Reviews und Kritiken zu EIN QUANTUM TROST (BONDFANS)

Am 6. November 2008 startete das 22. James-Bond-Abenteuer mit Daniel Craig in seinem 2. Auftritt als 007! Alle Meldungen, Gerüchte, Fakten und Fragen zu QUANTUM OF SOLACE und allen weiteren Bondfilmen (BOND 23 etc.) hier herein! [Leseforum]
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Wie bewertet ihr EIN QUANTUM TROST? (Bitte nur bewerten, wenn man den Film auch gesehen hat!)

10 - Ein Meisterwerk
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1 - der schlechteste Film den ich je gesehen habe
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Insgesamt abgegebene Stimmen: 122
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Doppel-Null-Agent
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23. Oktober 2008 22:03

@ Myrre007 - Danke für Deine Kritik und das Du diese hier umgehend reingepostet hast. Nun wissen wir endlich, was uns Statisten erwartet, denn bei all' den Kritiken in den Medien blieb ja eine Frage offen: Welche Rolle spielen wir in Bregenz?

Nachdem ich den Film auch schon sehen durfte kann auch ich bestätigen, dass ich mir gewünscht hätte, dass so mancher Drehort und manche Szene besser zu Geltung kommt.

Die Cuts sind verdammt kurz - die TZ in München schreibt heute zurecht: "Es ist teils schwer, der Story zu folgen" und "Casino Royal" ist VORHER ein MUSS!.

Meine bondspezifische Fan-Kritik ist:

Daniel Craig: absolut authentisch 5 von 5
Bond-Girl Olga: dito Absolut authentisch 5 von 5
Bond-Erotik: zu wenig 2 von 5
Bond-Action: irre - fast wie Rambo 5 von 5
Bond-Dramaturgie: weniger wäre mehr 3 von 5
Product Placement (Sony, Ford): perfekt: 5 von 5
Bond-Style (geschüttelt, Mein Name ist Bond, ...): hab' ich vermisst 2 von 5
Bregenz: zu kurz, hätte mehr sehen wollen 3 von 5

Fazit: Der tödlichste Bond aller Zeiten!

Liebesgrüße aus Moskau
Sag niemals nie!
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myrre007
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23. Oktober 2008 23:26

@Doppel-Null-Agent
Danke für die Blumen...

@GoldenEagle und Invincible1958
Habe den Film in München gesehen.


Gruß Myrre007 :lol:
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Martin007
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24. Oktober 2008 08:34

Hm, kurze Schnitte, hektische und unübersichtliche Actionszenen? Hört sich ja gar nicht gut an, dabei hatte ich all meine Hoffnung auf die Action gesetzt. :(

Und dass Kenntniss von CR vorausgesetzt wird (und es schwer ist, der Story zu folgen), ist ein weiterer, fetter Minuspunkt. Denn das macht die Eigenständigkeit des Films unmöglich. Filme wie TB, YOLT usw. bauen durch Blofeld zwar auch aufeinander auf, aber bei CR und QOS hat man es offensichtlich schlichtweg übertrieben.

Hoffentlich entscheiden sich die Produzenten, irgendwann mal wieder einen richtigen Bondfilm zu drehen. Aber warten wir mal ab, vielleicht kann ich QOS doch noch was abgewinnen, auch wenn ich im Moment nicht wüsste, was.
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Ticho
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24. Oktober 2008 10:17

[quote="Invincible1958"]
Zu den Statisten: es hat wohl niemand erwartet, dass Zeit damit verschwendet wird, das Opernpublikum detailliert abzubilden. Statisten sind dazu da, damit es so aussieht als sei da ein volles Haus.

Da gebe ich dir absolut recht. Aber wenn er schon verschiedene Stilmittel verwendet, dann hätte ich mir für die Tosca-Szenen ein wenig Brian de Palma gewünscht. Wenn du verstehst, was ich meine :lol:
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Gernot
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24. Oktober 2008 23:37

okay hier meine filmkritik nach meinem ersten kinobesuch. so schnell eine kritik zu schreiben nach nur 1x ansehen war gar nicht so einfach. wie gut ein bondfilm wirklich ist, sieht man meiner meinung nach oft erst nach jahren. aber generell muss ich zugeben, dass ich nach dem kinobesuch von EQT ein besseres gefühl hatte als nach dem ersten mal von CR.

da der film in der OV gezeigt wurde, kann ich leider keinen kommentar zur synchro abgeben und freue mich schon jetzt, auf die deutsche version in 2 wochen :)

Ich muss schon zugeben, die teilweise schlechten Kritiken der vor allem britischen Filmkritiker, die seit voriger Woche im Internet kursieren, haben mich (und viele andere Bondfans) schon ein wenig verunsichert. Aber ich kann euch gleich vorweg Entwarnung geben: EIN QUANTUM TROST ist sicherlich ein untypischer aber auch ein sehr vielschichtiger, abwechslungsreicher, zynischer, actiongepackter & moderner Actionthriller - ein großartiger Bondfilm, ganz im Sinne von Ian Fleming.

Nun der Reihe nach: Ein Novum in der 46-jährigen Filmserie stellt natürlich die direkte Fortsetzung der Handlung aus Casino Royale dar, das Bonds Anfänge im britischen Geheimdienst zeigt. Allen, die Daniel Craigs ersten Bondfilm das letzte Mal vor 2 Jahren gesehen haben, rate ich, sich noch schnell die DVD zu besorgen, ansonsten könnte man bei der ein oder anderen Sequenz etwas ins Straucheln kommen, da immer wieder auf Ereignisse aus CR (Casino Royale) zurückgegriffen wird bzw. etliche Charaktere auch in EQT (EIN QUANTUM TROST) wiederkehren (zB. Felix Leiter, Mathis, Mr. White).

Die Story rund um Bonds Rachefeldzug wegen Vesper Lynds Tod aus CR erinnert natürlich ein wenig an Timothy Daltons “Lizenz zum Töten”, hat aber, wie sich im Laufe des Filmes herausstellt, weit mehr zu bieten. Bond (der sich sichtlich immer noch in seiner “Charakterentwicklung” befindet!) und das Hauptbondgirl Camille sind beide aus unterschiedlichen Gründen darauf aus, Dominic Greenes mysteriöse Verbrecherorganisation zu stoppen, gleichzeitig geizen die Drehbuchautoren Paul Haggis, Robert Wade & Neil Purvis sowie Regisseur Marc Forster aber auch nicht mit gesellschaftlicher Kritik an Wirtschaft und (Geheimdienst-) Politik und fassen einige brisante und aktuelle Themen auf, was man von einem Bondfilm nicht unbedingt gewohnt ist.

Der Film startet mit einer fulminanten und atemberaubenden Verfolgungsjagd mit dem Aston Martin in Italien, die uns einen netten Vorgeschmack auf die feine Machart der noch bevorstehenden Actionsequenzen gibt. Wie bei CR hat man auch die Pre-Title-Sequenz von EQT eher kurz gehalten.
Die Titelsequenz, zum ersten Mal vom MK12-Team kreiert, ist durchaus gelungen, beinhaltet einige bekannte Elemente aus vergangenen Zeiten, setzt aber keine neuen Maßstäbe. Der kontrovers diskutierte Titelsong “Another Way To Die” von Alicia Keys und Jack White, schlägt sich, wie vermutet, zusammen mit bewegten Bildern sehr gut und wird es sicherlich noch schaffen, den ein oder anderen Kritiker zu überzeugen (an die großen Bondklassiker wie etwa “Goldfinger”, “Diamonds Are Forever”, “Live And Let Die” oder “GoldenEye” kommt er zugegebener Maßen nicht heran).

Viel Zeit zum Ausruhen hat 007 in den 106 Filmminuten jedenfalls nicht. Schon lange nicht mehr ist Bond in einem seiner Abenteuer so viel gereist wie in diesem: Nach dem Verhör in Italien geht es für ein kurzes Briefing zurück nach London, danach nach Haiti, wieder zurück nach Europa ins österreichische Bregenz, wieder ein Abstecher nach Italien, danach nach Bolivien und sogar noch weiter.

Wie von den Produzenten angekündigt, bietet EQT deutlich mehr Actionsequenzen als sein Vorgänger. Und wie bereits aus CR gewohnt, sind die Action- und vor allem die Kampfszenen sehr schnell, hart, brutal und real gefilmt. Obwohl Bond im Film quasi von einer Actionszene in die nächste schlendert, gibt es jedoch immer wieder auch ruhigere Sequenzen, die dem Zuseher (und 007 :)) ein wenig Zeit zum Verschnaufen geben. Die Non-Stop-Action wirkt dennoch nicht störend (man muss natürlich auf Action gefasst sein - aber hey, das ist ein Bondfilm!), denn Marc Forster hat es geschafft, mit den einzelnen Actionsequenzen die Handlung voranzutreiben und hält so den Spannungsbogen stets aufrecht. Vielleicht hätte Forster bei der ein oder anderen (Action-) Szene mit weniger Schnitten auskommen können, aber er ist damit noch im Rahmen geblieben.
Eine der besten Verfolgungsjagden des Filmes zeigt Forster zusammen mit Aufnahmen aus Puccinis “Tosca” auf der Bregenzer Festspielbühne, die ganze Sequenz erinnert an den großen Francis Ford Coppola - genial!

Aber auch die ruhigeren Bilder beinhalten etliche tolle “Bondmomente”, so dürfen sich Bondfans etwa auf einen Dialog aus Ian Flemings Originalroman “Casino Royale” freuen, es gibt jede Menge trockenen britischen Humor (Bonds legendäre One-Liner sind wieder mitdabei) und auch die berühmte Gunbarrel-Sequenz kehrt wieder zurück, wenn auch in etwas modifizierter Form. Trotz der relativ knappen Filmlänge und der vielen Schauplätze nimmt sich Forster immer wieder ein wenig Zeit und versucht durch Aufnahmen von Menschen und Landschaften ein stimmiges und authentisches Bild der jeweiligen Location zu überliefern, was ihm oft auch bis ins kleinste Detail gelingt. Das Drehen an Originalschauplätzen hat sich sichtlich ausgezahlt. Q, Moneypenny oder “Mein Name ist Bond, James Bond” tauchen in EQT nicht auf (was mich persönlich nicht stört, da zu einem Bondfilm mehr als das gehört), werden aber in den folgenden Abenteuern sicherlich wieder zurückkehren, wenn sich dei Einführung als passend erweist.

Natürlich wäre es kein Marc-Forster-Film, wenn man nicht auch auf die einzelnen Charaktere eingehen würde. So sehen wir zwischen der vielen harten Action auch den “anderen” Bond, dem, wie im Vorgängerfilm CR, noch Fehler unterlaufen, der sich jedoch ständig weiterentwickelt und aus Kummer und Verzweiflung auch gerne den ein oder anderen Drink zu sich nimmt (auch hier sei ein Verweis auf Flemings Originalbond angebracht). Schließlich gibt es dann auch noch jene Szenen, die man bisher nur selten bis gar nicht in den Bondfilmen gesehen hat, die diesen Film einzigartig und Daniel Craigs Bond menschlich und nachvollziehbar machen und ihn somit zurück zu Ian Flemings Wurzeln führen (welche Szene ich damit ua. meine, werdet ihr spätestens bei eurem ersten Kinobesuch merken).

Neben dem wieder genial aufspielenden Daniel Craig, der in EQT erneut eine weltklasse Performance hinlegt (physisch topfit, hart, brutal, ironisch, in der einen Szene unantastbar, in der nächsten verletzt und völlig mitgenommen) und spätestens jetzt jeden seiner Kritiker verstummen lässt, wird der Film natürlich von Schauspielgrößen wie Mathieu Amalric und Judi Dench bereichert. Die hübsche Olga Kurylenko legt eine passable Leistung hin, Gemma Arterton (von der bis auf eine Homage an einen früheren Bondklassiker nur wenig zu sehen ist) und Anatole Taubman sind nur Randfiguren mit kurzen aber witzigen Auftritten.
Besonders hervorzuheben ist noch der wundervolle Giancarlo Giannini, der es schafft, seine tolle Darbietung aus CR noch einmal zu übertreffen und in eine der bewegendsten Szenen des Filmes involviert ist; vom großartigen Jeffrey Wright, der zum zweiten Mal Bonds loyalen CIA-Freund Felix Leiter mimt, hätte ich auch gerne noch mehr gesehen.

Alles in allem ist Marc Forsters EQT einerseits sicherlich ein untypischer, andererseits aber auch ein großartiger Bondfilm, mit rasanter & toll-gefilmter Action, einer ansprechenden Story, einer großen Portion trockenem (bondtypischen) Humor und vielen starken Momenten. Klar, wer mit der harten, menschlicheren und realistischen Gangart von CR und Daniel Craigs Bond nicht viel anfangen konnte, der wird wohl auch mit EQT seine Schwierigkeiten haben. Wer aber, so wie ich, auf die filmische Ausgabe von Ian Flemings Geheimagenten aus den Originalromanen gewartet hat (die bereits mit CR erfolgreich in die Filmwelt eingeführt wurde), der wird in Daniel Craigs zweitem Bondabenteuer mehr als EIN QUANTUM TROST wiederfinden…

Insgesamt bekommt EIN QUANTUM TROST 8.5 punkte, wobei das heute sicherlich nicht mein letzter Kinobesuch war und es mir wirklich nicht leicht gefallen ist, so kurz nach dem 1. Ansehen bereits ein Review zu verfassen ;)

JamesBond.de hält euch auf dem Laufenden und hat rechtzeitig zum Kinostart noch die ein oder andere Überraschung für euch - 007 is back!
Zuletzt geändert von Gernot am 31. Oktober 2008 10:18, insgesamt 4-mal geändert.
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25. Oktober 2008 00:18

Danke für die Kritik. Auf die Actionszenen freue ich mich schon.
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Joal
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25. Oktober 2008 10:53

Ist bisher meine Lieblingskritik, klasse gemacht Gernot!
Ich freue mich auf den 6. November.. (Bei mir langt es aus privaten Gründen nicht am
5. November :cry: )
Ich bin überzeugt das es ein klasse Bond wird... :wink:

Gruß Joal
"Wie lange habe ich noch?"
"30 Sekunden."
"Das lässt uns nicht viel Zeit..."


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25. Oktober 2008 10:59

Sehr gute Kritik. Ich hoffe ich kann das am 5.Nov. so bestätigen. Denn wenn auch ich den Film so aufnehmen würde, dann wäre ich zufrieden und könnte den Film auch gut bewerten. Genau das sind meine Erwartungen an den neuen Bond.
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Gernot
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25. Oktober 2008 11:41

dankeschön.

man muss bei EQT natürlich damit klar kommen, dass das ein oder andere bekannte bondelement fehlt, dafür findet man - oder ich persönlich zumindest - ian flemings bond in so vielen anderen kleinigkeiten wieder, sodass mich dieses fehlen nicht stört. und man muss auch damit klar kommen, dass bond wieder dreckig wird, fühlt und leidet, wie eben bereits in CR und in flemings romanen.
wenn man über diese punkte überhaupt nicht hinwegsehen kann, dann wird man wohl wenig freude mit EQT trost haben, abgesehen von den fulminanten actionszenen, die wieder neue maßstäbe setzen.

aber ein endgültiges fazit und eine bewertung abzugeben, ist mir wirklich schwer gefallen. ich kann nach 1x ansehen nicht wirklich sagen, ob der film "nur" eine 8, oder doch eine 9 verdient hat, dafür muss ich den film öfters sehen. ich war jedenfalls nach dem ersten kinobesuch noch positiver gestimmt als nach dem 1. mal bei CR, deshalb meine hohe wertung von 9. wobei das keineswegs die anderen bondklassiker schmälern soll, EQT ist einfach eine andere, neue art film, aber für mich trotzdem ein toller bondfilm.

ich persönlich hoffe, dass er auch beim normalen publikum gut ankommt, viel einspielt und wir noch weitere filme mit DC sehen werden und sie die filme weiterhin realistisch und hart belassen. ich brauche auch keinen comedy-bond, denn für mich enthält EQT genug tollen, trockenen humor.

ich hoffe, dass noch viele andere bondfans die selben erfahrungen machen und freue mich schon auf den kinostart bei uns.
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Martin007
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25. Oktober 2008 14:15

Nichts gegen Realismus, aber wenn man beim nächsten Film 2, 3 Bondtypische Sachen mehr wieder einsetzt, dann sollte das niemanden traurig stimmen.

Ich persönlich finde schon, dass man wenigstens Q oder Moneypenny wieder einführen soll, auch wenn ich mir sicher bin dass diese auch beim nächsten Film nicht kommen werden, da die Produzenten vom eingeschlagenen Weg ja offensichtlich zu sehr überzeugt sind. :roll:
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25. Oktober 2008 14:36

ist wohl etwas OT aber mich würde mal interessieren wie ihr (die ihr Q und moneypenny besonders vermisst) euch die einführung und auslegung der beiden charaktere in der craig-zeit vorstellt? das wäre mal interessant zu erfahren. wilson und craig haben ja auch schon darüber gesprochen... bei Q halte ich das für leicht. ich könnte mir beispielsweise eine gamnz bestimmte situation vorstellen in der bond die hilfe eines technisch versierten experten braucht um irgendwo einzudringen... was ich NIE WIEDER erleben will ist das bond irgendwelche total hirnrissigen gadgets bekommt (oder nicht mals bekommt aber einfach nutzt) die eigentlich nur sinn machen weil sie das drehbuch grad braucht: bestes beispiel ist das BMW logo am 7er in TND. grauenhaft!

ich denke Q wird eher ein IT experte sein, was zur zeit passt.

moneypennys einführung kann ich mir eher mit einem neuen M vorstellen. vielleicht ganz witzig so, dass bond eine frau kennenlernt der er näher kommt, und am ende des films stellt er heraus, dass das die sekretärin des neuen chefs ist. das würde auch deren ständiges bekanntes flirten erklären ohne dass sie sich näher kommen können. witzig wäre auch, wenn sich bond dieser frau erst über 2 filme annähert wie in DN/FRWL
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vodkamartini
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25. Oktober 2008 16:15

Q und Moneypenny gehören einfach zum Bond Kosmos. Sie würde natprlich auch in die Craig Ära passen. Ich fände es überaus spannend zu sehen, wie der neue Bond mit ihnen umgehen würde. Ich hoffe auf den nächsten Film.
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25. Oktober 2008 17:17

Martin007 hat geschrieben:Nichts gegen Realismus, aber wenn man beim nächsten Film 2, 3 Bondtypische Sachen mehr wieder einsetzt, dann sollte das niemanden traurig stimmen.

Ich persönlich finde schon, dass man wenigstens Q oder Moneypenny wieder einführen soll, auch wenn ich mir sicher bin dass diese auch beim nächsten Film nicht kommen werden, da die Produzenten vom eingeschlagenen Weg ja offensichtlich zu sehr überzeugt sind. :roll:
Ich denke nicht, dass wir einen Q-Charakter wie wir ihn kennen, je wieder sehen werden.

Moneypenny ist viel leichter wieder einzuführen. Allerdings erst, wie ich schon häufig gesagt habe, wenn Judi Dench durch einen neuen, männlichen 'M' abgelöst wird. Vorher wird sie ganz bestimmt nicht auftauchen.

Das könnte ganz interessant werden, weil Bond dann vielleicht erstmal irritiert ist, dass eine Sekretärin beim MI6 ihn so anschmachtet, wo er durch die Judi Dench-M-Zeit doch eher gewohnt war, von weiblichen MI6-Mitarbeitern nicht unbedingt angehimmelt zu werden.
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vodkamartini
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25. Oktober 2008 17:32

Ich glaube nicht, dass das unbedingt etwas mit Judi Dench zu tun haben muss. Das ist reine Spekulation. Auch unter ihr könnte durchaus eine neue Chefsekretärin eingestellt werden.
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Invincible1958
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25. Oktober 2008 18:17

vodkamartini hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass das unbedingt etwas mit Judi Dench zu tun haben muss. Das ist reine Spekulation. Auch unter ihr könnte durchaus eine neue Chefsekretärin eingestellt werden.
Natürlich ist das Spekulation.
Aber ICH als Drehbuchautor würde nie wieder eine weibliche Sekretärin neben Judi Dench packen. Das würde für mich einfach keinen Sinn machen. Ich fand Samantha Bonds Moneypenny schon total Fehl am Platz. Vor allem weil ihr Charakter eigentlich gar nichts mit Moneypenny zu tun hatte - nur denselben Namen.
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