Filmbesprechung: "GoldenEye (GE)"

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GoldenProjectile
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23. Juli 2019 21:16

GoldenEye (1995, Martin Campbell)

"See him move through smoke and mirrors, feel his presence in the crowd."
- Tina Turner

Sechs Jahre lang lag James Bond durch juristische Querelen und produktionstechnische Schwierigkeiten auf Eis, eine Zeit, in der sich so einiges veränderte. Während das altgediente Stammpersonal sowohl vor als auch hinter der Kamera mehr und mehr seinen Abschied nahm raubten der Zusammenbruch der UdSSR und damit das Ende des Kalten Krieges der Figur auf einen Schlag ihren ursprünglichen weltpolitischen Kontext und warfen folgerichtig verstärkt die Frage nach Bonds Zeitgemässheit auf. GE stellt somit die grösste Härteprobe für die Filmreihe seit dem Wechsel von Connery auf Moore dar, eine Prüfung, die der siebzehnte Film des Eon-Kanons glücklicherweise heil überstehen und die Figur somit in ein neues Zeitalter überführen konnte.

Stil und Story von GE wählten den Ansatz, die klassischen Ingredienzien der Reihe mit einem modernen, frischen Gewand zu kombinieren, um den nahtlosen Übergang in eine neue Bond-Ära zu gewährleisten. Die Mischung aus alt und neu ist weitgehend gelungen und bestätigt in ihrem Funktionieren auch sehr gut, dass die Bondfigur auch in dieser neuen Welt noch durchaus existieren kann. Auf der einen Seite wartet GE mit haufenweise bondtypischen Strukturen und Motiven auf, vom generellen Handlungsaufbau bis hin zu Casino- und Gadget-Szenen, auf der anderen Seite zeigen eine Reihe neuer Ideen und Veränderungen, dass die Reihe durchaus bereit ist, sich mit der Zeit zu entwickeln und nicht etwa in den Sechzigern steckengeblieben ist.

Die Frage nach Bonds Zeitgemässheit und die deutliche Bejahung der selbigen ist dann auch das zentrale Motiv des Films. So darf Bond in der überaus gelungenen PTS noch serientypisch mit flotten Sprüchen die bösen Machenschaften der Sowjets sabotieren und mit einem absurden Stunt, der an die knalligen Openings von TSWLM und MR erinnert entkommen, ehe im nach den zuletzt eher stagnierenden Binder-Sequenzen erfrischend eigenständigen Vorspann buchstäblich die Mauern des Kalten Krieges niedergerissen werden. Im Folgenden wird Bond in der neuen Ära auch kritisiert, teilweise regelrecht als Anachronismus verspottet, sei es auf sehr direkte Art im Dialog mit M, Zukovsky, Trevelyan oder dem Verteidigungsminister, aber auch auf der Metaebene durch den moderneren Handlungskontext, die Einbindung der Computertechnologie und die mit der Zeit gehenden Widersacher. Gleichzeitig drehen Drehbuch und Regie den Spiess aber auch wieder schrittweise um und beweisen, dass Bond nach wie vor in einem neuen Weltbild existieren und in bekannter Manier die Welt retten darf oder sogar muss, wobei der triumphale "Durchbruch" des Panzers sicherlich den deutlichsten Fingerzeig darstellt. Das mag nicht immer ganz subtil sein, nicht zuletzt in den überdeutlichen Aussagen der neuen M, passt aber die meiste Zeit gut und ist für mich sogar eleganter gelöst als die sehr ähnlichen Themen in SF, da sie in GE trotz allem mehr in die Handlung eingebettet sind und weniger aus dem Nichts kommen.

GE profitiert nicht zuletzt von Martin Campbells eleganter und eigenständiger Inszenierung, die dem Film gekonnt seinen modernen Touch verleiht. Campbell erzählt sehr fokussiert, mit präzise ausgerichteten Bildern und sehr direkten, meist in Nahaufnahmen gelösten Szenenübergängen. Sein gutes Auge zeigt sich in diversen gelungenen Einstellungen wie etwa beim sibirischen Hundeschlitten oder beim unheilvollen Auftauchen des Hubschraubers über dem kubanischen Dschungel. Dazu gesellt sich der energische, rasante Schnitt der Actionszenen. Der experimentelle Score von Éric Serra mag eine merkwürdige, gewagte Wahl sein, ohne ihn könnte ich mir GE aber längst nicht mehr vorstellen. Besonders in den stimmungsvoll düster ausgeleuchteten Russland-Szenen, zum Beispiel in der PTS, passt sein dumpfes, metallisches, rhythmisches Pochen wunderbar zur Kälte und Härte der Bilder. Genauso sehr gehören aber auch ruhige, wehmütige Streicher zu seinem Repertoire. Dass man Serras Musik in der Panzerszene ausgetauscht hat ist eine fragwürdige Entscheidung, wird aber insofern kaschiert dass die Szene in ihrem Subtext geradezu nach dem bekannten Bond-Theme verlangt. Es wäre mutiger und konsequenter gewesen, beim industriellen Synth-Sound zu bleiben, aber nicht zuletzt durch die Gewöhnung kann ich auch mit dem ersetzenden Bond-Theme gut leben.

Pierce Brosnan gibt einen soliden Einstand in der Bondrolle, ohne wirklich Brillantes zu leisten. Seine Interpretation des Doppelnullagenten kombiniert die zynische Abgebrühtheit von Sean Connery, den galanten Humor von Roger Moore und die emotionale Härte von Timothy Dalton, ohne in einer der Disziplinen das Original zu erreichen, geschweige denn zu übertreffen. Brosnan profitiert in seinem Debüt von der noch teilweise an Dalton angelehnten Auslegung der Rolle sowie generell von dem Umstand, dass GE ihm unterschiedlichste Momente zugesteht, vom galanten Charmeur über den britischen Snob bis hin zum persönlich ins Geschehen involvierten Feldagenten. Damit folgt auf eine etwas hölzern gespielte Szene meistens sogleich eine gute Gelegenheit für Brosnan, seinen Bond gekonnt zu profilieren. Insgesamt bietet der fünfte Darsteller in der Rolle eine gute, zweckdienliche Vorstellung mit kleineren Schwächen, die aber jederzeit als Bond zu erkennen ist und das Erbe der grossen Vorgänger würdig weiterzuführen weiss.

Besonders auf der bösen Seite profitiert GE von einer Galerie illustrer, einfallsreicher Figuren, die mit viel Leinwandpräsenz und teils nahezu gleichberechtigter Gewichtung die Modernisierung des Spektakels weiter absichern. Eine echte Bereicherung für den Film ist Famke Janssen als masslos durchgeknallte Domina-Killerin Xenia, eine Figur, die in ihrer Extremität leicht zum albernen Softporno-Trash hätte verkommen können, aber von Janssen mit so viel teuflischem Charme, knisternder Erotik und glaubhafter physischer Präsenz verkörpert wird, dass es schlicht grossartig funktioniert. Gottfried John spielt den kalten General vorzüglich, das Wechselspiel zwischen seinem kontrollierten, geschniegelten Auftreten und der manischen Grausamkeit, wenn er die Kontrolle zu verlieren droht, ist schauspielerisch gut gelungen. Natürlich ist Super-Programmierer Boris Grischenko ein Russen- und Hackerklischee auf zwei Beinen und nicht selten nahe an der Grenze zur totalen Cartoon-Figur, macht in seinen wenigen Auftritten als hibbelig am Bildschirm klebender Komiker aber ordentlich Laune. Sean Beans Oberbösewicht Trevelyan ist ein bisschen ein zweischneidiges Schwert. Die Rolle des bösen Spiegelbildes transportiert er ausgesprochen gut, und man kauft es ihm ab, dass er Bond physisch gewachsen ist und ein sehr ähnlich angelegter Agent war, der mit 007 eine Vergangenheit teilte. Der alleinstehende Anführer des Janus-Syndikats fehlt ihm dagegen ein wenig, und seine furchterregenden Führungsqualitäten, gerade gegenüber dem meistens recht selbstsicher gezeichneten Ouromovs, bleiben mitunter Behauptung. Und Izabella Scorupcos Bondgirl gehört zwar nicht zu den allerbesten Vertreterinnen ihrer Rolle, passt aber absolut zweckdienlich zum Film und ist ausserdem bemerkenswert gut gespielt.

Die Erneuerung der MI6-Crew bietet natürlich durch den Übergang in ein neues Zeitalter eine konträre Auslegung der klassischen Rollen geradezu an, allerdings gehören weder Samantha Bonds Moneypenny noch Judi Denchs M zu den Höhepunkten des Films. Moneypenny war eine Rolle, die zu sehr mit ihrer ursprünglichen Darstellerin und dem altbekannten Vorzimmer-Konzept verwachsen war, als dass Samanthas farblose und gewollt auf emanzipiert gebürstete Neuinterpretation wirklich sinnvoll gewesen wäre, geschweige denn nennenswerte Akzente setzt. Eine weibliche M die ihren Topagenten etwas in seine Schranken weist ist prinzipiell eine gute Idee, die sich in späteren Filmen auch noch besser entwickeln durfte. In GE ist ihr Auftritt nicht zuletzt durch den saloppen Dialog, der obwohl zum Subtext des Films passend einfach zu dick aufgetragen ist, noch eher kratzbürstig und unsympathisch. Desmond Llewelyn ist das einzige personelle Überbleibsel aus den "alten" Bondfilmen und sein obligatorischer und nicht gross veränderter Auftritt schlägt eine sympathische Brücke. Nicht zuletzt schien Llewelyns Chemie und Charisma mit jedem neuen Bonddarsteller gewachsen zu sein und so harmoniert er mit Brosnan mindestens so gut wie zuletzt mit Dalton. Zwei Nebenrollen bleiben noch besonders im Gedächtnis: Tchéky Karyo spielt einen starken, integren Verteidigungsminister, dessen kurze Konfrontationen mit dem zwielichtigen Ouromov ein wenig den Geist des anderen starken Russen-Clashs zwischen den Generalen Gogol und Orlov in OP versprühen. Und Robbie Coltrane als alten Russenhasen und früheren Rivalen Bonds zu besetzen war eine tolle Idee, seine Figur bietet sich geradezu für gelegentliche Neuauftritte an, was in TWINE dann auch glücklicherweise der Fall war. Aber er hätte gern noch öfter auftreten können, vielleicht, wäre die Bondgeschichte anders verlaufen.

GE nutzt die lange Pause, die personellen Wechsel und den neuen Bonddarsteller sehr geschickt, um die Reihe zu entschlacken und zu modernisieren, ohne das Grundrezept gravierend zu verändern. Im Gegenteil, Pierce Brosnans Debüt ist in vielen Punkten und Strukturen Bond pur, wie man ihn kennt und liebt, zeigt sich in den Ausprägungen aber dennoch progressiv, frisch und mit dem Willen, die Serie ins neue Jahrtausend zu führen. Nicht zuletzt durch Campbells elegante und autarke Regie und die weitgehend geglückten Variationen klassischer Rollentypen, primär auf der bösen Seite, ist mit GE ein Film gelungen, der genauso eigenständig wie serientypisch ist. Operation geglückt, Bond lebt. Nicht im besten Film seines langen Lebens, aber in einem sehr guten.

Wertung: 8 / 10
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Revoked
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25. August 2019 14:39

Habe kürzlich mal wieder GE geschaut.

Da kam mir folgende Frage: wo spielt eigentlich die Strandromanze und das Treffen mit Wade (BMW vs Propellermaschine)?

Es kann ja nicht Kuba sein, da Wade Bond das Flugzeug übergibt um dorthin zu kommen. Allerdings zeigt die Grafik in der Natalia Boris trackt auf Südkuba.

Also wenn o.g. Szene in den USA (Florida, Floridakeys etc) spielt müsste Bond ganz Kuba überfliegen (ca 800+x km?!) um zur Satschüssel zu kommen. Ist das mit so einer kleinen Maschine möglich (muss ja hin und zurück!).

Von Jamaika wären es ca 200-300km....

Klar, gehört zur Kategorie Unnützes Wissen. Aber 009 meinte eh, dass zu wenig los ist im Forum.
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GoldenProjectile
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29. August 2019 17:43

Revoked hat geschrieben:
25. August 2019 14:39
Habe kürzlich mal wieder GE geschaut.
Ich habe das immer so verstanden dass es Kuba ist. Bond und Mädchen brauchen das Flugzeug, um den Dschungel nach der Satellitenschüssel abzugrasen, die Alecs Position verrät. Unwissend um den Tarnsee und daher im Glauben, die grosse Schüssel aus der Luft leicht zu finden.

GE sollte ich eigentlich mal reviewen.
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Henrik
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29. August 2019 18:45

Nach den Szenen im Zug ("Wait, He's in Cuba, Havana" und Natalyas Frage, wer sich um die Anreise nach Kuba kümmert) erweckt der Film tatsächlich den Eindruck, dass die folgenden Szenen mit dem BMW auf Kuba spielen und ich denke auch jedes mal, dass die Szene auf Kuba spielt.

Aber: Sagt Wade nicht etwas in die Richtung "Um nach Kuba zu kommen müsst ihr am Ende der Startbahn rechts abbiegen, dann nach X Meilen erreicht ihr Kuba"? Dieser Satz macht nur dann Sinn, wenn Bond und Natalya noch nicht auf Kuba sind.

Der erste Absatz dieses Beitrags ist nur Spekulation ohne genaue Anhaltspunkte. Die Zweite Szene hat sich (wahrscheinlich) so im Film abgespielt. Von daher denke ich nicht, dass die Szene auf Kuba spielt.
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29. August 2019 18:46

Genau das meintet ich. Den Kommentar von Wade.
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Henrik
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29. August 2019 18:52

Genau. Von daher liegt GP wohl falsch mit seiner Argumentation.
Henrik hat geschrieben:
29. August 2019 18:45
Sagt Wade nicht etwas in die Richtung "Um nach Kuba zu kommen müsst ihr am Ende der Startbahn rechts abbiegen, dann nach X Meilen erreicht ihr Kuba"?
Ich zitiere mich mal selber. Sofern ich die Szene richtig in Erinnerung habe, nennt Wade eine Entfernung. Wenn das stimmt, würde uns diese Zahl wohl schon mal weiterhelfen.
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Henrik
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29. August 2019 19:26

Ich habe mir die Szene gerade angeschaut und einige Informationen herausgesucht, die uns vielleicht weiterhelfen könnten. Revoked hat zwar etwas von unnützes Wissen geschrieben, aber ich finde so etwas interessant.

Die Szene beginnt auf meiner DVD bei 1h 31 min 0 s. Man sieht eine Küstenlinie (Ortung des BMW), die ich aber auf die Schnelle nicht zuordnen konnte.

Wade sagt zu Bond "Die CIA … weiss absolut nichts von ihrer Einreise nach Kuba." Das Klingt, als befünden sich Natalya, Bond und Wade schon auf Kuba.

Schon im nächsten Satz wird das aber revidiert: "Die Küstenwache und die Luftfahrtbehörde sind eingeweiht. Unser Radar hat sie freigegeben für 6 Uhr. Bleiben sie unter 600 fuß." Ohne dass ich jetzt genau nachvollziehen kann, was es bedeutet, dass das Radar sie freigegeben hat, so hinterlässt dies eher den Eindruck, als wollten sie erst nach Kuba fliegen.

Dies wird auch durch den nächsten Satz bestätigt: "Am Ende der Startbahn links abbiegen. Kuba liegt 80 Meilen rechts von ihnen."
Das würde Wade kaum sagen, wenn er sich schon auf Kuba befinden würde. 80 Meilen sind laut Google 128,748 Kilometer. Dann müssen wir nur noch wissen, welcher Ort 80 Meilen entfernt von Kuba liegt.

Würde Haiti passen? Oder Inagua?

Nach der Strandszene fliegt das Flugzeug scheinbar vom Meer auf eine Steilküste zu. So etwas würde man doch auch eher dann machen, wenn das Flugzeug die Insel gerade erst erreicht und nicht gerade erst gestartet ist. Von daher spielt die vorherige Szene wohl nicht auf Kuba.

Was die Reichweite des Flugzeugs angeht möchte ich noch etwas anmerken: Im Vorgänger LTK beginnt die PTS auf der Seven Mile Bridge in den Florida Keys. Einer der CIA-Agenten sagt zu Leiter "Sanchez ist auf den Bahamas". Dann müsste man also mit dem Helikopter von den Florida Keys bis zu den Bahamas geflogen sein. Und wo spielt eigentlich die Hochzeit? Sind die auch noch zurückgeflogen? Bei Wikipedia steht, Sanchez sei während eines "Kurzaufenthalts in den USA" festgenommen worden. Angesichts der deutlichen Aussage "Sanchez ist in the Bahamas" halte ich das für gewagt. Ausserdem fragt Leiter noch den Kollegen, ob "das mit Nassau" abgesprochen wurde.

Leiter sagt auch zu Bond, dass Sanchez in 20 Minuten den kubanischen Luftraum erreicht hat. Das Flugzeug von Sanchez ist in der Größe auf jeden Fall vergleichbar mit dem aus GE. Auf jeden Fall scheint es in diesem Film möglich zu sein, mit einem Kleinflugzeug von den Bahamas nach Kuba zu fliegen. Ob das realistisch ist weiss ich nicht. Das kann man aber auch auf die Fragen zu GE übertragen.

Ich sehe es schon kommen, das wird bestimmt eine Diskussion wie die slimy-subject-Diskussion :)
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SMERSH
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29. August 2019 20:34

Lange Rede, kurzer Sinn: Die beiden sind doch eindeutig auf der Nachbarinsel Jamaika. :wink:
Dort hat man doch auch gedreht. Am Goldeneye Haus, oder nicht?
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