#16
Ich bin ein großer Anhänger von Flemings Werk, dennoch muss ich sagen, um zu beurteilen was Bondig ist, oder was man von einem Bond erwartet, kann man sich nicht nur auf das Literarische Vorbild stützen aber die Augen vor den bisherigen Filmen zu schließen ist auch nicht richtig. Das heißt, man kann einfach nicht einen Bondfilm bewerten ohne beide Seiten (Roman und Film) mit einzubeziehen.
Casino Royale, hat diese beiden Seiten vereint und ist, zu recht, ein riesen Erfolg.
OHMSS ist z.B ein sehr Romangebundener Film, mehr als CR.
Die Connery Ära, abgesehen von DAF, enthält ebenfalls Romangetreue Filme mit einem Schuss der Elemente wie Martini, Gadgets, Humor (der fantastische Schwarze Homur von Connery fehlt mir :cry: ).
Das geht leider in der Moore Ära wieder verloren. Der Grund ist doch ganz klar, es fehlen weitere Romane, oder man hat die Elemente aus dem Roman immer mehr ausser acht gelassen (die extreme: MR).
Was manche scheinbar nicht sehen wollen ist den Mensch in Bond. Das Bond sich mal Übergibt (CR, DN) oder der weint (CR) ist für viele einfach Unverständlich. Und das, ist das was mich und viele anderen Unteranderem so faziniert.
Ob das jemanden nun gefällt oder nicht, ist egal, nur kann man nicht behaupten das, wenn Bond nicht mal den richtigen Martini bestellt, Q mal nicht da ist oder was sonst noch bemängelt wird, er nicht mehr Bond und der Film ein gewöhnlicher Agentenfilm ist.

Fazit: Was Bondig ist, kann nur jemand sagen der beide Seiten (Roman und Film) mit einbezieht. Was man von Bond erwartet ist die eigene Meinung.

#17
007James Bond hat geschrieben:Was Bondig ist, kann nur jemand sagen der beide Seiten (Roman und Film) mit einbezieht. Was man von Bond erwartet ist die eigene Meinung.
Wahre Worte.

Wobei es bei James Bond ja gerade spannend ist, dass es sich um eine inkonsistente Fiktion handelt - also man könnte nichtmal die Filme in einen sinnvollen Zusammenhang bringen, geschweige denn die Filme mit den Büchern.
001 hat geschrieben:Außerdem....Was ist Bondig, Marber? :wink:
Ein Zeichen mangelnder Eloquenz :oops:

#18
007James Bond hat geschrieben:Ich bin ein großer Anhänger von Flemings Werk, dennoch muss ich sagen, um zu beurteilen was Bondig ist, oder was man von einem Bond erwartet, kann man sich nicht nur auf das Literarische Vorbild stützen aber die Augen vor den bisherigen Filmen zu schließen ist auch nicht richtig. Das heißt, man kann einfach nicht einen Bondfilm bewerten ohne beide Seiten (Roman und Film) mit einzubeziehen.
Casino Royale, hat diese beiden Seiten vereint und ist, zu recht, ein riesen Erfolg.
OHMSS ist z.B ein sehr Romangebundener Film, mehr als CR.
Die Connery Ära, abgesehen von DAF, enthält ebenfalls Romangetreue Filme mit einem Schuss der Elemente wie Martini, Gadgets, Humor (der fantastische Schwarze Homur von Connery fehlt mir :cry: ).
Das geht leider in der Moore Ära wieder verloren. Der Grund ist doch ganz klar, es fehlen weitere Romane, oder man hat die Elemente aus dem Roman immer mehr ausser acht gelassen (die extreme: MR).
Was manche scheinbar nicht sehen wollen ist den Mensch in Bond. Das Bond sich mal Übergibt (CR, DN) oder der weint (CR) ist für viele einfach Unverständlich. Und das, ist das was mich und viele anderen Unteranderem so faziniert.
Ob das jemanden nun gefällt oder nicht, ist egal, nur kann man nicht behaupten das, wenn Bond nicht mal den richtigen Martini bestellt, Q mal nicht da ist oder was sonst noch bemängelt wird, er nicht mehr Bond und der Film ein gewöhnlicher Agentenfilm ist.

Fazit: Was Bondig ist, kann nur jemand sagen der beide Seiten (Roman und Film) mit einbezieht. Was man von Bond erwartet ist die eigene Meinung.
Hier kann ich nur voll und ganz zustimmen!!!
Bond als Mensch, nicht als cooler Killer.

mfg Caro
"And here lies my dilemma: The streets of heaven are too crowded with angels. We know their names." Tom Hanks

#19
007 James Bond hat folgendes geschrieben:
Was manche scheinbar nicht sehen wollen ist den Mensch in Bond. Das Bond sich mal Übergibt (CR, DN) oder der weint (CR) ist für viele einfach Unverständlich. Und das, ist das was mich und viele anderen Unteranderem so faziniert.
Da kann ich dir nur zustimmen. Man sollte den Mensch in Bond viel öfter sehen, denn den Killer, den Mann ohne Rücksicht auf Verluste, den sehen wir in jedem Film, was sich auch nicht ändern sollte, aber trotzdem muss der Mensch in Bond der auch mal Gefühle zeigt in den Filmen zu sehen sein. Dem Film würde meiner Meinung nach nichts fehlen, wenn man den Mensch Bond öfters zeigen würde, aber dann dürfte auch auf keinen Fall der Killer Bond fehlen. Wenn beide Charakter-Eigenschaften kombiniert werden, ergibt das ein gutes Gleichgewicht.

007 James Bond hat folgendes geschrieben:
Ob das jemanden nun gefällt oder nicht, ist egal, nur kann man nicht behaupten das, wenn Bond nicht mal den richtigen Martini bestellt, Q mal nicht da ist oder was sonst noch bemängelt wird, er nicht mehr Bond und der Film ein gewöhnlicher Agentenfilm ist.
Der Meinung bin ich auch. Q hat mir in CR zwar gefehlt, trotzdem ist CR dadurch kein gewöhnlicher Agentenfilm, ganz im Gegenteil, er ist wie auch die anderen Bondfilme einzigartig. Die Bondfilme faszinieren jeden einzelnen auf seine ganz persönliche Weise, denn jeder erwartet etwas anderes von einem Bondfilm. Aber man sollte meiner Meinung nach liebgewonnene Dinge aus Bondfilmen nicht einfach weglassen und dazu zähle ich auch unter anderem Q und seine Gadgets.
Im Angesicht des Todes, muss der Spion der mich liebte, Leben und Sterben Lassen
007.Mirco

#20
007.Mirco hat geschrieben: Der Meinung bin ich auch. Q hat mir in CR zwar gefehlt, trotzdem ist CR dadurch kein gewöhnlicher Agentenfilm, ganz im Gegenteil, er ist wie auch die anderen Bondfilme einzigartig. Die Bondfilme faszinieren jeden einzelnen auf seine ganz persönliche Weise, denn jeder erwartet etwas anderes von einem Bondfilm. Aber man sollte meiner Meinung nach liebgewonnene Dinge aus Bondfilmen nicht einfach weglassen und dazu zähle ich auch unter anderem Q und seine Gadgets.
Höre ich da einen Widerspruch in der eigenen Aussage? Du meintest wegen des fehlenden Q sei CR ein einzigartiger Bond-Streifen (mal davon abgesehen, dass ich das nichtmal ansatzweise mit Q in Verbindung bringen würde (halt ansichtssache)) und auf der anderen Seite meintest du es wäre nicht gut "liebgewonnene" Dinge wegzulassen. Nun ja...Von meiner Seite kann ich nur sagen, dass ich Q meinerseits nicht unbedingt als liebgewonnen betrachten würde. Sicher: Netter Kerl, nette Funktion, mehr Gelegenehiten für Situationskomik - alles in allem also nicht schlecht. Ich denke trotzdem, dass ich acu ohne Q recht gut ausgekommen wäre, aber das ist auch wieder ansichtssache.
Als "vollkommener Blödsinn" bezeichne ich es CR als "normalen Agentenfilm" zu beurteilen, nur weil Q fehlt. Im Roman gibt es auch nur eine Abteilung Q und bei weitem keine Person Q und trotzdem sind die Bücher keine "normalen" Agentenromane. Also bitte! :wink:

mfg Caro
"And here lies my dilemma: The streets of heaven are too crowded with angels. We know their names." Tom Hanks

#21
Um mal wieder zum eigendlichen Thema zu kommen :wink:
Was ich von den nächsten Filmen erwarte ist, dass man den ständigen Ortswechsel etwas mehr eindämt.
Seid GE waren es durchschnittlich 6 verschiedene Orte. In den ersten Filmen waren es durchschnittlich 3. (wobei man da die Pre-Titel, die meistens nichts mit der direkten Handlung zutuen hat nicht mitzählen muss)
MIch verwirrt dieser ständige Ortswechsel nur und für die Filme hat das den Nachteil, dass die Orte sich nach über 20 Filmen immer wiederholen werden.

Hiermal eine Karte wo Bond schon überall war....
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... ations.PNG

Legende:
Blau: Länder, die Bond in seinen Filmen besuchte und in denen auch gedreht wurde.

Rot: Länder, die Bond in seinen Filmen besuchte, aber in denen nicht gedreht wurde.

Grün: Länder, die Bond in seinen Filmen nicht besuchte, in denen jedoch gedreht wurde

#22
Sind doch noch nen paar übrig! :wink: Nein, also jetzt mal im Ernst. An der Geschichte ist schon was dran. Aber ich persönlich finde es teilweise sogar großartig wenn die Locations des öfteren mal wechseln. Trotzdem wäre ich mit max. 3en in einem Film auch einverstanden! :D Ich finds nur klasse, weil dadurch auch der lange Arm des MI6 beschrieben werden kann, was man natürlich mit drei Ländern auch schon darstellen könnte. :)

mfg Caro
"And here lies my dilemma: The streets of heaven are too crowded with angels. We know their names." Tom Hanks

#23
Caro Bond hat folgendes geschrieben:
Höre ich da einen Widerspruch in der eigenen Aussage? Du meintest wegen des fehlenden Q sei CR ein einzigartiger Bond-Streifen (mal davon abgesehen, dass ich das nichtmal ansatzweise mit Q in Verbindung bringen würde (halt ansichtssache)) und auf der anderen Seite meintest du es wäre nicht gut "liebgewonnene" Dinge wegzulassen.
Wie du sicherlich gelesen hast, habe ich geschrieben, dass CR trotz des fehlenden Q´s ein einzigartiger Bondfilm sowie all die anderen Bondfilme ist. :wink: Trotzdem bin ich der Meinung, dass man auf Q und seine Gadgets auf keinen Fall verzichten sollte, denn sie gehören für mich zu einem Bondfilm dazu.

007 James Bond hat folgendes geschrieben:
MIch verwirrt dieser ständige Ortswechsel nur und für die Filme hat das den Nachteil, dass die Orte sich nach über 20 Filmen immer wiederholen werden.
Das stimmt schon, aber über kurz oder lang wird es fast unvermeidbar sein, dass sich die Orte in den Filmen wiederholen. Aber du hast schon recht, dass man sich in einem Film auf 2-3 verschiedene Orte beschränken sollte.
Im Angesicht des Todes, muss der Spion der mich liebte, Leben und Sterben Lassen
007.Mirco

#24
Um mal wieder frischen Wind in das Thema zu bringen, habe ich mir mal Gedanken gemacht.

Ich erwarte von den nächsten Filmen, dass sie bodenständig bleiben und nicht wieder von Film zu Film immer mehr abdriften. Man soll nicht mit den anderen Filmen mitziehen, denn das hat ein James Bond meiner Meinung nach nicht nötig (und damit sprech ich vorallem den Actionwarn des 21. Jahrhunderts an).
In erster Linie sollte es in den Filmen um die Darstellung der Handlung und der Charakter gehen und nicht um die Kino Kassen. Der Grund warum die Kinofilme von heute nur so mit Action vollgefressen sind, ist das man damit das Portemonnaie füllen will, weil dies scheinbar die meisten Besucher anlockt.
Das manche dann behaupten das ein James Bond Film viel Action und Gadgets undsoweiter haben muss und natürlich die Welt gerettet oder der Bösewicht von Bond persöhnlich am Ende des Films ins Jehenseits geschickt werden muss mit der Film sich von der Konkurenz unterscheidet, kann ich in keinster Weise nachvollziehen.
Was einen James Bond Film von anderen Filmen unterscheidet ist doch in erster Line immer noch:
Die Gunbarrel, die Pre-Titel Sequence und die anschließende Main-Titel Sequence, schöne Locations, Mein Name ist ..., Wodka Martinie...., das Bondgirl und natürlich noch anderes.
Früher auch noch die Gadgets aber jetzt gibt es ja schon nichts mehr was man sich selber nicht im Baumarkt zusammensuchen kann und was ein anderer Film nicht hat.
Ok, bei den Locations sieht es mittlerweile so ähnlich aus. Wo Dr. No in den 60gern noch einigen den Traum erfüllte die Karibik nur mal für 2 Stunden zu sehen, heißt es Mittlerweile doch nurnoch: Guck ma Wärnaaa, datt is doch der Strand wo wa letztes Jahr auch warn. Meinste der Bond hat auch nur 29,99 € für den Flug bezahlt?
Wohl ein weiteres Opfer der Globalisierung :wink:

In CR stört mich die Action, die ja nicht zu kurz gekommen ist, ein bisschen. Wenn ich an den Film denke muss ich ehrlich zugeben, dass ich vorallem an den zweiten Teil, also den Casino Teil denke, der unheimlich stark ist, und dann noch die Pre-Titel Sequence.
Dann erwarte ich noch, dass man den Humor ein bisschen zurückstraubt.
Vieleicht mögen jetzt manche sagen: Du gehst ja zum lachen in den Keller! (was vieleicht auch stimmt bin eher ernster), aber um zu lachen geh ich nicht in einen James Bond Film :wink:
Das soll jetzt nicht heißen das der Humor komplett raus soll, sondern das auch 3 kleine Lacher reichen und der Humor wieder trockener werden soll.
Weiterhin erwarte ich das man sich mehr auf Bond konzentriert, wie schon in CR, aber da mache ich mir keine Sorgen drum. Den Weg hat man jetzt eingeschlagen und der wird nicht so schnell zuende sein.
Und zu guter letzt: Keine pseudo witzigen Sprüche mehr dem toten Gegner hinterher werfen. Weiterhin härter bleiben !

Allem in allem kann ich sagen, dass man mit CR den richtigen Weg eingeschlagen hat, jedoch noch einiges Verbessert werden sollte.

#25
Meine Erwartungen sind da doch etwas anders...
Ich wünsche mir, dass der nächste Bond wieder etwas von den positiven Dingen der 20 Vorgängerfilme übernimmt. Die Action darf nicht fehlen, sie muss spektakulär sein. Aber nicht abgehoben. Vorallem bitte handgemachte Action, solide Stunts und keinen CGI Mist, den mittlerweile jeder Low Budget Streifen hat. Im Zweifel lieber gute Modelleffekte, als irgendwas aus dem Computer. Gadgets? Ja bitte. Aber bitte halbwegs realistisch. Ein Auto mit Raketenwerfer geht. Ein unsichtbares Auto geht definitv nicht!
Warum bitteschön, soll 007 denn nicht die Welt retten? Das hat er 40 Jahre lang gemacht. Das kann er am besten und das sehe ich am liebsten. Und ruhig wieder einen fiesen Bösewicht, den ich als Zuschauer so richtig verachten kann. Was war denn daran falsch? Die Handlung wünsche ich mir so, dass sie sich auch dem unbedarften Zuschauer erschliesst, ohne vorher ein Buch gelesen zu haben. Das wäre auch für das Boxoffice gut. Kleine Anmerkung am Rande: James Bond Filme werden gedreht, damit man damit Geld verdient. Es ist die einzige Triebfeder der Produzenten. Es ist keine Kunst sondern pures Business!!! Wenn auch nur zwei Filme nacheinander floppen sollten, hätten wir erst mal eine gaaanz lange Pause vor uns.
Und Bond selbst? Etwas smarter vielleicht als in CR. Ruhig auch etwas trockener. Humor schadet nicht und bereichert in richtiger Dossierung den Film. Und bestimmte Dinge gehören für mich absolut in einen Bondfilm. Ohne die Sätze "Bond, James Bond" und "Geschüttelt, nicht gerührt", fehlt mir was.

#26
chief hat geschrieben: Warum bitteschön, soll 007 denn nicht die Welt retten? Das hat er 40 Jahre lang gemacht.
Bist du dir da sicher ? :wink:
Die Welt hat er nur in einem Bruchteil der Filme gerettet.
chief hat geschrieben:Die Handlung wünsche ich mir so, dass sie sich auch dem unbedarften Zuschauer erschliesst, ohne vorher ein Buch gelesen zu haben.
Das ist eigendlich Vorraussetzung für jeden Film der gedreht wird. Bis jetzt hab ich jeden Film verstanden ohne das Buch vorher zu lesen. Nur bei CR hab ich den Roman vor dem Film gelesen, aber ich denke auch dieser Fiulm ist zu verstehen (wenn auch nicht leicht, aber das Reizt doch )
chief hat geschrieben:Kleine Anmerkung am Rande: James Bond Filme werden gedreht, damit man damit Geld verdient. Es ist die einzige Triebfeder der Produzenten. Es ist keine Kunst sondern pures Business!!!
Natürlich will man damit Geld verdienen. Aber Mitlerweile sieht es doch in der Filmindustrie so aus: Je praller der Film ist desto mehr Leute werden ins Kino gelockt. Und am besten zieht man noch mit dem derzeitigen Kassenschlager mit, mit noch mehr Zuschauer kommen. ( bsp: Moonraker oder auch DAD wo man einen Touch von Matrix findet) James Bond kann sich doch auch so zeigen lassen. Er konnte bissher 40 Jahre lang die Kinos Erobern, warum denn auch nicht in Zukunft.

#27
Also...ich glaub dass da mehr als nur Ged dran hängt. Ich bin der Meinung, dass die Produzenten auch so schon genug Kohle haben um sich alles kaufen zu können was sie haben wollen. Ich denke, dass da auch Faszination, Spaß und einfach die Lust sowas zu machen ne große Rolle dabei spielt. Ich würde als Schauspieler nur Rollen annehmen die mir Spaß machen, als Produzent nur Filme produzieren, von denen ich denke sie könnten gut sein und als Regisseur nur den Dreh dirigieren, wenn die Story auch wirklich gut ist. Ich bin sicher das es manche gibt die sich nur ums Geld kümmern. Aber ich denke gerade die James Bond Filme sind nicht hauptsächlich aus Geld.Zwecken gedreht worden.

mfg Caro
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#28
Euren Idealismus in allen Ehren, aber so schön ist die Welt nicht. Wenn Du ein Schauspieler wärst, keine Julia Roberts oder ein George Clooney, dann würdest Du jeden Mist spielen, damit Du am Monatsende Deine Miete bezahlen kannst. Wenn Du Regisseur wärst, kein Spielberg oder Jackson, dann würdest Du jeden Mist inszenieren, damit sich Deine Vita ebenso füllen lässt wie Dein Kühlschrank. Wenn Du Produzent wärst, kein Eichinger oder Bruckheimer, dann würdest Du Dein Geld nur in Projekte pumpen, bei denen Du Dir sicher sein kannst, dass es in doppelter Menge wieder rauskommt. Im Zweifel unterliegt die Kunst dem Kommerz.

Man sollte den Massengeschmack nicht verteufeln. Bond hat über 40 Jahre lang überlebt, weil die Macher (Produzenten, Regisseure, Autoren und Schauspieler) es verstanden haben den schwierigen Spagat zwischen "einem Trend folgen" und "einen Trend zu setzen" immer wieder aufs Neue hinzubekommen. Bond hat sich stets dem Zeitgeist angepasst und ihn doch gleichermassen mitgeprägt.

#29
Ja klar kann man sich nicht alles aussuchen. Sonst gäbs ja keine peinlichen Erotikfilme mit derzeit Weltbekannten Stars. Aber die Rede ist ja von James Bond. Broccoli und Wilson könnten von heute auf morgen austeigen und sich trotzdem noch das Popöchen mit Geldscheinen abwischen. Man überlege mal was für ein Kassenschlager CR war. Gut, in den 60/70gern waren die James Bond Filme der Kinohit überhaupt, Wochenlang auf Platz 1.
Jetzt ists nicht mehr so, das muss man zugeben aber trotzdem verdienen die ein Haufen Geld mit einem Film. So viel das sie es sich erlauben können eine andere Richtung einzuschlagen, die ja ein voller Erfolg war.

#30
007James Bond hat geschrieben:Ja klar kann man sich nicht alles aussuchen. Sonst gäbs ja keine peinlichen Erotikfilme mit derzeit Weltbekannten Stars. Aber die Rede ist ja von James Bond. Broccoli und Wilson könnten von heute auf morgen austeigen und sich trotzdem noch das Popöchen mit Geldscheinen abwischen. Man überlege mal was für ein Kassenschlager CR war. Gut, in den 60/70gern waren die James Bond Filme der Kinohit überhaupt, Wochenlang auf Platz 1.
Jetzt ists nicht mehr so, das muss man zugeben aber trotzdem verdienen die ein Haufen Geld mit einem Film. So viel das sie es sich erlauben können eine andere Richtung einzuschlagen, die ja ein voller Erfolg war.
Nun ja, das liegt evt auch daran, dass es heutzutage nen beträchtlchen Haufen mehr Filme gibt und auch schneller welche produziert werden als früher. Kann ich mir jedenfalls vorstellen. Da gibts natürlich sehr viel mehr Konkurrenz. Und man muss zugeben, dass auch viele andere coole Filme gibt. :wink:

mfg Caro
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