Re: Schwache Momente in SF

#63
Dingens hat geschrieben:Moin
in dem Moment, wo Q die Verbindung herstellt, geht ja nicht nur die eine Tür auf, sondern das ganze Sicherheitssystem bricht zusammen.Das heißt, er hat jahrelang geplant, wie man aus dem MI6 wieder rauskommt (und dabei Glück gehabt, dass das Security System im Bunker das gleiche ist, wie im alten Gebäude, oder geplant, dass es im Bunker stattfindet). Genauer mußte er nicht planen. Den Rest kann er auch kurzfristig geplant haben, Qs Termin stand ja sicher im Kalender.
Ich denke also, er hat mit seiner Festnahme gerechnet und langfristig geplant, wie er da wieder raus kommt.
Grüße
Der Dingens
Um das Thema auch aufzugreifen:
Ganz durchschauen kann man Silvas Pläne und Schritte sicher nicht.
Ich gehe ebenfalls, im Gegensatz zu den meisten Beiträgen, aber davon aus, dass Silva sich nicht hat geplant festnehmen lassen.

Er wollte Severine und Bond sadistisch töten - mit dem Eingreifen dieser "Air Cavalary" schien er nicht gerechnet zu haben.
Auf was wollte Silva im Großen und ganzen hinaus? M Schritt für Schritt fertig zu machen.
Dass er festgenommen werden könnte, könnte er auf der Rechnung gehabt haben - das Ausweichquartier kannte er und der von Q und 007 ausgelöste Computervirus könnte eine absichtliche Befreiungsmaßnahme gewesen sein.
Möglicherweise war die Auslösung des computernetzwerkvernichtenden Programms auch ein Zufall, aber Silva schien sich zumindest sicher zu sein, dass das passieren würde.

Dass Silva klammheimlich Bomben für lange Rachespiele in der U-Bahn in der Nähe des MI6
-ausweichquartiers platzieren ließ, ist gut vorstellbar. Im Film wirkte es aber so, als ob er seine Flucht bis ins kleinste Detail geplant und sogar vorhersehen konnte, wann Bond ihn an welcher Stelle stellen würde und wo genau die Bombe platziert hatte sein müssen - das ist natürlich hanebüchen.

Ms Terminkalender wiederum wird er gekannt haben und seine Helfer werden sicherlich einen Notfallplan befolgt haben und sich als Polizisten getarnt auf die Lauer gelegt haben.

Meine Mutmaßung: die Ermordung von und anwesender Personen bei der Befragung ( ODER nur der letzteren, was eine noch größere Schmach für M gewesen wäre und eine Fortsetzung seines Rachespielchens möglich gemacht hätte) in Polizeiuniform war sein ursprünglicher Plan.

Re: Schwache Momente in SF

#64
Welche Sau hat der MI6 geritten, sogar seine Gefängnistüren den guten alten Schloss und Riegel einem High-Tech Nonsense zu opfern (erinnert mich an eine "Enterprise" Persiflage vom "Mad" Magazine, wo Spock einen High Tech Klorollenhalter auf Laser-Technologie Basis [=ein Laser hält die Klorolle anstatt ein simpler Draht] installieren muss)?
Warum, offensichtlich, kapiert das angebliche Hacker-Genie Q nicht, dass man kritische Software niemals an einem aktiven Netzwerk testen darf, zur Untersuchung dafür unabdinglich ein Inselsystem mit einem Dummy-Server verwenden muss?
"There is sauerkraut in my lederhosen."
Bild

Re: Schwache Momente in SF

#66
Alex No hat geschrieben:
Dingens hat geschrieben:Moin
in dem Moment, wo Q die Verbindung herstellt, geht ja nicht nur die eine Tür auf, sondern das ganze Sicherheitssystem bricht zusammen.Das heißt, er hat jahrelang geplant, wie man aus dem MI6 wieder rauskommt (und dabei Glück gehabt, dass das Security System im Bunker das gleiche ist, wie im alten Gebäude, oder geplant, dass es im Bunker stattfindet). Genauer mußte er nicht planen. Den Rest kann er auch kurzfristig geplant haben, Qs Termin stand ja sicher im Kalender.
Ich denke also, er hat mit seiner Festnahme gerechnet und langfristig geplant, wie er da wieder raus kommt.
Grüße
Der Dingens
Um das Thema auch aufzugreifen:
Ganz durchschauen kann man Silvas Pläne und Schritte sicher nicht.
Ich gehe ebenfalls, im Gegensatz zu den meisten Beiträgen, aber davon aus, dass Silva sich nicht hat geplant festnehmen lassen.

Er wollte Severine und Bond sadistisch töten - mit dem Eingreifen dieser "Air Cavalary" schien er nicht gerechnet zu haben.
Auf was wollte Silva im Großen und ganzen hinaus? M Schritt für Schritt fertig zu machen.
Dass er festgenommen werden könnte, könnte er auf der Rechnung gehabt haben - das Ausweichquartier kannte er und der von Q und 007 ausgelöste Computervirus könnte eine absichtliche Befreiungsmaßnahme gewesen sein.
Möglicherweise war die Auslösung des computernetzwerkvernichtenden Programms auch ein Zufall, aber Silva schien sich zumindest sicher zu sein, dass das passieren würde.

Dass Silva klammheimlich Bomben für lange Rachespiele in der U-Bahn in der Nähe des MI6
-ausweichquartiers platzieren ließ, ist gut vorstellbar. Im Film wirkte es aber so, als ob er seine Flucht bis ins kleinste Detail geplant und sogar vorhersehen konnte, wann Bond ihn an welcher Stelle stellen würde und wo genau die Bombe platziert hatte sein müssen - das ist natürlich hanebüchen.

Ms Terminkalender wiederum wird er gekannt haben und seine Helfer werden sicherlich einen Notfallplan befolgt haben und sich als Polizisten getarnt auf die Lauer gelegt haben.

Meine Mutmaßung: die Ermordung von und anwesender Personen bei der Befragung ( ODER nur der letzteren, was eine noch größere Schmach für M gewesen wäre und eine Fortsetzung seines Rachespielchens möglich gemacht hätte) in Polizeiuniform war sein ursprünglicher Plan.
Kann es nicht sein das Silva die Bomben in der U-Bahn erst während seiner Flucht platziert hat.
Meine Theory:
Silva hatte ja einen kleinen Vorsprung. Er merkt das Bond ihm immer noch folgt. dann platziert er die Bomben, falls Bond ihm zu nahe kommt!

Ich denke auch das Silva seinen Plan erst geschmiedet hat, als Bond im Casino in Macau ist.
"Erschießen Sie mich, da wohn ich lieber im Leichenschauhaus"
- Quantum of Solace (2008)

Re: Schwache Momente in SF

#67
MrWhiTe hat geschrieben: Kann es nicht sein das Silva die Bomben in der U-Bahn erst während seiner Flucht platziert hat.
Meine Theory:
Silva hatte ja einen kleinen Vorsprung. Er merkt das Bond ihm immer noch folgt. dann platziert er die Bomben, falls Bond ihm zu nahe kommt!
Das kann ich mir nicht vorstellen. Dazu wäre zu wenig Zeit. Bond ist doch sehr knapp hinter Silva. Mal mehr mal weniger nah, da er ihn ja nicht kriegen darf, aber das beide ab und an gleichzeitig im Bild sein können. Ausserdem hätte er das im Dunkeln machen müssen. Bond macht doch erst Licht.

MrWhiTe hat geschrieben: Ich denke auch das Silva seinen Plan erst geschmiedet hat, als Bond im Casino in Macau ist.
Na, da wäre aber nicht viel Zeit für die Planung vorhanden. Ich denke, dass er das schon weit voraus geplant haben muss..ob das aber logisch ist, das ist was anderes.
"Everybody needs a hobby.” -- “What’s yours?” -- “Resurrection."

Re: Schwache Momente in SF

#68
Blofeld71 hat geschrieben:können die Mods hier diesen Bondhasser und offensichtlichen Provokateuer nicht einfach rausschmeissen ?
echt nicht mehr feierlich, solche grütze lesen zu müssen.
Überlies es doch einfach! :angel:
"Everybody needs a hobby.” -- “What’s yours?” -- “Resurrection."

Re: Schwache Momente in SF

#69
SirHillary hat geschrieben:Das kann ich mir nicht vorstellen. Dazu wäre zu wenig Zeit. Bond ist doch sehr knapp hinter Silva. Mal mehr mal weniger nah, da er ihn ja nicht kriegen darf, aber das beide ab und an gleichzeitig im Bild sein können. Ausserdem hätte er das im Dunkeln machen müssen. Bond macht doch erst Licht.
(....)
Na, da wäre aber nicht viel Zeit für die Planung vorhanden. Ich denke, dass er das schon weit voraus geplant haben muss..ob das aber logisch ist, das ist was anderes.


Ja stimmt, ohne Licht und ohne Leiter, da die Bombe an der Decke ist, wäre es nciht Machbar.

Aber wenn die Planung schon vor der Explosion im MI6 Hauptquaritier, gemacht wurde, dann ergibt es wirklich keinen Sinn^^
- Silva weis, dass Bond Patrice finden wird
- Silva weis, dass Bond in das Casino gehen wird
- Silva weis, dass Severine ihn zu ihm führen wird
- Silva weis, das Bond einen Sender bei sich hat
- Silva weis, dass der MI6 ihn in dem alten Unterschlupf gefangen halten wird
- Silva weis, das M zu einer Anhörung muss und wo diese ist
- Silva weis, das Bond ihn stellen wird


Wozu eigentlich der ganze Aufwand?
Warum lässt er sich gefangen nehemn?
Wieso geht er nicht einfach direkt zur Anhörung und knallt M ab?

Naja egal, ich vergess das alles Mal...

Es ist und bleibt ein toller Film!
"Erschießen Sie mich, da wohn ich lieber im Leichenschauhaus"
- Quantum of Solace (2008)

Re: Schwache Momente in SF

#70
MrWhiTe hat geschrieben:
Aber wenn die Planung schon vor der Explosion im MI6 Hauptquaritier, gemacht wurde, dann ergibt es wirklich keinen Sinn^^
- Silva weis, dass Bond Patrice finden wird
- Silva weis, dass Bond in das Casino gehen wird
- Silva weis, dass Severine ihn zu ihm führen wird
- Silva weis, das Bond einen Sender bei sich hat
- Silva weis, dass der MI6 ihn in dem alten Unterschlupf gefangen halten wird
- Silva weis, das M zu einer Anhörung muss und wo diese ist
- Silva weis, das Bond ihn stellen wird
Hmm..es macht eigentlich schon Sinn bzw. man kann sich das schon so oder so zusammenkonstruieren, dass es passen wird. Nur ist es natürlich sehr weit hergeholt.
Aber so ist halt Bond, oft.


MrWhiTe hat geschrieben: Wozu eigentlich der ganze Aufwand?
Warum lässt er sich gefangen nehemn?
Wieso geht er nicht einfach direkt zur Anhörung und knallt M ab?
Weil es zu einfach wäre und somit nicht bondlike.
"Everybody needs a hobby.” -- “What’s yours?” -- “Resurrection."

Re: Schwache Momente in SF

#71
auf der IMDB hat jemand einen vorschlag für ein alternatives ende in der kapelle gepostet, das wohl etwas spannender gewesen wäre:
Silva enters the chapel and shoots Kinkade when he comes around the corner, killing him. He then makes his way to M where he begs her to kill them both. Now, instead of having his back to the entrance so that Bond throws the knife in his back, Silva and M are facing the entrance of the chapel and see Bond come in. Silva pushes M to the ground and raises the gun to Bond. We see that M is hurt and that her gunshot wound has all but rendered her useless. Silva and Bond quip back and forth until Silva says "Now we'll get to see who the last rat standing is." Bond lunges toward Silva and hits the pistol out of his hand, where it lands feet away from M. We now get to see Bond and Silva grapple. (seeing as Silva has been talked up as the best agent MI6 had before Bond came along, this would make sense) Bond pulls out the knife from his waistband, but Silva gets him in a hold. Bond still has the knife in his hand and Silva begins pushing his fingers into Bond's shoulder where his gunshot wound is. (which he sustained from the opening sequence of the film and which Silva examined on his island) Bond is in pain and the tension ramps up. We see M crawling and reaching for the pistol. As the film cuts back and forth between these two actions, M finally grabs the pistol and shoots it, albeit poorly. (as she mentioned she never was a good shot in Skyfall mansion) The bullet hits Silva's leg and he screams in pain. Bond is temporarily free of Silva's grasp, so he flips the knife up and plunges it into Silva's chest. (With this, M is able to "redeem herself" and actually save Bond, in juxtaposition to the opening sequence on the train where a similar situation ends in Bond being shot) Bond is released and stands up while Silva staggers backwards. "Last rat standing", utters Bond, as Silva gets one last look at both Bond and M before collapsing. Bond runs over to M where he holds her in his arms. The film continues from here like normal. (M says "at least I did something right" and we cut to the shot of Bond on the roof)
Bond... JamesBond.de

Re: Schwache Momente in SF

#73
Ich habe mich den ganzen Film gefragt, wie der sogenannte ''Bosskampf'' am Ende aussehen würde, da beide top Agenten sind/wahren. Und was bekomm ich dann zu sehen, Silva bekommt ein Messer in den Rücken geworfen :(
"Erschießen Sie mich, da wohn ich lieber im Leichenschauhaus"
- Quantum of Solace (2008)

Re: Schwache Momente in SF

#74
MrWhiTe hat geschrieben:Ich habe mich den ganzen Film gefragt, wie der sogenannte ''Bosskampf'' am Ende aussehen würde, da beide top Agenten sind/wahren. Und was bekomm ich dann zu sehen, Silva bekommt ein Messer in den Rücken geworfen :(
Ist ja auch kein Videospiel, in dem es am Ende zum Bosskampf kommen mus :-)
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Schwache Momente in SF

#75
Zu der hier öfter angesprochenen Logik: Wenn ich Logik will, gucke ich Nachrichten, nicht James Bond. In Kürze fahre ich nach London. Wenn Bond-Filme immer logisch wären, würde ich wahrscheinlich dort nie wieder U-Bahn fahren.