Re: Die Bond Songs - Rezensionen

#31
Danke danke. Ich musste es auch 2-mal schreiben. Beim ersten mal wurde ich beim Abschicken ausgelogt :wink: ! Alles weg! Sch****!
Jetzt habe ich es mit Word geschrieben und es auf dem Laptop abgespeichert! Wenn ich in Zukunft lange Sachen schreibe, wie zum Beispiel bei meinem Marathon (siehe Signatur), schreibe ich es mit Word. Dann bin ich auf der sicheren Seite!
Euer Niklas :)

Re: Die Bond Songs - Rezensionen

#32
Hallo Niklas!

da hast du dir echt ordentlich Arbeit gemacht mit deiner Songsrezensionübersicht. Respekt dafür!

Da ja Geschmäcker nun verschieden sind (zum Glück),muß ich dir allerdings in drei Punkten wiedersprechen:
1) Moonraker- Ist subjektiv einer meiner Favoriten und besser als DAF von Shirley Bassey(Goldfinger bleibt unerreicht). War übrigens einer meiner ersten Bondfilme. Eigene Note: 8/10
2) For your Eyes Only- Ein der romantischsten und gefühlvollsten Bondsongs überhaupt und der Auftritt der Interpretin in der Ts passt genau! Eigene Note: 8,5/10
3) All Time High- Auch wenn der Film wegens Rogers fortgeschrittenen Alters nicht mehr mein Topfilm der Moorezeit ist, so ist doch der Song auch wieder sehr romantisch und verbreitet eine positive Grundstimmung. Passt zu dem comichaften Stil der späten Mooreära. Höre ich heute auch immer wieder mal. Eigene Note: 8/10!

Ich bin eben ein anderer Jahrgang(1974) und bin mit den Bondfilmen der 70er und 80er natürlich aufgewachsen. Vielleicht kommt der unterschiedliche Geschmack auch davon her.

Ansonsten(wie erwähnt) eine gute Arbeit, die du da geleistet hast. Zur Nachahmung empfohlen!
" Denn bei allen Dingen die den Tod betreffen ist SPECTRE strengstens unparteiisch !", Ernst Stavro Blofeld (Max von Sydow) in SAG NIEMALS NIE.

Re: Die Bond Songs - Rezensionen

#33
Danke danke. War auch viel Arbeit.
Schön auch deine Meinung zu hören :wink: !

Hier mein geänderter Beitrag. Ich habe ihn für SP/WOTW geupdated!
Niklas hat geschrieben:26.) Writings on teh walll (Spectre): Beim ersten mal hören dachte ich. Oh ha. Mensch was ist das den für ein Müll. Nach mehrmaligem Hören änderte sich das. Nach und nach gefällt er mir immer besser. Nun bin ich gespannt auf den Main Title. Das ist nicht meine endgültige Rezession!
7/10
Euer Niklas :)

Re: Die Bond Songs - Rezensionen

#37
Soooo, ich werde euch dann auch mal mit meinen Rezensionen der Bond-Musik "quälen" ;)

Ich höre hier öfter mal die Doppel-CD "Best of Bond 50 Years". Daher bewerte ich die Songs sowohl im Hinblick auf ihre Eigenschaft als Bond-Song, als auch auf ihre Eigenschaften als Song ganz allgemein. Bewusst erlebt habe ich die Songs seit Golden Eye, höre aber trotz meines jungen Alters sehr viel ältere Musik, weswegen schlechtere Bewertungen älterer Songs nicht rein auf mein Alter zurückzuführen sein sollten.
Ebenfalls werde ich einige Nicht-Titeltracks bewerten, wenn mir danach ist, diese zu erwähnen.

Fangen wir also an ;)


Dr. No (James Bond Theme):

Ja, was soll man da sagen? Natürlich der Klassiker schlechthin mit einer Wiedererkennungsrate von geschätzten 100% in der westlichen Welt. Weltkulturerbe.

Als Bondmusik: 10/10; als Song: 5/10 (weil man ihn sich so an sich einfach nicht anmacht)



From Russia With Love (TS):

Macht Lust auf den Film, aber man merkt schon auch, dass es den Bond-Song als solchen zu der Zeit noch nicht gab. Man muss eingefleischter Bond-Fan sein um den Song zuordnen zu können.

Als Bondmusik: 6/10; als Song: 4/10



From Russia With Love (Abspann):

Der Song ist in den Film schön eingearbeitet, ist aber auch sehr nichtssagend, imho. Trotz des Titels im Titel würde wohl nicht jeder darauf kommen, dass es ein Bond-Song ist. Meiner ist es nicht. Aber er passt, soweit ich das beurteilen kann, in die Zeit und ist eine runde Sache.

Als Bondmusik: 6/10; als Song: 5/10



Goldfinger:

Ja mei, auch über den brauchen wir eigentlich nicht zu sprechen. So klassisch wie das Bond-Thema. Die Grundlage jeder späteren Erwartung, was man sich unter einem Bond-Song vorzustellen hat. Würde man in der Innenstadt die Leute nach einem Bond-Song fragen, so hätte Goldfinger sicher gute Chancen (mit) am häufigsten genannt zu werden. Die Rezeptur des Songs ist einfach, letztlich aber genial und er ist erstklassig in den Film eingebunden.

Als Bondmusik: 10/10; als Song: 9/10



Thunderball:

Noch so ein Klassiker. Ich sehe ihn unter Goldfinger, aber noch über vielen seiner Nachfolger. Auffällig, wie schon in Goldfinger: die Musik ist brillant in den Film eingebunden. Man findet das Thema des Songs immer wieder. Gefällt mir immer wieder.

Als Bondmusik: 9/10; als Song: 7/10



You Only Live Twice:

Den Song fand ich immer langweilig, ganz im Gegensatz zum Film, allerdings ist er in diesen ebenfalls gut gebunden. Funktioniert als Bondmusik also deutlich besser als als Song an sich.

Als Bondmusik: 7/10; als Song: 5/10



On Her Majesty's Secret Service:

Schlichtweg Genial! Wenn ich das höre, bekomme ich sofort Bock auf Bond und auf den Film. Ich sehe einen Bond, der die Piste heruntersaust und Bond im Schnee ist ohnehin eines meiner Lieblingsmotive. Super eingängig und nie langweilig!

Als Bondmusik: 9/10; als Song: 7/10



We Have all the Time in the World:

Der Song gehört einfach zum Film und zieht sich musikalisch ja auch durch eben jenen. Von Bond losgelöst ist er aber überhaupt nicht meins.

7/10 als Bondmusik; 4/10 als Song (die er qualitativ definitiv so nicht verdient hat, das ist sehr subjektiv)



Diamonds Are Forever:

Bassey 2.0. An Goldfinger kommt er nicht heran, aber verstecken muss sich DAF vor diesem Song auch nicht. Der Titel ist ebenfalls ein auch schon mehrfach gecoverter Klassiker und deutlich besser als der Film.

Als Bondmusik: 8/10; als Song: 8/10



Live And Let Die:

Super! Super! Super! Ein Song der einfach nur Spaß macht. Mit Paul McCartney verpflichtete man damals natürlich einen der absoluten Megastars, der bis heute geile Musik macht. Einer der allerbesten Songs, die für den Film wie A***h auf Eimer passen.

Als Bondmusik: 10/10; als Song: 10/10



The Man With The Golden Gun:

Ein Song, der wie der Film selbst ein Produkt seiner Zeit ist. Ich verbinde den Song sehr mit dem Film und bekomme beim Hören sofort Lust darauf. Gefällt mir einfach, auch wenn viele ein Fehl-Arrangement darin sehen.

Als Bondmusik: 8/10; als Song: 7/10



The Spy Who Loved Me:

Am Anfang denke ich, bis heute(!), och, irgendwie ist der Song öde und kitschig. Er steigert sich allerdings, geht dann total ins Ohr, beißt sich da fest (haha, Filmwitz;)) und es ist jedes Mal schade, wenn er zu Ende ist. Toller Track!

Als Bondmusik: 8/10; als Song: 7/10



Moonraker:

Finde ich zum Gähnen langweilig. Ich kann so gar nichts an dem Song finden und freue mich bei jedem Sehen des Films, wenn es dann endlich losgeht mit dem Film.

Als Bondmusik: 5/10; als Song: 5/10



For Your Eyes Only:

Same as Moonraker. Der Song hat für mich nichts hörenswertes.

Als Bondmusik: 5/10; als Song: 5/10



All Time High:

Siehe die beiden Vorgänger. Er taucht im Ranking allerdings noch eine Etage tiefer. Was war da damals los? All Time Low :(

Als Bondmusik: 4/10; als Song: 4/10



A View to a Kill:

Ja! Endlich wieder ein geiler Bondsong, der so richtig schön abgeht. Ganz im Gegensatz zu Opa Moore im Film. Auch sehen wir die Musik oft im Film, kombiniert auch mit französischen Akzenten. Da stimmte alles.

Als Bondmusik: 10/10; als Song: 10/10



The Living Daylights:

Ich bin ja schon ein kleiner Fan von a-ha. Dementsprechend liegt mir auch dieser Song total! Ganz großes Kino und ein Highlight der Reihe!

Als Bondmusik: 10/10; als Song: 10/10



Where Has Anybody Gone?

Ein Track aus TLD, performt von den Pretenders. Im Film fungiert das Thema des Songs als Melodie Necros (er hört den Song auf seinem Walkman) und funktioniert überragend. Höre ich immer wieder gern und habe dabei natürlich sofort die Bilder im Kopf.

Als Bondmusik: 9/10; als Song: 9/10



Licence to Kill:

Gladys Knight legt eine solide 80er Jahre Nummer hin, die zum Film irgendwie passt. Aber auch nicht mehr. Die Voränger waren deutlich besser. Genau wie die Tracks, die ebenfalls im Film zu hören sind.

Als Bondmusik: 7/10; als Song: 6/10



Dirty Love:

Wie 80er ist das denn mal bitte?! Der Song läuft beim Treffen von Bond und Pam in der Kneipe, als es dort zur Schlägerei kommt. Das ist zwar völlig un-bondig (eine Kneipenschlägerei ist so ziemlich das Gegenteil von Larger than Life :mrgreen: ) aber trotzdem irgendwie saucool, da Bond in diesem Film kein typischer Bond ist. Einfach ein geiler Song, der gute Laune macht.

Als Bondmusik: 9/10; als Song: 10/10



If You Asked Me To:

Und nochmal LTK. Diese Ballade von Petty Labelle fand ich schon immer toll und sie verabschiedet Bond, ohne, dass das damals klar war, in eine 6 jährige Pause, die längste insgesamt. Und wenn man diesen Song im Film hört und die letzten Szenen dazu sieht, dann wird einem, bei einem kurzen Gedanken an Golden Eye, sehr klar, dass zwischen den Filmen gefühlt weit mehr als 6 Jahre lagen.

Als Bondmusik: 10/10; als Song: 10/10



GoldenEye:

Bond ist zurück! Und wie! Ohne Umschweife: das ist für mich die mit weitem Abstand geilste Bondnummer aller Zeiten von der Über-Interpretin Tina Turner. Geschrieben von Bono und The Edge, ebenfalls zwei geniale Köpfe bis heute. In diesem Song stimmt alles und er begleitet die mit weitem Abstand beste TS, die es imho je gab, die das Ende des kalten Kriegs und die Transformation in die heutige Welt dokumentiert. Das war einfach sensationell.

11/10 in jeder Hinsicht.



Tomorrow Never Dies:

Ein Song, den es einfach nicht gebraucht hätte und den ich daher nicht werte. Der folgende Song ist für mich das Titellied zum Film:

Surrender:

Wer auch immer bestimmt hat, diesen Song nicht für die TS zu nehmen, hat gepennt. Unfassbarer, fast unverzeihlicher Fehler. Surrender ist das klar bessere Stück, das auch im Film ständig zu hören ist. Was ein Versäumnis! Ein Bondsong, der für jeden Laien zu erkennen ist. Großartig.

Als Bondmusik: 10/10; als Song: 10/10



The World Is Not Enough:

Ein guter, solider Track, dem es wohl zum Nachteil generiert, dass die beiden Vorgänger einfach noch eine ganze Schippe besser waren. Aber keinesfalls ein Tiefpunkt der Reihe.

Als Bondmusik: 8/10; als Song: 7/10



Die Another Day:

Madonna lieferte ein Stück ihrer Zeit. Da dies auch meine Zeit war, kam ich mit dem Lied immer klar. Mir ist eine solche Nummer alle mal lieber als ein dahinplätscherndes All Time High.

Als Bondmusik: 8/10; als Song: 9/10



You Know My Name:

Eine Rocknummer! Mir gefiel der Track damals auf Anhieb. Er passt schön zum Film Casino Royale und läutete die neue Ära druckvoll ein. Einer meiner ewigen Favoriten!

Als Bondmusik: 10/10; als Song: 10/10



Another Way To Die:

Man wollte Jack White und bekam? Jack White! Dass das für viele überhaupt nicht ging kann ich nachvollziehen. Das ist Musik, die nicht jedem gefallen kann und soll und so war die Wahl mutig. Der Song kommt dann letztlich auch daher wie der ganze Film: völlig rastlos, ohne Verschnaufpause, verwirrend. Einer der passendsten Tracks aller Filme. Und ich höre, wie auch die White Stripes generell, den Song gern.

Als Bondmusik: 9/10; als Song: 9/10



Skyfall:

Adele hat quasi das GF, LALD, GE ihrer Zeit hingelegt. Grandioser Bondsong, der für mich eigentlich das frühe Highlight des Films ist. Man findet vermutlich keine 3 Songs, die besser mit TS und Film harmonierten und eine Einheit darstellten. Goldrichtige Wahl!

Als Bondmusik: 10/10; als Song: 9/10



Writing's on the Wall:

Das ist einfach nur mies. Mir gefällt überhaupt nicht was ich da hören muss und für mich spielt das Lied sogar noch eine Liga unter den am schlechtesten bewerteten Songs.

Als Bondmusik: 3/10; als Song: 3/10



Fazit: man weiß nie was kommt! :mrgreen: Perioden toller Songs wechselten sich immer wieder mit Phasen ab, in denen mir die Songs überhaupt nicht zusagten. Oder anders gesagt: auf Regen folgt immer irgendwann Sonnenschein. Aktuell muss ich mir das wieder öfter ins Gedächtnis rufen ;) Es gibt die Zutaten des klassischen Bondsongs seit GF, sie werden immer wieder herausgekramt, aber auch ab und zu mal in der Kiste gelassen. Das tut der Reihe insgesamt sehr gut, viele meiner Lieblings sind auch Kinder ihrer Zeit, und tatsächlich haben es unterm Strich imho nur Tina Turner, k.d. lang und Adele geschafft, einen richtigen, echten Nachfolger von GF auf den Tisch zu knallen. Alle anderen haben sich damit eher verhoben als unsterblich gemacht. Teilweise gilt das auch für Bassey selbst.
Wahre Bond-Fans kannten die Leaks NICHT! ;)

Re: Die Bond Songs - Rezensionen

#38
schön dass du dir die Zeit genommen hast für die Bewertungen. Alles in allem recht hohe Bewertungen - umso fragwürdiger ist die Bewertung von WotW. Manchmal sollte man vielleicht einfach etwas Gras wachsen lassen und siehe da, im Laufe der Zeit kann man etwas dann fairer bewerten. Anders kann man wohl nicht verstehen, dass selbst die totalen Gurken der Reihe höher bewertet werden.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Die Bond Songs - Rezensionen

#39
danielcc hat geschrieben:Anders kann man wohl nicht verstehen, dass selbst die totalen Gurken der Reihe höher bewertet werden.
Das kann man verstehen indem man ich ist und die Songs alle subjektiv bewertet hat. :roll:

Sam Smiths Song passt imho nicht in die Reihe. Nicht als Bondsong und als Lied im Radio würde ich es auch nicht hören wollen. Da passt das Gesamtergebnis einfach nicht. Denn rein an der hohen Stimme liegt es nicht. Ich höre nämlich auch gerne a-ha oder die BeeGees.
Darüber hinaus halte ich die obige Aussage für völlig überzogen. Denn:

1. was die "totalen Gurken der Reihe" sind sieht jeder anders! und
2. liegt WOTW nur 1 bzw. 2 Punkte unter den drei nächstplatzierten. Und für mich sind eben diese vier Songs die schlechtesten der Reihe. Mit dem Unterschied, dass ich den drei darüber einfach nur nichts abgewinnen kann und froh bin, wenn sie vorbei sind und mich nicht mehr langweilen und mir WOTW tatsächlich Schmerzen bereitet. Ein Song, der im Ohr stört. Das ist nochmal schlimmer, als dass einem der Song egal ist. Dementsprechend musste ich das auch in Form von Punkten so darstellen. Das wäre ATH, MR und FYEO sonst nicht gerecht geworden.
Wahre Bond-Fans kannten die Leaks NICHT! ;)

Re: Die Bond Songs - Rezensionen

#40
So hier mal meine liste :)

James Bond Theme (Dr. No)
Underneath the Mango Tree (Dr. No)
From Russia with Love (instr.)
From Russia with Love
Goldfinger
Thunderball
Mr. Kiss Kiss Bang (TB)
The Look Of Love (Casino Royale '66)
You Only Live Twice
OHMSS (instr)
We Have the Time in the World
Diamonds Are Forever
Live And Let Die
The Man With the Golden Gun
Nobody Does It Better (The Spy Who Loved Me)
Moonraker (die peppige Abspann Version mag noch lieber)
For Your Eyes Only
Make It Last All Night (FYEO)
All Time high (Octopussy)
Never Say Never Again
Une Chanson d'Amour (NSNA)
A View To A Kill
The Living Daylights
Where Has Everybody Gone (TLD)
If There Was A Man (TLD)
Licence To Kill
Dirty Love
If You Asked Me Too
GoldenEye (den Club Mix höre ich noch lieber)
The Experience of Love (GE)
Tomorrow Never Dies
Surrender
Moby's James Bond Theme
The World Is Not Enough
Only Myself To Blame (TWINE)
Die Another Day (Dirty Vegas Main Mix höre ich lieber)
You know My Name
Another Way To Die
Skyfall
Writing's On the Wall

Fett = mag ich sehr gerne
Kursiv = höre auch mal gerne, aber nicht so oft
Normal = hören oder schnell zum nächsten oder garnicht
rot = blende ich am liebsten aus meinen Playlisten aus
Zuletzt geändert von Marseille77 am 30. September 2015 08:41, insgesamt 1-mal geändert.
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♪ The name is Bond... ♫ James Bond ♪

#41
James Bond Theme:

Ich weiß gar nicht, ob es hier irgendwelcher Worte bedarf. Selbst fühle ich mich jedenfalls überflüssig und albern, wenn ich versuchen soll, diese Melodie zu sezieren: Sind wir ihr doch wohl alle ziemlich stark verfallen. Das James Bond Theme zu kritisieren traue ich mich nicht, ich möchte aber auch gar nicht, weil es nichts zu kritisieren gibt. Diese Melodie, dieser Drive, diese aggressiv-mitreißende Hymne ist einer der wichtigsten Gründe für den langjährigen Erfolg der Marke 007. Jedes Kleinkind kann das Thema summen, jeder verbindet irgendein Bild damit und keiner muss nicht unweigerlich im Kopf mitmachen, wenn es irgendwo erklingt. Mehr noch als der Imperial March, die Indiana Jones Titelmusik oder "He is a pirate" von Fluch der Karibik ist das James Bond Theme eine musikalische Zusammenfassung einer filmischen Legende, die nun schon ein halbes Jahrhundert im popkulturellen Bewusstsein der Welt verankern lässt. Muss ich wirklich noch mehr sagen?

10/10

From Russia With Love:

Mutt Monros erster richtiger Bond-Song, wenngleich dieser auch erst in den abschließenden Credits zu hören ist, dürfte wohl der sein, der von den Fans am wenigsten Beachtung erfährt. Damit unterschätzt man ihn allerdings, so zumindest meine Ansicht. Sicherlich ist "From Russia With Love" in erster Linie wohl kaum ein wirklich zum Film passender Song, noch klingt er sonderlich nach Bond und könnte genauso gut ein Titellied von vielen vielen anderen Filmen der damaligen Zeit sein. Aber mir gefällt die einfach aufgemachte Ballade, die sich auf das wesentliche konzentriert. Da haben wir einmal eine harmlose, aber doch romantisch geprägte Melodie, einen ganz simplen und passend gedichteten Text und vor allem eine tolle Stimme. Monro hat zwar nicht ganz das Alleinstellungsmerkmal einiger späterer Bondinterpreten, doch hat sein Klang etwas nachdenkliches und schwärmendes und passt damit gut zu den gesungenen Lyrics. Schade ist nur, dass das Lied keinen richtigen Höhepunkt oder klaren Aufbau hat, es beginnt recht spannend, ist dann aber irgendwie gefühlt zu Ende (wenn auch mit einem tollen langen Ton), bevor es so richtig begonnen hat. Dennoch: Eine schöne Ballade, die ich gerne höre und die ganz amüsant ein Zeugnis ihrer Zeit darstellt.

7/10

Goldfinger:

Ein toller Song zu einem tollen Film. Goldfinger ist wie auch FRWL recht simpel und baut ironischerweise auf denselben Stärken wie der Vorgänger auf. Erneut haben wir eine einprägsame Melodie, die dieses Mal mit dem besonderen Trick arbeitet, das Bond-Thema stark offensichtlich einzubauen und somit unweigerlich das Publikum auf Bond einzustimmen, wir haben einen oberflächlich gesehen recht soliden Text, der aber bei genauerer Betrachtung eine schöne Doppeldeutigkeit aufweist und gleichermaßen sowohl Pro- als auch Antagonist beschreibt und charakterisiert und wir haben - am allerwichtigsten natürlich - die pure Stimmgewalt von Shirley Bassey, die aus voller Röhre wuchtig Leben in die Nummer pfeffert. Besonders mag ich am Lied, dass es anders noch als Monros Nummer wirklich zu 100% als Bondsong zu identifizieren lässt und in jeder Hinsicht eindeutig erkennbar wegbereitend für sämtliche Nachfolger von Tom Jones bis Adele gewesen ist. Kein anderer Bondsong dürfte so viel Einfluss wie Goldfinger gehabt haben. Einziger Kritikpunkt wäre wohl, dass der ganze Song aus heutiger Sicht viel zu überladen ist, zu viel will und das Crescendo auch viel zu stark heraufbeschwört. Dennoch: Ein wunderbares Lied, dass den Qualitäten des Filmes vollständig gerecht werden kann.

8/10

Thunderball:

Thunderball ist großartig! Nicht nur der Film, sondern auch der Song stehen unter einem gemeinsamen Deckmantel: Bond at it's best. Der Text, gerne als flach bezeichnet, ist sicher nicht mehr als eine naive totale Überhöhung und Lobpreisung des beliebten Protagonisten, doch Tom Jones schmettert die geschriebenen Wörter mit einer solchen Inbrunst heraus, dass man ihm jeden Satz über 007 sofort glaubt. Der Song selbst scheint nicht viel mehr als eine epische Ausgestaltung des Bond-Themas zu sein, doch gerade dadurch hat der Song einen ganz filmeigenen und erst recht bondeigenen Charakter und macht seine Herkunft überdeutlich. Das Ergebnis ist nicht zuletzt durch die pompöse Umsetzung musikalisch sicher das genaue Gegenteil von feingeistig, erzielt aber maximalen Effekt besonders beim Fan, der durch die Themeneinbindung ohnehin volle Aufmerksamkeit auf die Musik richtet. Jones Stimme ist männlich, tief, leicht aufwirbelnd, auf jeden Fall besonders dadurch begeisternd, weil er Aggressivität mit stimmlicher Gewalt und Treffsicherheit verbindet. Ein musikalischer Triumph der Bondreihe!

9/10

You Only Live Twice:

Nancy Sinatras musikalischer Beitrag zu 007 hat etwas angenehm träumendes, ohne einschläfernd zu sein. Schon immer gefiel mir der Ton des ganzen, das leicht fernöstliche, dass die Melodie aufkommen lässt, ohne sich aufzudrängen und überhaupt die sehr dezente ins Fantastische gehende musikalische Gestaltung. Das ist enorm interessant und vielseitig, vergleicht man mit den beiden direkten Vorgängern. Auch Sinatras Stimme behält dieses märchenartige, in ihrem Fall elfenhafte bei. Sie singt sehr zart und hat eine tolle charakteristische Stimme mit Ausdruck. Das sahen wohl auch die Macher der genialen Serie Mad Men so und haben die Szene doch glatt einmal in eine ihrer Folgen hervorragend präzise eingebaut. Schade aber, dass der Text zwar recht kreativ philosophisch mit Flemings Titel umgeht, aber später sich nur noch selbst wiederholt und damit schon bei einer knappen Länge von unter drei Mnuten einen etwas gestreckten Eindruck macht. Nichts desto trotz ein Lied, mit dem ich immer sehr viel anfangen konnte, welches aber lyrisch mehr Feinschliff gebraucht hätte. Dafür ist es von der atmosphärischen Platzierung zwischen Bonds Faketod und seiner Fakebeerdigung allerdings sehr clever platziert und fügt sich immerhin ins filmische Gesamtbild passend ein.

8/10

On Her Majesty's Secret Service

Ich muss für OHMSS mal wieder eine Lanze brechen: Mal davon abgesehen, dass es ein fantastischer Bondfilm ist und sich bei vielen einen Platz in der Top 007 verdient, besticht er in den ersten fünf Minuten bereits mit einem fantastischen musikalischen Leitthema, das für mich durchaus ebenbürtig mit dem Bond-Thema zu sehen ist. Barry hatte sicherlich auch ganz die Ambitionen, dieses abzulösen und das entstandene Thema ist eine herrliche Komposition mit verfluchtem Ohrwurmcharakter und universeller Einsatzmöglichkeit, es funktioniert sowohl hervorragend auf alle Actionszenen, als auch auf spannende Passagen oder als Untermalung von Panoramaaufnahmen. Gleichzeitig schreit das Thema mit jeder Note "007" geradezu heraus und hat vor allem auch durch den flotten Rhythmus und die immer weiter ansteigende Lautstärke ordentlich Druck, den ein solches Leitthema bei einer Filmreihe wie Bond braucht. Schade eigentlich, dass das Thema nicht auch ab DAF weiter verwendet wurde und so eine One Hit Erscheinung blieb. Vor allem im Vergleich mit Barrys 007-Thema, das zwar Stil hat, aber auch eine Spur zu brav und gemütlich klingt, ist OHMSS eine Offenbarung, aber auch so eines der besten Stücke Filmmusik überhaupt.

9,5/10

We Have All The Time In The World:

Einer der ungewöhnlichsten Songs für Bond. Aber da Louis Armstrong hier verantwortlich war, kann man wohl ohne Diskussion davon sprechen, dass die ungemein romantische Nummer ihren Zweck zu jedem Zeitpunkt erfüllt. Was besonders gefällt, ist die enorme Reduziertheit der Musik, der Instrumenteneinsatz ist sehr sparsam und auch melodisch passiert gar nicht viel, sondern man wähnt sich (genau wie Armstrongs Stimme) in einer Oase der Ruhe und Verliebtheit. Das Lied dient im Film als Unterstützung der Parallelmontage, in welcher Bond sich in Tracy verliebt und muss daher genau jenes Gefühl rüberbringen, was die viel zu kurzen Szenenausschnitte alleine nicht schaffen könnten. Erstaunlicherweise funktioniert die Bindung der im Folgenden tragisch verlaufenden Liebesgeschichte an die Melodie hervorragend und somit erfüllt der Song als Filmmusik seine Mission in jeder Hinsicht und nimmt genug emotionale Fahrt auf, um als Gegengewicht zum aggressiven Instrumental-Thema von Barry aufzutreten. Etwas schade ist, dass Armstrong durch die Ruhe der Musik nur selten seine ganze stimmliche Vielfalt zeigen kann und dem Ende des Liedes noch ein recht uninspiriertes Outro angehängt wird, dennoch ist eine schön romantische Ballade mit Wohlfühl-Faktor.

8/10

Diamonds Are Forever:

Es sollte hier im Forum ja allgemein bekannt sein: DAF gilt vielen Fans als einer der langweiligsten und schlechtesten Filme der langlebigen Reihe. Der Song von Shirley Bassey ist von der Qualität des Filmes jedoch nicht betroffen, wenngleich er musikalisch für mich nicht wirklich etwas besonders Nennenswertes vorweisen kann, muss ich eben doch gestehen, schon immer viel für ihn übrig gehabt zu haben. Basseys Stimme ist natürlich umwerfend und der Balanceakt bezüglich der Instrumentenlautstärke hat auch durchaus seine Vorzüge und eine angenehme Dynamik, die auch schön mit Bassey harmoniert. Den Text finde ich übrigens nebenbei bemerkt ganz großartig. DAS sind doch mal wirklich kreative Lyrics. Haben jetzt zwar mit James Bond nicht mehr zu tun als "Schnappi, das kleine Krokodil", aber immerhin ist der Song so gleichzeitig eindeutig Bond (mehr Barry geht in einem Filmsong doch gar nicht!) und zusätzlich auch für sich stehend ein sehr angenehmes Stück. Und zudem sagt ja auch niemand, dass der Song inhaltlich irgendwas mit dem Film zu tun haben muss. So bleibt ein großartig klassisches Arrangement, dass traurigerweise den Höhepunkt eines für viele miesen Filmes darstellt.

8/10

Live And Let Die:

Eigentlich möchte ich nicht viel schreiben, weil Live and let die ein derartiger Genuss ist, dass es für sich stehen sollte. Es ist nicht nur der beste Bondsong, sondern auch so einer der zehn besten Songs aller Zeiten! Die fantastischen Stimmen und das powerbeladene Orchester verleihen einem genau das Gefühl, für das die Bondfilme seit 1962 stehen. Man spürt unweigerlich die Spannung, den oft zitierten "Thrill", das Abenteuer und das gefährliche Leben eines Geheimagenten. Wenn nach "Say live and let die" das Stück sich dreimal aufbäumt, um dann eine apokalyptische Musik zu entfalten, zu der niemand still sitzen wird können, dann ist das schon unfassbar grandios, doch wenn McCartney das ganze dann von einer Sekunde auf die andere noch einmal unterbricht, eine Disney-artige Gute Laune Musik einbaut, um dann in einem Vers wieder zur vorherigen Höllenmusik zurückzufinden und diese dann noch einmal durch Streicher zu unterbrechen, dann ist nur noch als uneingeschrämkt brillant zu bezeichnen. Und am Ende fühlt man sich wirklich, als wäre man grade erfolgreich aus der heftigsten nur möglichen Verfolgungsjagd gerade so mit dem Leben davon gekommen. Was für ein Geniestreich!

10/10

The Man With The Golden Gun:

Mit TMWTGG wollte man wohl den famosen Vorgänger kopieren und die ähnliche Masche ein zweites Mal präsentieren. Natürlich ist Lulus Song musikalisch weit weg von der Virtuosität des Vorbildes, aber auch so ist das Lied oft zu stark auf Tempo und Bombastik getimmt. Das macht an und für sich nichts, weil ich Tempo und Bombastik mag und ich hier auch die Melodie selbst nett und griffig finde (auch wenn man sich das einfallslose Hintergrundgetöse der Bläser hätte schenken können), aber Lulu kann mit der Schnelligkeit des Stückes keinesfalls mithalten. Ihre Stimme ist völlig blass, sie hängt ständig in verschiedenen Tönen fest und mindert den Schwung der Musik mehr, als das sie ihn begleiten würde. Gleichzeitig sind die Lyrics ein wenig... nun ja. Natürlich bedient sich auch der Film einer nicht zu unterschätzenden sexuellen Metaphorik und der Golden Gun wird oft genug als Phallussymbol klar von Hamilton vorgegeben, allerdings sind Verse wie "Who will he bang?", "Love is required whenever he's hired, it comes just before the kill" oder "He has a powerful weapon" doch etwas zu viel des guten. Großartig ist hingegen die Variation des Titelsongs am Ende von TMWTGG. "Goodnight goodnight, sleep well my dear. No need to fear. James Bond is here!" 8)

6/10 bzw. 8,5/10 für die End Titles.

Nobody Does It Better:

Carly Simon durfte bei TSWLM ran und bietet nun eher ein musikalisches back to the roots. Nach den sehr schnellen LALD und TWMTGG erinnert Nobody Does It Better ein wenig an die Balladen zu Beginn der Reihe, verzichtet aber auf pompöse Orchestermusik und setzt stark auf ein (für Bond bis dato noch untypisch dominantes) Piano. Im Ganzen würde ich das Lied als sehr ruhig bezeichnen. Nicht genug, dass die Melodie selbst eigentlich ziemlich beliebig ist und keine großen Risiken eingeht, singt auch Simon höchst unaufgeregt und fast schon mit hypnotischer "Stille" ihren Part. Natürlich wird es dann hin und wieder auch mal etwas "ergreifender", doch so wirklich aus diesem entspannten Fahrstuhlmusik-artigen Touch kommt die ganze Nummer dann doch nicht raus. Die Lyrics sind nett, haben aber wie bei DAF mit dem Film oder der Filmreihe absolut gar nichts zu tun (auch wenn der Vers "Nobody Does It Better" selbst natürlich erneut eine Lobpreisung der eigenen Filmreihe ist und quasi das Motto der Produktion war). Zu TSWLM passt das Lied ohnehin gar nicht, dennoch ist Nobody Does It Better am Ende so harmlos und nett arrangiert, dass man den Song zwar nicht wirklich begeisternd aufnimmt, er aber eben auch Niemandem wirklich weh tut.

6/10

Moonraker:

Gott sei Dank ließen die Produzenten die Grande Dame Shirley Bassey ein drittes Mal einen Bond-Titelsong übernehmen. Moonraker erweist sich noch mal als Steigerung von Goldfinger und Diamonds Are Forever und reiht sich mühelos in die Spitzenklasse der besten Lieder ein. Ich liebe Moonraker ja schon als Film, weil er wohl den Höhepunkt der Bondschen Gigantomanie darstellt, doch Basseys wunderbares Werk veredelt den ohnehin schon großartigen Film noch zusätzlich. Mit der Triangel wird das Leuchten der Sterne musikalisch erkennbar gemacht, gleichzeitig hat die gesamte Melodie eine sehr effiziente und hingebungsvolle Aura, die zusammen mit einer stimmlich perfekten Bassey eine "himmlische" Harmonie eingeht. Die ganze Komposition ist typisch für Barry sehr kraftvoll und vor allem sehr organisch, zudem für den Film eine tolle Etablierung des Weltraum-Themas, dass Barry später ähnlich magisch noch einmal mit dem Stück "Flight into Space" musikalisch einfängt. Auch die Disco-Version im Abspann, die etwas Flotter zum Tanzen einlädt und damals ein absoluter Hit in den Diskotheken war, gefällt mir sehr. Moonraker ist also nicht nur filmisch ein Highlight der Reihe!

9/10

For Your Eyes Only:

Perfekte Tanzmusik. Ich bin mir sicher, so ziemlich jeder hat Anfang der 80er mal mit einer Freundin auf einer Party zu diesem Lied getanzt oder? Anders kann ich es mir gar nicht vorstellen. Das Lied ist natürlich vorrangig eines: Verflucht romantisch und emotional, gleichzeitig aber alles andere als langsam. Ich kann mir zwar bis heute nicht erklären, wie man auf die Idee kommen konnte, dieses Lied für einen James Bond Film zu komponieren, aber ich bin doch froh, dass man das getan hat. Eastons Stimme ist toll, sowohl in leisen als lauten Tönen, ihr starker britischer Akzent (beim sprechen) ist im Song nie präsent und ein tolles Finale hat die ganze Nummer dann auch noch, wenngleich das alles für Bond immer noch viel zu seicht ist. Schade vor allem im Fall FYEO, weil für den Film eigentlich eine deutlich düstere Nummer doch deutlich passender gewesen wäre, um das Rachethema zu betonen und die Lyrics dann zudem etwas sehr arg kitschig geraten sind. Insgesamt ein tolles Lied, praktisch die bessere Version von Nobody Does It Better. (Schade, das Conti mit dem Lied im Film nicht viel anzufangen wusste.) Die Ablehnung der Fans habe ich in ihrem vollen Umfang nie ganz verstanden, auch wenn das Lied vielleicht kein Highlight der Reihe sein mag.

7/10

All Time High:

So sehr ich Octopussy mag und vor Fans ständig verteidige, so sehr weicht alle Farbe aus meinem Gesicht, wenn das Saxophon erklingt. Um Gottes Willen, wer zur Hölle hielt "All Time High" für eine gute Idee? Das völlig überzogene Saxophon und Coolidges furchtbar stöhnender Gesang erinnerten mich schon immer mehr an ... eine andere Gattung von Film, um es nett zu umschreiben. Die belanglosen und wohl in wenigen Minuten hingeschriebenen Lyrics verstärken den Eindruck noch. Besonders im Refrain wird es dann ganz schlimm, wenn Coolidge mit ihrer Stimme keine Ahnung hat, wo sie hinsoll und die Instrumente folgerichtig dann einfach so laut spielen, dass eh alles in einer belanglosen Suppe untergeht. Einzig die Streicher retten das ganze am Ende (und deren Spiel hört man dann ja auch in Barrys Soundtrack dankenswerterweise desöfteren, was dem Film doch enorm gut tut) und lassen es mehr nach Bond klingen, auch ist die Grundmelodie (also praktisch das Thema des Songs, welches erkennbar von Barry ist) nicht übel und vor allem sehr schnell im Kopf. Gleichzeitig peinlich ist dann aber wieder, wie die miese TS versucht, den wirklich schlechten Song zu "überspielen". Fazit: Kein gutes Lied, für den Film aber grundmelodisch passend.

4/10

A View to a Kill:

Endlich gehts mal wieder ab. Nach vier Balladen in Folge darf ein Bond-Song mal wieder so richtig loslegen und Duran Duran verpassen dem vermutlich biedersten Bondfilm einen schnellen fetzigen musikalischen Rhythmus, der sich hören lassen kann. Ein wirklich inspirierendes Lied, denkt man an den völlig blassen Vorgänger. Besonders im Refrain hat das ganze einen Schwung, der enorm mitreißend ist und trotz aller Modernität (80er Sound) eine sehr Bondsche Note hat. Gesungen ist das ganze dann gleichermaßen angenehm zurückhaltend in den Strophen als auch wirklich schwunghaft im Refrain, die Melodie summt man schon beim ersten Mal hören mit und dennoch weiß das Lied zu überraschen, besonders wenn es seine ganze lyrische Bedeutung (inklusive des Filmtitels) erst im allerletzten Vers offenbart. Dennoch muss man sagen, dass die Version im Film deutlich besser ist, da im Original nach dieser Zeile das Lied noch belanglose weitere 20-25 Sekunden vor sich her dudelt, wo mit einem plötzlicheren Schluss mehr Effekt erzielt worden wäre. Gleichzeitig passt der Song tatsächlich absolut gar nicht zum Film und hätte bei einem jüngeren Bond wohl deutlich mehr Sinn ergeben, ist aber so ein Befreiungsschlag, dass dieser Umstand völlig egal wird.

8,5/10

The Living Daylights:

The Living Daylights setzt den von Duran Duran eingeschlagenen Weg fort und kitzelt noch das letzte bisschen mehr heraus. Das Lied hatte mich 1987 bereits in meinen ersten Bond-Kinobesuch gelockt und bis heute zähle ich es zu einem meiner liebsten Lieder überhaupt. Fantastisch! Der ganze Sound, das musikalische Arrangement, die düstere, fast schon traurige, aber dennoch vorwärts getriebene Spannung ist für mich in dieser Mixtur einmalig. Abgesehen von dem wunderbaren Gesang hat die ganze Aura um den Text herum etwas beängstigend effizientes, vor allem wenn nach dem zweiten Durchlauf im langen Solo das Saxophon seinen Part einnimmt, ist das Magie Pur. Ganz hervorragend gelungen sind auch die Lyrics, die nicht nur rein vom Klang her die Eigenschaften des Liedes genial spiegeln, sondern inhaltlich eben auch ein gewisses Mysterium in sich bergen, dass erst nach und nach (aber anders als bei AVTAK eben nicht vollständig) aufgelöst wird und viel Interpretationsspielraum lässt, aber auch so verstanden und genossen werden kann. Toll, dass Barry den Song häufig im Film verwendet und in seinen letzten Bond-Soundtrack hat einfließen lassen, der nicht zuletzt deshalb zu seinen besten Arbeiten zählt.

10/10

Licence to Kill:

Ich kann mir nicht helfen. Ich finde Gladys Knight absolut fantastisch, was eine Stimmgewalt und was eine Künstlerin. Aber Licence to kill... nein. Das geht einfach nicht. Das geht einfach gar nicht. LTK ist dann auch der einzige Bond-Film, bei dem ich die Vorspul-Taste bei der TS einfach benutzen muss. LTK klingt einfach zu jederzeit wie eine völlig unangebrachte um ein zusätzliches Maß an Bombast gesteigerte Version von Goldfinger mit allen Klischees, die man sich in einem Bondsong vorstellen kann und Diva Knight gröhlt ihren Teil dazu bei, wirkt völlig gelangweilt und singt das alles müde runter. Da ist keine Power, kein Engagement, das ganze scheint ihr nicht mal ansatzweise Spaß zu machen. Und mir macht es auch keinen. Kein anderer Bondsong ist dermaßen gefällig, anbiedernd und nach Schema F runtergeschrieben, wo doch ausgerechnet LTK DER Ausnahmebondfilm ist, der beinahe alles anders macht und völlig auf Konventionen verzichtet. Eine Krux, wie sehr gerade in den 80ern bei Bond Musik und Film recht konsequent aneinander vorbei liefen. Insgesamt ist für mich LTK das absolute Sinnbild dafür, wie ein Bondsong nicht klingen darf, und das gerade, weil er zu jeder Sekunde wie ein Bondsong klingt.

3/10

GoldenEye:

GoldenEye ist nur ein Film der Superlative, Tina Turners einmaliger Bond-Hit ist wohl mehr BOND als jedes andere Lied davor, ohne nach Holzhammer-LTK-Methode überzogen klischeebeladen zu sein oder gar kitschig zu werden. GoldenEye ist ein in seiner Form einmaliger Bond-Song, der nicht so klingt wie irgendein anderes 007-Lied, aber auch nicht wie sonst irgendein Lied. Die Klasse von GE besteht vor allem darin, einfach das Bond-Thema zu nutzen und ähnlich wie die Klassiker GE und TB sich musikalisch vollständig daran zu orientieren, das ganze aber mit einem intelligenten Instrumenteneinsatz und einer besonders starken Stimme zu koppeln. Der Text, den ich bis heute nicht verstanden habe (der aber wohl Alecs Gedanken schildern soll?), ist an sich nichts besonders, wird von Turner (die wohl als erste eine würdige Nachfolgerin zu Bassey darstellt) so herausposaunt, dass ich jedes mal eine Gänsehaut bekomme, wenn Campbell seine PTS in die TS münden lässt. Dankenswerterweise hat GE dann auch eine der sehr wenigen wirklich guten Titelsequenzen abbekommen und wird so auch filmisch etwas mehr herausgestellt. GE ist jedenfalls der erste Song, an den ich denke, wenn mich jemand fragt, was musikalisch für mich "Bond" bedeutet. Sorry Gladys Knight, so geht das!

9/10

Tomorrow Never Dies:

Sheryl Crows TND erfährt von Fans immer häufiger eine Welle der Abneigung - warum war für mich allerdings nie nachvollziehbar. Ja, Surrender wäre die bessere Wahl für die TS gewesen, aber nein, der Song von Crow hat dennoch Klasse. Vom ganzen Ton und seiner Art her (die von vielen als langweilig abgestempelt wird) erweist sich TND als eine dramatische, aber vor allem tragische Ballade, die damit eine zusätzliche Komponente in den eh schön überdimensionalen musikalischen Ausnahme-Bondfilm TND hineinbringt. Crows Art zu singen ist sehr stark, ihre weiche, aber kraftvolle beinahe schon mäandernd klingende Stimme trifft hervorragend die Stimmung der Musik und die krasse Form, in welcher der Refrain aus dem Lied heraus katapultierend hervortritt ist beeindruckend. Dazu passen auch die sehr gefühlvollen und unauffälligen Lyrics, die auf eine sehr einfach und vermittelte Weise Emotionen ausdrücken. Dennoch tritt Crow dann im letzten Finale eine Spur zu dick auf und das sehr lange Outro ist dann wohl auch der Hauptgrund, warum das Lied im Film leider ziemlich zerstümmelt wurde. Trotzdem gefällt, wie Crow eine liedinterne Spannung schafft, die langsam aufbauend ihren konsequenten (zu langen) Höhepunkt findet.

8/10

Surrender:

David Arnold war 1997 wahrhaftig ein riesiger Glücksfall für die Bondmacher und Surrender ist (wie allgemein seine Arbeit an TND) sein absolutes Meisterstück. Surrender ist gleichermaßen rockig, wild, aufregend, aggressiv und trotzdem ganz Bond, nimmt sich auch die Zeit, seine 007-Klänge auszuspielen und hangelt sich unaufdringlich und vor allem unauffällig am berühmten Thema entlang, während er gleichermaßen durch eine verflucht Ohrwurm-prächtige Melodie (die Arnold auch massiv im Soundtrack einsetzt) bestechen kann. K.D.Langs Stimme dazu ist gewaltig und gleichzeitig dezent genug, um mit der Musik zu rocken, sie aber nicht zu überragen und wird daher als äußerst passend und dazugehörig empfunden. Gleichzeitig begeistert Surrender, weil es das Feeling alter Klassiker wie TB oder auch jüngerer Klassiker wie GE beschwört, ohne wieder eine Ballade mit Bassey, Knight, Turner oder Crow ähnlichem Touch zu präsentieren. Surrender ist anders und fühlt sich doch gleich an. Ein wenig schade ist nur, dass der Song ausläuft, statt mit einem richtigen Knall zu beginnen und unvermittelt anfangen will, aber sich das überflüssige vier Sekunden Intro nicht verkneifen kann. Andersrum: Wenn man auf so hohem Niveau meckern muss, sollte das alles über die Qualität des Resultates aussagen.

9/10

The World Is Not Enough:

Witzig, das man TWINE direkt anmerkt, dass er wieder von Arnold geprägt ist und hier alle Mechanismen aus Surrender erneut greifen, nur anders zusammen kombiniert wurden. Garbages Zutun an der Bondschen Musikgeschichte steigert sich in totale Gigantomanie, die ja schon durch den völlig überzogenen Titel des Filmes vorgegeben war und präsentiert ein sehr episches Stück, dass man keinem Genre so recht zuordnen kann und besonders durch den starken Streichereinsatz sehr ausufernd gerät. Tatsächlich funktioniert das sehr gut, weil die Lyrics (die wie schon bei den beiden TND-Songs wieder sehr geschickt den Filmtitel einbauen) zu diesem extremen Stil passen und die Strophen einen schön ruhigen Gegenentwurf zum krassen Refrain präsentieren, sodass eine erkennbare Spannungskurve vorhanden ist. Die Einbindung des Bond-Themas passt und ist angemessen integriert, der Gesang in seiner irgendwie plätschernden Art sehr gelungen und auch TWINE besticht wieder dadurch, ständig in Arnolds Soundtrack wieder gefunden zu werden und damit besonders filmisch zu erscheinen. Erst zum Ende hin beim letzten Refrain übertreibt mir das alles zu sehr und das überzogene Crescendo ist zu dick aufgetragen, hier hätte ein wenig Zurückhaltung nicht geschadet.

8/10

Die Another Day:

Madonna ist zweifellos eine der kreativsten Musikerinnen aller Zeiten. DAD ist nicht unbedingt ihr Glanzsstück, doch würde ich spontan sagen, dass es einer der innovativsten und stilistisch-auffälligsten Bondsongs sein dürfte. Für viele ist da zu viel Experiment und auch mir ist das teilweise eine Spur zu viel, Madonna will da aus der gar nicht so komplexen Melodie mehr machen, als eigentlich drin ist und besonders die flachen Lyrics (besonders der Sigmund Freud Teil) sind ziemlich enttäuschend angesichts dessen, was mit dem Titel möglich gewesen wäre, aber aus musikalischen und melodischen Gesichtspunkten begeistert DAD durch ein enorm gutes Gefühl für elektrisierende und "echte" hallende Streicherklänge, die dem ganzen Lied eine nette Dualität geben, welche Madonna auch stimmlich meistern kann. Die sehr verstörende Tonanreihung passt zudem gut zu den Folterungen Bonds, nehmen das Lied aber ein wenig an Alleinstellungswert, da das ganze ohne Bilder schnell eintönig wirken kann. Insgesamt finde ich aber besonders den Schwung und die betonte Andersartigkeit großartig und DAD ist besonders deshalb als Experiment für mich geglückt, hätte aber gerne etwas dezenter und intelligenter sein dürfen.

7/10

You Know My Name:

So richtig begeistern kann ich mich für Chris Cornells Rocknummer nicht. Nicht nur, weil sie überhaupt nicht zu Bond passt und von ein paar reichlich deplatzierten Streichern irgendwie in Richtung Bond getrieben werden soll (was nicht funktioniert, weil sich diese beiden Stile nicht vertragen), sondern auch, weil der Song ziemlich einfallslos seinen Refrain verheizt, während die Strophen noch von dem spannenden Drive und Cornells toller Stimme profitieren. Aber im Refrain wird das alles sehr unfokussiert, sehr unmelodisch (ein richtiges Mitsummen ist mir nie möglich gewesen, wirklich Melodie ist nur durch Cornell vorhanden) und Cornell schreit da dann einfach nur noch seine Liedzeilen dazwischen. Schade, denn gerade die werten das Lied enorm auf, sind sie doch durch enorme Coolness gezeichnet und in ihrer simplen, aber heroischen Form durchaus ansprechend. Das rettet den Song letzten Endes auf, er hat eine stark heroische Ader (besonders zum Ende hin, wenn sich eine Melodie erkennbar macht) und weckt dabei starke Assoziationen mit Archetypen wie unser Bond einer ist. Tatsächlich ist der Song deshalb als Rocknummer besser als als Bond-Song und gefällt insgesamt (losgelöst von seinem Status als Filmsong) schon ordentlich, ist aber nicht Cornells beste Arbeit.

6,5/10

Another Way To Die:

Jack White und Alicia Keys durften 2008 für Quantum of Solace das erste Duo der Musikwelt 007 präsentieren. Wie schon DAD fiel der Song dank seiner experimentellen Ader bei den Fans durch, dabei ist es gerade sein völliger Verzicht auf sämtliche Konventionen, der ihn am Ende als passend zu QOS darstehen lässt. Besonders der Teil, wenn nur noch wirre Töne und Keys einzelne Laute zu hören sind, kann AWTD eine ähnliche Faszination wie der zugehörige Film entwickeln und in seinen knappen, aber präzisen Lyrics finden sich ebenfalls viele Qualitäten von QOS wieder. Überhaupt harmonieren White und Keys nicht nur stimmlich wunderbar zusammen (was aber dennoch der Fall ist), sondern beide vereinen auch ihre jeweiligen Musikstile sehr geschickt, ohne sich zu erdrücken oder auf Teufel komm raus ein Crossover unterschiedlicher Stilistiken zu erzwingen. Das Ganze ist in Summe wahrscheinlich noch eine Spur zu wenig offensiv und hätte für ein richtiges Meisterwerk sich noch einen Satz mehr trauen dürfen am Ende, leider wird die aufgebaute Spannung vergleichsweise konventionell aufgelöst, dennoch ist AWTD ein spannender und ungewöhnlicher Song, der durch sein Brechen mit Regeln und Erwartungen das Zeug zum Klassiker hat.

8,5/10

Skyfall:

Ein Riesen-Hit, ein Mega-Erfolg, ein Fan-Liebling... für mich war SF jedoch von Anfang an alles: Eine bessere, aber immer noch nicht richtig gelungene Variation all jener Probleme von Gladys Knights LTK. Die Ähnlichkeiten sind verblüffend, auch SF ist eine Ballade im Stil von Shirley Bassey und will besonders viel Bond-Charakter haben, setzt übermäßig auf Geigen und all die kleinen Kniffs und Tricks, die man da so hat, aber mischt das ganze nicht frisch durch, sondern verwendet es einfach nur, um eine recht gewöhnliche Melodie auf Bond-Qualität zu trimmen. Die für meinen Geschmack zu gewollt auf "vielschichtig" gereimten Lyrics, die insgesamt zwar ganz nett klingen, aber die vorgebende Substanz nicht wirklich einhalten können (schließlich fällt der ganze Inhalt mit dem Begriff Skyfall), passen da ganz gut, um das Problem des Liedes zu veranschaulichen. Doch das wahre Problem ist Adele, die als Sängerin einfach keine Shirley Bassey oder Gladys Knight ist und mit ihrer recht eintönigen Stimme die schwierigen Passagen des Liedes nicht geschaukelt bekommt. Als ganzes mag ich den Song wahrscheinlich dennoch mehr, als das ich es nicht tue, weil er durch seine Bond-Mechanismen eben durchaus Assoziationen weckt, die aber nicht ganz über den einfallslosen Text und Adeles blasse Stimme hinweg täuschen können.

6/10

Writings On The Wall:

In Writings On The Wall offenbaren sich endlich mal wieder alle Qualitäten, die ein Bondsong mit sich bringen sollte in ihrer besten Form: Ein toller, vom Ausdruck und der Betonung her stark zur Reihe passender stilvoller Text, eine eingängliche und am Thema-orientierte Melodie, die dennoch Eigenständigkeit beweist und eine (in diesem Fall) episch-dramatische Ausrichtung/Tonalität. Nur, das im Falle von WOTW das Ganze mit dem hervorragenden Gesangstalent von Sam Smith angereichert wird, der eine beeindruckende gesangliche Brillanz beweist und gleichermaßen Emotionen und technisch perfekten Gesang vorweisen kann. Wenn nach einer enorm gewaltig ausbrechenden Bridge die Musik komplett abbricht und nur die hohe Kopfstimme von Smith zu vernehmen ist, erreicht das eine magische Sogkraft, die dem Song passend zum dezent beigemengten Piano eine leicht märchenhafte Komponente verleiht, welche in Kombination mit dem dramatischen Grundton des Liedes eine beängstigende Unruhe erzeugt. WOTW reiht sich als große Ballade damit in eine Reihe mit so manchem Klassiker, erinnert teilweise sogar erschreckend oft an You only live twice von Nancy Sinatra, ist dann aber im direkten Vergleich doch der deutlich stimmungsvollere Song.

9/10
Prejudice always obscures the truth.

Re: Die Bond Songs - Rezensionen

#42
Sehr schön zu lesen! Hat Spaß gemacht.
Der letzte Teil hat mir am meisten Spaß gemacht.

Inhaltlich sehe ich Nuancen anders als du (FRWL finde ich blass, GF besser als TB, AVTAK fand ich immer aufregender als den gemainstreamten TLD, TND ist einfach zu lang und langatmig) aber das macht nix. Bei vielen Songs sind wir sehr eng beieinander.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Die Bond Songs - Rezensionen

#43
Ich fand seine Ausführungen auch sehr bereichernd, obwohl es auch von DAD eine schnelle Abspann Version (Dirty Vegas Main mix) gibt
https://www.youtube.com/watch?v=a0Q80H8Oy54

Was ich nicht so ganz verstand damals war, warum Madonna für zwei Flime mit dem gleichen Hintergrund (Agentenfilm) so unterschiedlich etwas kreiert hat
https://www.youtube.com/watch?v=mD5phTXGN_0

oder von GoldenEye, die ich auch gerne immer wieder höre (damals vierter track auf der Single von Dave Morales)
https://www.youtube.com/watch?v=WjZvnjjyqyc

Diese Version war zwar nicht im Film, ist aber öfters im Radio zu hören gewesen.
Bild

Re: Die Bond Songs - Rezensionen

#45
Niklas hat geschrieben:26.) Writings on teh walll (Spectre): Beim ersten mal hören dachte ich. Oh ha. Mensch was ist das den für ein Müll. Nach mehrmaligem Hören änderte sich das. Nach und nach gefällt er mir immer besser. Nun bin ich gespannt auf den Main Title. Ich finde den Song mittlerweile richtig cool!
9/10
Ich musste das mal wieder ändern. Ich finde den Song mittlerweile richtig geil!
Euer Niklas :)