Auf einer Skala von 1 bis 10 bekommt Casino Royale eine ...

1 (grottenschlecht!)
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10 (genial!)
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#316
001 hat geschrieben:Gernot Gernot Gernot....

Du solltest mich eigentlich so langsam etwas besser kennen.....! Den dann wüßtest Du, dass ich mal gerne rhetorische Fragen stelle....:wink:

Natürlich weiß ich, dass ich solche Fragen hier nicht beantwortet bekomme! Den dazu sind eben die meisten User zu "klein"! :wink:

MfG
001
jaja ich wollte dich doch nur dazu bewegen, dass du auf deine-stimme-gegen-armut.de vorbeisurfst und unterschreibst... :wink: obwohl jetzt ist das ganze ja eh schon wieder vorbei.
Bond... JamesBond.de

#317
001 hat geschrieben:"Jetzt ist ja genügend Wasser durch den Rhein geflossen....Wie findet Ihr, nach den zeitlichen Abstand, CR?"
Eine gute Frage. Bei meiner ersten Meinung zu CR, die ich im November letzten Jahres geschrieben habe, habe ich dem Film 9 von 10 Punkten gegeben. Ich war ein Tag vorher im Kino und war erst einmal begeistert von dem Film, deshalb auch die sehr positive Bewertung des Films. Aber jetzt wo ich CR öfters gesehen habe sind mir einige Dinge aufgefallen, die mir nicht so gefallen. Hier jetzt meine ausführliche Meinung zu CR.
Der Titel
Der Titel des Films passt meiner Meinung nach gut, da man sich schon vorstellen kann, dass in dem Film Szenen im Casino vorkommen werden. Ich finde, dass der Titel griffig klingt und man sich darunter auch eine spannende Story vorstellen kann.

Daniel Craig als James Bond 007
Ich muss sagen, dass Daniel Craig seine Sache in seinem ersten Bondfilm sehr gut gemacht hat, wobei auch bei ihm lange nicht alles perfekt war. Er ist wieder ein sehr harter Bond, der viel durchmachen muss, man denke nur an die Folter oder den Verrat von Vesper Lynd. Er hat den Bond, der gerade befördert wurde zum größten Teil gut verkörpert und diesen noch unerfahrenen und zum Teil doch noch naiven Bond gut dargestellt. Er zeigt viel Gefühl in CR und dadurch sieht man wie Bond vorher war, bevor er der Frauenheld wird und einfach rücksichtslos tötet. Bei Daniel Craig hat mir ein wenig der Charme gefehlt, den z.B. ein Pierce Brosnan hatte. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass Daniel Craig in CR überzeugen kann, er aber in BOND22 der Figur James Bond noch mehr von sich selbst geben sollte.

Zu M
Judi Dench gefällt mir in CR wie auch in ihren bisherigen Bondfilmen sehr gut, weil sie Bond von Anfang an zeigt, wo er dran ist und sie sich von einem James Bond nicht einschüchtern lässt. Judi Dench kann durch ihre Erfahrung und ihre schauspielerischen Qualitäten wieder überzeugen und wirkt immer noch sehr frisch und jung. Sie sollte auf jeden Fall in der Craig Ära, der Bondserie erhalten bleiben. Die Szenen mit ihr und Bond haben mir in CR gut gefallen.

Zum Bondcar
Der Aston Martin DBS ist ein super Auto, aber er wurde einfach viel zu wenig in Szene gesetzt. Die Verfolgungsjagd ist viel zu kurz und nur durch den Stunt erwähnenswert. Der DBS hat mich stark an den BMW Z3 aus GE erinnert, da auch dieser mehr zu Werbezwecken diente als zu irgendetwas anderem.

Der Bösewicht
Mads Mikkelsen gefällt mir als Le Chiffre sehr gut, da er diesen sehr gut verkörpert und auch gut darstellt. Es gefällt mir sehr, dass er an Bond verzweifelt und dadurch immer mehr Wut bekommt und dann ein nicht so schönes Ende hat. Besonders gelungen finde ich die Szene, wo er Bond foltert, weil er da seine Überlegenheit demonstriert, die aber auf Bond keine Wirkung hat.

Das Bondgirl
Eva Green gefällt mir als Vesper Lynd sehr gut. Diese Rolle ist wie für sie gemacht. Sie sieht gut aus und ist eine Frau mit Charakter, die weiß, wie man mit einem James Bond umzugehen hat. Sie und Bond haben klasse Szenen und Dialoge in CR, die mir gut gefallen. Die Story, dass sie Bond verrät, ihm aber trotzdem das Leben rettet indem sie ihn freikauft ist genial, weil Bond dann schmerzhaft erfahren muss, wie es ist, wenn man verraten wird, man aber immer noch Gefühle für eine Frau hat und sie am Ende dann auch noch verliert.

Die Locations
Die Locations gefallen mir sehr gut, wobei man sagen muss, dass es auch schon bessere Locations in den Bondfilmen gegeben hat. Die Szenen auf den Bahamas sind traumhaft und auch die Szenen in Venedig oder im Casino Royale können sich sehen lassen.

Kritikpunkte
Mir hat in CR eindeutig Q und seine Gadgets gefehlt. Ich bin der Meinung, dass man alte wichtige Charaktere nicht einfach weglassen sollte. Genauso wie Moneypenny. Q hätte einige Auftritte in CR haben können wie z.B. die Szene, wo Bond den Chip eingesetzt bekommt. Q muss auf jeden Fall in BOND22 wieder mit von der Partie sein. Und auch Moneypenny hätte in CR auftauchen sollen, denn die Flirtereien mit Bond gehören für mich auch zu einem Bondfilm dazu. CR ist nicht perfekt. Es gibt einige Szenen, die man im Film hätte kürzer zeigen sollen und andererseits gibt es Szenen, die man hätte länger zeigen müssen. Außerdem werden viele Fragen im Film offen gelassen, die man aber denke ich, in BOND22 beantworten wird.

Jetzt würde ich CR aber noch 8 von 10 Punkten geben.
Im Angesicht des Todes, muss der Spion der mich liebte, Leben und Sterben Lassen
007.Mirco

#318
007.Mirco hat geschrieben:Q muss auf jeden Fall in BOND22 wieder mit von der Partie sein. Und auch Moneypenny hätte in CR auftauchen sollen, denn die Flirtereien mit Bond gehören für mich auch zu einem Bondfilm dazu.
Da muss ich dich leider enttäuschen. Q wird in Bond 22 nicht vorkommen, dass haben P&W quasi bestätigt. Sie meinten man sollte nicht auf Q und Moneypenny hoffen. Jedoch sei Moneypenny leichter zu intrigieren, jedoch Q, so sagten sie, habe erst einmal keine Priorität.
Sie haben es zwar nicht direkt bestätigt aber das klingt für mich schon ziemlich eindeutig.
007.Mirco hat geschrieben: Es gibt einige Szenen, die man im Film hätte kürzer zeigen sollen und andererseits gibt es Szenen, die man hätte länger zeigen müssen. Außerdem werden viele Fragen im Film offen gelassen, die man aber denke ich, in BOND22 beantworten wird.
Ja, das die einen Szenen zu lang und die anderen zu kurz sind, kann in einem Film der ca. 140 Minuten lang ist passieren. Spontan fällt mir da ein Opfer ein: Die Verfolgungsjagd. 30 Sekunden mehr hätten es schon gemacht.
CR ist nicht ganz leicht zu verstehen, man muss gut aufpassen, vorallem als Otto-Normal Zuschauer. Aber da sieht es mit dem Roman nicht anders aus. Die meisten glauben Le Chiffre wäre ein Agent von Smersh, was auf zahlreichen Internetseiten Behauptet wird, aber vollig falsch ist.
Naja, Bond 22 wird einige Fragen beantworten.

#319
007 James Bond hat geschrieben:Da muss ich dich leider enttäuschen. Q wird in Bond 22 nicht vorkommen, dass haben P&W quasi bestätigt. Sie meinten man sollte nicht auf Q und Moneypenny hoffen. Jedoch sei Moneypenny leichter zu intrigieren, jedoch Q, so sagten sie, habe erst einmal keine Priorität.
Sie haben es zwar nicht direkt bestätigt aber das klingt für mich schon ziemlich eindeutig.
Ja das habe ich auch schon gehört. Leider! :( Ich finde es wirklich schade, dass man auf, wie ich finde, wichtige Charaktere verzichtet. Gerade Q und Moneypenny. Ja das stimmt schon, dass man Moneypenny leichter integrieren kann, weil Villiers ja der Verräter sein könnte und dann durch Moneypenny ersetzt wird. Aber Q könnte wenigstens einen zweiminütigen Auftritt in BOND22 bekommen. Man könnte ihn Bond kurz vorstellen und Bond würde dann irgendein Gadget oder eine Uhr von Q bekommen. Jedenfalls sollte Q spätestens in BOND23 auftauchen, sonst könnte er vermutlich in Vergessenheit geraten. Ich finde es auch gut, dass die Produzenten sich jetzt voll und ganz auf 007 konzentrieren, denn so lernt man 007 richtig kennen. Aber wie schon gesagt man baut einige überflüssige Szenen in den Filmen ein, die man durch eine Szene mit Q ersetzen könnte. Aber so wie man das alles hört, wollen die Produzenten Q wohl endgültig aus der Bondserie streichen. Vielleicht wird es auch in den nächsten Bondfilmen wieder den Waffenmeister geben und keinen Q, sondern nur die Abteilung Q. Ich glaube, dass die Produzenten Q abschaffen wollen und ihn deshalb nicht mehr in den Filmen auftreten lassen, damit er in Vergessenheit geriet und ihn dann irgendwann keiner mehr vermisst, außer einigen Wenigen. Und das wäre wirklich schade, weil Q und 007 einfach zusammengehören.
007 James Bond hat geschrieben:CR ist nicht ganz leicht zu verstehen, man muss gut aufpassen, vorallem als Otto-Normal Zuschauer.
Ja das stimmt. Ich habe CR mit meinem Bruder und mit meinen Eltern gesehen und dann kamen die ganze zeit Fragen, was hat der mit dem zu tun oder was hat der gemacht usw. Die hatten Probleme den Film zu verstehen. Aber viele Fragen konnte ich ihnen beantworten. Bondfans haben weniger Probleme den Film zu verstehen, weil sie auf Kleinigkeiten achten, auf die Otto Normalzuschauer nicht achten.
Im Angesicht des Todes, muss der Spion der mich liebte, Leben und Sterben Lassen
007.Mirco

#320
007.Mirco hat geschrieben:Aber so wie man das alles hört, wollen die Produzenten Q wohl endgültig aus der Bondserie streichen. Vielleicht wird es auch in den nächsten Bondfilmen wieder den Waffenmeister geben und keinen Q, sondern nur die Abteilung Q. Ich glaube, dass die Produzenten Q abschaffen wollen und ihn deshalb nicht mehr in den Filmen auftreten lassen, damit er in Vergessenheit geriet und ihn dann irgendwann keiner mehr vermisst, außer einigen Wenigen. Und das wäre wirklich schade, weil Q und 007 einfach zusammengehören.
Ob Q in Zukunft ganicht mehr auftauchen wird, bin ich mir nicht sicher. Das mit dem Waffenmeister, kann ich mir nicht Vorstellen, denn wenn dieser zukünftig zusätzliche Ausrüstung ( auch Gadgets genannt :wink: aber zusätzliche Ausrüstung find ich für die die ich mir Vorstelle passender :) ) übergibt, kann man ihn auch gleich den Namen Q verpassen. Nur das größte Problem für mich ist, dass die Figur Q doch sehr an Desmond Llewelyn hängt. Dieser Mann hat die Rolle über 40 Jahre verkörpert. Als ich Cleese dann eines Tages sah, war ich eher enttäuscht. Es ist weitaus schwieriger einen Nachfolger von Desmond zu finden als Q in den Filmen einzuführen. So sehe ich das zumindest aber hier gehts ja um CR, also:
Mir hat Q in CR nicht gefehlt, wird er nicht in Bond 22 und in zukunft auch nicht. Er gehört vieleicht seid GF gewissermaßen dazu, aber für mich ist die Figur mit Desmond gestorben.
007.Mirco hat geschrieben:Aber wie schon gesagt man baut einige überflüssige Szenen in den Filmen ein, die man durch eine Szene mit Q ersetzen könnte.
Nur empfinden die Zuschauer immer unterschiedliche Szenen für überflüssig.
Die einen sagen, dass die Szene wo Vesper und Bond sich für den Abend fertig machen oder sogar einige Venedig/Yacht Szenen in Bezug auf Liebesgeschichte von Bond und Vesper, überflüssig sind, weil dort keine Action ist.... .
Andere sagen die Flughafenszenen oder Botschaftsszenen hätte man kürzen können.

Aber wie du schon sagtes, 2 Minuten kann man sich immer nehmen.

#321
007 James Bond hat geschrieben:Nur das größte Problem für mich ist, dass die Figur Q doch sehr an Desmond Llewelyn hängt. Dieser Mann hat die Rolle über 40 Jahre verkörpert. Als ich Cleese dann eines Tages sah, war ich eher enttäuscht. Es ist weitaus schwieriger einen Nachfolger von Desmond zu finden als Q in den Filmen einzuführen.
So sehe ich das auch. Desmond Llewelyn hat die Rolle des Q solange gespielt, dass viele ihn für den einzig wahren Q halten. Er hat die Rolle mit so einer brillianz gespielt, an die John Cleese leider nicht im geringsten rankam. Man muss aber auch sagen, dass Cleese ein wirklich schweres Erbe antreten musste nach Desmond und leider konnte er mich auch nicht überzeugen. Er hat die Rolle in TWINE und DAD einfach mit zu viel Komik gespielt und Desmond hat die Rolle einfach sehr viel ernster gespielt. Aber man könnte mit John Cleese noch einmal einen Neuanfang versuchen.

Ich habe bei meiner Filmkritik noch einige Dinge vergessen, die ich jetzt noch hinzufügen werde.
Kritikpunkte
In CR gab es meiner Meinung nach zu viel Product Placement, man denke nur an die Szene wo Bond den neuen Ford Mondeo fährt oder die vielen Sony Ericsson Handys im Film. Es hat mir nicht gefallen, dass Sony/Sony Ericsson und Ford so viel Präsenz in dem Film hatten, denn irgendwann ist der Punkt erreicht, wo diese Werbung einfach nur stört.
Im Angesicht des Todes, muss der Spion der mich liebte, Leben und Sterben Lassen
007.Mirco

#322
Was ich in CR nicht gerade passend fande ist, dass Bond M so auf der Nase rum tanzt. Da hat meiner Meinung nach der Respekt vor einem Vorgesetztem gefehlt. Gerade in der Szene wo Bond in M's Wohnung einbricht, ist er etwas zu naiv. Das mit der Botschaft ist die eine Sache, aber dann noch in die Wohnung vom Chef bzw. Chefin einbrechen, hätte ihn eigendlich den Job gekostet, wenn nicht sogar die Freiheit. Überhaupt hat mir diese Einbruch Szene nicht gefallen und das riecht mir nach nem typischen Purvis und Wade fehltritt.
Ok , vieleicht hätte Bond nach der Botschafts Sache für die nächsten paar monate keinen Auftrag mehr bekommen, aber es gibt doch bestimmt eine bessere Lösung als das er auf eigene Faust weiterarbeitet. :?

#323
007James Bond hat geschrieben:
Alex No hat geschrieben: Ich weiß nicht was du unter Realismus in diesem Sinne verstehst.
Vieleicht meinst du die Wahrscheinlichkeit, dass diese Menschen soetwas machen. Aber mit Geld, Zeit und den richtigen Mitteln ist alles möglich.
Auch wenn es lange zurückliegt, will ich nicht unhöflich sein und die Frage im Raum stehen lassen:
Klar, es gibt Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten.
Bei James Bond ist sicher einiges unwahrscheinlich (z.B.radioaktive Brüheauf einsamer Insel, lautloses Heranfliegen, wie du es vermutest, mit lautem Düsenrucksack oder Auto mit so riesigem Wassertank), anderes aber auch unmöglich (z.B.die Raumschiffe in "Man lebt nur zweimal" und gar "Moonraker", wobei ich die Connery-Ära zu verlasse). Von der Unmöglichkeit vieler Action-Einlagen ganz zu schweigen.

"Goldfinger" - nein, ich meinte nur den Film. Solche Namen gibt es in der Tat.

90% wahr - so, das hat also Ian Fleming gesagt! Sieh mir nach, wenn ich die Aussage des Autoren selbst nicht so gewichtig nehme.

#324
Alex No hat geschrieben: Bei James Bond ist sicher einiges unwahrscheinlich (z.B.radioaktive Brüheauf einsamer Insel, lautloses Heranfliegen, wie du es vermutest, mit lautem Düsenrucksack oder Auto mit so riesigem Wassertank), anderes aber auch unmöglich (z.B.die Raumschiffe in "Man lebt nur zweimal" und gar "Moonraker", wobei ich die Connery-Ära zu verlasse). Von der Unmöglichkeit vieler Action-Einlagen ganz zu schweigen.
Ob das mit der Radioaktieven Brühe möglich ist. kann hier wohl niemand bestätigen oder Gegenteil, denn ich vermute hier ist niemand Atompfisiker :wink:
Gut, mit dem heranfliegen könnte man so erklären das niemand im Haus war vor Bond, oder er ist anders reingekommen und hat den Rucksack auf das Dach gebracht. Kann natürlich auch sein das dies ein unbeachteter Fehler ist, aber viel wichtiger ist doch das das Ding überhaupt fliegen kann und das kann es.
Ok, Yolt und DAF sind da wohlnoch die Ausnahme aber so sind alle anderen Filme doch nicht unrealistisch.
Alex No hat geschrieben: 90% wahr - so, das hat also Ian Fleming gesagt! Sieh mir nach, wenn ich die Aussage des Autoren selbst nicht so gewichtig nehme.

Du musst bedenken, dass diese Aussage, seine Bücher betrifft, nicht die Filme.
Und ob das dann wiederum wahr ist, oder nicht, kann hier auch niemand sagen, denn ich glaube kaum jemand Arbeitet in dieser Branche :wink: man kann dem Herrn nur Glauben oder nicht.
Uns, den normalen Bürgern, wird vieles Verschwiegen. Man betrachte da nurmal die Organisation Gladio

Casino Royale: Buch und Film

#325
Hallo zusammen,

wie ich hier im Thread schon ausgiebig erwähnt habe, bin ich von dem Film "Casino Royale" nicht wirklich begeistert. Diese Sicht der Dinge hat sich inzwischen noch verstärkt!

Als Reaktion auf meine negativen Beiträge kam hier oftmals das Argument, der Film beschreibe, wie aus Bond das geworden wäre, was wir letztlich von ihm kennen. Darüber hinaus müsse man respektieren, dass Fleming die Romanvorlage so geschrieben hätte. Der Film sei nämlich sehr vorlagentreu.

Ich habe den Roman nun gelesen, um mir ein eigenes Bild von alledem zu machen. Es tut mir leid! :roll: Ich weiß nicht, welches Buch gelesen wurde, aber das Original von Fleming hat mit dem Film nur sehr entfernt etwas zu tun. All das, was ich am Film kritisiere, kommt im Buch nicht vor! Bond ist in der Vorlage kein rauher Raufbold, sondern von Anfang an der englische Gentleman, den wir alle kennen. Seine Gedanken, die zugegebenermaßen im Film keine Rolle spielen können, zeigen sogar, dass er schon der ist, den wir aus den Abenteuern danach kennen. Er prügelt sich nirgendwo im Buch und die Liebesgeschichte mit Vesper verkommt im Roman nicht zur Kitschposse wie im Film, sondern wird einfühlsam erzählt und hat ein jähes, aber sehr (be-)rührendes Ende: Bond kniet vor dem Bett, auf dem die tote Vesper liegt (allein das schon ist ein himmelweiter Unterschied zum Film!), und wischt sich Tränen aus den Augen. Danach steht er möglichst gefasst auf, geht ans Telefon und gibt kühl und sachlich die wahre Identität seiner großen Liebe weiter. Bond zeigt in dieser Szene mehr Gefühl, als Daniel Craig im ganzen Film zusammen! Und vor allem wird hier die Diskrepanz zwischen seinem Ich als Agent und seinem Ich als Mensch greifbar! DAS ging mir ans Herz und zeigte mir, was in Bond vorgeht und wie er sich emotional verändert und weiter entwickelt. Wenn man Veränderung an einem Protagonisten zeigen will, dann doch bitte so! Im Film finde ich nichts Vergleichbares!

Ansonsten ist das Buch kein erstklassiger, aber doch kurzweiliger Agentenroman. Da geht es um einen Anschlag, dem Bond nur knapp entkommt. Auch geht es um das besagte Kartenspiel gegen Le Chiffre, das im Buch durchaus spannend erzählt wird - ohne dämliche Zwischenszenen wie die versuchte Vergiftung Bonds, derer er mit einem plumpen, lächerlichen wirkdenden Trick entkommt. Ich denke mal, damit wollte man mit aller Gewalt eine Spannung erzeugen, die im Film aber nicht mal ansatzweise rübergebracht werden konnte. Die Folter, die auch im Film erzählt wird, kommt genau so im Roman vor. Vor allem aber erzählt Fleming einige interessante und durchaus amüsante Agententricks (z. B. das Haar am Schrank, das wir aus "Dr. No" kennen und das Versteck für den Gewinnscheck). Herrlich! DAS ist Bond wie ich ihn kenne und wie ich ihn auch heuer wieder auf der Leinwand sehen möchte. 007 ist kein reiner Actionheld, sondern in erster Linie Agent... mit Stil und Niveau. Für solche Feinheiten ist aber bei all der brutalen Bierzeltathmosphäre, die der Film verstreut, keine Zeit - das muss man verstehen.

Ich bleibe dabei: Der Bond, den Craig in "Casino Royale" verkörpert ist nicht "mein 007" und ganz offensichtlich auch nicht der, den Ian Fleming einst erschaffen hat. Dieser Bond hat von jeher Stil, Köpfchen und muss keine plumpen Abenteuer überstehen, um das zu werden, was wir lieben. Er ist herausragend und einzigartig... Das ist "Casino Royale" und Daniel Craig auf ihre Weise auch - nur leider im negativen Sinne!
"Die Menge ist dabei nicht immer entscheidend!"

#326
ich weiss zwar nicht wie ihr das alles beurteilt, ist mir auch egal! :wink:
aber ich weiss das casino royale der beste bond aller zeiten ist und dass daniel craig der beste bond aller zeiten!!

ich weis zwar nicht woran es liegt, aber es ist so!

#328
RW06 hat geschrieben:ich weiss zwar nicht wie ihr das alles beurteilt...
Naja, das habe ich ja oben und in meinen Beiträgen zuvor ausführlichst beschrieben!
RW06 hat geschrieben:ist mir auch egal! :wink:
Das würde erklären, warum Du die Meinung anderer über den Film nicht wirklich gelesen hast! :lol: Gleichzeitig ist es aber auch das unnützeste Argument für ein Dikussionsforum! :wink:
RW06 hat geschrieben:aber ich weiss das casino royale der beste bond aller zeiten ist und dass daniel craig der beste bond aller zeiten!!
Das kann dann wohl nur für Deine ganz persönliche Sicht der Dinge zutreffen, die sicher nicht den Argumenten folgt, die mir hier entgegnet wurden... denn die sind in meinen Augen widerlegt. Außerdem lässt diese Meinung alles außer Acht, was James Bond zu dem gemacht hat, was er heute ist. Warum? Das habe ich hier nun auch hinlänglich versucht darzulegen.
RW06 hat geschrieben:ich weis zwar nicht woran es liegt, aber es ist so!
Ich kann und will Dir nichts unterstellen, aber so eine Aussage könnte von jemandem stammen, der entweder außer "Casino Royale" noch nicht viele andere Bondfilme gesehen hat oder aber einer jüngeren Generation entspringt, die vielleicht mehr Wert auf die inzwischen auch in unzähligen anderen Filmen verewndeten Actionelemente legt.

Zusammenfassend möchte ich nochmals klarstellen: "Casino Royale" folgt weder der Tradition der alten Bondfilme, noch den Vorlagen aus dem Roman. Ich kann verstehen, dass der Film gefällt - das will ich ja niemandem absprechen! Nur mit "James Bond" hat all das nicht mehr viel zu tun! :roll:
"Die Menge ist dabei nicht immer entscheidend!"

#329
Naja CR ist sicher nicht der beste Bondfilm weil es in dem Sinne ja gar kein Bondfilm ist. Es zeigt halt den Anfang, bevor Bond zum "echten" Bond wurde, den wir alle kennen.

#330
Martin007 hat geschrieben:Naja CR ist sicher nicht der beste Bondfilm weil es in dem Sinne ja gar kein Bondfilm ist. Es zeigt halt den Anfang, bevor Bond zum "echten" Bond wurde, den wir alle kennen.
Ich frag mich immer noch warum es kein "echter" Bond sein soll.
Was ist überhaupt ein echter Bond?


Also ich sehe bisher 6 verschiedene Arten wie James Bond gespielt wurde.
Keine kommt exakt an die Romanfigur ran, wer soll dann der "echte" sein und wie können das alle außer der aus CR?
Ich glaub eine Mischung aus dem frühen Connery und Craig wäre der schon sehr sehr sehr nahe.