#391
danielcc hat geschrieben:cool wäre es mal wenn ein typ wie mr. white immer wieder überlebt. also in mehreren filmen.

andererseits. ich habe diesbezüglich zwar noch nix gelesen glaube aber nicht dass er überlebt.
Wir haben weder von seinemn Ableben noch von seinem Überleben gehört.
Das ist echt ein Geheimnis des Films, was sie bislang wirklich geheim halten konnten. Das heisst: wenn sie wollen, dann können sie auch verhindern, dass Infos an die Öffentlichkeit gelangen.

#392
glaube aber eher dass es nicht so wichtig ist im film und deswegen nicht drüber geredet wird.

bin ja immer überrascht wenn es filme gibt mit einem wirklich überaschenden ende und alle halten sich dran und schreiben darüber nichts, wie es wohl bei sixth sense war. hat mich sehr beeindruckt.

aber in CR hab ich noch gedacht, Mr. white ist so jemand der noch "ganz groß rauskommen" könnte als bond bösewicht. dass er jetzt nur einer von vielen zu sein scheint und keine große bedeutung im film hat, fänd ich schade. aber mal abwarten

#394
habt ihr das hier gelesen? AUTSCH! früher galt immer: fangen keinen film an ohne eine fertiges drehbuch.

http://commanderbond.net/article/5644

witzig wie die "story um die story" des films immer etwas anders erzählt wird.

zitat:

As followers of Quantum’s early stages of production are well aware, the script was seemingly always in a constant state of change, moving from regulars Neal Purvis and Robert Wade to Paul Haggis (and then followed up with a polish by Joshua Zetumer).

Forster explains: ‘Paul gave us a draft and a polish of the script, but as he was heavily involved promoting his own movie (In The Valley Of Elah), I realised early on that it would be impossible for him to hand in a completed draft before the beginning of the writers’ strike. For that reason, Daniel [Craig] and I started early on to work on the character’s journey ourselves.’

‘It was very intense,’ he said of the situation. ‘It wasn’t so much that the release date was set and that I had very little time in post-production. The main thing was there was no script in place when we started [filming]. That was the key issue.’

‘‘There was not really a story that I felt 100% confident and good about. When there was the writers’ strike, I knew that by April, we would run out of story. In February, I brought in another writer, Josh Zetumer, to do a few polishes, rewrites and ideas between Danny, me and him.’

#396
Invincible1958 hat geschrieben:Es wird nicht so gewesen sein, dass die Seiten des Buches leer waren.
Für Forster war es einfach noch nicht komplett ausgereift.
wie immer bewundere ich deine optimisumus invi.

mal ehrlich. ich vertraue forster und craig und die bisherigen ausschnitte sind toll. aber solch ungewöhnlich deutliche aussagen vor einem kinostart besagen schon einiges! vor allem wurde die drehbuch sache bisher immer anders dagestellt! hier liest es sich jetzt, als sei forster nicht mals mit der story selbst glücklich gewesen. ich denke dass erklärt auch das verhalten von haggis seit abgabe seines buchs.

was hätten hier wohl einige gesagt, wenn zu brosnan zeiten schon vor dem film gesagt worden wäre, dass das drehbuch nicht fertig war und der regissuer damit nicht zufrieden? mal ehrlich ;-)

#397
danielcc hat geschrieben:
Invincible1958 hat geschrieben:Es wird nicht so gewesen sein, dass die Seiten des Buches leer waren.
Für Forster war es einfach noch nicht komplett ausgereift.
wie immer bewundere ich deine optimisumus invi.
Das hat wie immer nichts mit Optimismus zu tun.
Sondern damit, dass eine $200 Mio+ Produktion nie in Produktion gehen würde, wenn es kein Drehbuch gibt.
Im Januar stand vielleicht noch nicht zu 100% fest, WAS Bond oder ein anderer Charakter in einer Szene, die erst im Juni gedreht wird, sagen wird. Aber es stand zu 100% schon fest, was passieren wird, und wie die Charaktere darauf reagieren werden.

Man muss sich vorstellen: in den Pinewood Studios wurde sofort nachdem der erste Teil der Dreharbeiten dort Anfang Februar beendet war, damit angefangen die Kulissen für den zweiten Studio-Dreh im Mai/Juni zu bauen. Die wussten schon ganz genau, was sie wie bauen müssen.
Zudem wird der Film ja nicht chronologisch gedreht. Allein deshalb musste man im Januar auch schon wissen, was in den Szenen, die davor spielen, aber erst später gedreht werden, passiert.

Wenn Forster so einen Kommentar abgibt, dann vergleicht er die Situation mit seinen bisherigen Filmen. Und da war es womöglich immer so, dass das finale Shooting-Script Wochen vor Drehbeginn zu 100% fertig war und auch nicht mehr geändert wurde. Das war bei Bond aber nie so, weil immer Kleinigkeiten vorkommen wie unvorhersehbare Wettersituationen. Wir erinnern uns an den Macchu Picchu. Da sollte im März gedreht werden. Weil das Wetter zu schlecht war, wurde die Location komplett abgesagt. Mit sowas muss man rechnen, und dann muss auch das Script umgeschrieben werden. Aber das ist bei Bond nunmal normal.

#398
ich zitiere nochmal:

"The main thing was there was no script in place when we started [filming"
"There was not really a story that I felt 100% confident and good about"
"I knew that by April, we would run out of story. In February, I brought in another writer, Josh Zetumer, to do a few polishes, rewrites and ideas between Danny, me and him.’
"
sicher werden bei bondfilmen kleinere sätze oder mal drehorte geändert, in extremen fällen auch drehbücher umgeschrieben aber letzteres gilt in der filmbranche schon als worst-case.
der witz ist ja grad, dass eine 200 mio produktion ohne fertiges drehbuch gestartet wurde, und glaube mir, es ist grad bei den großen filmen oft so. und ich wette, es war bei qos ebenfalls der fall. es ist doch klar, wann der film ins kino kommen soll, danach wird alles rückwärts terminiert. es sprich doch alles dafür: forsters aussagen, der neue unbekannte autor kurz vor drehbeginn oder danach, haggis der etwas stinkig zu sein scheint... vielleicht ist das fertige produkt hervorrangend. ich glaube und hoffe das. aber die aussagen von forster sind eindeutig. für einen kontrol-freak wie ihn muss das hart gewesen sein
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