#1925
Alles klar: Die drei blinden Bettler aus dem Film Dr. No von 1962???

Hierzu:
Handlung [Bearbeiten]Der britische Agent James Bond (007) wird nach Jamaika geschickt, um herauszufinden, warum ein anderer Agent ermordet wurde und um die Quelle mysteriöser Energiewellen zu lokalisieren, welche die Flugbahnen amerikanischer Raketen aus Cape Canaveral stören. Im Film werden diese Wellen Toppling genannt.

Bond muss sich gegen Attentäter, die es auf sein Leben abgesehen haben, verführerische Frauen und eine giftige Spinne durchsetzen, bevor er eine Spur zu Dr. No findet. Mit Hilfe des einheimischen Fischers Quarrel und des CIA-Agenten Felix Leiter sucht Bond das Hauptquartier von Dr. No. Er findet es schließlich auf der (fiktiven) Insel Crab Key. Dort trifft er die schöne Muschelsammlerin Honey Rider, die No verdächtigt ihren Vater ermordet zu haben. Mit Quarrel und Honey dringt Bond in das Herz der Insel vor. In einem radioaktiv verseuchten Sumpf wird Quarrel von den Männern Nos getötet, Bond und Honey werden gefangengenommen und zu Nos Stützpunkt gebracht. Nachdem Bond, der erst noch dekontaminiert werden musste, eher wie ein Gast und nicht wie ein Gefangener behandelt wird, wird er schließlich No persönlich vorgestellt. Dieser ist ein fanatischer Wissenschaftler, der einen teuflischen Plan ausheckt, um sich an den USA für die Mißachtung seiner wissenschaftlichen Fähigkeiten zu rächen. Amerikanischen Raketen die von Cape Canaveral starten werden von ihm von ihm zum Absturz gebracht. Dr. No gewinnt die Energie dazu aus einem eigenen Atomreaktor. Er bietet Bond, von dessen Fähigkeiten er beeindruckt ist, an in seiner Verbrecherorganisation S.P.E.C.T.R.E mitzuarbeiten. Als Bond ablehnt, lässt er diesen zusammenschlagen und einsperren. Bond kann aber aus seiner Zelle entkommen und den Atomreaktor in Verkleidung sabotieren. No stellt Bond zum Kampf und stirbt als ihn dieser in das kochende Kühlwasser des Reaktors stößt. Zusammen mit Honey kann Bond in letzter Sekunde von der Insel entkommen bevor eine Explosion Nos Stützpunkt zerstört. Bond und Honey werden von Felix Leiter gerettet.


Entstehungsgeschichte [Bearbeiten]Als erster Kinofilm einer möglichen James-Bond-Reihe war die Verfilmung des Romans Feuerball geplant. Doch aufgrund der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen Ian Fleming, Kevin McClory und Jack Whittingham entschied sich die Produktionsfirma Eon Productions Ltd. für den Roman Dr. No.

Die in James Bond jagt Dr. No von der Filmproduktionsfirma Eon Productions Ltd. erstmals auf die Leinwand gebrachten Merkmale der Filmfigur des James Bond wurden in Anlehnung an die von Ian Fleming erschaffene Romanfigur des James Bond entwickelt. Es wurde sich nach den in den Romanen erläuterten Erscheinungen und Verhaltensweisen gerichtet. Ebenfalls wird der familiäre Hintergrund der Figur übernommen, auch wenn Fleming erst nach dem Start der Filmreihe den Vater des Geheimagenten zum Schotten macht. Dies geschah in Anlehnung an den Schauspieler Sean Connery. Des Weiteren stammen die Begrüßung „Mein Name ist Bond. James Bond.“ und ein Großteil der Rollennamen aus den Romanen.

Das Konzept der Filmreihe wird im ersten Teil teilweise eingeführt. Dazu zählt die von Monty Norman komponierte Erkennungsmelodie, der Revolverlauf-Beginn jedes James-Bond-Films, mindestens eine starke und erotische Frauenrolle, die Wahl von exotischen Handlungsorten, die Verwendung von Gadgets und besonderen Fahrzeugen zur Rettung der Welt und das Charakteristikum eines größenwahnsinnigen Bösewichts. Dieser wird von verschiedenen Handlangern unterstützt. Gegenüber den folgenden Filmen der Reihe fehlt bei James Bond jagt Dr. No die obligatorische Einleitungssequenz, der so genannte 'Teaser'. Diese wurde erstmals im Kinofilm Liebesgrüße aus Moskau verwendet.

Die bekannte Figur des „Q“ alias Major Boothroyd wird in diesem Film noch von dem Schauspieler Peter Burton gespielt. Ab dem zweiten Bond-Film Liebesgrüße aus Moskau trat dann Desmond Llewelyn in der Rolle auf und spielte sie bis zu seinem Tod 1999. Bereits in diesem Film waren Bernard Lee als Geheimdienstchef M und Lois Maxwell als - in Bond verliebte - Sekretärin Miss Moneypenny zu sehen. Beide Darsteller spielten diese Rollen jahrzehntelang.

Der Bühnenbildner Ken Adam wurde von den Produzenten Albert R. Broccoli und Harry Saltzman beauftragt, die unterschiedlichen benötigten Kulissen in den Pinewood Studios zu bauen. Trotz des niedrigen Budgets für die Kulissen schuf Adam eine futuristische, nicht realitätsnahe Welt und trug somit ebenfalls zum kommerziellen Erfolg des Werkes bei. Obwohl sich die beiden Produzenten Broccoli und Saltzman sicher waren, wurde ihnen vom Filmunternehmen United Artists nur das geringe Budget von rund einer Million Dollar zur Verfügung gestellt. Allein im Vereinigten Königreich spielte der Kinofilm seine Produktionskosten um ein Vielfaches wieder ein.

United Artists hatte schon vor Drehbeginn des Films einen Vertrag über den Vertrieb von sechs James-Bond-Filmen abgeschlossen, und nachdem sich der Erfolg von James Bond jagt Dr. No. abzeichnete, begann Eon Productions Ltd. mit der Produktion des zweiten Films Liebesgrüße aus Moskau.


Drehorte [Bearbeiten]London, Großbritannien
Kingston, Jamaika
Florida Keys

Kritiken [Bearbeiten]„Erster Film der populären und – trotz mehrfachen Hauptdarsteller-Wechsels – langlebigen Serie von Actionfilmen, die seit 1962 Motive aus Romanen des Engländers Ian Fleming (1908 – 1964) zu einer spektakulären Genre-Mischung verarbeitet.“

– Lexikon des internationalen Films


Sonstiges [Bearbeiten]Beim ersten James-Bond-Film entstieg Ursula Andress im cremefarbenen Baumwoll-Bikini dem Meer. Die Szene sorgte für eine sprunghafte Verbreitung des bis dahin mit moralischen Sorgenfalten betrachteten Textilstücks. In Anknüpfung an diese Szene entstieg Halle Berry 2002 im James-Bond-Film „Stirb an einem anderen Tag“ ebenfalls unter den Blicken von James Bond, gespielt von Pierce Brosnan, dem Meer.

Anthony Dawson, der den verräterischen Professor Dent spielte, war in den Bond-Filmen Liebesgrüße aus Moskau und Feuerball als Bösewicht Blofeld jeweils nur im Ansatz zu sehen und wird in den Credits dafür auch nicht erwähnt.

In „Das große James Bond Buch“ von Siegfried Tesche erfährt man, dass die Produktionskosten des Films knapp unter 1 Mio. Dollar lagen. Das meiste Geld wurde von Ken Adam benötigt, der für den Bau der verschiedenen Sets zuständig war.
„Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.“
Erich Fried

#1926
ok, danke für die info... aber was hat das mitdiesem Thread zu tun??
" You are a Kite dancing in a hurricane Mr. Bond"

Wodka Martini, shaken, not stirred!

#1927
Chris, Chris... das liest sich wie ein waschechter Laberflash :lol:
Aber ich hätte Dir gespannt zugehört :)
"Mir waren Männer im Rock schon immer suspekt, Q, Ihnen nicht auch?"
"Ersparen Sie mir Ihre Weisheiten, 007!"

#1928
Nicht schlecht, Chris! :D Genauer gehts ja fast gar nicht, alter Witzbold! :lol:

Nun:
Es ist richtig, ich meinte die drei scheinheilig-Blinden vom Anfang von DN. Somit lag Mirco auch richtig, aber Chris war schneller und außerdem fürchte ich, wenn ich Chris jetzt nicht weitermachen lasse, danach aufgehängt zu werden. Schon für die wohl präziseste Antwort überhaupt in diesem Thread hat er sich das Weitermachen redlich verdient... :D :lol:
Bild

"Sie brauchen Ihre Waffe nicht, Commander."
- "Kommt darauf an, was Sie unter 'Safer Sex' verstehen."

#1931
TMWTGG. Die Szene wo Roger Moore von mehreren Chinesen bedroht wird, er zu den beiden Chinesen Mädchen sagt:, "Ist nichts für euch Kinder". Dann gegen die Chinesen kämpfen will, aber sich die beiden Mädchen vor ihn drengen und dann die ganzen Handlanger verhauen.