Der beste James Bond-Darsteller

Bei welchem Film habt ihr am meisten gelacht? Welches Bondgirl hat euch am besten gefallen? Oder die Frage aller Fragen: Welcher ist der beste Bondfilm aller Zeiten? Über all diese (und viele andere) Fragen könnt ihr in dieser Rubrik abstimmen - viel Spaß!

Wer ist für euch der beste James Bond-Darsteller?

Sean Connery
67
25%
George Lazenby
5
2%
Roger Moore
57
22%
Timothy Dalton
23
9%
Pierce Brosnan
42
16%
Daniel Craig
71
27%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 265
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GoldenEye
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20. November 2006 23:46

Hallo zusammen!
Nun ist es endlich so weit: "Casino Royale" steht ins Haus und mit ihm der sechste offizielle James Bond-Darsteller Daniel Craig!

Daher nun die altbekannte Frage an euch:
Wer spielte für euch den besten James Bond?
Wessen Spielweise ist für euch die ansprechendste?

Ist es Ur-James Bond Sean Connery, der sechs offizielle Einsätze und einen inoffziellen hatte?
Oder ist es doch eher der zweite Bond, Mister "One Hit Wonder" George Lazenby?
Begeistert euch die Art des Roger Moore, der mit sieben Einsätzen der wohl dienstälteste James Bond ist?
Was sagt ihr zu Timothy Dalton, der in zwei Filmen versuchte, "den Geist Flemings aufleben" zu lassen?
Oder ist für euch die beste Wahl Pierce Brosnan, der von seinen Vorgängern verschiedene Eigenschaften in sich vereinte?
Oder doch Neuling Daniel Craig, der Mann, der Bond in seinen Anfängen präsentiert?

Stimmt kräftig ab und diskutiert!
Teilt uns mit, warum ihr so denkt und was ihr euch noch gewünscht hättet. Was sind für euch Maßstäbe, an denen ihr die Leistung der einzelnen Darsteller messt?
Dies und noch viel mehr wollen wir jetzt in diesem Thread von euch wissen!

PS:
Als kleinen Tipp würde ich noch sagen, dass ihr hier erst abstimmen solltet, wenn ihr auch "Casino Royale" gesehen habt, um Craigs Leistung ermessen zu können.
Zuletzt geändert von GoldenEye am 25. November 2006 00:25, insgesamt 1-mal geändert.
"Walther PPK, 7,65 Millimeter. Ich kenne drei Männer, die eine solche Waffe tragen. Ich glaube, zwei davon habe ich getötet."
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Funksoulbrother
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Lieblings-Bondfilm?: Casino Royale
Lieblings-Bond-Darsteller?: Daniel Craig

24. November 2006 19:18

1. Platz: Daniel Craig (2006-

Der Blonde

Craigs Film inklusive meiner Bewertung:
2006: Casino Royale [Casino Royale (CR); Regie: Martin Campbell): 8/10 Punkte

Daniel Craig ist meine Nummer Eins. Das stärkste Debüt als 007 von allen bisherigen Darstellern. Zusammen mit Dalton der beste Schauspieler, der bisher James Bond verkörpert hat; sowohl sehr nuanciertes als auch sehr kraftvolles Spiel. Macht Bond erstmals zum dreidimensionalen Charakter, legt Bonds Abgründe offen und lässt ihn sich entwickeln. Glaubwürdiger Killer und Ladykiller. Womanizer. Charismatische Ausstrahlung. Gewinnendes und schelmisches Lächeln. Skrupellos, stahlhart, eiskalt und brutal (auch gegen sich selbst), aber auch emotional und mit menschlichen Schwächen. Durchbohrender Blick, markante Gesichtszüge, austrainierter Körper. Überzeugt in Actionszenen; große Geber- und Nehmerqualitäten. Humor in allen Lagen: charmant, ironisch, sarkastisch, zynisch. Kurz: Bond in Perfektion! Legt sich selbst eine hohe Messlatte für die kommenden Filme, die er aber mit weiteren guten Drehbüchern mühelos überspringen wird. Fantastischer Schauspieler, der in der Rolle noch mehr wachsen und sie in ungeahnte Dimensionen führen kann. Bestätigt er seine Leistung in weiteren richtig guten Bond-Filmen, dann wird er alle anderen Darsteller auch in Zukunft weit hinter sich lassen. Den ersten Platz hat er bei mir als Debütant nur auf Bewährung, aber ich bin guter Dinge.

2. Platz: Sean Connery (1962-1967; 1971)

Die Legende

Connerys Filme inklusive meiner Bewertung:
1962: James Bond 007 jagt Dr. No[Dr. No (DN); Regie: Terrence Young]: 6/10 Punkte
1963: Liebesgrüße aus Moskau [From Russia With Love (FRWL); Regie: Terrence Young]: 7/10 Punkte
1964: Goldfinger [Goldfinger (GF); Regie: Guy Hamilton]: 7/10 Punkte
1965: Feuerball [Thunderball (TB); Regie. Terrence Young]: 7/10 Punkte
1967: Man lebt nur zweimal [You Only Live Twice (YOLT); Regie: Lewis Gilbert]: 7/10 Punkte
1971: Diamantenfieber [Diamonds Are Forever (DAF); Regie: Guy Hamilton]: 3/10 Punkte

Durchschnittliche Bewertung von Connerys Filmen: 6.2/10 Punkte

Sean Connery hat die Rolle geprägt wie kein Zweiter. Der Erste, und über vier Jahrzehnte der Beste. Hat momentan seinen ersten Platz eingebüßt und wird ihn – sollte Craig weitere qualitativ hochwertige Filme folgen lassen – nicht mehr zurückerobern. Verkörperte den Männertyp der sechziger Jahre wie kein anderer. Bestach durch Nonchalance, herben Charme, archetypische Virilität – und fast schon sadistischen Zynismus. Schwärzester Humor, z. B. als misogynes Highlight die ursprünglich vorgesehene, aber verworfene Vorstellung von Pussy Galore: „I’m Pussy Galore.“ – „I know. But what’s your name?“. Gab Bond demzufolge auch als frauenverachtenden Macho mit extrem hohem Bondgirl-Verschleiß. Emotionslos, in jeder Situation überlegen, auch wenn es eng wird oder er eigentlich schon verloren hat. Sein Bond ist ein extrem harter Hund, eigentlich ein brutaler Schlägertyp, der aber auf Knopfduck den Gentleman spielen kann, es jedoch eigentlich nicht ist. An ihm bissen sich auch die skrupellosesten Bösewichte die Zähne aus. Connery hatte aber schnell von Bond die Nase voll und wirkt ab „Feuerball“ immer lustloser in seiner Rolle. Das muss mitbedacht werden. Sein Ruhm gründet sich insbesondere auf „Goldfinger“, dem Film, der James Bond definierte. Ich bin aber der Meinung, dass seine Darstellung als James Bond, auch wenn sie mittlerweile natürlich ein Anachronismus ist, auch in den schwächeren Filmen – die Ausnahme ist „Diamantenfieber“, denn da hatte er definitiv überhaupt keine Lust mehr - immer noch besser ist als die jeweils besten Darstellungen vieler seiner Nachfolger (so bei Lazenby, Moore oder Brosnan).

3. Platz: Timothy Dalton (1987-1989)

Der Unterschätzte

Daltons Filme inklusive meiner Bewertung:
1987: Der Hauch des Todes [The Living Daylights (TLD); Regie: John Glen): 6/10 Punkte
1989: Lizenz zum Töten [Licence To Kill (LTK); Regie: John Glen): 6/10 Punkte

Durchschnittliche Bewertung von Daltons Filmen: 6/10 Punkte

Timothy Dalton war ein weit unterschätzter Bond und für die Produzenten nur eine Notlösung für den vertraglich anderweitig gebundenen Pierce „Remington Steele“ Brosnan. Hatte damals nie eine echte Chance bei den Fans, alles stand gegen ihn. Vollkommen zu Unrecht. Ein seriöser Schauspieler mit viel Theatererfahrung, gab 007 mehr Tiefe. Starker Kontrast zum Vorgänger. Viel härter und humorloser als Roger Moore (und damit recht nah dran an Flemings Bond) – und damals die längst überfällige Verjüngungskur. Legte 007 sehr grimmig an, insbesondere in „Lizenz zum Töten“. Machte auch Schluss mit der Vielweiberei. Wollte Bond seriös werden lassen, durfte aber nicht so, wie er gerne gewollt und gekonnt hätte. Scheiterte an vielen Kompromissen oder Widerständen, die er nicht beeinflussen konnte. Interessante Ausstrahlung, aber die achtziger Jahre waren das falsche Jahrzehnt für ihn. Glaubwürdiger Rächer, aber – obwohl nicht unattraktiv – kein wirklicher Frauentyp,denn er wirkte in seinen Szenen mit den Bondgirls nämlich stets zu jungenhaft. Bond wurde in diesem Jahrzehnt durch Glasnost & Perestroika endgültig zu einem Relikt des Kalten Krieges. Hätte das Zeug zum bis dato besten 007-Darsteller gehabt. Erfährt durch viele Fans eine späte Anerkennung, die sein Bemühen um einen menschlicheren Bond mittlerweile anerkennen. Das er scheiterte lag nicht an ihm, er brachte alles mit für einen großartigen Bond. Gewissermaßen Craigs Vorläufer.

4. Platz: George Lazenby (1969)

Der Glücklose

Lazenbys Film inklusive meiner Bewertung:
1969: Im Geheimdienst ihrer Majestät [On Her Majesty’s Secret Service (OHMSS); Regie: Peter Hunt): 7/10 Punkte

Konnte als Connerys unmittelbarer Nachfolger nur scheitern. Kein Schauspieler; ein Manko, da er einige für Bond untypische Szenen zu spielen hatte. Trotz seiner Unerfahrenheit aber besser als sein Ruf. Nicht überwältigend, aber durchaus solide. War der Prototyp des athletischen Bonds. In den Actionszenen mit vollem Körpereinsatz. Hatte Entwicklungspotenzial, wenn er weitergemacht hätte und nicht auf sein mieses Management gehört hätte, sich nach nur einem Film wieder von Bond zu verabschieden. War 007 im – bis zu „Casino Royale“ – ungewöhnlichsten Bondfilm. Lazenby machte Bond menschlicher und sensibler, verabschiedete sich von Connerys Machismo. Eine gute Entscheidung. War mit seinem Film und seinem Verständnis von Bond seiner Zeit voraus. Ein Pechvogel wie Dalton, wenn auch längst kein so guter Schauspieler. War aber engagiert bei der Sache – und war als Bond auch nicht die Witzfigur – die nicht wenige in ihm gesehen haben.

5. Platz: Roger Moore (1973-1985)

Der Dauerbrenner

Moores Filme inklusive meiner Bewertung:
1973: Leben und sterben lassen [Live And Let Die (LALD); Regie: Guy Hamilton]: 6/10 Punkte
1974: Der Mann mit dem goldenen Colt [The Man With The Golden Gun (TMWTGG); Regie: Guy Hamilton]: 4/10 Punkte
1977: Der Spion, der mich liebte [The Spy Who Loved Me (TSWLM); Regie: Lewis Gilbert]: 7/10 Punkte
1979: Moonraker [Moonraker (MR); Regie: Lewis Gilbert]: 3/10 Punkte
1981: In tödlicher Mission [For Your Eyes Only (FYEO); Regie. John Glen): 7/10 Punkte
1983: Octopussy [Octopussy (OP); Regie. John Glen): 4/10 Punkte
1985: Im Angesicht des Todes [A View To A Kill (AVTAK); Regie: John Glen): 5/10 Punkte

Durchschnittliche Bewertung von Moores Filmen: 5.1/10 Punkte

Schwieriger Fall! Er schaffte es, aus Connerys Schatten zu treten, freilich ohne ihn ansatzweise zu erreichen. Sein großes Plus war seine (Selbst-)Ironie. Ein englischer Gentleman, aber weder Killer noch Ladykiller. Witzelnder Softie. Immer schon unathletisch. In Actionszenen meistens unglaubwürdig, wurde wohl für praktisch alles gedoubelt. Der Comedy-Bond, der mehr und mehr zur kalauernden Bond-Parodie wurde. Hatte oft schlechte Drehbücher, lieferte Filme von sehr unterschiedlicher Qualität. Wusste selbst um seine äußerst beschränkten darstellerischen Fähigkeiten. Fand den Absprung nicht und wurde in der Rolle peinlich alt. Er war ja eh schon drei Jahre älter als Connery (Connery ist 1930 geboren, Moore 1927). Bei den Fans und bei den Produzenten aber sehr beliebt. Ein sympathischer Kerl, aber absolut unglaubwürdig als MI6-Agent mit der Lizenz zum Töten.

6. Platz: Pierce Brosnan (1995-2002)

Der Klon

Brosnans Filme inklusive meiner Bewertung:
1995: GoldenEye [GoldenEye (GE), Regie: Martin Campbell]: 6/10 Punkte
1997: Der Morgen stirbt nie [Tomorrow Never Dies (TND); Regie: Roger Spottiswoode]: 3/10 Punkte
1999: Die Welt ist nicht genug [The World Is Not Enough (TWINE); Regie: Michael Apted]: 6/10 Punkte
2002: Stirb an einem anderen Tag [Die Another Day (DAD); Regie. Lee Tamahori]: 2/10 Punkte

Durchschnittliche Bewertung von Brosnans Filmen: 4.3/10 Punkte

Brosnan vereinte alle Vorzüge der vorangegangenen Bonds. Trotzdem funktionierte es nur finanziell, jedoch nicht qualitativ, denn er brachte keine persönliche Note in die Serie ein. Er war – rückwirkend betrachtet – eher eine Lebenserhaltungsmaßnahme denn eine echte Wiederbelebung für James Bond. Hatte oft schlechte bis katastrophale Drehbücher und insofern auch etwas Pech. Ein Kleiderständer – das stimmt schon –, ein leicht angejahrter Brioni-Dressman mit Kanone als Catwalk-Accessoire. Zu gelackt. Wirkte oft wie die Imitation eines James-Bond-Darstellers, kann es schauspielerisch aber besser, wie z. B. seine selbstironische Imageparodie in „Mord & Margaritas“ zeigt. Mit ihm – nicht zwingend durch ihn – verkam Bond zu einer Comicfigur a la Batman, die sich Mangels Superheldenkräfte vieler Gadgets bedient. „Stirb an einem anderen Tag“ war noch abgehobener als „Moonraker“ und verkam zu billiger Pseudo-Science-Fiction. Ich bin kein Fan von Brosnan als Bond 8ansonsten scheint er ein sympathischer Mensch zu sein). Nach einigem Überlegen finde ich ihn noch schwächer als Moore, weil er von allen Darstellern einfach am wenigsten in die Rolle eingebracht hat.
Zuletzt geändert von Funksoulbrother am 6. Dezember 2006 19:58, insgesamt 16-mal geändert.
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sleuth
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24. November 2006 20:42

Hallo
ICH HABE ENDLICH CASINO ROYALE gesehen!!!!!!!
Toller Film, aber nun werde ich mal versuchen meine Lieblingsdarsteller zu erläutern
1.Daniel Craig
In dem Film hat er mich wirklich als Bond überzeugt, er hat einen kalten Blick und man nimmt ihm ab, dass er ein Killer ist, ausserdem sieht er gut aus, ist muskelbeladen und charmant. Wunderbarer Bonddarsteller und ich hoffe, dass er sich in seinen nächsten Filmen genauso macht...
2.Roger Moore
Meiner Meinung einfach ein toller, Bond, mit britischem Humor, der einfach immer charmant ist, aber auch hart sein kann....
3.George Lazenby
Ich finde, dass man Lazenby sehr gut mit Daniel Craig vergleichen kann, beide wurden erst von der Presse verrissen und
SPOILER
beide verlieren ihre Geliebten
SPOILER ENDE
nur, dass Craig am Ende gläntzte. Meiner Meinung nach, hat George Lazenby aber schon das, was ein Bond braucht, darum finde ich er hat einen guten dritten Platz verdient
4.Sean Connery
Der ORIGINALBOND, er ist charmant, britisch, kann hart sein, ist hübsch und man nimmt ihm den Killer auch ab, doch ich finde, dass Bond damals noch nicht auf dem Stand war, zu dem er mit Craig gekommen ist. Sean wirkt auf mich nicht wirklich wie Bond, aber wie ein guter BONDDARSTELLER trotzdem....
5.Timothy Dalton
Ein eher ruppiger Typ, der auch gliechzeitig elegant war, er hat versucht Craigs Weg einzuschlagen(ohne das zu wissen natürlich), nur ist er nicht bis zum Ziel gekommen, in TLDL gefiel er mir noch ganz gut, doch in LTK merkte man, dass er den Bondlöffel abgeben musste, ihm fehlte der Charme und die britsiche Art
6 Pierce Brosnan
Meiner Meinung nach eine schleimige und überhebliche Bondgestaltung, der alle Sprüche aus Connerys oder Moores Zeit wiederverwendet hat, als Actionheld vielleicht ganz gut, aber nicht als Schauspieler...
Nikklesbond(immernoch hingerissen von Casino Royale)
Bild
Daniel_Craig

24. November 2006 23:33

So nachdem ich CR gesehen habe, werde ich mein Ranking vorstellen

1. Daniel Craig
Daniel schaffte es einen harten, verletzlichen und dennoch einen emotionsgeladen James Bond darzustellen. Er ist ein Method-Actor, der seine ganze Energie in diese Rolle steckte. Das merkt man auch. Es macht wirklich Spaß Daniels James Bond zuzusehen.

2. Sean Connery
Er ist der Ur-Bond und war bis vor kurzem noch mein Favorit gewesen. Auch seine Art gefiel mir sehr gut. Aber nun ist der Machtwechsel vollzogen.

3. Pierce Brosnan
Auch er spielte seine Rolle sehr gut.

4. Timothy Dalton
War ja praktisch nur der Ersatzmann für Pierce Brosnan gewesen, weil dieser selbst noch vertraglich an Remington Steele gebunden war. Dalton spielte zwar auch gut. aber ihm konnte man den britischen Agenten schlecht abnehmen, weil er Amerikaner war.

George Lazeby
Kann ihm nicht viel abgewinnen. So werden wohl auch viele andere gedacht haben, die ihn nicht in einem weiteren Film sehen wollten. [/list]
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007Mania
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24. November 2006 23:36

Daniel_Craig hat geschrieben: 4. Timothy Dalton
War ja praktisch nur der Ersatzmann für Pierce Brosnan gewesen, weil dieser selbst noch vertraglich an Remington Steele gebunden war. Dalton spielte zwar auch gut. aber ihm konnte man den britischen Agenten schlecht abnehmen, weil er Amerikaner war.
Dalton Amerikaner? Ich dachte er käme aus Wales, also ist er doch auch Brite!
Daniel_Craig

24. November 2006 23:47

007Mania hat geschrieben: Dalton Amerikaner? Ich dachte er käme aus Wales, also ist er doch auch Brite!
Da bin ich wohl einem großen Irrtum unterlaufen und habe mich jetzt aber schön in die Nesseln gesetzt. :mrgreen:
Aber auf mich wirkte er wie ein Amerikaner.

Vielen Dank, dass du mich eines besseren belehrt hast. ;)
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Samedi
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25. November 2006 10:05

Super Kritik, Funksoulbrother!

Besser kann mans nicht sagen. :D
Zuletzt geändert von Samedi am 10. Dezember 2006 18:21, insgesamt 1-mal geändert.
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The New Scaramanga
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25. November 2006 22:44

Also, den großen Vergleich zu ziehen wage ich mich noch nicht, aber zu Daniel Craig möchte ich schonmal so viel sagen:

Er bringt den neuen Bond sehr detaillgetreu, skruppelos, hart, aber auch einfühlsam, zynisch und witzig rüber. Der neue Bond ist ihm fast wie auf den Leib geschnitten! Dass er blond ist, stört mich nicht im Geringsten und seine schauspielerischen Fähigkeiten sprechen für sich, da sie dieser herausfordernden Rolle durchaus gewachsen sind!
Er kommt durchaus an Formate wie Connery heran, auch wenn der UrBond natürlich eine besondere Wertestellung einnimmt! ;)

Wie gern hätt' ich mit Eva Green getauscht ... aber naja. ^^ 8)
Du weißt doch, dass du nicht gewinnen kannst ...

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sleuth
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26. November 2006 00:21

Wie gerne hätte ich mit Craig getauscht um Eva Green...^^ naja... ich finde nämlich, dass sie auch ein perfektes bondgirl ist, perfekt für den perfenkten Bond...
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Victor 'Renard' Zokas
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27. November 2006 16:19

bevor ich Daniel Craig mit einbeziehe, will ich Bond 22 gesehen haben.

In Casino Royale war Craig aber echt klasse. Er vereint die guten Eigenschaften von seinen Vorgängern.

Reihenfolge (außer Konkurrenz: Daniel Craig)

1.Sean Connery
Connery ist einfach der Ur-Bond

2. Timothy Dalton
Der Brutale, zwei gute Filme

3. Pierce Brosnan
Sieht optisch einfach aus wie Bond; etwas zu arrogant

4. Roger Moore
Sehr humorvoll, aber hat nicht den Körperbau eines Sean Connery oder Daniel Craig

5. George Lazenby
Ich mag GL nicht, liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich OHMSS nicht so sehr mag; DAF mit GL wäre interessant gewesen

Bei Daniel Craig tendiere ich nach dreimal Casino Royale zu Platz 1, will aber wie gesagt noch Bond 22 abwarten (Brosnan hatte auch einen geilen Einstiegsfilm und ist trotzdem nicht mein Lieblingsdarsteller)

Achja, ich hätte auch lieber mit Daniel Craig getauscht; Eva Green und Catarina Murino sind schon der Hammer :P
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28. November 2006 12:40

Ach, das lässt sich schwer sagen, wobei ich für Daniel Craig vielleicht nen Tacken mehr Sympathie hege.

Roger Moore hatte diesen tollen Humor.

Daniel Craig hat diese erotische Ausstrahlung, die mir bei den anderen einfach gefehlt hat. (obwohl ich ja sagen muss, dass Pierce Brosnan auch ein sehr attraktiver Bond war)

Und am meisten beeinflusst hat mich eben der neue James Bond......ich hab mir am Sonntag Hold'em erklären lassen und bin jetzt süchtig wie sonst was....

Was solls: ich wage es zu sagen.

Nummer 1 DANIEL CRAIG
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10. Dezember 2006 18:08

Jetzt schreib ich doch mal mein Ranking:

1. Sean Connery
2. Daniel Craig
3. Pierce Brosnan
4. Timothy Dalton
5. Roger Moore

Ausser Konkurrenz: George Lazenby

Sean Connery - Der Ur-Bond

Niemand hat die Filmfigur Bond so definiert wie er und zumindest bis Daniel Craig war er der Ultimative James Bond. Connery spielte Bond ziemlich hart, vor allem in den früheren Filmen. Dann wurde er von Film zu film immer lustiger bis zum Höhepunkt in DAF. Diese humoristische Steigerung wird natürlich im deutschen durch Gert-Günther Hoffmann noch verstärkt. Die Interaktion mit Q, M und Moneypenny (also dem Staatseigentum :wink:) gelingt ihm am besten. Connerys beste Schauspielerische Leistungen sind in den Filmen Goldfinger und Thunderball, die auch ansonsten das Golden Age der Bondreihe bilden. Ob Daniel Craig dem großen Connery den Rang abzulaufen vermag, kann ich jetzt noch nicht beurteilen, weil dazu mehr als ein Film, bzw. die schauspielerische Leistung in selbigen notwendig ist.

Die Connery-Filme in meinem Ranking (Bewertungen sind in den jeweiligen Threads zu finden):

1. GF
2. FRWL
3. TB
4. DN
5. DAF
6. YOLT

George Lazenby - Der Pechvogel

Tja, was soll man zum guten George sagen. Er hatte es einfach sehr schwer. Spätestens ab Goldfinger war der Bondmythos in aller Munde und Bond war nicht eine literarische Figur eines englischen Autors, sondern Bond war Sean Connery. Dann stieg Connery aus und die Produzenten mussten sich einen "neuen Bond" suchen. "Was tun?" sprach Cubby und man entschied sich nach längerem Krübeln ein australisches Modell als Bond zu besetzen. Er hatte wenig bis gar keine schauspielerische Erfahrung, aber ein smartes Gesicht. Der Film (der zu den besten Bondfilmen überhaupt zählt) sollte auch noch damit enden, dass sich Bond verliebt, heiratet und die Frau dann stirbt. Da fragte sich jeder damalige Bondfan: "Das soll Bond sein? Das kann doch nicht Bond sein. Bond ist Sean Connery!" Und zusätzlich trug Lazenby auch noch einen Rock, was der Brosnan-Bond später mit "Männer im Rock waren mir schon immer suspekt." kommentierte. Alles in allem war die Kritik dann doch zu hart und zu viel, was schlussendlich dazu führte, dass das "Lazenby-Experiment" wieder beendet wurde und die Produzenten eine neue Richtung einschlugen. Meiner Meinung nach ist eine Bewertung Lazenbys als Bond nicht möglich und wäre ungerecht. Er hat alles gegeben, was er drauf hatte, aber er hatte einfach nicht die Zeit, sich in mehreren Filmen zu entwickeln. Die Umstände waren einfach zu ungünstig.

Roger Moore - Der Spaßvogel

Nach dem kleinen Lazenby-Intermezzo und der Einwegrückkehr von Connery in DAF beschlossen die Produzenten, die mit DAF schon Teilweise eingeschlagene Richtung weiterzugehen und nahmen mit Roger Moore einen Schauspieler, der Bond noch witziger machen sollte. Bond wurde mehr und mehr zur Witzfigur. Einerseits durch die Slapstick-Einlagen von Moore, andererseits dadurch, dass man Moore von Film zu Film immer weniger Stunts abnahm. Mit Moonraker wollte man auch noch Star Wars nacheifern, was natürlich total in Bonds Hose ging. Mit FYEO ging Bond wieder zurück auf die Erde und wurde wieder realistischer. Doch gleich im nächsten Film sprang Bond wieder auf eine neue Welle auf, die da kam, versuchte sich als Indiana Jones und schwang sich mit Tarzangebrüll von Baum zu Baum. Als krönender Abschluss der Moore-Ära kam mit AVTAK wieder ein besserer Bondfilm, der sich an Elementen aus Goldfinger orientierte. Moore selbst konnte dadurch aber keinen Boden mehr gut machen, weil er zu diesem Zeitpunkt schon viel zu alt für Bond war.

Moores Filme in meinem Ranking(Bewertungen sind in den jeweiligen Threads zu finden):

1. LALD
2. AVTAK
3. TSWLM
4. FYEO
5. TMWTGG
6. MR
7. OP

Als Fazit lässt sich sagen, dass Moore zwar teilweise sehr witzig war, aber er wäre bzw. war in Serien wie Die Zwei besser aufgehoben, als bei Bond.

Timothy Dalton - Der Shakespeare-Bond

Nach der langen und teilweise katastrophalen Roger-Moore-Ära wollte man zurück zu Bonds anfängen und schildern, wie Bond die Lizenz zum Töten erhielt, doch Cubby Broccoli war dagegen einen Bond zu zeigen, der nicht 007 ist. Also wurde Bond einfach so wieder jünger, hatte aber schon seine Doppelnull und seine Tötungslizenz. Eine genaue Definition der "Gegenwart" wurde jedoch in Timothy Daltons Erstlingsbondfilm TLD vermieden. Die Story war wieder eine klassische Fleming-ColdWar-Handlung und diesmal fand sogar SMERSH eine Erwähnung. Die Vorstellung Daltons erfolgte (wie sollte es auch anders sein) auf einem Boot zusammen mit einer hübschen Frau nachdem James sein "Training" mehr oder weniger erfolgreich abgeschlossen hatte. Gegen Ende des Films war noch Zeit für einen kleinen Abstecher nach Afghanistan und einen Plausch mit einem zünftigen Waffenhändler. Weil manche Fans Dalton als zu weich empfunden hatten, entschied man sich für seinen zweiten Film für die härtere Art, was paradoxerweise wieder als "Rambo-Bond" verschrien wurde. Und als "Aufmerksamkeit" für das Hollywood-Puplikum wurde noch ein kleines, kitschiges "Happy End" eingebaut.

Daltons Bondfilme in meinem Ranking(Bewertungen sind in den jeweiligen Threads zu finden):

1. LTK
2. TLD

Fazit: Dalton war nach Lazenby und Moore endlich wieder ein guter Schauspieler, der sein Werk verstand. Leider waren seine zwei Filme so gegensätzlich, wie sie nur sein können, weshalb er kein klares Bild hinterlässt. Auf alle Fälle war er wieder deutlich näher an der Romanfigur und an Connerys Interpretation als Moore.

Pierce Brosnan - Der Actionheld

Nach dem Ende des Kalten Krieges war Bond erstmal auf Eis gelegt worden. Fünf Jahre danach schickten die neuen Bondproduzenten Michael G. Wilson und die Broccoli-Tochter Barbara den Iren Pierce Brosnan in der Pretitle von Goldeneye zurück in den Kalten Krieg um dort die Atmosphäre mitzunehmen. Schnitt: Der kalte Krieg ist vorbei. Bond kurvt mit einer MI6-Psychologin im Aston Martin DB5 in der Gegend um Monaco. Und wie wir unseren Jimbo kennen, weiss er, wie man gute Beurteilungen von weiblichen Psychologen bekommt. :wink: Aber ich will jetzt nicht zu tief in die Handlung von Goldeneye eindringen, nur dass ich mal rein und rausgeschossen bin. :wink: Mit Goldeneye schaffte es Brosnan Bond wieder auf Erfolgskurs zu steuern, auch wenn er aus meiner Sicht nicht maßgeblich am Erfolg beteiligt war. Leider wurden die Filme nach GE qualitativ immer weniger hochwertig, bis zum Tiefpunkt mit DAD. So wurde immer weniger auf die Handlung und immer mehr auf die Action gesetzt, was dem Bondgenre schadete, das daraufhin einen Teil seiner Unverwechselbarkeit einbüßte.

Brosnans Bondfilme im Ranking (Bewertungen sind in den jeweiligen Threads zu finden):

1. GE
2. TWINE
3. TND
4. DAD

Als Fazit zur Brosnan-Ära bleibt mir zu sagen: Goldeneye war genial! Doch danach fand keine Steigerung mehr statt, sondern genau das Gegenteil. Brosnan selbst war meiner Meinung nach keine Innovative Besetzungsidee, sondern eher ein Kompromiss aus den beiden Erfolgreichsten und berühmtesten Bonddarstellern Connery und Moore noch etwas Kapital zu schlagen, indem man deren Eigenschaften in einer Person vereint. Auf Platz drei ist er wegen Goldeneye und weil er vom optischen her Bond am nächsten kommt.

Daniel Craig - Das Wunder

Als man das erste mal davon höre, dass Daniel Craig der neue Bond sei, fragte man sich: Wer ist Daniel Craig??? Dann kam die Klatschpresse und machte darauf aufmerksam, dass Craig ein Weichei sei, weil er sich nicht ohne Schwimmweste auf ein Boot traue. Und dann kamen die ersten Bilder, Trailer und dann der Film: "James Bond 007 - Casino Royale"! Und ich muss sagen, dieser Mann ist ein Wunder! Nicht nur wegen seines Synchronsprechers. :wink: Er ist der erste, bei dem man ernsthaft glauben könnte, dass er es schafft, Connery langfristig vom 007-Thron zu stoßen. Er hat endlich wieder die Härte, die ein Agent braucht, er hat Humor (an dem ich gezweifelt habe) und er kann vor allem schauspielern. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Auf jeden Fall ist eins sicher:

Bond will return!
Zuletzt geändert von Samedi am 10. Dezember 2006 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."
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10. Dezember 2006 19:41

Ich lasse Daniel Craig erstmal aussen vor, da ich ihm nach einem 'Film (den ich erst 2 mal gesehen habe) schwer einstufen kann. Würde ihn aber jetzt schon auf Platz 3 meiner Rangliste setzten (wie gesagt, die Platzierung kann sich noch ändern).

1. Tim Dalton

Da ich großer Fleming-Fan bin und die Bücher (sowie die Gardner und Benson follow-ups) regelmäßig verschlinge will ich eben auch Flemings-Bond auf der Leinwand sehen ... und den hat bis dato Dalton am besten umgesetzt, wobei Craig ihm das Feuer stehlen könnte.

2. Sean Connery
Hat Maßstäbe für die Rolle gesetzt, auch wenn er (vor allem in seinen späteren Filmen) sehr weit vom Material lag.

3.) Daniel Craig
Scheint sich auch an der Originalvorlage zu halten.

4.) Lazenby
Hat leider verucht desöfteren wie Connery zu wirken ohne seinen eigene Note rüberzubringen. War aber duchaus gut.

5.) Brosnan
Zu oberfächlicher Schauspieler dem ich die Rolle nie abgenommen habe. Zumal hat er leider auch die wohl beschissensten Bondfilme überhaupt (TND und DAD) vorgesetzt bekommen.

6.) Moore
Wie kann man aus Bond, einem Agent mit Tötungslizenz, einen witzigen Sprücheklopfer machen? Die Szene wo er in Octopussy als Clown rumrennt ist Blasphemy!
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1. Februar 2007 22:29

1:
Roger Moore
für mich verköpert roger moore einfach james bond, genauso wie ich ihn mir immer vorgestellt habe. ein absolutes sinnbild.
2:
Sean Connery/Daniel Craig
a) der "ur-bond": er ist einfach bondig und auch wenn er es nicht wäre, die vielen bondfilme, in denen er mitgespielt hat, haben weltruhm erlangt.
b) der "neue": er ist so andres als alle anderen, aber das macht gerade seine stärke aus. außerdem hat er den nötigen bond-charme voll und ganz drauf
3:
Timothy Dalton/Pierce Brosnan
a) zwar nur 2 filme, dafür aber perfekte verkörperung!
b) nicht mein typ, aber auf grund der vielen filme: alle achtung
4:
George Lazenby
Kein James-Bond-Typ
Case: "Na sowas, sie haben James Bond umgebracht!"
Bond: "Der war das! Na sehen sie, man lebt also doch zweimal!"
(Diamantenfieber, 1971)
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Martin007
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1. Februar 2007 23:49

1) Roger Moore
Zwar nimmt man ihm den Killer schon nicht wirklich ab, aber ich finde ihn von allen Darstellern am symphatischsten. Ein Humor, der mir wirklich gut gefällt, spielt den englischen Gentlemen treffend und unterhält prächtig, holt selbst aus den lahmen TMWTGG und MR einiges heraus. Der "coolste" von allen Darstellern.

2) Sean Connery
Halt das Original und irgendwie einfach nur BOND bis ins letzte Detail. Pefekter Mix aus Agent, Killer und humoristischem Charmebolzen.

3) Daniel Craig
Herrvorragender Einstand. Wenn er für den nächsten Film noch an einigen Details feilt, ist er wirklich ein fast perfekter Bonddarsteller.
Zeitgemäss, menschlich und doch Bond!

4) Timothy Dalton
Hätte ich gerne noch 1, 2 Filme mehr mit ihm gesehen. Kommt sicherlich sehr nah an die Fleming'sche Vorlage. Den Killer und Geheimagenten nimmt man ihm jederzeit ab, aber auch den Frauenheld. Also auch hier gibts nichts zu bemängeln ausser das ich gerne mehr gesehen hätte.

5) Pierce Brosnan
Starker Einstieg mit GoldenEye. Seine Performance in diesem Film kommt sehr bondig rüber. Erinnert besonders in der ersten Hälfte stark an Sean Connery (z.B. Szene mit Aston Martin und der Psychiaterin).
Leider wurden die Drehbücher immer schwächer, und Brosnan war nur noch wie eine Marionette zwischen all den Actionszenen. Wurde daher leider zu oberflächlich, was einen traurigen Tiefpunkt in DAD hervorrufte.

6) George Lazenby
Auch ihn fand ich gar nicht mal so übel. Das Problem hier ist: Ein Film ist einfach zu wenig, um hier ein eindeutiges Urteil abzugeben. Trotzdem spielte er Bond doch recht überzeugend. Ist besser als sein Ruf. Ich hätte ihn noch gerne in Diamantenfieber gesehen.

***

Abschliessend bleibt zu sagen dass es bisher erfreulicherweise nie einen wirklich schlechten Bonddarsteller gab (alle hatten ihre Vorteile), bzw. mich persönlich alle überzeugen konnten.
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