterben. Auf jeden Fall ein Film, mit zwei markanten Bösewichten in fast Nebenrollen, der für jeden Bond-Fan ein Muss ist und auf krachend-leise Weise sagt, adieu, Daniel.“

(***) Filmstarts: „James Bond 007 – Keine Zeit zu sterben“ sieht verdammt gut aus und hat einige absolut großartige Actionszenen. Dazwischen gibt es aber auch viel Leerlauf, was vor allem daran liegt, dass die tragische Liebesgeschichte im Zentrum einfach nicht so sehr berührt, wie sie es eigentlich sollte.“

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Zorro

Die Figur James Bond wurde leider dem Zeitgeist entsprechend angepasst. Gefühlsduseliges Stocken beim Sprechen mit seiner „Familie“, selbstgewähltes Rentner-Dasein bzw. Aussteigen passen nicht zu einem Superhelden. Mag meine altmodische Ansicht sein und dem Trend widersprechen, ist aber Kino und nicht das reale Leben.
Und: James Bond stirbt nicht! (höchstens zweimal)

Friedhelm Muschnik

So wie ich das sehe, hat kaum ein Bond-Film die Fans so polarisiert wie NTTD. Vielleicht ist ein Problem der Craig-Ära gewesen, dass den Zuschauern abverlangt wurde, sich psychologisch mit den Figuren auseinanderzusetzen. Eigentlich sollten die Bond-Filme ja nicht mehr und nicht weniger als gut verdauliche Unterhaltung bieten. Natürlich konnte es nach dem schwachen und vollkommen unglaubwürdigen letzten Streifen mit Pierce Brosnan so nicht mehr weitergehen, und der Neuanfang mit Craig war auch überaus gelungen. Aber dann verzettelten sich die Nachfolgefilme immer mehr in komplizierte Verstrickungen und familiären Unsinnigkeiten (Bond und Blofeld). Denke, das war einfach zu viel des Guten… Weiterlesen »

Zuletzt geändert am 13 Tage zuvor von Friedhelm Muschnik
Muh

Es kommt halt drauf an was mann will ob Dauer Action oder Humor-volle und romantische Action-Ballade. Man hat sich gesagt mit Craig Stellt man sich gegen den legendären Frauenheld James Bond. Auch das ballern hat Mann reduziert dafür mehr rohe Körpergewalt. Was in Casino Royale auch ankam war der psychologische Effekt denken wir an die verlorene Liebe Vesper. Das psychologische war ein Reinfall in QOS die Zitate gefielen mir nicht in Skyfall. NTTD war sicher nicht der beste Craig aber nach Spectre, Casino Royale kommt schon NTTD

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