[Buchbesprechung] John Gardner SCORPIUS

Auch die unglaubliche und unverkennbare 007-Melodie und die einzelnen Titellieder haben viel zur Legende James Bond beigetragen! Für die jugen Bondfans gewinnen die 007-Games immer mehr an Bedeutung, revolutionär war damals sicher "GoldenEye 64"!
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chief

9. Juli 2009 20:18

Analog zu den Filmbesprechungen möchte ich hier mal mit Besprechungen der diversen Romane beginnen.

Scorpius von John Gardner ist aus dem Jahr 1988 (Deutschland 1990) und handelt von Bonds Kampf gegen einen ehemaligen Waffenhändler und jetzigen Sektenführer Scorpius. In seiner Handlung nimmt der Roman einige Dinge vorweg, die auch in unserer Zeit eine gewisse Aktualität haben, nämlich den Kampf gegen den Terror.

Obwohl ich die Romane von Gardner mag (habe aber noch nicht alle gelesen) gefällt mir dieser nicht besonders. Das liegt an mehreren Umständen. Zum einen spielt die Story zu drei Vierteln in England, was dem ganzen jegliche Exotik nimmt. Nur der ziemlich flache Showdown spielt in South Carolina. Die üblichen Rezepte Gardners finden sich ansonsten auch hier wieder. Undurchsichtige Nebencharaktere, deren Bewegründe oft erst auf den letzten Seiten offenbart werden. Viele Dialogszenen mit M und Tanner. Und anders als sonst bei ihm zu lesen, nur ein Bondgirl. Die Geschichte leidet bedauerlicherweise unter ziemlichen Spannungsmangel, weshalb ich den Roman auch nur eingeschränkt und unter dem Gesichtspunkt der Vollständigkeit empfehle.

Von John Gardner habe ich außerdem bislang gelesen:
  • Operation Eisbrecher (meiner Meinung nach sein bester)
    Die Ehre des Mr. Bond ( auch lesenswert )
    Niemand lebt für immer ( fast so gut wie Eisbrecher )
Zur Zeit lese ich Sieg oder Sirb und werde mich dannauch dazu später äußern.
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VJ007
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10. August 2009 16:47

chief hat geschrieben:Analog zu den Filmbesprechungen möchte ich hier mal mit Besprechungen der diversen Romane beginnen.

Scorpius von John Gardner ist aus dem Jahr 1988 (Deutschland 1990) und handelt von Bonds Kampf gegen einen ehemaligen Waffenhändler und jetzigen Sektenführer Scorpius. In seiner Handlung nimmt der Roman einige Dinge vorweg, die auch in unserer Zeit eine gewisse Aktualität haben, nämlich den Kampf gegen den Terror.

Obwohl ich die Romane von Gardner mag (habe aber noch nicht alle gelesen) gefällt mir dieser nicht besonders. Das liegt an mehreren Umständen. Zum einen spielt die Story zu drei Vierteln in England, was dem ganzen jegliche Exotik nimmt. Nur der ziemlich flache Showdown spielt in South Carolina. Die üblichen Rezepte Gardners finden sich ansonsten auch hier wieder. Undurchsichtige Nebencharaktere, deren Bewegründe oft erst auf den letzten Seiten offenbart werden. Viele Dialogszenen mit M und Tanner. Und anders als sonst bei ihm zu lesen, nur ein Bondgirl. Die Geschichte leidet bedauerlicherweise unter ziemlichen Spannungsmangel, weshalb ich den Roman auch nur eingeschränkt und unter dem Gesichtspunkt der Vollständigkeit empfehle.

Von John Gardner habe ich außerdem bislang gelesen:
  • Operation Eisbrecher (meiner Meinung nach sein bester)
    Die Ehre des Mr. Bond ( auch lesenswert )
    Niemand lebt für immer ( fast so gut wie Eisbrecher )
Zur Zeit lese ich Sieg oder Sirb und werde mich dannauch dazu später äußern.
Wieso verfilmen die Bondmacher nicht mal einen von diesen Romanen ... Dann hätten wir vielleicht auch eine gute Mischung aus dem klassischen Bond und dem neuen Bond.

VJ007
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