Eure Top 10 - Die besten Momente der Serie (Gänsehautfaktor)

Hier könnt ihr allgemein über die unvergesslichen 007-Filme, Darsteller, Dreharbeiten, Lifestyle, Skurriles und alles andere diskutieren, was auf irgendeine Art und Weise etwas mit dem berühmtesten Geheimagenten der Kinogeschichte zu tun hat! Viel Spaß! Gezielte Reviews und Filmdiskussionen bitte in das entsprechende Unterforum - danke!
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danielcc
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15. November 2009 02:24

dann bitte FYEO = For Your Eyes Only...
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MX87
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15. November 2009 12:39

Auch noch ein toller Moment:

GE - Der Sprung von der Mauer in der PTS
Fast völlige Stille, nur Windgeräusche und nur die Ösen und Geschirre des Bungee-Seils zu hören....
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Shatterhand
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16. November 2009 14:24

So, ich halte mich mal an die Threadvorgabe, sonst fallen mir auch hunderte von Szenen ein.

10. TWINE - Kings Tod
Bond checkt, dass das Geld manipuliert ist, rennt durch die Gänge, King blickt (irgendwie gierig) auf das Geld und verendet. Dann auch der Start direkt aus der Q-Branch und natürlich die ganze Bootsjagd. Schade, dass der spätere Film kein ebenbürtiges Highlight mehr bietet.

9. MR - Anflug auf die Raumstation
Irgendwie total abgespact, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ich liebe es trotzdem, die erhabene, feierliche Musik, das larger-than-life-Feeling... Auch wenn ich mit der Meinung wohl ziemlich allein dastehe, ich finds gut, dass Bond mal da oben war.

8. YOLT - Bond mit Kissy am Rand des Kratersees
YOLT war mein erster Bond, dementsprechend liebt ihn das Kind in mir immer noch sehr. Das Schlucken der Weltraumkapsel am Anfang, Akis Gifttod und eben die Szene, als Bond und Kissy entdecken, dass der See aus Metall ist, haben mich seinerzeit extrem beeindruckt. Und ich schätze den Film auch heute noch wegen seiner Oppulenz, seiner surreal-märchenhaften Atmosphäre und auch Barrys Musik. Auch die Hochzeitsszene, die viele Fans nur langweilig und sinnlos finde, liebe ich.

7. TLD - Einführung von Bond/Zoom auf Daltons Gesicht
Daltons Etablierungsszene als Bond gefällt mir von allen am besten. Wenn Dalton so guckt, dann weiß man, dass die Kacke am Dampfen ist und gleich die Luft brennt. Ebenfalls immer wieder grandios die Bratislava-Sniper-Sequenz in der nächtlichen, verregneten Stadt (Fleming pur), Saunders´ Tod und das Finale auf den Säcken in der Luft.

6. FRWL - Finaler Kampf zwischen Bond und Grant
Der gesamte Spannungsaufbau im Zug ist perfekt und spiegelt irgendwie all die Romantik und den Hauch der Gefahr wider, den man mit dem Thema Spionage im Kalten Krieg verbindet. Schon allein Barrys Musik und die Montage des fahrenden Zuges mit der Landkarte haben etwas klassisches. Dann das Essen mit Grant und schließlich die extrem angespannte Atmosphäre kurz vor dem Kampf. Immer wieder genial...

5. Goldfinger - "Do you expect me to talk?"
Der Klassiker schlechthin. Genial finde ich auch die Szene, wenn Bond durch die Fenster des Fort-Knox-Modells sieht und Goldfingers Plan belauscht. Und natürlich das gesamte Finale: Das Einschläfern der Bewohner zu der triumpfierenden Barry-Musik, das Entern von Fort Knox, der Kampf, der Countdown mit 007...

4. OHMSS - Bond flieht über den Weihnachtsmarkt und trifft Tracy wieder
Die Skijagd ist bereits genial, aber Bond auf dem überfüllten Markt mit feiernden Menschen zeigt die ganze Einsamkeit des gejagten Bond. Einen ähnlichen Effekt hatte schon die Szene im Nassauer Karneval in TB, nur hier finde ich es noch intensiver. Dieser komische Mann im Eisbärkostüm, dann Lazenby, wie er sich erschöpft hinsetzt und Tracys Schlittschuhe ins Bild kommen... Die ganze Sequenz fängt perfekt die Atmosphäre des Buches ein, bzw. intensiviert sie sogar noch. Ähnlich wie es auch bei CR geschieht.

3. QOS - Night at the Opera
Ich würde einfach mal behaupten, dass die Tosca-Montage die künstlerisch anspruchsvollste Szene der Serie bisher ist. Einfach atemberaubend in Szene gesetzt.

2. OHMSS - Tracys Tod
Wahnsinn, dass Peter Hunt den Roman so originalgetreu verfilmen durfte nach dem ganzen Connery-Hype. So entstand ein einmaliges, für sich stehendes Bond-Epos mit dem krassesten Ende überhaupt.

1. Casino Royale - Vespers Tod
Wenn die Umgebungsgeräusche ausgeblendet werden, Bond ins Wasser hechtet und die Musik einsetzt... Gänsehaut pur. Die Musik an der Stelle ist für mich die melancholischste überhaupt in der Serie. Obwohl OHMSS mein Lieblingsbond ist, finde ich Vespers Tod doch wesentlich dramatischer inszeniert. Auch Craig mit Vespers Leiche auf dem untergegangenem Haus sitzend ist immer wieder ein Gänsehautmoment.

Knapp nicht in die Top10 geschafft haben es die Titelanimation aus GE und die Gunbarrel aus CR.
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16. November 2009 16:03

Da mit noch einige gute Szenen eingefallen sind und meine Gewichtung nach etwas Überlegung etwas anders ist muss ich wohl meine Liste überarbeiten:

Zu beachten ist, dass die einzelnen Wertungen teils extrem nahe beieinander sind.



10. Goldfinger - Das Goldmädchen
Bond entdeckt Miss Masterson tot im Bett, überzogen mit Gold.


9. Casino Royale - Pre-Title-Sequenz
Bond in Drydens Büro, dazwischen geschnitten die Aufnahmen von Bonds erster Liquidierung. Eine sehr intensive Szene...


8. GE - Der Sprung von der Mauer in der PTS
Fast völlige Stille, nur Windgeräusche und nur die Ösen und Geschirre des Bungee-Seils zu hören....


7. Quantum of Solace - Pre-Title Verfolgungszene
Das Schattenspiel zu Anfang, der Tiefflug über den See Richtung Berge, die "wabernde" Musik: Spannungsaufbau aus dem Bilderbuch. Im Kino hatte ich selten so viel Gänsehaut. Auch die folgenden Szenen sind erste Klasse: Eine rasante nahezu perfekte Verfolgungsjagd. Auch schön der Moment als Bond sich seine Tür abreisst und sich vor dem LKW nahezu lautlos dreht. Szenen bei denen man mit offenem Mund dasitzt...


6. Goldeneye - Alec's Ende
Bond hält seinen alten Weggefährten Alec Trevelyan nur am Fuß ca. 150 Meter über dem Boden.
Alec: "Für England, James?"
Bond: "Nein, für mich."


5. Casino Royale - Die letzte Runde Poker
Selbst wenn man die Handlung kennt immer wieder wunderbar. Musik, Schaupieler, Kamera und Schnitt gehen eine Symbiose ein die immer wieder Gänsehaut erweckt. Nie endete eine Partie Poker auf der Leinwand spannender.
Wer es mal wieder sehen will:
http://www.youtube.com/watch?v=BF43RVaQD7o


4. On Her Majesty's Secret Service - Angriff auf Piz Gloria
Die für mich wohl epischste Szene der Reihe. Schon vorher sieht man Draco's Hubschrauber-Flotte im Sonnenaufgang über den Alpen, allein dies sind schon grandiose Aufnahmen. Als die Haubschrauber dann Blofelds Bergfestung im Morgenlicht angreifen und auch noch das James Bond-Thema ertönt ist diese Szene einfach nur perfekt.


3. Goldfinger - Bond contra Laser & Goldfinger
Bond liegt festgeschnallt auf dem Tisch.
Bond: "Erwarten sie, dass ich rede?"
Goldfinger: "Nein Mr Bond. Ich erwarte, dass sie sterben!"
Noch Fragen? :wink:


2. Dr No - Bond's erster Auftritt
Sylvia Trench fragt nach dem Namen des unbekannten, dessen Gesicht wir im Film bisher noch nicht sahen. Sean Connery ist im Bild zu sehen und die wohl berühmtesten Worte der Filmgeschichte sind zu hören: "Bond, James Bond." Einer meiner absoluten Favoriten, da mit dieser Szene Kinogeschichte geschrieben wurde und der Gänsehautfaktor astronomisch ist. Da macht es nichts, dass Bond's Zigarette je nach Schnitt zwischen Hand und Mund im Blitztempo pendelt :wink:


1. On Her Majesty's Secret Service - Schlussszene
Tracy's Tod und Bond's Reaktionen sind nahezu perfekt. Der Schluss ist ein unglaublicher Downer aber auch gerade deshalb so gut, das einzige würdige Ende des Films. Besonders diesen Teilen sollten sich alle die auch nur ein bisschen Englisch können im Originalton ansehen. Lazenbys Spiel ist in diesen Szenen einfach grandios...
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Terence Young
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16. November 2009 18:50

Das Ende von OHMSS ist doch grauenvoll. Würdiges Ende? Er heiratet und die Frau stirbt. Des ist für mich kein gutes Ende. Natürlich ist es gut dass sie stirbt damit Bon Geheimagent bleibt, aber wenn du mich fragst hätte man diese Szene ganz weglassen können, denn sonst wär der Film deutlich besser ausgefallen. Außerdem find ich dass Lazenby kein wirklich guter 007 ist.
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16. November 2009 19:29

Bond Fan Nr. 1 hat geschrieben:Das Ende von OHMSS ist doch grauenvoll. Würdiges Ende? Er heiratet und die Frau stirbt. Des ist für mich kein gutes Ende. Natürlich ist es gut dass sie stirbt damit Bon Geheimagent bleibt, aber wenn du mich fragst hätte man diese Szene ganz weglassen können, denn sonst wär der Film deutlich besser ausgefallen. Außerdem find ich dass Lazenby kein wirklich guter 007 ist.
Okay, lassen wir mal uns einen alternativen Folge-Bond durch den Kopf gehen mit einer nicht gestorbenen Tracy: Blofeld ist wieder aufgetaucht und erpresst die britische Regierung. M beruft schleunigst eine Krisensitzung ein, zu der jeder Doppel-Null-Agent muss. 007 kommt zu spät weil er erst die Kinder aus dem Kindergarten holen musste. Moneypenny ist wie immer seit der Heirat darauf aus Bond über eventuelle Eheprobleme auszuquetschen und unterwegs auf Mission ist jede Frau von Bonds Ehering abgeschreckt. In der Schlussszene haben wir dann eine mit dem Nudelholz wartende Tracy, die den Treuebekundungen ihres Mannes nicht so wirklich glauben will...
:wink:

Das Ende von OHMSS ist geradezu logisch weil:
- Bond ist keine Maschine. Auch er sehnt sich nach einer Frau die dauerhaft an seiner Seite ist.
- Mit Tracy findet er sein perfektes Gegenstück.
- Bond hat viele Feinde die ihm nach dem Leben trachten.
- Wenn sie ihn nicht erwischen, dann eben seine Frau oder Kinder.

Ergo:
Ein "normales Leben" ist für Bond durch seinen Job nie möglich. Das ist der Sinn hinter dem Ende von OHMSS und auch der Titel spricht das an. Bond ist wohl oder übel immer im (geheimen) Dienst für England, da Job und Privatleben untrennlich zusammen hängen. Für Bond gibt es kein wirkliches Ausstiegsszenario aus seinem Beruf. Dies wird sowohl in CR als auch in OHMSS deutlich.

Lazenby hat in OHMSS insgesamt sicherlich keine schauspielerischen Maßstäbe gesetzt, aber er deutlich besser als sein Ruf. Natürlich gibt es in OHMSS einige Momente in denen seine mangelnde Schauspielerfahrung durchscheint, doch insgesamt macht er einen soliden Job. In der letzten Szene des Films wird deutlich, dass aus ihm wohl mit der Zeit ein richtig guter Schauspieler und möglicherweise toller Bond werden hätte können. Wie er die Szene spielt ist einfach nur stark, hier wird sein durchaus vorhandenes Schauspieltalent deutlich.

Ich vertrete die Meinung, dass OHMSS mit Connery als Bond der absolut beste der Reihe geworden wäre.
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Terence Young
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16. November 2009 20:58

also ich glaube, connery hätte gar nicht in QOS gepasst. der über-macho, frauen-benutzer und emotions-vakuum in OHMSS, damit hätte sich connery gradezu lächerlich gemacht und mit ihm auch die bond rolle. ich sage: gott sei dank, war es nur lazenby der den film spielen durfte.
gleichwohl denke ich, dass craig sehr gut in OHMSS gewesen wäre.

davon ab: ich habe das ende nie sonderlich gemocht, auch wenn es natürlich erforderlich und logisch ist.aber es ist weder gut geschrieben, noch gut gespielt noch kommt dabei bei mir auch nur der hauch einer emotion rüber.
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16. November 2009 21:20

hmm, ja stimmt. Also wie James Bond drauf ist hängt also vom Schauspieler ab. Sean Connery alias der Macho, Frauenschwarm, teilweise humorvoll, selten ernst. George Lazenby, sich tatsächlich verliebt und sein privates Leben wiederspiegelt und manchmal mit ähnlichen Sprüchen daherkommt wie Connery. Vielleicht mag das auch daran liegen da die deutsche sncro bei beiden Schauspielern gleich ist aber mal von der Liebesszene abgesehen wollte die Regie an Connery anknüpfen. Roger Moore, der Komiker. Auch selten ernst und fast nie Schwächen zeigt. Timothy Dalton versuchte dagegen ein sehr ernstes Image aufzubauen. Sehr wenig Humor ist vorhanden. Pierce, der Geheimagent der unmögliches möglich macht. Nichts ist ihm zu schwierig , fast fehlerlos möchte ich sagen. Zeigt teilweise viel Humor Ernsthaftigkeit kommt nicht so rüber wie bei Timothy. Daniel Craig mit seiner kritischen "M-Beziehung" da er ein Bond ist der nicht fehlerfrei ist. Meist äußerst realistisch dargestellt. Sein Humor ist Geschmackssache. Jetzt würd ich persönlich noch hoffen dass sich der Charakter von Craig noch ändern wir dass er dem Urbond Connery ähnlicher kommt, was ich aber nicht glaube. Warten wir es ab bis zum nächsten Schauspieler.
chief

16. November 2009 22:45

Shatterhand hat geschrieben:
9. MR - Anflug auf die Raumstation
Irgendwie total abgespact, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ich liebe es trotzdem, die erhabene, feierliche Musik, das larger-than-life-Feeling... Auch wenn ich mit der Meinung wohl ziemlich allein dastehe, ich finds gut, dass Bond mal da oben war.
Ich bin bei Dir. Noch erhabener wirkt auf mich die Re-Entry Szene, in der Bond und Holly die drei Globen abschiessen. Die Musik in diesen Szenen ist mit das beste, was Barry für Bond geschrieben hat...meiner bescheidenen Meinung nach.
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16. November 2009 23:28

chief hat geschrieben:
Shatterhand hat geschrieben:
9. MR - Anflug auf die Raumstation
Irgendwie total abgespact, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ich liebe es trotzdem, die erhabene, feierliche Musik, das larger-than-life-Feeling... Auch wenn ich mit der Meinung wohl ziemlich allein dastehe, ich finds gut, dass Bond mal da oben war.
Ich bin bei Dir. Noch erhabener wirkt auf mich die Re-Entry Szene, in der Bond und Holly die drei Globen abschiessen. Die Musik in diesen Szenen ist mit das beste, was Barry für Bond geschrieben hat...meiner bescheidenen Meinung nach.
Mir gefällt beides nicht. Das ganze wikt weder erhaben, noch ist es spannend, interessant etc., sondern einfach nur blöd, vollkommen übertrieben und vor allem, meiner Meinung nach, schlecht gemacht (auch wenn die Effekte das damals vllt. nicht besser zuliesen, aber dann hätte man es halt nicht drehen sollen!).

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17. November 2009 00:04

VJ007 hat geschrieben:
Mir gefällt beides nicht. Das ganze wikt weder erhaben, noch ist es spannend, interessant etc., sondern einfach nur blöd, vollkommen übertrieben und vor allem, meiner Meinung nach, schlecht gemacht (auch wenn die Effekte das damals vllt. nicht besser zuliesen, aber dann hätte man es halt nicht drehen sollen!).

VJ007
einspruch euer ehren. ich halte die MR effekte (zumindest die im weltall) auch heute noch für richtig gut. für mich geht nix über ein gut gefilmtes, detailliertes modell. auch 20 jahre spärer gabs noch schlechtere weltraum effekte in filmen. und von seelenlosen, sterilen CGI aufnahmen mal ganz zu schweigen. Was ist denn genau an dem Szenen schlecht gemacht? Die Station und die MR Modelle sind doch perfekt, die langsamen, flüssigen Bewegungen sind sauber, die Laserschüsse sehen auch nicht schlechter aus als in jedem anderen Film...
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17. November 2009 03:46

danielcc hat geschrieben: davon ab: ich habe das ende nie sonderlich gemocht, auch wenn es natürlich erforderlich und logisch ist.aber es ist weder gut geschrieben, noch gut gespielt noch kommt dabei bei mir auch nur der hauch einer emotion rüber.
Falls du den Film auf Deutsch gesehen hast ist das verständlich. Das Ende ist im Originalton um längen besser, man hört richtig in Bonds Stimme wie unfassbar dieser Moment ist.

Ich finde das Ende eigentlich sehr gut geschrieben und wohl noch besser Fotografiert. Hier kann ich auch nur anmerken, dass der ganze Film mit kameratechnischen Leckerbissen durchzogen ist. In der Endszene sieht man nach Blofeld letztem Angriff erstmal nichts von Tracy. Bond kommt aus der Deckung, läuft um das Auto, erwähnt, dass das Blofeld war, steigt ein, will starten, doch schaut noch kurz zur rechten und erstarrt. Hier schwenkt die Kamera und wir sehen wieder Tracy, diesmal leblos. Der nächste Schnitt zeigt dann die ikonenhafte Aufnahme Tracy's durch die Fensterscheibe mit Einschussloch. Perfekte Kamera- und Schnitttechnik.

Zu MR: Ich finde die Musik bei diesem Film ebenfalls toll. Einige von Barrys besten Stücken stammen für mich auch aus MR. Die Spezialeffekte in MR sind ihrer Zeit - verglichen mit den sonstigen damals - überlegen, mit Ausnahme von "2001 - Odyssee im Weltraum". Selbst "Star Wars" hatte zum damaligen Zeitpunkt keine besseren Effekte als MR.
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17. November 2009 09:51

danielcc hat geschrieben:davon ab: ich habe das ende nie sonderlich gemocht, auch wenn es natürlich erforderlich und logisch ist.aber es ist weder gut geschrieben, noch gut gespielt noch kommt dabei bei mir auch nur der hauch einer emotion rüber.
Wenn bei dir keine Emotion aufkommt, heißt das nicht automatisch, dass es schlecht geschrieben oder gespielt ist. :wink:
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17. November 2009 10:24

MX87 hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:
Falls du den Film auf Deutsch gesehen hast ist das verständlich. Das Ende ist im Originalton um längen besser, man hört richtig in Bonds Stimme wie unfassbar dieser Moment ist.
englisch...
Wobei ich Lazenby auf Englisch noch schlechter finde, da ja sein Synchronsprecher ein Profi war, er selbst nicht...
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17. November 2009 13:32

Lazenby hatte so nen starken australischen Akzent, dass ein anderer für ihn in der englischen version geredet hat.
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