Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3076
Nico hat geschrieben:
28. September 2018 00:27
Also ich finde Moore in AVTAK einfach furchtbar alt. Das ganze wird noch verschlimmert durch Macnee als Side Kick, irgendwie kommt bei den beiden bei mir immer der Eindruck auf von einer Altherrenrunde beim Tee oder so...
Das ist ja dann das was ich meine : und Craig soll noch älter wirken ?
Morgenstund' ist aller Laster Anfang

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3077
Ich hatte hier ja schon öfter mal die Vermutung geäussert (und wohl gemerkt nichts anderes ist es), dass Moores "altes" Aussehen nicht auf "spontanes Altern" zurückzuführen ist, sondern auf seine gesundheitliche Verfassung. Zur Stützung meiner Vermutung hier nochmal eine kleine Bilderreihe, die die Entwicklung zwischen 1983 und 1992 wie ich finde gut zeigt:

"Moore 1983"

"Moore 1983-2"

"Moore 1985"

"Moore 1985-2"

"Moore 1987"

"Moore 1987-2"

"Moore 1990"

"Moore 1992"

Vor allem die Tatsache, wie blendend er 1987 wieder aussah und dass er 7 Jahre nach AVTAK deutlich agiler und damit jünger wirkte finde ich bemerkenswert, wie auch den Sprung zwischen OP und AVTAK. Das hängt zum Teil sicher auch mit dem Gewichtsverlust zusammen, der sich im Gesicht nicht allzu vorteilhaft bemerkbar machte (schlaffere Haut). Aber ich frage mich, ob genau dieser einen bestimmten Grund (außer einer gezielten Diät) hatte, jedenfalls wirkt Moore auf mich in AVTAK vom Aussehen her müder und bei weitem nicht so erholt wie 2 Jahre zuvor oder eben Jahre später. Hinzu kommt die "aktenkundige" Entfernung seines Muttermals im Gesicht vor AVTAK und seine vor einigen Jahren gemachten Aussagen mehrfach in seinem Leben an Hautkrebs erkrankt zu sein, über was er erstaunlicherweise in seiner ansonsten hinsichtlich seiner Krankengeschichte sehr ausführlichen Autobiographie aber kein Wort verloren hat. Rechnet man bei dieser Milchmädchen-Rechnung 1 und 1 zusammen, dann könnten man schlussfolgern, dass Moore sein Muttermal am Ende doch nicht nur aus rein prophylaktischen Gründen hat entfernen lassen. Aber wie gesagt: alles nur Vermutungen. :wink:
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3079
Revoked hat geschrieben:
24. September 2018 07:24
Alex No hat geschrieben:
23. September 2018 22:55
Henry Cavill habe ich noch nie als Schauspieler gesehen. Kann jemand eine Film empehlen? Kann ihn ihn sich jemand als 007 vorstellen?
Ich bin wohl der einzige hier, der dir Man Of Steel empfiehlt. M:I6 wäre da noch, da schauspielert er ganz gut.
Danke. Vielleicht gebe ich doch noch mal nach und noch mal eine Chance. Die Tom-Cruise-Ära dauert ja schon viel länger als erwartet.

Noch eine Verlängerung für Daniel Craig will ich nicht. Bond 24 wäre schon ein passender Abgang gewesen.
Bond 26 sollte man Ende 2022 premierenbereit kriegen können, wenn die Produzenten es darauf anlegen.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3080
Also von mir aus kann Craig so lange, wie er bock hat und körperlich kann. Ich finde ihn toll und facettenreich in der Rolle, enttäuscht hat er mich nie. Mich stört auch die auf seinen Wunsch persönlichere Gangart der Filme überhaupt nicht, wenn sie denn passt (CR, QoS und bis auf die batmansche Kindheitstrauma-Geschichte auch SF).

Und stellt euch vor, die casten jemand, der ihm weder spielerisch noch physisch das Wasser reichen kann, und der ist es dann erstmal für die nächste Dekade, bei dem jetzigen Tempo eher für die nächsten 20 Jahre... Da kommen spannende Zeiten auf uns zu, allen voran für all diejenigen hier, die bis jetzt nur einen oder keinen Darstellerwechsel in der Rolle mitverfolgt haben.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3081
craigistheman hat geschrieben:
30. September 2018 02:34
Also von mir aus kann Craig so lange, wie er bock hat und körperlich kann. Ich finde ihn toll und facettenreich in der Rolle, enttäuscht hat er mich nie. Mich stört auch die auf seinen Wunsch persönlichere Gangart der Filme überhaupt nicht, wenn sie denn passt (CR, QoS und bis auf die batmansche Kindheitstrauma-Geschichte auch SF).

Und stellt euch vor, die casten jemand, der ihm weder spielerisch noch physisch das Wasser reichen kann, und der ist es dann erstmal für die nächste Dekade, bei dem jetzigen Tempo eher für die nächsten 20 Jahre... Da kommen spannende Zeiten auf uns zu, allen voran für all diejenigen hier, die bis jetzt nur einen oder keinen Darstellerwechsel in der Rolle mitverfolgt haben.
Sehe ich auch so. Ich denke aber, dass der neue Darsteller, sollte er keinen Erfolg haben, relativ schnell wieder weg sein würde. Was natürlich nicht heisst, dass wenn er Erfolg hat, er uns auch zusagen würde. Bisher hat es immer gepasst umd darauf setze ich auch in Zukunft, aber gerne an liebsten noch etwas weiter mit Craig
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3084
vodkamartini hat geschrieben:
30. September 2018 15:45
Na ja, ich kenne auch heute noch einige, die mit ihm als Bond nicht glücklich sind. V.a. viele Frauen finden ihn eher grobschlächtig und nicht sonderlich attraktiv. Dennoch hatv er sich bei der breiten Masse klar etabliert.
Er ist ja auch im Forum nicht ganz unumstritten - aber was die Damenwelt angeht, so bekommt er doch meist sehr positive Resonanz. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3086
craigistheman hat geschrieben:
30. September 2018 10:42
das Rumgeheule war schließlich bei der Bekanntgabe Craigs ebenfalls groß, bis die Zweifler_innen ihn dann in CR sahen und sich für ihr Verhalten schämten
Das hört man immer wieder, dass der große Craig 2006 all seine Kritiker und Verächter Lügen strafte und jeden überzeugen konnte.

Ich finde, sein Märtyrer-Status wird dem nicht so wirklich gerecht. Letztlich waren es eigentlich nur die Regenbogen-Blätter und deren Klientel, welches mit aller Macht auf Craig einschlugen, aus an den Haaren herbeigezogenen Gründen (etwa der Schwimmweste bei seiner Vorstellung 2005). Dass dieses Maß an Vorabkritik damals völliger Blödsinn war, ist jedem halbwegs normal denkenden Menschen völlig klar gewesen, und denen musste Craig eigentlich auch nichts beweisen. Gerade deshalb kann ich das Märchen vom Craigschen Triumph in CR nicht so richtig nachvollziehen, denn letztlich räumt man diesen absurden Vorab-Hetzern damit mehr Platz ein, als sie in der Realität überhaupt hatten.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3087
Ich war damals auch maximal skeptisch. War aber auch nach DAD am Tiefpunkt meines Interesses an Bond. Habe dann auch nur über die "gorßen" Medien von Craig erfahren. Fand Brosnan als Zeitzeuge nicht gut, als ich Craig sah dachte ich mir: wieso holen die jetzt so'n klumpigen, hässlichen Noname? Habe vorher keinerlei Bereichterstattung zu CR gesehen und bin mit schelchter Voreinstellung ins Kino gedackelt.

Als ich aus dem Kino kam war ich total geflasht weil ich den besten Bondfilm gesehen hatte! Craig war nach 1/2h für mich total passend auf Bond.

Für mich (ich war ja schon lange vorher Bondfan) war es das Craig'sche Triumph Märchen. :)
Don‘t you bet that you‘ll ever escape me
Once I put my sights on you
Got a licence to kill
And you know I‘m going straight for your heart

Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3088
In der Zeit gab es nicht nur eine Skepsis gegenüber Craig , sondern auch in den Medien wurde gestreut,-ich erinnere mich gut an einen Zeitungsartikel zu dem Thema-, dass durch die vertraglichen Veränderungen, hin zu SONY, künftig die Ausgaben mehr im "Fokus" stehen würden und somit zu erwarten sei, dass die Bond Filme in Zukunft "weniger gross und aufwendig" gestaltet sein würden und eben (noch) mehr auf Profit ausgerichtet.
Ich ging daher ebenfalls mit einer "zumindest nicht postiven Voreinstellung" ins Kino, kam aber auch "total geflasht aus dem Kino und blickte mit Zuversicht in die Zukunft.
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Re: Daniel Craigs Nachfolger

#3090
Casino Hille hat geschrieben:
30. September 2018 16:36
craigistheman hat geschrieben:
30. September 2018 10:42
das Rumgeheule war schließlich bei der Bekanntgabe Craigs ebenfalls groß, bis die Zweifler_innen ihn dann in CR sahen und sich für ihr Verhalten schämten
Das hört man immer wieder, dass der große Craig 2006 all seine Kritiker und Verächter Lügen strafte und jeden überzeugen konnte.

Ich finde, sein Märtyrer-Status wird dem nicht so wirklich gerecht. Letztlich waren es eigentlich nur die Regenbogen-Blätter und deren Klientel, welches mit aller Macht auf Craig einschlugen, aus an den Haaren herbeigezogenen Gründen (etwa der Schwimmweste bei seiner Vorstellung 2005). Dass dieses Maß an Vorabkritik damals völliger Blödsinn war, ist jedem halbwegs normal denkenden Menschen völlig klar gewesen, und denen musste Craig eigentlich auch nichts beweisen. Gerade deshalb kann ich das Märchen vom Craigschen Triumph in CR nicht so richtig nachvollziehen, denn letztlich räumt man diesen absurden Vorab-Hetzern damit mehr Platz ein, als sie in der Realität überhaupt hatten.
Das sehe ich ganz anders. Brosnan war etabliert und bei der breiten Masse, bis auf die Fraktion der Dalton oder ernstere Gangart/Fleming-Fans sehr beliebt. DAD hat hervorragend an den Kinokassen funktioniert, und 2003/2004 haben all die Peinlichkeiten weitaus weniger Zuschauer_innen gestört, als es heute nach 4 Craig-Bonds der Fall ist.
Craig hatte es bestimmt nicht leicht, allen voran nachdem Brosnan auf relativ undiplomatische Art klar gemacht wurde, dass man nun ohne ihn fortfahren würde - was aber vertraglich und auch sonst völlig legitim war, nur unschön über die Bühne ging.
Craig wurde nicht nur wegen seines Aussehens kritisiert oder für ungeeignet gehalten, sondern (bis in hohe Kreise Hollywoods, u.a. Sam Mendes) auch aufgrund seiner bisherigen Rollen, die nicht mit der damaligen Vorstellung dessen, was und wie Bond sein sollte, übereinstimmten.
Als CR kam habe ich sehr viele Leute in meinem Umfeld plötzlich aufjubeln gesehen, die Craig vorab schlechtredeten. Mir selbst war der Darstellerwechsel schnuppe, da ich mich zu dieser Zeit immer weniger so für das Franchise interessierte. Als ich nach CR aus dem Kino kam, war ich dann erstmal baff - von Craig, von dem grandiosen Cast allgemein, dem Script, der Atmosphäre, der Action, dem Score...
Ich sehe Craig bestimmt nicht als Märtyrer, aber er musste sich auf alle Fälle beweisen und durchsetzen, deutlich mehr als Brosnan oder Moore. Und das hat er in meinen Augen auch geschafft, mithilfe des grandiosen Teams um ihn rum.
cron