Warum kein Q mehr dabei?

Am 6. November 2008 startete das 22. James-Bond-Abenteuer mit Daniel Craig in seinem 2. Auftritt als 007! Alle Meldungen, Gerüchte, Fakten und Fragen zu QUANTUM OF SOLACE und allen weiteren Bondfilmen (BOND 23 etc.) hier herein! [Leseforum]
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Alex No
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20. April 2008 22:57

Mr.Chrismas Jones hat geschrieben:Ich wär ja immer noch dafür einen weiblichen Q zu nehmen, die dann quasie eine Mischung aus Q und Moneypenny ist. Dann hätte man beide Rollen auf eine besetzt.
Mal im Ernst: so schlecht ist der Vorschlag gar nicht!
Ein weiblicher Chef der Abteilung "Q" wäre ein weiterer Konterpunkt gegen den männlichen Chauvi James Bond - vor allem, falls der Dame Judi Dench ein Mann als "M" nachfolgen sollte.
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007.Mirco
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21. April 2008 16:33

Mr.Chrismas Jones hat geschrieben:Ich wär ja immer noch dafür einen weiblichen Q zu nehmen, die dann quasie eine Mischung aus Q und Moneypenny ist. Dann hätte man beide Rollen auf eine besetzt.
Diese Idee finde ich persönlich nicht gut, denn Q sollte schon männlich sein, weil diese Beziehung bzw. Freundschaft, die zwischen Q und 007 in allen Filmen vorhanden ist, nicht zerstört werden sollte. Die Freundschaft der beiden ist und sollte eine Männerfreundschaft bleiben, sofern Q zurückkommen sollte. Zudem sollten Miss Moneypenny und auch Q eigenständige Personen bleiben und nicht miteinander vermischt werden. Man müsse sich doch nur mal das Bild vorstellen, dass Bond in einer Szene in der Q-Branch, seine Gadgets abholt und nebenbei mit dem Erfinder dieser Sachen flirtet. Nein, das passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammen.
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OnkelDonald
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21. April 2008 18:58

@ 007Mirco

Da stimme ich dir vollständig zu. So ist es. Wobei ich die "Existenzfrage" der Rollen bei Daniel Craig's Bond ja schon erläutert habe. - Bond ist viel moderner geworden als sonst.
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Invincible1958
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21. April 2008 20:30

OnkelDonald hat geschrieben:Bond ist viel moderner geworden als sonst.
Ich würde nicht sagen, dass Bond moderner geworden ist. Nur sein Umfeld ist moderner geworden.
Vom Charakter her und seiner Weltansicht könnte er immer noch direkt aus den 50ern kommen.
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Nightwing
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21. April 2008 23:21

OnkelDonald hat geschrieben:@ 007Mirco

Da stimme ich dir vollständig zu. So ist es. Wobei ich die "Existenzfrage" der Rollen bei Daniel Craig's Bond ja schon erläutert habe. - Bond ist viel moderner geworden als sonst.
und? Q ist waffenmeister, quartiermeister, der wird auch in einer modernen welt benötigt.
er muss ja nich wieder für die unnötigsten gimmicks herhalten, aber dinge wie ortungseinrichtungen oder spezielle kaliber für waffen wird es immer geben. und das ist ein ding für Q.
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22. April 2008 06:26

"ortungseinrichtungen "

Dann holst du dir beim Saturn 'n Navi, inkl. aller Straßenkarten und Super-Zusatzpackages und dann ist gut! ;) Da braucht man wirklich keinen Q für...Dann würde JB sich doch sehr lächerlich machen.
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Invincible1958
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22. April 2008 10:12

Nightwing hat geschrieben:Q ist waffenmeister, quartiermeister, der wird auch in einer modernen welt benötigt.
er muss ja nich wieder für die unnötigsten gimmicks herhalten, aber dinge wie ortungseinrichtungen oder spezielle kaliber für waffen wird es immer geben. und das ist ein ding für Q.
Es gab doch einen Q-Branch-Mitarbeiter, der Bond den CHip ins Handgelenk gepflanzt hat. Es ist doch nicht so als ob es diese Abteilung beim MI6 in der Craig-Ära nicht mehr gäbe.

Warum muss der Typ "Q" genannt werden?
Ich sag mal so: Namen sind Schall und Rauch.

Wenn die Q-Branch-Mitarbeiter inzwischen immer namenlos bleiben (so wie in CR), dann ist mir das auch recht. Dann gibt es zwar keinen dreidimensionalen Charakter, mit dem Bond eine Art Vater-Sohn-Verhältnis aufbauen kann. Aber diesen Part hat meiner Meinung nach sowieso Judi Dench' 'M' übernommen. Sie ist eine Art Mutterfigur für Bond. Bei Brosnan war sie das nicht. Aber so wie die Rolle in CR angelegt ist, trifft das auf die Craig-Ära zu.
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Nightwing
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22. April 2008 10:14

Q ist ja kein name, sondern die bezeichnung. genau wie 007.
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Invincible1958
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22. April 2008 11:34

Nightwing hat geschrieben:Q ist ja kein name, sondern die bezeichnung. genau wie 007.
Das stimmt.
Und deshalb muss auch kein Desmond Llewelyn-ähnlicher Charakter mehr auftauchen. Wie gesagt: der Typ, der Bond den Chip einsetzt, könnte ein 'Q' sein. Nur dass er nie mit Namen oder 'Bezeichnung' angesprochen wird.
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OnkelDonald
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22. April 2008 18:05

Invincible1958 hat geschrieben:Ich würde nicht sagen, dass Bond moderner geworden ist. Nur sein Umfeld ist moderner geworden.
Vom Charakter her und seiner Weltansicht könnte er immer noch direkt aus den 50ern kommen.
Da hast du Recht, ich stimme dir zu. Das war aber im Grunde auch, was ich meinte.

Ich finde für die sogenannten "Ortungseinrichtungen" etc. gibt es doch jetzt Villiers? Das ist doch eben seine Rolle, er ist der Mann der Bond das zuspielt, was er bei seinen Missionen braucht.

Aber einen "Q" wie wir ihn landläufig kennen braucht man nicht mehr - und so ein Waffen-Q passt auch nicht mehr zu Bond. Ein "Nicht-Waffen-Q" ist ja sozusagen kein "Q" mehr und ein "Nicht-Waffen-Q" ist ja jetzt Villiers.

Klingt kompliziert, aber ist finde ich nachvollziehbar :wink:
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Chris
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22. April 2008 18:07

Villiers ist bei QOS nicht dabei!
„Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.“
Erich Fried
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OnkelDonald
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22. April 2008 18:09

Ohoo, gut dass du's sagst?
Aber es wird ja wohl ein "Pendant" geben?
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Victor 'Renard' Zokas
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22. April 2008 19:04

OnkelDonald hat geschrieben:Ohoo, gut dass du's sagst?
Aber es wird ja wohl ein "Pendant" geben?
Richtig, Bill Tanner is back!!!!

Aber zusätzlich zum chief of staff wünsch ich mir einen neuen Q (zum xten Male: Hugh Laurie) und eine neue Moneypenny...allerdings erst mit dem Abgang von Judi Dench's M. Somit ein komplett neues MI6 Team :D
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007.Mirco
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22. April 2008 19:37

Invincible1958 hat geschrieben:Wenn die Q-Branch-Mitarbeiter inzwischen immer namenlos bleiben (so wie in CR), dann ist mir das auch recht. Dann gibt es zwar keinen dreidimensionalen Charakter, mit dem Bond eine Art Vater-Sohn-Verhältnis aufbauen kann.
Dieser Meinung muss ich widersprechen, denn dieses Vater-Sohn-Verhältnis bzw. diese Männerfreundschaft zwischen Q und 007 hat die Filme ein Stück weit mit geprägt. Diese Szenen mit den beiden -ich wiederhole mich hier jetzt schon zum xten Male- finde ich einfach klasse und deshalb sollte auch ein Charakter zurückkommen, der die Bezeichnung Q trägt. Diesen Mann, der Bond in CR den Chip einsetzt, hätte man getrost weglassen können.
Invincible1958 hat geschrieben:Und deshalb muss auch kein Desmond Llewelyn-ähnlicher Charakter mehr auftauchen.
Der neue Q, sollte es denn einen geben, sollte auch nicht Desmond Llewelyn 1:1 kopieren, er sollte der Figur schon etwas Neues geben und auf jeden Fall weit weg von der Interpretation John Cleeses sein. Cleese mag ein guter Schauspieler sein -ich kenne keine Filme von ihm, außer die James Bondfilme-, aber in die Rolle des Q hat er überhaupt nicht gepasst. Es wäre schön, wenn der neue Q etwas von Llewelyn hätte, aber, wie schon gesagt, sollte er Llewelyn nicht 1:1 kopieren.
Victor 'Renard' Zokas hat geschrieben:...allerdings erst mit dem Abgang von Judi Dench's M.
Warum denn erst mit dem Abgang von Judi Dench? Desmond Llewelyn kam in FRWL auch einfach dazu und damals tauschte man auch nicht die gesamte Crew vom MI6 aus. Ich hoffe, dass wir Q in BOND23 wiedersehen.
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Kristatos
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22. April 2008 22:07

Zumindest für Quantum of Solace hat Michael G.Wilson eindeutig ausgeschlossen, dass oder Moneypenny zurückkehren. Und er hat angedeutet, dass sie wohl bis auf Weiteres nicht zurückkehren, da man das Gefühl hat, alles über sie erzählt zu haben.
Und das scheint mir eine logische Schlussfolgerung des neuen Ansatzes von Bond.
Am Besten wäre dann eigentlich auch gewesen, M zu ersetzen, aber diesen radikalen Schnitt wollte man dann wohl doch nicht.
Ich sehe es auch so, dass mit Desmond Llewelyn die uns vertraute Vaterfigur Q gestorben ist und nicht zurückkehrt. Höchstens in einer komplett neuen Ausrichtung.
Das Gleiche sehe ich auch bei Miss Moneypenny.
MIt CR hat eine komplette neue Ära begonnen und die hat mit den ersten 20 Filmen kaum noch was gemeinsam.
Das kann man bedauern, es ist aber Fakt.
Und ich finde es gut, da es uns aus der Lethargie der Brosnan-Ära gerissen hat und der Serie viel neue gute Impulse gegeben hat.
Ari Kristatos
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