Wie findet ihr OHMSS?

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Re: Filmbesprechung: "On Her Majesty's Secret Service (OHMSS)"

#1321
Wobei die Szene vermutlich der Höhepunkt des ganzen Films ist (weil sie einen nach 45 Minuten Liebesgeplänkel dran erinnert, dass man einen Agentenfilm schaut) und John Barry und seine Musik dort für atemlose Spannung sorgen. Obwohl eigentlich gar nichts passiert. :D Aber ja, handlungsentscheidend ist sie tatsächlich überhaupt nicht.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Filmbesprechung: "On Her Majesty's Secret Service (OHMSS)"

#1322
GoldenProjectile hat geschrieben:
9. September 2020 09:12
Die ist in alten Fassungen nicht dabei?
Ja, das war ein schönes Schmankerl für mich, als ich mir ca 98/99 die VHS gekauft hatte und bis dahin nur die kurze Version kannte, die mein Großonkel Anfang der 90er aus dem TV aufgenommen hatte.

Auf der Europa Hörspiel MC war die Szene (logischerweise) auch nicht drin.

Hab mich gefreut wie ein kleiner Junge...

Re: Filmbesprechung: "On Her Majesty's Secret Service (OHMSS)"

#1323
GoldenProjectile hat geschrieben:
9. September 2020 09:12
AnatolGogol hat geschrieben:
9. September 2020 08:54
Ja. Die Special Edition ist übrigens nicht die deutsche Kinofassung, sondern ein Hybridfassung in welcher zusätzlich noch die (nahezu) dialogfreie Gumbold-Einbruchszene integriert wurde.
Die ist in alten Fassungen nicht dabei? Das ist doch erstens Blasphemie, eine Szene in Bern zu streichen und zweitens, wie ergibt das inhaltlich Sinn, bzw. wo kommen dann die Informationen her, die Bond von Gumbold extrahiert?
Das war tatsächlich bei der allerersten TV-Ausstrahlung im deutschen Fernsehen genauso. Da war die Einbruchszene in Gumbolds Büro nicht drin und ich denke, das war dann auch in der deutschen Kinofassung so. Erst viele Jahre später als der Film dann bei den Privaten gezeigt wurde (RTL, glaube ich) war die Szene dann mit drin.
Und das große Warten beginnt von neuem :-(

Re: Filmbesprechung: "On Her Majesty's Secret Service (OHMSS)"

#1324
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Die ursprüngliche deutsche Spielfilmfassung von IM GEHEIMDIENST IHRER MAJESTÄT aus dem Jahre 1969 ging rund 128 Minuten. Die fehlenden Szenen sind erst mit dem Aufkommen des DVD-Mediums nachträglich wieder eingefügt worden und später auf blu-ray noch einmal minimal erweitert worden.
Hinsichtlich des Originaltons hat man bei den fehlenden Passagen dann eine Neusynchronisation vollzogen, wobei auf der blu-ray zusätzliche Stellen, die in der deutschen Ursprungsfassung vorlagen, übersprochen worden sind, sodass es wahrlich keine Freude mehr ist, den Film heute auf Deutsch sich anzutun.


Bei der Veröffentlichung von SAG NIEMALS NIE im Januar 1984 hatte der deutsche Verleih „Neue Constantin“ zu Start diesen inoffiziellen Werksbeitrag sogar um 14 Minuten Spielzeit auf 2 Stunden Laufzeit gegenüber dem Originalfilm herunter gekürzt um dem Problem der Überlange vorzubeugen, die sich auch in einem erhöhteren Eintrittspreis an der Kinokasse sonst bemerkbar gemacht hätte.
Auch dieser Film weist heute eine entsprechende Mischsynchro im Deutschen aus, da auch hier keine der Originalsprecher erneut genommen worden ist.


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Re: Filmbesprechung: "On Her Majesty's Secret Service (OHMSS)"

#1326
R.I.P.

Sehr schade, dass man die Szenen damals nicht synchronisiert hat. Mir würde es vermutlich besser gefallen, die Szenen wären in den heutigen Versionen gar nicht vorhanden. Im OHMSS stört mich die Lazenby-Synchronisation schon, aber Bonds Nachsynchro-Stimme in NSNA hört sich noch furchtbarer an. Ohne jetzt den Synchronsprechern beleidigen zu wollen, aber mit GGH hat die Stimme überhaupt keine Ähnlichkeit. Die Szenen passen einfach nicht in den Film. Es fühlt sich einfach gar nicht an, als sei das wirklich Bond.

Eine gute Syncho zeichnet sich dadurch aus, dass man denkt, hier würde wirklich die Person auf der Leinwand sprechen. Das funktioniert aber nicht mehr, wenn zwischenzeitlich kurz jemand völlig anderes spricht.
"Ich glaube nie, was in den Zeitungen steht." - TND

Re: Filmbesprechung: "On Her Majesty's Secret Service (OHMSS)"

#1327
Hätten man mal Andreas Neumann für die Nachsynchro als Sprecher für James Bond genommen. Sowohl in Im Geheimdienst Ihrer Majestät als auch in Sag niemals nie.

Andreas Neumann hat nämlich auch die Nachsynchro in der Original Star Trek Serie gemacht, wo Gert-Günther Hoffmann ebenfalls der Originalsprecher von William Shatner als Captain James T. Kirk war. Die Stimme von Andreas Neuman ähnelt dort der Stimme von Gert-Günther Hoffmann so sehr, das man wirklich sehr genau hin hören muss, wann ein Sprecherwechsel bei Kirk stattfindet.
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-Meine Filmsammlung
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Re: Filmbesprechung: "On Her Majesty's Secret Service (OHMSS)"

#1329
photographer hat geschrieben:
11. September 2020 14:46
Bei der Veröffentlichung von SAG NIEMALS NIE im Januar 1984 hatte der deutsche Verleih „Neue Constantin“ zu Start diesen inoffiziellen Werksbeitrag sogar um 14 Minuten Spielzeit auf 2 Stunden Laufzeit gegenüber dem Originalfilm herunter gekürzt um dem Problem der Überlange vorzubeugen, die sich auch in einem erhöhteren Eintrittspreis an der Kinokasse sonst bemerkbar gemacht hätte.
Auch dieser Film weist heute eine entsprechende Mischsynchro im Deutschen aus, da auch hier keine der Originalsprecher erneut genommen worden ist.
Der NSNA-Nachsynchro ist im Gegensatz zu der von OHMSS zu Gute zu halten, dass sie mit Jürgen Thormann (M) und Traudel Haas (Domino) zumindest zwei der Originalsprecher rekrutieren konnte und lediglich bei Bond (gezwungenermaßen aufgrund des Ablebens von GGH) und Moneypenny auf neue Stimmen ausgewichen ist. Da die zusätzlichen knapp 2 Jahrzehnte aber auch nicht spurlos an den Stimmen vorübergegangen sind und der Tatsache, dass aufgrund der in PAL-Geschwindigkeit aufgenommenen Nachsynchro die Stimmen einen Halbton tiefer sind als in den Teilen der Kinosynchro klingen auch Thormann und Haas hier erkennbar anders. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass man sich die Mühe gemacht hat während der Szenen im U-Boot, bei welchen Bond und Domino durchgängig (auch in den Passagen, die in der alten deutschen Kinofassung schon drin waren) neu synchronisiert wurden, bei M/Thormann die Kinosynchro zu verwenden.
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