James Bond jagt Dr. No im Deutschunterricht

Auch die unglaubliche und unverkennbare 007-Melodie und die einzelnen Titellieder haben viel zur Legende James Bond beigetragen! Für die jugen Bondfans gewinnen die 007-Games immer mehr an Bedeutung, revolutionär war damals sicher "GoldenEye 64"!
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Roger Moore

16. Juni 2004 17:35

Hallo zusammen,
wir lesen jetzt in Deutsch eine Lektüre und durften uns unsere Bücher (fast) frei auswählen. Ich und drei andere Klassenkameraden haben uns für Dr. No entschieden, und dürfen/müssen/wollen nun das Buch bearbeiten. Habt ihr vielleicht ein paar Vorschläge. Ich dachte zum Beispiel daran, dass man Beschreibungen und Charakteristika der Protagonisten anfertigen kann, oder den Handlungsverlauf graphisch irgendwie gestalten kann, dann könnte man auch noch eventuelle Veränderungen von Bond (Verhalten, Einstellung usw.) schriftlich ausarbeiten, oder das Buch und die Protagonisten mit dem Film vergleichen und die Unterschiede festhalten, natürlich könnte man auch den Autor (Biographie etc.) da miteinbeziehen. Fällt euch noch sonst etwas ein, was man bearbeiten könnte?
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ernst stavro b.
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16. Juni 2004 18:06

Für Infos über Ian Fleming schau am besten auf www.IanFleming.de.vu nach, meinem neuestem Webprojekt.

DN ist als Buch einzeln ehrlich gesagt schwierig zu bearbeiten, da der Anfang aus dem Ende von FRWL resultiert (ähnlich wie bei YOLT und TMWTGG). Deswegen würde ich zuerst den Inhalt von FRWL wiedergeben, bevor man DN bearbeitet, weil sonst das Buch völllig aus dem Zusammenhang gerissen ist, und so nicht mehr viel wert ist.

Des weiteren würde ich mitteilen, dass der Roman auf einem Plan für ein Drehbuch basiert. Das weiß fast keiner. Mehr Infos dazu findest du auff www.007forever.com . Da mussst du aber erst ein bisschen suchen, bis du es findest. :wink:

Jedenfalls würde ich nicht jede Person beschreiben, ich würde die Buchvorstellung mit Szenenausschnitten des gleichnamigen Films verbinden, so dass es den Schülern deiner Klasse nicht langweilig wird.
So könntest du Szenen aus dem Buch und dem Film vergleichen - erst lesen, dann zeigen.

Wenn ihr die Heyne-Auflage von 2004 verwenden wollt, dann würde ich ein bisschen Werbung machen, in dem Sinne, dass das Buch ganz neu, vollständig überarbeitet usw. ist.

Zudem würde ich anmerken, dass der Roman vor dem Film entstanden ust, denn viele denken immer noch, dass die Bücher Novelisations der Filme sind. Diese Vorstellung würde ich sofort aus dem Weg räumen.

Außerdem solltest du erwähnen, dass das Buch, obwohl es schon älter ist, nicht schwierig zu lesen ist. Ich erwähnte letztens vor einem Klassenkameraden, dass CR von 1953 ist. Da sagte der doch tatsächlich: Damals haben die doch althochdeutsch geschrieben, oder? :lol:

Dann würde ich auf Folie noch die Covers der Erstauflage des Cape-Verlags und das Heyne-cover von 2004 zeigen. Dazu noch ein Bild von Fleming.

Viel Glück - ich hoffe, ich hab dir weitergeholfen!
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007°''
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16. Juni 2004 18:40

ernst stavro b. hat geschrieben:Zudem würde ich anmerken, dass der Roman vor dem Film entstanden ust, denn viele denken immer noch, dass die Bücher Novelisations der Filme sind. Diese Vorstellung würde ich sofort aus dem Weg räumen.
Meine Klassenkollegen wussten gar nicht, dass es überhaupt Bücher von JB gibt. :roll:

@ Roger Moore:
Ich will auch einmal so eine Aufgabe bekommen. 8)
Grow up, 007°''!
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ernst stavro b.
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16. Juni 2004 19:13

@007"°: So eine Aufgabe bekommt man nicht, man muss schon nachfragen. Ich hatte auch vor kurzemn die Chance, aber habe sie nicht wahrgenommen, da in meiner Klasse kaum einer etwas von Bond hät. Die machen sich sowieso nur über 007 lustig und mögen auch noch Austin POwers.
Scaramanga
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16. Juni 2004 19:30

Ja, der Zustand herrscht auch in meiner Klasse, dabei würde ich sehr, sehr gerne so ein Projekt befürworten. Leider fehlt momentan die Gelegenheit dazu.

Gez.
Scaramanga
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Bond: "Dann zurück ins Waffenlager!"
Carter: "Was wollen Sie denn dort finden?"
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GoldenEye
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16. Juni 2004 22:19

Das ist mal eine schöne Aufgabe!

In meiner Klasse ist es ähnlich, es gibt ein paar "vernünftige", aber dann gibt es auch noch einige, die einfach nur blöde Sprüche reißen!
Ich ziehe mein Programm aber immer durch! :wink:

Also....was man noch bearbeiten könnte?
Dazu fällt mir jetzt ncihts ein, die genannten Vorschläge sind allerdings wirklich sehr ordentlich!

Macht weiter so, Leute!
Und informiert mich, wie es aus geht! :wink:
Ich habe da auch noch etwas, über da ich aber erst in zwei Wochen berichten werde....oder vielleicht schon früher, darüber muss ich noch einmal nachdenken!
"Walther PPK, 7,65 Millimeter. Ich kenne drei Männer, die eine solche Waffe tragen. Ich glaube, zwei davon habe ich getötet."
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Nr.4
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26. Juni 2004 20:00

Ihr habts gut....Wir sollten mal als Qualifizierung für einen Lesewettbewerb der 6. Klassen jeder ein Buch mitbringen und daraus vorlesen. Die Schüler entscheiden dann die Punktanzahl. Die beiden mit den meisten Punkten kommen dann in den Wettbewerb. Als ich aus LALD vorgelesen habe, saßen die auch belämmert da.

Nr.4

PS: Ich hatte am meisten Punkte und wurde qualifiziert; Leider hab ich beim eigentlichen Wettbewerb nur den 3. Platz geholt.
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Roger Moore

12. Juli 2004 12:48

So, ich habe es jetzt fast fertig. Ich stell schonmal meinen momentanen Zwischenstand rein:


Anfang des Romans: Wie führt Ian Fleming den Leser in „James Bond jagt Dr. No“ ein?
Im ersten Kapitel (S. 5-15; das im folgenden Text als Einleitung und Anfang des Romans betrachtet wird) wird der raffinierte Mord an dem Vertreter des britischen Geheimdienstes MI6 auf Jamaica, Kapitän John Strangways, und seiner Sekretärin, Mary Trueblood geschildert:
Strangways wird, als er von seiner täglichen Bridgerunde nach Hause geht, um einen Routinefunkruf nach London abzugeben, von drei Afrikanern mit chinesischem Einschlag (sog. Chigroes, die auch im weitern Verlauf der Geschichte noch eine Rolle spielen werden) mit schallgedämpften Waffen erschossen, dann in einen Sarg verfrachtet und in einem plötzlich ankommenden Leichenwagen abtransportiert. Dann gehen die drei Mörder in sein Haus, um seine Sekretärin ebenfalls zu erschiessen, Akten zu entwenden und schließlich das Haus anzuzünden, sodass die gesamte karibische Station des MI6 auf einen Schlag vernichtet ist.
Durch das erste Kapitel wird so die unheimliche Gerissenheit, Kaltblütigkeit sowie das Organisationstalent des Auftragebers klar, nicht aber seine Identität (die lässt sich allerdings wegen des Titels des Buches erahnen) und, ob er „gut“ oder „böse“ ist. Falls man jedoch den Roman „Leben und Sterben lassen“ vom gleichnamigen Autor gelesen hat, weiß man, dass Strangways ein Kamerad von Bond ist bzw. war und zur „guten“ Seite gehört hat, da er Bond geholfen hat, einen Drogenboss zu erledigen, der die gesamte Welt mit Mohn überschwemmen wollte.
So wird in der Einleitung bereits deutlich, mit was für einem verschlagenem Gegner, der Bond auch irgendwie gleichwertig ist, der Titelheld im späteren Verlauf der Geschichte konfrontiert wird.


Wer ist der Erzähler?
Die Identität des Erzählers wird nicht klar, das Buch ist in der 3. Person Singular geschrieben. Kommentare des Erzählers zur Handlung fehlen.

Ian Fleming
Ian Fleming wurde am 28. Mai 1908 als Sohn eines Bankiers in London geboren. Er studierte in München und Genf Psychologie. 1933 ging er als Korrespondent für die Nachrichtenagentur „Reuter“ nach Moskau, danach war er während des zweiten Weltkrieges für die Briten als hochrangiger Verbindungsoffizier beim Geheimdienst.
1952 schrieb er den ersten Roman um den Geheimagenten mit der Lizenz zum Töten, James Bond 007, welcher unter dem Namen „Casino Royale“ am 13. April 1953 erschien. Bis zu seinem Tod am 11. August 1964 schrieb Fleming 14 weitere Bond-Romane, darunter auch einige Kurzgeschichten (z.B. Octopussy; der Spion, der mich liebte; Der Tod im Rückspiegel).


Kurze Inhaltsangabe von „James Bond jagt Dr. No“
Der Roman „James Bond jagt Dr. No“ von Ian Fleming handelt von dem Mord am Leiter des MI6 auf Jamaica, Kapitän John Strangways, und seiner Sekretärin, Mary Trueblood. James Bond soll herausfinden, was mit Strangways geschah. Im Laufe seiner Nachforschungen stößt er auf einen mysteriösen Chinesen, Dr. No, mit dem Strangways zuletzt beruflich zu tun hatte und der sich auf einer kleinen Insel, Crab Key, eine regelrechte Festung gebaut hat. Zusammen mit seinem Kameraden Quarrel fährt Bond nach Crab Key und stößt dort auf eine Muschelsucherin, Honey Rider, die später seine Geliebte wird. Doch die Schergen von Dr. No entdecken bald die drei und jagen sie quer durch die Sümpfe von Crab Key, bis sie sie schließlich gefangen nehmen, wobei sie Quarrel mit einem Flammenwerfer töten. Bond und Rider werden in Dr. No’s Festung einquartiert, bis sie bei einem Abendessen Dr. No treffen und er ihnen von seinem Plan erzählt, die Raketenstarte von Cape Canaveral zugunsten der Sowjetunion zu sabotieren. Bond wird danach zu einem regelrechten Spießrutenlauf gezwungen, den er jedoch entgegen den Erwartungen von Dr. No überlebt und kann schließlich auch noch Rider retten. Danach tötet Bond Dr. No und flüchtet von Crab Key.



Ich habe auch noch einen Handlungsablauf und eine Zeichnung, die die Beziehungen der Personen zueinander darstellt gemacht, aber die habe ich jetzt nicht dabei (bin in der Schule - leider). Der Buch-Film Vergleich ist noch in Arbeit und wird erst in den Ferien fertiggestellt.
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warlock
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31. Oktober 2004 09:45

bist du schon fertig ????

wenn nicht vergiss nicht bei der buch - film gegenüberstellung auf die flucht einzugehen: im film eher zufällig die klimaanlage entdeckt im buch von dr.no absolut gewollt
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GoldenEye
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1. November 2004 22:29

Hey, das klingt doch schon mal ganz gut!

Mach bloß weiter so, Roger! :wink:

Die Texte sind wohl auch zutreffend so:
"So lang wie nötig, aber so kurz wie möglich."

Sehr gut!
"Walther PPK, 7,65 Millimeter. Ich kenne drei Männer, die eine solche Waffe tragen. Ich glaube, zwei davon habe ich getötet."
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ernst stavro b.
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2. November 2004 18:26

Roger Moore hat geschrieben:Bis zu seinem Tod am 11. August 1964 schrieb Fleming 14 weitere Bond-Romane, darunter auch einige Kurzgeschichten (z.B. Octopussy; der Spion, der mich liebte; Der Tod im Rückspiegel).
Nöö, nicht wirklich.

Er schrieb 12 Romane, und 2 Kurzgeschichten-Bücher - das addiert sich auf 14 Bücher, nicht 14 Romane.
Desweiteren ist TSWLM keine Kurzgeschichte, sondern ein Roman!
Zudem ist Ian Fleming am 12. August, nicht am 11. gestorben !
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F.Akermann
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16. November 2004 15:42

Ich würde was über über den Leistungstest sagen. Außerdem würde ich vielleicht würde ich auch eine Filmstelle zeigen. :lol: :guns:
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16. November 2004 16:06

@Roger Moore: Das sieht für mich schonmal sehr gut aus! Ruhig weiter so!;-)

@ernst:
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