Wer ist für euch der beste James Bond-Darsteller?

Sean Connery
Insgesamt abgegebene Stimmen: 68 (25%)
George Lazenby
Insgesamt abgegebene Stimmen: 5 (2%)
Roger Moore
Insgesamt abgegebene Stimmen: 59 (22%)
Timothy Dalton
Insgesamt abgegebene Stimmen: 24 (9%)
Pierce Brosnan
Insgesamt abgegebene Stimmen: 44 (16%)
Daniel Craig
Insgesamt abgegebene Stimmen: 70 (26%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 270

#376
007James Bond hat geschrieben:Nein, die Qualität eines Bond-Filmes kann man nicht mal an imdb und co. messen. Den Erfolg aber an nichts anderem als den Einspielergebnissen. Ein erfolgreicher Film spielt viel ein.
Ok, der Unterschied zwischen gut und erfolgreich wurde in diesem Thread aber mehrmals durcheinander gebracht. Auch ein sehr guter Film kann kommerziell weit weniger erfolgreich sein als ein qualitativ schlechterer. In diesem Thread geht es laut Titel aber um den besten und nicht um den erfolgreichsten Darsteller.
007James Bond hat geschrieben:Was das mit dem Vorgänger angeht, mag sich das zwar logisch anhören, der Einfluss des Vorgängers ist aber in Wirklichkeit minimal. Das sieht man zum Beispiel an den Einspielergebnissen von TMWTGG, die fast die Hälfte seines sehr erfolgreichen Vorgängers betragen und ich bezweifle das daran LALD Schuld ist.
Der wichtigste Aspekt ist nach wie vor die Mundpropaganda, oder Bahnbrechende Effekte. Letzteres ist wohl auch der Grund für den enormen Erfolg von Filmen wie Transformers oder Titanic.
Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist auch wichtig, aber dafür müssen erstmal Leute im Kino gewesen sein, um bewerten zu können.
Die These, der Einfluss des Vorgängers auf den Nachfolger sei minimal finde ich auch sehr gewagt. Hättest du in der Liste der Einspielergebnisse aller James-Bond-Filme weiter oben geschaut, wäre dir vielleicht der Anstieg von Goldfinger auf Feuerball aufgefallen oder Diamantenfieber, den viele hier nicht mögen, der aber fast das doppelte von OHMSS eingespielt hat. (Oder TSWLM und MR oder...)

Viele Grüße
Semoar

#377
man muss sich dann aber vielleicht mal fragen warum ein film wie QOS auch auf DVD so erfolgreich ist, wenn er eigentlich im kino nur geschaut wurde, weil die leute CR mochten :-)

also ehrlich, ein film spielt keine 600 mio dollar über viele wochen ein, wenn er leuten nicht gefallen hat. dafür verbreiten sich heute meinungen viel zu schnell.

im übrigen verlange ich ab sofort einen beitrag fürs phrasenschwein für sätze wie "der erfolg eines films sagt aber nichts über die qualität aus".

und das titanic aufgrund seiner bahnbrechenden effekte ein solcher erfolg war, ist ja total absurd., mein lieber :-)

so, ich bin wieder da ;-)
"It's been a long time - and finally, here we are"

#378
Bei Bond-Filmen ist der Einfluss des Vorgängers mittlerweile klein, da sich ein klares Stammpublikum gebildet hat. Zu Goldfinger Zeiten wird das wahrscheinlich noch nicht so stark gewesen sein.
Feuerball wird mit seinen unglaublichen 166 Mio. Zuschauern wohl nicht beim Publikum schlecht angekommen sein, sodass YOLT "nur" 81 Mio. Zuschauer anziehen konnte.
Ob man bei OHMSS (62. Mio.) und DAF (70 Mio.) von einem fast doppelten Anstieg reden kann, ist auch fragwürdig. :wink:
Auch bei TSWLM (83. Mio.) und MR (85 Mio.) ist nun kein signifikanter Anstieg.
Auch nicht zu unterschätzen ist das Marketing. Gerade Filme wie TB, MR oder DAD hatten ein ungeheuerliches Marketing hinter sich mit dem Leitspruch "noch Größer" als alles zuvor.

OK, vielleicht ist minimal nicht die richtige Bezeichnung, aber das ein erfolgreicher Vorgänger nicht die Zuschauer sichert ist halt an YOLT, TMWTGG oder Filme außerhalb der Bond-Reihe wie die Weiße Hai Filme etc. zu sehen.
Wenn es einem Film an einer gewissen Qualität fehlt, dann fällt er auch gnadenlos durch. Jedoch können neue, atemberaubende Spezialeffekte bei der Masse einiges wettmachen und sicherlich ist ein sehr beliebter Vorgänger ein kleines Sprungbrett, aber wenn die Mehrheit von einem Film enttäuscht ist, dann versagt er auch an der Kasse und spätestens bei der DVD Veröffentlichung. Bei QOS ist dies nun wirklich nicht der Fall, denn die DVD hat sich wie warme Semmel verkauft (und tut es wohl immer noch gut) und der Film lief ausgezeichnet im Kino, ohne riesige Marketingkampagne oder neue, atemberaubende Spezialeffekte.
danielcc hat geschrieben: und das titanic aufgrund seiner bahnbrechenden effekte ein solcher erfolg war, ist ja total absurd., mein lieber :-)
so, ich bin wieder da ;-)
Ich hatte schon Bange das man es falsch versteht und man hat es. :wink:
Sicherlich ist Titanic ein guter Film (7.1 bei imdb), aber die über eine Milliarde hohen Einspielergebnisse....da haben diese sensationellen Effekte einiges zu beigetragen - zumindesten in sofern, das sie die Männerwelt angezogen hat, was die Liebesgeschichte bestimmt weniger tat. 8)
Das gleiche gilt für mich auch bei Vom Winde verweht. Der Film hat nunmal seine Längen, ist trotzdem gut, aber das Einspielergebnis.... ob daran nicht auch die Farbe zu beitrag? Bei der Zauberer von Oz gehts weiter.

#379
Ich meinte auch nicht, dass die Einspielergebnisse nur vom Vorgänger abhängen, aber dein Sprungbrettvergleich passt meiner Meinung nach recht gut:
Man hat schon ein Publikum vom Vorgänger und bei einer sehr jungen Reihe auch welche die erst jetzt von den Filmen gehört haben (wie bei GF -> TB).
Wenn der Nachfolgefilm extrem schlecht ist, verbreitet sich das zwar schon, aber bei einem halbwegs passablen Film gehen 90% wieder rein.(und dann noch diejenigen, die neugierig sind)
Natürlich kommen noch andere Faktoren hinzu, wie zum Beispiel das Marketing. Es ging mir auch mehr darum, dass immer auf die Einspielegebnisse geschaut wird, wen interessieren die schon(außer den Produzenten und die Investoren)? Wenn ich mir einen Film anschaue ist mir der finanzielle Erfolg jedenfalls recht egal.

Den Verlauf von GF -> TB -> YOLT hätte ich allerdings eher so interpretiert:
GF war spitze, alle wollten Bond sehen. Also rannten alle in TB rein. Der war zwar nicht schlecht, aber sie hatten sich mehr erhofft, also kam nur noch das Stammpublikum zu YOLT. Was die Menschen wirklich bewegt hat kann man allerdings nicht wissen, das sind alles nur reine Spekulationen.
Wobei ich zugeben muss, dass es für beide Theorien Beispiele gibt. :?


Im Übrigen war das jetzt nicht nur auf QoS bezogen, sondern mehr allgemein.

Viele Grüße
Semoar

PS @danielcc:
Willkommen zurück und bitte mal genauer hinschauen und nicht nur Phrasen suchen.
"der erfolg eines films sagt aber nichts über die qualität aus"
Auch ein sehr guter Film kann kommerziell weit weniger erfolgreich sein als ein qualitativ schlechterer

#380
007James Bond hat geschrieben:
Moore hat geschrieben: Ich denke QOS währe ein erfolg gewesen, wenn man eine andere Regie ausgewählt hatte.
Naja, QOS ist als 7. erfolgreichster Bond-Film doch wohl ein Erfolg. Vor allem weil er ohne den Verfall des Britischen Pfundes der 4. erfolgreichste gewesen wäre und somit seinen Vorgänger übertrumpft hätte. :wink:
Einspielergebnisse haben nichts zu tun mit qualitet eines Films. Das meine ich ganz allgemein,und nicht nur bei Bond Filmen.
Timothy Dalton ist der beste 007 !

#381
Gut das das nun "endlich" aufgedeckt wurde.... :wink:
Wie bereits geschrieben, unter bestimmten Vorraussetzungen wie Mega-Marketingkampagne, Mega-Bahnbrechende Effekte und Mega-Staraufgebot ist für eine mittelmäßige Story der Weg zum komerziellem Erfolg frei.
Aber was spricht bei einem Film, der genannte Vorrausetzungen nicht erfüllt und Abermillionen von Menschen ins Kino lockt, gegen Qualität. Warum gehen all diese Millionen von Menschen ins Kino? Um einen mittelmäßig oder gar schlechten Film zu sehen? Nein, dafür geht kein Mensch ins Kino - aber am ehesten noch das heutige Publikum, das stimmt.

Das beste Beispiel sind doch diese beiden Filme:
Dark Knight als 27. Erfolgreichster Film (TB ist auf 26.) mit einer imdb Wertung von 9.0
Independence Day als 35. Erfolgreichster Film mit einer imdb Wertung von 6.5
oder auch Transformers 2 an 78. Stelle mit einer Wertung von 6.3

Ersterer hat keine bahnbrechenden Effekte die sich in zahlreich aufeinandefolgenden Actionszenen schamlos präsentieren.

Mal andersherum gefragt: Woran kann man die Qualität eines Filmes messen, Powers?

#382
um diese sinnfreie diskussion mal in wissenschaftliche bahnen zu leiten:

die einzig halbwegs anerkannte definition für qualität ist: das Maß in dem ein produkt oder service die an ihn gestellten erwartungen erfüllt (bzw. übererfüllt).

so und nun: ein bond film soll unterhalten und das ist es, was die kunden erwarten. ergo, wenn viele leute gut unterhalten wurden, hat der film eine gute qualität.

was hier gerne vermischt wird ist qualität und anspruch oder "kunst" wobei letzteres total subjektiv ist und ersteres in einem bondfilm gar nicht unbedingt was zu suchen hat
"It's been a long time - and finally, here we are"

#383
Unterhalten......das schafft wohl jeder Bond-Film.

Aber die richtig guten Filme sind doch die, die einen irgendwo auch bewegen, mitreißen, von denen prägnante Szene(n) in Erinnerung bleiben, die das Leben (durch menschliche und nicht künstliche Figuren etc.) bei noch so utopischen Plots widerspiegeln, komplexe Storys halt haben, mehrdimensionale Charaktere usw.
Wenn ich beispielsweise sage: "...aber der Film hat mich unterhalten", bedeutet das einen Bonuspunkt für einen mittelmäßigen Film der sich doch mühe gegeben hat.
Ich denke so denken viele die gleiches sagen, wenn auch unbewusst. Eine Ausrede für Sympathie.


Man müsste allerdings auch klären was Anspruch ist.
Für mich ist Anspruch = Qualität aus ganz einfachen Grund.
Für mich beginnt Anspruch dann, wenn man mitdenken muss. Ein Film bei dem man nicht denken muss hat ein sehr schlechtes Drehbuch, denn beispielsweise alle Gefühle von Figuren und alle Auflösungen werden einem in Dialogen serviert. Das kann jede Videoschnitt AG in der Schule.
Demnach hat jeder halbwegs gute Film für mich einen Schuss Anspruch.
Anspruchsvolle Filme sind für mich dann aber Filme, die schon über das Denken hinausgehen, für die man z.B. Lebenserfahrung brauch oder eine psychologische Antenne; die dutzende Verstrickungen haben (wenn die allerdings nicht gut gestrickt sind, liegt es nicht an uns) usw.



Das Thema hat ja eigentlich einen eigenen Bereich verdient. :wink:

Re: Der beste James Bond-Darsteller

#384
ok,also mein Favorite is Sean Connery, weil er einfach das Original ist. Er hat sehr gute Filme gedreht. Er sah nicht wie ein Weichei aus wie zum Beispiel Timothy Dalton. Und er wirkte ziemlich cool. Man hat ihm einfach die Rollle des Geheimagenten abgekauft.
George Lazenby: Er hatte noch nie zuvor einen Film gedreht vor "Im Geheimdienst ihrer Majestät". Dafür find ich war er sehr gut, aber er hatte einfach nicht das richtige Aussehen(obwohl er Sean Connery ein bsschen ähnlich sah) und das Drehbuch von seinem Film war schlecht. Dafür konnte er nichts.
Roger Moore: Der zweitbeste meiner Meinung nach. Er hatte sehr viel Humor und war ein super Schauspieler. Er wirkte blos nicht so ernst wie Connery. Trotzdem hat er sehr gute Filme geschauspielert. Hut ab.
Timothy Dalton: Sicher war er ein guter Schauspieler. Jedoch war er wohl eher für Comedy gemacht, denn einen James Bond konnte er find ich nicht so gut verkörpern und wirkte in meinen Augen nicht sehr ernstzunehmend. Trotzdem war er nicht schlecht.
Pierce Brosnan: Super Schauspieler. Leider waren die Filme von ihm nicht so gut find ich was an der Regie lag. Deshalb leider nur Platz 3.
Daniel Craig: Der Softbond? Teilweise wirkt er mit zu soft in manchen Szenen. Die früheren Binds haben eine Frau nach der anderen vernascht und er achtet auch die Gefühle der Ladys. Mag zwar besser sein. Passt aber find ich nicht so zu James Bond 007. Hier war auch wieder das Drehbuch Schuld. Werden die Filme je wieder so werden wie früher?

Re: Der beste James Bond-Darsteller

#385
Bond Fan Nr. 1 hat geschrieben:ok,also mein Favorite is Sean Connery, weil er einfach das Original ist. Er hat sehr gute Filme gedreht. Er sah nicht wie ein Weichei aus wie zum Beispiel Timothy Dalton. Und er wirkte ziemlich cool. Man hat ihm einfach die Rollle des Geheimagenten abgekauft.
George Lazenby: Er hatte noch nie zuvor einen Film gedreht vor "Im Geheimdienst ihrer Majestät". Dafür find ich war er sehr gut, aber er hatte einfach nicht das richtige Aussehen(obwohl er Sean Connery ein bsschen ähnlich sah) und das Drehbuch von seinem Film war schlecht. Dafür konnte er nichts.
Roger Moore: Der zweitbeste meiner Meinung nach. Er hatte sehr viel Humor und war ein super Schauspieler. Er wirkte blos nicht so ernst wie Connery. Trotzdem hat er sehr gute Filme geschauspielert. Hut ab.
Timothy Dalton: Sicher war er ein guter Schauspieler. Jedoch war er wohl eher für Comedy gemacht, denn einen James Bond konnte er find ich nicht so gut verkörpern und wirkte in meinen Augen nicht sehr ernstzunehmend. Trotzdem war er nicht schlecht.
Pierce Brosnan: Super Schauspieler. Leider waren die Filme von ihm nicht so gut find ich was an der Regie lag. Deshalb leider nur Platz 3.
Daniel Craig: Der Softbond? Teilweise wirkt er mit zu soft in manchen Szenen. Die früheren Binds haben eine Frau nach der anderen vernascht und er achtet auch die Gefühle der Ladys. Mag zwar besser sein. Passt aber find ich nicht so zu James Bond 007. Hier war auch wieder das Drehbuch Schuld. Werden die Filme je wieder so werden wie früher?
Siehst du, brgründet geht doch auch! :)

Sehe ich ähnlich wie du, nur, dass Connery auf Platz 3 abrutscht und dafür Moore und Brosnan jeweils einen Platz aufrutschen. Das liegt daran, dass Connery, dessen Darstellung von Bond in FRWL, GF und TB ich für die besten der ganzen Serie halte, in seinen anderen 3 Filmen sehr schwach spielt, vor allem in DN, wo er sich mit der Rolle noch nicht wirklich identifiziert hatte (mag aber auch daran gelegen haben, dass der Charakter Bond noch nicht ausgereift war, sondern erst in GF/TB zu dem wurde, was er bis DAD dann meißtens war.)

VJ007

Re: Der beste James Bond-Darsteller

#386
VJ007 hat geschrieben:
Bond Fan Nr. 1 hat geschrieben:ok,also mein Favorite is Sean Connery, weil er einfach das Original ist. Er hat sehr gute Filme gedreht. Er sah nicht wie ein Weichei aus wie zum Beispiel Timothy Dalton. Und er wirkte ziemlich cool. Man hat ihm einfach die Rollle des Geheimagenten abgekauft.
George Lazenby: Er hatte noch nie zuvor einen Film gedreht vor "Im Geheimdienst ihrer Majestät". Dafür find ich war er sehr gut, aber er hatte einfach nicht das richtige Aussehen(obwohl er Sean Connery ein bsschen ähnlich sah) und das Drehbuch von seinem Film war schlecht. Dafür konnte er nichts.
Roger Moore: Der zweitbeste meiner Meinung nach. Er hatte sehr viel Humor und war ein super Schauspieler. Er wirkte blos nicht so ernst wie Connery. Trotzdem hat er sehr gute Filme geschauspielert. Hut ab.
Timothy Dalton: Sicher war er ein guter Schauspieler. Jedoch war er wohl eher für Comedy gemacht, denn einen James Bond konnte er find ich nicht so gut verkörpern und wirkte in meinen Augen nicht sehr ernstzunehmend. Trotzdem war er nicht schlecht.
Pierce Brosnan: Super Schauspieler. Leider waren die Filme von ihm nicht so gut find ich was an der Regie lag. Deshalb leider nur Platz 3.
Daniel Craig: Der Softbond? Teilweise wirkt er mit zu soft in manchen Szenen. Die früheren Binds haben eine Frau nach der anderen vernascht und er achtet auch die Gefühle der Ladys. Mag zwar besser sein. Passt aber find ich nicht so zu James Bond 007. Hier war auch wieder das Drehbuch Schuld. Werden die Filme je wieder so werden wie früher?
Siehst du, brgründet geht doch auch! :)

Sehe ich ähnlich wie du, nur, dass Connery auf Platz 3 abrutscht und dafür Moore und Brosnan jeweils einen Platz aufrutschen. Das liegt daran, dass Connery, dessen Darstellung von Bond in FRWL, GF und TB ich für die besten der ganzen Serie halte, in seinen anderen 3 Filmen sehr schwach spielt, vor allem in DN, wo er sich mit der Rolle noch nicht wirklich identifiziert hatte (mag aber auch daran gelegen haben, dass der Charakter Bond noch nicht ausgereift war, sondern erst in GF/TB zu dem wurde, was er bis DAD dann meißtens war.)

VJ007
Dr No fand ich persönlich sehr gut. Ist vielleicht manchen zu lächerlich, wegen Szenen wie zum Beispiel die mit dem Drachen usw.. Damals musste das Bond-Image noch entstehen und ich muss zugeben dass es mehr wie ein Abenteuerfilm wirkte. FRWL wirkte da schon eher wie ein Agentenfilm, jedoch fand ich den Flair und die Athmosphäre von DN sehr gut. Jeder hat halt eine andere Meinung.
GF und TB waren natürlich abolute Highlights. YOLT find ich war teilweise ein bisschen langweilig. DAF fand ich wieder sehr gut ,da der Film doch sehr humorvoll war.Jedoch war Bond schon ziemlich alt. NSNA war logischerweise nicht so gut da Bond in dem Film wirklich sehr alt war. Dafür allerdings einen guten Film gespielt hatte, der aber natürlich nicht mit seinen Vorgängern mithalten konnte.

Re: Der beste James Bond-Darsteller

#387
Um auch hier nochmal zum eigentlichen Thema zurückzukommen, hier meine persönliche Liste der besten Bond-Darsteller:

1. Pierce Brosnan
Der Kino-Bond meiner Generation. Für mich der ultimative James Bond 007! Habe zum Glück seine ganze Ära im Kino miterlebt. Hat, wie schon oft gesagt, die Stärken seiner Vorgänger in sich vereint. Hat aber auch seinen eigenen lässig-coolen Charme, und kann blitzschnell auf eiskalt umschalten, z.B. als er Elektra erschießt. Insgesamt der menschlichste und psychologisch-stimmigste Bond.

2. Sir Roger Moore
Der Bond meiner Kindheit und damit stilprägend. Bin mit seinen Filmen aufgewachsen. Damit sicher auch einflußnehmend auf die Auswahl meiner Nr. 1. Sein britischer Charme, zusammen mit seiner leichtfüßigen Ironie, steht in wunderbarem Kontrast zu seinen härtesten Momenten, z.B. wenn er Loque die Klippen mitsamt Auto runterstößt.

3. Sir Sean Connery
Der Ur-Bond. Einer der größten und auch coolsten Stars der Filmgeschichte. Nahezu gleichauf mit Roger. Vielleicht letzlich entscheidend, dass ich den Großteil seiner Filme erst in späteren Jahren gesehen habe, und mein Bild vom Kino-Bond somit schon stark geprägt war.

4. Timothy Dalton
Der vielleicht schauspielerisch beste 007. Am nächsten an Flemings Charakterisierung, sowohl äußerlich als auch charakterlich. Aber nicht mit der gleichen Kinostar-Ausstrahlung wie die ersten drei versehen. Trotzdem sind seine zwei richtig starke Bond-Filme.

5. George Lazenby
Der Bond mit dem größten Pech. Hatte zu dem Zeitpunkt in der Bond-Historie einfach keine Chance. Trotzdem darstellerisch, insbesondere in seinen menschlichsten Momenten, z.B. kurz bevor Tracy ihm hilft an der Eislaufbahn, echt gut. Vor allem bei fehlender Schauspielausbildung. Insgesamt jedoch bei nur einem Film kaum beurteilbar.

6. Daniel Craig
Der Bond mit dem ich bis heute leider nichts anfangen kann. Trotz zigmaligem Ansehen seiner Filme. Das sage ich mit dem größten Bedauern! :(
Ein klasse Schauspieler und glaubwürdiger Actionheld. In einem Film über Steve McQueen würde ich ihn als Hauptrolle besetzen. Aber bei Ihm denke ich an Actionfilme wie Stirb langsam oder Jason Bourne, nicht an Bond. Habe trotzdem die leise Hoffnung, dass der dritte Film mit ihm mich vielleicht noch umstimmt.

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Pierce Brosnan ist der beste James Bond 007!
Pierce Brosnan ist der beste James Bond 007!

Re: Der beste James Bond-Darsteller

#388
P.Brosnan hat geschrieben:Um auch hier nochmal zum eigentlichen Thema zurückzukommen, hier meine persönliche Liste der besten Bond-Darsteller:

1. Pierce Brosnan
Der Kino-Bond meiner Generation. Für mich der ultimative James Bond 007! Habe zum Glück seine ganze Ära im Kino miterlebt. Hat, wie schon oft gesagt, die Stärken seiner Vorgänger in sich vereint. Hat aber auch seinen eigenen lässig-coolen Charme, und kann blitzschnell auf eiskalt umschalten, z.B. als er Elektra erschießt. Insgesamt der menschlichste und psychologisch-stimmigste Bond.

2. Sir Roger Moore
Der Bond meiner Kindheit und damit stilprägend. Bin mit seinen Filmen aufgewachsen. Damit sicher auch einflußnehmend auf die Auswahl meiner Nr. 1. Sein britischer Charme, zusammen mit seiner leichtfüßigen Ironie, steht in wunderbarem Kontrast zu seinen härtesten Momenten, z.B. wenn er Loque die Klippen mitsamt Auto runterstößt.

3. Sir Sean Connery
Der Ur-Bond. Einer der größten und auch coolsten Stars der Filmgeschichte. Nahezu gleichauf mit Roger. Vielleicht letzlich entscheidend, dass ich den Großteil seiner Filme erst in späteren Jahren gesehen habe, und mein Bild vom Kino-Bond somit schon stark geprägt war.

4. Timothy Dalton
Der vielleicht schauspielerisch beste 007. Am nächsten an Flemings Charakterisierung, sowohl äußerlich als auch charakterlich. Aber nicht mit der gleichen Kinostar-Ausstrahlung wie die ersten drei versehen. Trotzdem sind seine zwei richtig starke Bond-Filme.

5. George Lazenby
Der Bond mit dem größten Pech. Hatte zu dem Zeitpunkt in der Bond-Historie einfach keine Chance. Trotzdem darstellerisch, insbesondere in seinen menschlichsten Momenten, z.B. kurz bevor Tracy ihm hilft an der Eislaufbahn, echt gut. Vor allem bei fehlender Schauspielausbildung. Insgesamt jedoch bei nur einem Film kaum beurteilbar.

6. Daniel Craig
Der Bond mit dem ich bis heute leider nichts anfangen kann. Trotz zigmaligem Ansehen seiner Filme. Das sage ich mit dem größten Bedauern! :(
Ein klasse Schauspieler und glaubwürdiger Actionheld. In einem Film über Steve McQueen würde ich ihn als Hauptrolle besetzen. Aber bei Ihm denke ich an Actionfilme wie Stirb langsam oder Jason Bourne, nicht an Bond. Habe trotzdem die leise Hoffnung, dass der dritte Film mit ihm mich vielleicht noch umstimmt.

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Pierce Brosnan ist der beste James Bond 007!
Sehe ich fast genauso. Sehr schöne Rangliste! 8)

VJ007