Der Literaturbereich läuft auf Grund

Auch die unglaubliche und unverkennbare 007-Melodie und die einzelnen Titellieder haben viel zur Legende James Bond beigetragen! Für die jugen Bondfans gewinnen die 007-Games immer mehr an Bedeutung, revolutionär war damals sicher "GoldenEye 64"!
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ernst stavro b.
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17. August 2004 23:35

Hey Leute, was ist los?

Wird die Bond-Literatur im Forum denn jetzt völlig vernachlässigt?
Wäre echt schade, wenn dieser ehemals mal besser besuchte Bereich nicht mehr für Diskussionen genutzt wird!

Immerhin stellen die Bond-Romane einen bedeutenden Teil der 007-Geschcihte dar, und sie sind es bestimmt nicht wert, den letzten Post im Forum vom 12. Juli datiert zu haben!

Ich werde mir auch mal wieder was einfallen lassen, schließlich ist es auch meine Schuld, dass hier nichts mehr läuft!
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007°''
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18. August 2004 15:58

:roll: Du hast recht. Aber wenn kein neuer Artikel darin erscheint, übersehe ich das Abteil einfach. :cry: Ich werde mir auch wieder einmal etwas einfallen lassen.
Grow up, 007°''!
“You know, James Bond’s mother is Swiss. That will make it all worthwhile.” Marc Forster
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007
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18. August 2004 18:07

Jo, du hast recht ernst wenn du dafür Werbung machst, auch wenn ichs an deiner Stelle eher im HP-Area machen würde.

Da fällt mir grad auch eine Idee zu ein.

Ich persönlich muss natürlich sagen, dass der Literaturbereich nicht meine Stärke ist.
Ich kenne die Flemingromane nicht und als ungebildeter hier zu posten macht meiner meinung nach keinen Sinn.
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ernst stavro b.
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18. August 2004 18:29

@007: Dich kann ich auch verstehen, manchmal ist es wirklich besser, nach dem Grundsatz "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten", zu posten. ;-)

Aber andere User waren hier früher oft unterwegs und lassen in letzter Zeit einiges vermissen.

Ich habe den Thread übrigens extra hier rein geschreiben, damit man überhaupt mal wieder in dieses Forum geht, zumindest, um diesen Thread zu lesen.

Was helfen würde, wäre vielleicht, den FanFiction-Bereich unten im Forum mit diesem Forum hier zusammenzulegen...
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warlock
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31. Oktober 2004 09:40

007 hat geschrieben: Ich kenne die Flemingromane nicht und als ungebildeter hier zu posten macht meiner meinung nach keinen Sinn.
na ungebildet bist du sicher nicht, und das mit den romanen kannst du ja ändern ;-)
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Oddjob
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1. November 2004 15:35

Tja, ich lese ja schon gerne, aber irgendwie verpasse ich es immer wieder, mir mal einen Bond-Roman zu besorgen...daher bringts auch nichts, hier zu posten... :(
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ernst stavro b.
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1. November 2004 15:48

@Oddjob:
Was ist das für ein Argument ? ;-)

Die kannst du dir doch innerhlab von ein paar Sekunden bei amazon bestellen - oder auch in einer Buchhandlung!

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier nicht viele alle Fleming-Romane gelesen haben!
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Oddjob
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1. November 2004 15:50

Naja, ich bin Schüler (kein Geld) und geb das dann auch net gern aus, selbst wenns Bond is :oops:
Scaramanga
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11. November 2004 18:06

Ja, irgendwie müssten wir uns hier mal was einfallen lassen, wie man diese
Abteilung wieder auf Vordermann bringen könnte. Ein paar neue, schöne Themen
wären z.B. nicht schlecht, aber die müssen dann auch erst mal gefunden werden!

Gez.
Scaramanga
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Bond: "Dann zurück ins Waffenlager!"
Carter: "Was wollen Sie denn dort finden?"
Bond: "Eine Nuklearrakete!"
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KNOX
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9. Januar 2005 22:34

Bin seit einigen Wochen von Ian Flemings James Bond Romanen fasziniert, sodass ich mir jetzt bei amazon.de gleich 3 Bücher bestellt hab.
Ich muss zugeben, dass ich mir früher oft nicht die Zeit genommen hab, Flemings Romane zu lesen, doch allein in den letzten 2 Wochen hab ich Goldfinger und On Her Majesty's Secret Service jeweils auf Englisch verschlungen. Momentan bin ich gerade bei den Kurzgeschichten "For Your Eyes Only" etc.

Flemings Schreibstil gefällt mir eigentlich ganz gut. Er beschreibt vor allem gewisse Tätigkeiten Bonds, die ihm als wichtig und charakterentscheidend vorkommen, äußerst genau. So ist er darauf bedacht, besonders Bonds Lebensweise - betreffend Autofahren, Essen, Trinken, etc. - im richtigen Licht erscheinen zu lassen. Positiv vermerke ich außerdem, dass man in die Person James Bond mehr Einblick erhält, was aber typisch ist, wenn man zuerst den Film sieht und dann das Buch liest.
Trotzdem muss ich zugeben, dass mir die Romane nicht langweilig vorkommen, auch wenn ich die Filme schon dutzende Male gesehen hab.
Unterschiede zwischen Film und Buch gibt es viele. Ich habe mal in der Schule eine Arbeit geschrieben, die sich nur mit den Differenzen von Roman und Film "Goldfinger" beschäftig und am Ende hatte ich 22000 Wörter beisammen.

In meinen beiden Fällen (Goldinger, OHMSS) sind sich Buch und Film sehr ähnlich, wobei mir der Film von OHMSS besser gefällt als das Buch, es handelt sich dabei wirklich um einen TOP 3 unter den Bondfilmen.
Goldfinger wird um einiges verständlicher, wenn man den Roman kennt. Ich will jetzt nicht auf jedes Detail eingehen, aber es gibt jede Menge Szenen, die im Buch detaillierter erklärt werden.
Manko der Bücher sind die Actionszenen, die - natürlich - auf Celloluid gebannt mehr hergeben als auf trockenem Papier. Trotzdem, der ganze Plot in Goldfinger ist im Film rasanter gemacht worden und auch schlüssiger. Der Plan Goldfinger im Film, das Gold zu verstrahlen ist auch 10x realistischer. Weiterer Minuspunkt ist die Idee, das Wasser zu vergiften und die Fluchtplan von Fort Knox, alles eigentlich ziemlich unrealistisch. In dieser Hinsicht hat Dick Maibaum wirklich gute Arbeit geleistet, auch wenn sein Script sehr amerikanisch angehaucht ist.

So, ich will mich aber nicht in Details verlieren, auch wenn es genug zu analysieren gäbe und mir dies so unglaublich viel Spaß machen würde. Grund für meinen Artikel war nur, der Threadüberschrift "Der Literaturbreich läuft auf Grund.." zu trotzen, denn ab sofort bin ich auch ein Fan des literarischen Bonds, mit all seinen Stärken und Schwächen.

In diesem Sinne, KNOX
Scaramanga
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10. Januar 2005 13:38

In erster Linie muss ich sagen, dass ich mich sehr über diesen inhaltlich umfangreichen
Beitrag von dir freue! :D Mit dieser Einstellung können wir einiges hier im Literatur-Bereich
erreichen, davon bin ich überzeugt!
Zu meiner Person möchte ich sagen, dass ich vom Lesen generell her sehr wenig
in den letzten Wochen, ja sogar Monaten, getan habe. Es lag in erster Linie auch bei
mir daran, dass plötzlich die Zeit fehlte, leider hin und wieder auch die Lust.
Von Bond habe ich in den letzten Wochen dennoch einiges gelesen, u.a. TB auf Englisch
und den Roman zu TND.
Von Flemings Werken habe ich somit jedes Buch praktisch gelesen, egal, ob auf Deutsch
oder Englisch. Und ich schließe mich deiner Aussage bezüglich Flemings Stil an, es ist
genau so, wie du es sagst. Dies ermöglicht es den Lesern, sich sehr gut in die Handlung
und ihren Verlauf hineinzuversetzen.
Zu GF ein paar Worte:
Ich war überrascht, als ich den Roman auf engl. las und feststellte, dass der Plot im
Roman anders verlief als im Film - denn den sah ich zuerst. Da mich der ganze Verlauf
vor dem Eindringen in Fort Knox doch sehr an den des Films erinnerte, war ich der
Ansicht, dass Fleming auch die Idee mit der Atomverseuchung eingebracht hätte.
Auch den Laser habe ich irgendwie vermisst. :lol:
Mag sein, dass seine Idee, Fort Knox zu stürmen, etwas wackelig und die Umschreibung
im Film (Dick Maibaum war wirklich ein guter und fähiger Scriptwriter!) wesentlich
spannender und realistischer ist. Ich finde jedoch, dass die GF-Handlung im Roman
trotz allem sehr positiv zu werten ist.
Genau so OHMSS - dies war der erste engl. Bondroman, den ich gelesen habe - den
man durchaus neben MR oder FRWL stellen kann, im Sinne des Ranges.
Übrigens: Interessant, so eine Arbeit. Würde ich auch gern mal schreiben! :wink:

Also, Leute, bemühen wir uns, hier etwas Schwung reinzubringen!
Schaden kann's nicht! :wink:

Gez.
Scaramanga
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Bond: "Dann zurück ins Waffenlager!"
Carter: "Was wollen Sie denn dort finden?"
Bond: "Eine Nuklearrakete!"
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