Diane Cilento über ihren Ex-Ehemann Sean Connery

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21. Juli 2008 09:52

Wenn niederste Instinkte mal wieder bedient werden ...


Quelle: Spiegel Online


GEIZ IST ...

Schwerreicher Sean Connery ließ Sohn darben

Sean Connery ist Schotte - und verhält sich auch so. Zumindest, wenn man seiner Ex-Frau Glauben schenkt. Die behauptet in einem Buch, der Schauspieler habe seinem Sohn jegliche finanzielle Unterstützung verweigert. Junior musste sogar Kollegen anpumpen.

London - Sean Connery, 77, wuchs in ärmsten Verhältnissen in Edinburgh auf, bevor er als erster Darsteller des Superagenten James Bond zum Weltstar wurde. In seiner Jugend jobbte der Schotte als Milchmann - für ein Pfund Lohn die Woche - als Lastwagenfahrer, Sargschreiner und Model. Heute, so berichtet die "Sunday Times", soll ist der immer noch aktive Kinoheld 85 Millionen britische Pfund schwer sein.

Die eigene eben durchaus auch von Entbehrung geprägte Biografie, so mutmaßt das Blatt, sei wohl Schuld daran, dass sich Connery seinem Sohn Jason, 45, gegenüber unbarmherzig und recht knickerig zeigte.
Wie Bonds Ex-Ehefrau Diane Cilento in einem Buch berichtet, habe Connery seinem Spross schon sehr früh klar gemacht, vom Vermögen des Papa bekäme er "keinen Penny". Jason Connery, der heute als Schauspieler und Regisseur arbeitet, sei während seiner beruflichen Startphase so arm gewesen, dass er Kollegen habe anpumpen müssen. Als Jason Connery einst eine Rolle ergattert hatte, soll Connery senior dies mit den Worten kommentiert haben: "Du hast diesen Job nur bekommen, weil dein Name Connery ist." Als der Sohn daraufhin drohte, seinen Namen zu ändern, habe Sean Connery unmissverständlich reagiert, berichtet Diane Cilento. Er habe Connery junior gedroht: "Wenn du das tust, bring' ich dich um, verdammt noch mal."

Auch sie selbst, klagt Diane Cilento, die elf Jahre lang mit Connery verheiratet war, habe bei der Scheidung 1973 nur die Hälfte des Erlöses aus dem Verkauf des Hauses bekommen, das die Familie bewohnt hatte. Mehr nicht. "Ich wusste über seinen Geld-Tick ja nur zu gut Bescheid", so Cilento. Jason Connery wollte sich der "Sunday Times" gegenüber nicht äußern.

Immerhin: Mittlerweile sollen Vater und Sohn ein gutes Verhältnis haben und öfter gemeinsam Golf spielen.
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Pam Bouvier
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3. August 2008 12:01

Aer, ähm, Diane Cliento steht doch auch "nur" die Hälfte des Erlöses aus dem Hausverkauf zu, oder?? Rechtlich gesehen, meine ich. Wieso beklagtsie sich dann?

Und ob Connery seinem Sohn wirklich so gedroht hat... wage ich auch zu bezweifeln.

Es ist schon irgendwie erschreckend, was (Ex-) Partner von Prominenten so von sich geben. Wobei man doch eigentlich meinen sollten, sie wüssten um den EInfluss der Medien (und was der unter Umständen für Folgen für den Star haben kann) und hätten Anstand genug, nach einer wie auch immer "gescheiterten" Beziehung (egal, welcher Art) zu gehen und es gut sein zu lassen.
Ich bin teilweise echt froh, kein Promi zu sein. Ich weiß nicht, ob ich diesem Öffentlichkeitsdruck auf Dauer Stand halten würde.
-,,Können Sie nicht abwarten bis Sie gefragt werden?"
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(Lizenz zum Töten, 1989)
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Chris
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3. August 2008 17:40

Sean Connerys Sohn: Mein Vater ist kein Geizhals

London (AFP) — Der Sohn des schottischen Schauspielers Sean Connery, Jason Connery, hat seinen Vater gegen Medienberichte in Schutz genommen, wonach der frühere James-Bond-Darsteller ein Geizhals sein soll. Er habe wirklich genug davon, dass sein Vater als "eine Art Monster oder Tyrann" dargestellt werde, der ihn nicht an seinem Vermögen teilhaben lasse, erklärte der 45-jährige Jason Connery, der wie sein Vater ebenfalls Schauspieler ist.

Medien hatten in der vergangenen Woche unter Berufung auf Jason Connerys Mutter Diane Cilento berichtet, der 77-jährige Sean Connery habe seinem Sohn gesagt, er werde "niemals einen Penny bekommen". Die Berichte könnten "von der Wahrheit nicht weiter entfernt sein", teilte Jason Connery weiter mit.

Sein Vater habe sein Geld durch "nichts als seine eigene unermüdliche, harte Arbeit verdient", erklärte Jason Connery. Es gehe nur seinen Vater etwas an, was er mit seinem Reichtum mache und wen er daran beteilige. Es habe niemals ein Gespräch gegeben, in dem sein Vater ihm gedroht habe, "niemals einen Penny" von ihm zu bekommen, erklärte der 45-Jährige. "Das ist einfach eine Lüge." Er habe seinen Vater einmal um einen Kredit für den Kauf eines Hauses gebeten, woraufhin dieser ihm ohne Zögern das Geld geliehen habe, betonte Jason Connery.
„Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.“
Erich Fried
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