Spektakulärer Unfall bei Bond-Dreharbeiten!

Am 6. November 2008 startete das 22. James-Bond-Abenteuer mit Daniel Craig in seinem 2. Auftritt als 007! Alle Meldungen, Gerüchte, Fakten und Fragen zu QUANTUM OF SOLACE und allen weiteren Bondfilmen (BOND 23 etc.) hier herein! [Leseforum]
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The_Avenger
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20. April 2008 11:34

Wie www.20minuten.ch heute morgen gegen 6 Uhr meldete, ist ein Set-Mitarbeiter nach einem spektakulären Unfall mit dem Aston Martin DBS in den Gardasee gestürzt.
Vorrausgegangen war ein Unfall. Der Fahrer, der den Wagen zum Set bringen sollte, hat aus unbekannter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und ist, sich um die eigene Achse drehend, in eine Mauer geschleudert. Der Wagen drehte sich auf das Dach, schlidderte die Straße entlang und räumte das Geländer zum See hin auf 20 Meter ab. Letztendlich schleuderte der Wagen in den See und sank 52m bis auf den Grund. Der Wagen erlitt Totalschaden.
Der Fahrer hatte einen Schutzengel; er erlitt nur einen Rippenbruch, obwohl sich Eisenstangen wie Dolche in das Fahrzeug bohrten. Er konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde von der Feuerwehr aus dem Gardasee gerettet.

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Quelle: 20minuten.ch

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Quelle: The Mail on Sunday


Quelle: www.20minuten.ch , Tom, irvine99, Mail on Sunday
Zuletzt geändert von The_Avenger am 20. April 2008 12:23, insgesamt 4-mal geändert.
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007.Mirco
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20. April 2008 11:51

Da hat der Fahrer dieses Autos wirklich Glück gehabt, der Aston hingegen nicht. Der ist hinüber. Da tut dem Autoliebhaber doch das Herz weh.
Im Angesicht des Todes, muss der Spion der mich liebte, Leben und Sterben Lassen
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Daniel_Craig

20. April 2008 12:17

Der Fahrer hatte wirklich Dusel gehabt, dass er sich aus dem Wrack befreien konnte. Mit liegt ein Bild von dem demolierten Wagen (nach der Bergung) vor, auf dem man sieht wie das Dach des DBS ziemlich stark eingedrückt ist.

Leider habe ich keine genaue Quellenangabe für das Bild, weil ich es per Mail erhalten habe. Und ohne Quellenangabe darf ich das Bild ja bekanntlich nicht posten. :?


Edit:
Die Jungs von MI6 haben mich gerettet. :)

http://www.mi6.co.uk/sections/articles/ ... =qos&s=qos

Ich knalle noch die Bilder hier rein.

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Quelle: http://www.mi6.co.uk/
Zuletzt geändert von Daniel_Craig am 20. Oktober 2008 00:27, insgesamt 2-mal geändert.
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MX87
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20. April 2008 16:05

Der Fahrer hatte mehr als nur Glück. Allerdings verstehe ich nicht wie er die Kontrolle über das Auto verlieren konnte. Die meiesten neueren Wagen insbesondere Sportwagen verfügen über ESP (oder auch DSC wie es genannt wird). Mit dieser elektronischer Hilfe dürfte das Auto nicht ausbrechen, ergo: Das Auto hätte nicht ausbrechen können.
Ich weis und habe schon miterlebt wie ein ESP das Auto "einfängt", deshalb denke ich dass das ESP nicht eingebaut war (wg. möglichen Driftszenen im Film) oder es deaktiviert war.

Was von beiden Möglichkeiten die Wahre ist liegt außerhalb meines Ermessens, aber wenn zweiteres der Fall sein sollte so denke ich folgendes: Der Fahrer könnte das ESP deaktiviert haben um mal während der Überführungfahrt den Aston etwas "gehen" zu lassen dh mal im Drift um die Kurve. Letztendes hat er es vlt übertrieben und landete im Wasser.

Ansonsten könnte ich mir noch im Zusammenhang mit nicht aktiviertem/vorhandenen ESP nur Ablenkung oder das Loslaßen des Lenkrades und anschließende hektische Lenkbewegungen als Gründe für das Ausbrechen des Fahrzeuges denken.

Wie auch immer: Der Fahrer gehts zum Glück gut und ansonsten gibts nur einen 250 000-Euro-Schaden für die Protokasse von Aston Martin bzw EON.
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The_Avenger
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20. April 2008 19:22

Nunja, das das ESP ausgebaut wäre, hieße ja, das die Techniker an dem Wagen "rumgebastelt" haben. Inwieweit der Wagen dann noch an dem normalen Straßenverkehr teilnehmen darf ist fraglich...

MfG
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Chris
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20. April 2008 19:23

Trotz aller Technik, egal ob ABS, ESP, Elektronischer Spursteuerung oder ähnlichem...dieses Gefährt hat immer noch 517 PS, die es gilt, sicher auf die Straße zu bringen!

Wie viele Leute unterschätzen tagtäglich Ihre Autos bzw. überschätzen Ihr können???

Wenn ich bei uns auf den Käffern die Golf2 Tuningidioten und Dorftrottel sehe, da ist keiner dabei der nicht midestens einen voll selbstverschuldeten Unfall hatte! Trotz ESP und meist moderaten PS Zahlen im unteren dreistelligen Bereich...sogar mein Tonnenschweres 100 PS Passat Ungetüm ist manchmal schwer zu handeln, erst recht ein Auto mit PS Zahlen im für Ottonormalfahrer unvorstellbaren Bereich zwischen 300 und 600 PS!
„Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.“
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20. April 2008 20:20

ESP schön und gut, aber auch das ist kein Allheilmittel. Und vorallem ändert es nichts an physikalischen Gesetzen. Selbstverständlich kann auch ein ESP Fahrzeug ins Schleudern geraten. Es dauert nur wesentlich länger diesen Grenzbereich auszuloten. Außerdem sind diese Fahrsicherheitssysteme auch sehr von äußeren Einflüssen abhängig, insbesondere vom Zustand der Fahrbahn.
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MX87
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20. April 2008 21:14

Zum Thema ESP: Ich fahre ein Auto mit 160PS, Heckradantrieb und ESP. Habe bereits einmal auf einem großen naßen freien Großraumparkplatz mal versucht das Auto ausbrechen zu lassen, um zu wissen wo die Grenzen des ESP im Falle eines Falles legen. Habe es trotz ziemlich abrupter Manöver nicht geschafft das Auto mehr als nur einen kleinen Schlenker ausbrechen zu lassen. ESP greift bereits beim Einlenken ein wenn die Geschwindigkeit zu hoch ist, dh es denkt in aller Regel bereits vorraus. Ich kann zwar mein Auto nicht mit einem Aston vergleichen, aber auch mit der derzeitigen Leistung kommt das Auto dessen Fahrverhalten ich unter die Lupe nahm in etwa in die Richtung: denn 160 PS bei 1,2 Tonnen lehrgewicht ist auch schon ganz flott. Wenn das ESP eingreift ist es egal ob 160 oder 512 PS, die Leistung wird Computergestützt nicht mehr an die Betroffenen Achsen/Reifen weitergegeben.
Bei einem Aston Martin denke ich schon, dass man das ESP so auslegt dass auch ein Otto-Normal Fahrer nicht gleich im Graben liegt und gerade bei Supersportagen kann man es meisten sogar einstellen bzw deaktivieren um Drifts zu ermöglichen. Wenn also neuere Autos in Filmen driften, so haben die Stuntfachleute das ESP deaktivieren/ausbauen müssen um Drifts für die Leinwand zu ermöglichen.

Was ich sagen will: Mit aktivierten ESP ist der Unfall aus meiner Sicht sicherlich nicht passiert, zumindest nicht in der dargestellten Form.
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Daniel_Craig

20. April 2008 21:33

Wenn der Wagen auf regennasser Straße bei zu hoher Geschwindigkeit ausbricht, dann hilft das ESP auch nicht mehr. Der Mann war einfach zu schnell unterwegs gewesen und an der Stelle muss es wohl so nass gewesen sein, dass es zu Aquaplaning kam. Und dann isses passiert...
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20. April 2008 21:54

Daniel_Craig hat geschrieben:Wenn der Wagen auf regennasser Straße bei zu hoher Geschwindigkeit ausbricht, dann hilft das ESP auch nicht mehr. Der Mann war einfach zu schnell unterwegs gewesen und an der Stelle muss es wohl so nass gewesen sein, dass es zu Aquaplaning kam. Und dann isses passiert...
Okay Aquaplaning als Mögichkeit hatte ich schlichtweg vergessen. Muss mich somit Korrigieren: Wenns kein Aquaplaning war, dann muss das ESP nicht eingebaut/aktiviert worden sein.
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20. April 2008 22:13

So, hier kann man sich mal einen Überblick verschaffen, wie es da vor Ort aussieht:
:arrow: Link 1
:arrow: Link 2
Quelle: youtube
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20. April 2008 22:26

Geil so viele Astons auf einmal, welchen nimm ich wohl... ;)
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20. April 2008 22:43

Danke für die Videos.

Ist eigentich bekannt ob man wieder zum DBS modifizierte DB9 nimmt?

Bei CR nahm man für die Verfolgungsjagd+Crash meines Wissens DB9 versehen mit Karrosserieteilen des DBS, wegen Kostengründen und weil es vom DBS nur zwei sündhaft teure Prototypen gab. Der richtige DBS-Prototyp sahen wir in CR allerdings bei den Aufnahmen auf dem Casino-Parkplatz bzw beim Treffen mit Mathis im Cafe.
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20. April 2008 22:52

Ja das stimmt, bei CR nahm man den DB9 mit Karosserieteilen des DBS!

Ich weiss nicht welchen sie jetzt nehmen, aber denke mal den DBS denn den gibts ja jetzt! :D
Daniel_Craig

20. April 2008 23:20

Das sollte auf jeden Fall der richtige DBS sein, der ja jetzt in Serie produziert wird.
In dem Bericht über den Unfall stand ja drin, dass der geschrottete Wagen einen Wert von 130000 Pfund hat. Das entspricht dem reellen Kaufpreis der um die 275000 Euro liegt.
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