Wie findet ihr AVTAK?

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Re: Filmbesprechung: A view to a kill

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Martin007 hat geschrieben:
Schilthorn hat geschrieben: Dem kann ich nur zustimmen, AVTAK aber auch: trotz guter Grundidee (Handlung, charakter) und einem guten Bösewicht vergesse ich immer, dass ich einen Bondfilm schaue.
Kann ich zumindest teilweise nachvollziehen, das Problem habe ich selber bislang aber eigentlich nur bei den Filmen ab CR. ;)
Es ist eben immer die Frage, welche Elemente man wie stark in einem Bondfilm vertreten haben möchte. ;-)
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Filmbesprechung: A view to a kill

501
Martin007 hat geschrieben:Das ist natürlich richtig. ;)

Ich habe aber grosse Hoffnung, dass wir in SP wieder unsichtbare Autos und U-Boot-Krokodile sehen werden!

Nein Scherz, das will wohl niemand mehr sehen - trotzdem habe ich weiterhin noch etwas Hoffnung in Bezug auf SP (auch wenn mir der Teaser nicht gefiel). ;)
Hier ein Video von mir, das zeigt, wie man einen Film düster machen kann. Ich bin mir sicher, dass SPECTRE deutlich lustiger wird, als es der Teaser vorgibt:

Böser schwarzer Mann

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Re: Filmbesprechung: A view to a kill

502
Stimmt, beeindruckend, wie der relativ undüstere TB im Trailer "verdüstert" wird. Ja, SPECTRE wird einerseits düster sein, aber - da bin ich mir sicher - viel Humor und Fröhlichkeit mitbringen. Das ist ein Muss nach SF.

Zu AVTAK:
Ich habe mir den Film mal wieder angesehen, weil er definitiv zu meinen Favouriten der Bondfilme gehört, auch wenn er von vielen hier kritisiert wird (was ich teilweise auch verstehen kann).

1. Roger Moore
Roger Moore ist als, vielleicht sogar zu alt, um James Bond zu spielen. Das ist keine Frage. Unglaubwürdige Flirts, nerviges Augenspiel und penetrantes Dauergrinsen sind nicht wegzureden. Zugleich aber wirkte Roger Moore in den Szenen mit Tippet brillant. Auch ist der Film von ersthaften Dialogen angereichert. Hier überzeugt Roger Moore mehr denn je.

2. Darsteller
Gut, Mayday ist mir als ganze Person suspekt, aber so machte sie ihre Sache ordentlich. Christopher Walken als Max Zorin zu verwenden, ist herausragend. Walken machte seine Sache sehr gut und orientierte sich, so kommt es mir vor, ein wenig an Gert Fröbe als Goldfinger. Er überzeugte. Tippet fand ich sowieso herausragend - Mit Schirm, Charme und Melone lässt mal wieder grüßen, nachdem schon Diana Rigg und Honor Blackman zu Bond durften ;-) Zugleich wirkte die eigentlich attraktive Stacey Sutton völlig unauffällig, obwohl sie prinzipiell zu den attraktivsten Bondgirls überhaupt hätte gehören müssen. An ihrer Rolle dürfte es nicht legen, sie wurde (im Gegensatz zu Goodnight) als intelligent dargestellt. Vielleicht die etwas naiv klingende deutsche Synchronstimme, gepaart mit dem "Allerwelts-Blondinen-Gesicht", das auf jedem Katalog zu finden ist. Vielleicht ist sie zu hübsch?

3. Story & Umsetzung
Besonders überzeugt hat mich aber die erstklassige Story um Silicon Valley. Auch wurden einige Drehorte verwendet, die zwar sehr bekannt, aber nicht minder interessant waren. Die Aufnahmen in Paris waren klasse, zugleich die Verfolgung mit dem "halben" Auto. Auch war es interessant, das "noble" Pferderennen in den Mittelpunkt zu rücken. Die Szene mit den Schmetterlingen finde ich begeisternd, genauso wie die Aufnahmen im Bergwerk und im Zeppelin, wenngleich die Brutalität im Berkwerk schon auf die Spitze getrieben wurde. Aber darüber lässt sich streiten ...
Auch wurde nicht an markigen Sprüchen (ich bin ebenfalls Frühaufsteher, im Dienst bin ich sogar bereit mich selbst zu opfern, Entspannung kann so wunderbar sein - es ist nicht der Zeitpunkt über Politik zu diskutieren, etc.) gespart.

Alles in allen für mich ein Film, der trotz weniger Schwächen zu den Stärksten der Reihe gehört und für mich unter den Top 5 landen dürfte.
Wo waren Sie, als ich Sie nicht brauchte?
Lieber etwas misstrauisch, als etwas tot.
Ich habe Sie ganz nass gemacht. - Aber mein Martini ist trocken geblieben.
Ich liebe es, früh auszureiten. - Ich bin ebenfalls Frühaufsteher!
Ein Eispalast – Sie fühlen sich hier sicher wie zuhause!
Einen Wodka Martini bitte. Mit viel Eis, wenn sie haben!

Re: Filmbesprechung: A view to a kill

503
@Samedi: Stimmt, gerade mit der Musik kann man ja viel machen. Wobei in SP die Bilder düsterer sind (SF hatte auch ein paar Szenen, bei denen ich die Lichtgestaltung verbesserungswürdig fand).

Ich könnte mir eventuell sogar vorstellen, dass man bald einen fröhlichen, actionorientiertenTeaser veröffentlicht, womit dann gezeigt wird, dass der Film verschiedene Seiten hat.

Zu AVTAK: Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, fand ich ihn sehr toll. Inzwischen ist er aber stark in meiner Gunst gesunken. Es ist eigentlich vor allem dieser Film, bei dem ich mir wünschte, John Glen hätte die Regie jemand anderem übergeben.

Re: Filmbesprechung: A view to a kill

504
Martin007 hat geschrieben: Ich könnte mir eventuell sogar vorstellen, dass man bald einen fröhlichen, actionorientiertenTeaser veröffentlicht, womit dann gezeigt wird, dass der Film verschiedene Seiten hat.
Die heitere Seite an SPECTRE wird denk ich erst in den TV-Spots zum Vorschein kommen. War bei CR ja ähnlich. :wink:
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

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Re: Filmbesprechung: A view to a kill

505
Hallo!
Ich bin neu hier, heiße Jonas und bin schon längere Zeit Bondfan. Ich muss sagen, dass mir AVTAK recht gut gefällt, es ist halt noch mal ein klassischer Bond mit Moore. Ich persöhnlich finde (LALD ist ok), dass die letzten Moore Filme seine besseren sind. Moonraker ist einfach nur LÄCHERLICH! Danach haben sie halt mehr auf die klassischen Elemente gesetzt, FYEO ist meiner Meinung nach Moores bester, OP ist wirklich OK. Mir fällt es schwer die Kritik an den Filmen zu verstehen, da sie eigentlich alle Elemente für einen guten Bond enthalten (Meiner Meinuung nach).
Ich bin Professor, ich weiß das.

Re: Filmbesprechung: A view to a kill

507
Hallo ProfessorDent, herzlich Willkommen in Bondforum ;-)

Endlich noch jemand, der AVTAK zu schätzen weiß ...

Ja, auch ich finde die ersten beiden Moore-Filme nicht besonders und seine letzten ziemlich stark. Kritik an OP (für mich einer der besten Bondfilme) kann ich zwar nachvollziehen aber nicht verstehen. Mir persönlich gefällt auch MR, wenngleich er natürlich sehr irreal ist (gut, Bond ist immer irreal, aber MR schon besonders - ähnlich wie später DAD). Trotzdem finde ich, MR ist ein runder Film, der mir sehr gut gefällt. Aber da weiche ich von vielen Mitschreibern ab, das ist eben subjektiv ...
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Re: Filmbesprechung: A view to a kill

508
Das einzige wirklich große Manko sind die Doubles von Moore. Moore wurde ja bekanntlich in jedem Film gedoubelt, aber hier finde ich es teilweise extrem nervig, man sehe sich die Eifelturm Szene an. Der Lift kommt von Oben und Moore macht anstalten aufzuspringen, dann kommt der Cut und man sieht seeeehr deutlich, dass Moore hier nicht selber springt.
Ich bin Professor, ich weiß das.