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Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1771
craigistheman hat geschrieben:Diese pseudo Metaphern hätte man sich auch schenken können
Ich mag, wie Campbell das in GE macht. Die Szenen mit M, Moneypenny, Alec und Valentin sind wirklich gut. Nichts davon ist so richtig subtil, das ist alles natürlich trotzdem schön einfach für einen Bondfilm, aber es ist auch nicht übermäßig ambitioniert, sondern wie die Festhaltung einer schlichten Beobachtung. Oh, witziges Detail: Auch wenn mich in SF diese ganzen Nolanschen bedeutungsschwangeren Phrasen nerven, der schlimmste Moment ist für mich in SP, als Blofeld doch ernsthaft in der MI6 Ruine zu Bond sagt: "Alles wofür du gekämpft hast, ein Trümmerhaufen!" - Ich habe da nicht mal eine Ahnung, was er abgesehen von dem eingestürzten Gebäude überhaupt meinen könnte. Ohne da irgendwas herbei zu konstruieren, ist das bloß eine Metapher für eigentlich gar nichts. Sehr skurril, fand das im Kino ganz merkwürdig.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1772
craigistheman hat geschrieben:Diese Anspielungen gibt es natürlich auch in der deutschen/englischen Version und sind eigentlich nicht zu übersehen/überhören, eher ziemlich dick aufgetragen und nervtötend. Nach einer halben Stunde sollte jeder/jede ZuschauerIn begriffen haben, dass Bond aufgrund seines (auf einmal, warum auch immer) höheren Alters für das "Altbewehrte" steht. Diese pseudo Metaphern hätte man sich auch schenken können, aber schließlich sollte SF ja der gemeinsamste Nenner der Bondgeschichte werden, ein Film den auch jeder Depp versteht. Hätte man lieber mal versucht eine vernünftige, originelle oder zumindest zumutbare Geschichte zu erzählen. Silvas grenzdebiler und auch für Bondverhältnisse viel zu weit hergeholter Plan ist ja nicht zum Aushalten.
Natürlich hatte ich auch schon vorher begriffen, dass es solche Metaphern gibt, nur sind mir die in einigen Szenen eben noch nie aufgefallen (zum Beispiel das Jagdmesser).
"Ich glaube nie, was in den Zeitungen steht." - TND

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1774
Casino Hille hat geschrieben:"Alles wofür du gekämpft hast, ein Trümmerhaufen!" - Ich habe da nicht mal eine Ahnung, was er abgesehen von dem eingestürzten Gebäude überhaupt meinen könnte. Ohne da irgendwas herbei zu konstruieren, ist das bloß eine Metapher für eigentlich gar nichts. Sehr skurril, fand das im Kino ganz merkwürdig.
Das dürfte schon mehr als nur das einstürzende Gebäude gemeint sein. Zu diesem Zeitpunkt gibt es die ==-Sektion nicht mehr, das Programm (Nine-Eyes?) soll in wenigen Minuten anlaufen, wovon Blofeld ausgehen muss, es sieht also so aus, als habe Bond verloren und alles wofür er in diesem Film (aber in gewissem Sinne auch in seiner ganzen bisherigen Laufbahn) gekämpft hat, geht nun kaputt. Natürlich, es bleibt die Frage, ob diese Formulierung sein muss, aber sie ist eigentlich durchaus treffend.
Und man könnte das ganze natürlich auch auf Personen wie Vesper, M und Swann beziehen, da ihm zuvor ja auch von Vesper und M Bilder gezeigt werden. Alle sind tot oder in Blofelds Gewalt. Auch für sie hat er gekämpft. Aus Blofelds Sicht vergebens.

Da gibt der Film schon einiges her, ohne dass man da groß was herbeikonstruieren muss.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1775
Thunderball1965 hat geschrieben:Bedeutungsschwangere Phrase müssen heute wohl in jeden Blockbuster.
Erinnert sich noch jemand, wie Severine Silva in ihrem Dialog mit Bond geradezu als das personifizierte Böse beschreibt?
Haha.
Oh ja stimmt, grauenhaft :D. Dazu noch diese überzogene Zittergeste, damit auch jeder versteht, dass hier große Emotionen im Spiel sind. Als Silva dann letzten Endes auftaucht, hat man eher das Gefühl ein harmloses Großmaul vor sich zu haben. Dieses Homo-Ding habe ich nie verstanden, war wohl ein verzweifelter Versuch der missratenen Figur etwas mehr Tiefe zu verleihen, so à la "vorsicht mit dem, er ist schwul" ... :roll:
Zuletzt geändert von craigistheman am 13. Juli 2017 17:07, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1776
Casino Hille hat geschrieben:
craigistheman hat geschrieben:Diese pseudo Metaphern hätte man sich auch schenken können
Ich mag, wie Campbell das in GE macht. Die Szenen mit M, Moneypenny, Alec und Valentin sind wirklich gut. Nichts davon ist so richtig subtil, das ist alles natürlich trotzdem schön einfach für einen Bondfilm, aber es ist auch nicht übermäßig ambitioniert, sondern wie die Festhaltung einer schlichten Beobachtung. Oh, witziges Detail: Auch wenn mich in SF diese ganzen Nolanschen bedeutungsschwangeren Phrasen nerven, der schlimmste Moment ist für mich in SP, als Blofeld doch ernsthaft in der MI6 Ruine zu Bond sagt: "Alles wofür du gekämpft hast, ein Trümmerhaufen!" - Ich habe da nicht mal eine Ahnung, was er abgesehen von dem eingestürzten Gebäude überhaupt meinen könnte. Ohne da irgendwas herbei zu konstruieren, ist das bloß eine Metapher für eigentlich gar nichts. Sehr skurril, fand das im Kino ganz merkwürdig.
Ja, das mit dem Trümmerhaufen soll möglichst dramatisch klingen, damit man wenigstens ein bisschen das Gefühl bekommt, dass es hier um etwas geht. Das ist meiner Meinung nach wieder einer dieser völlig beknackten Versuche der Autoren und Mendes Epik zu erzeugen, wo eigentlich gar keine hin gehört. Das ganze noch untermalt von Newmans "Achtung Gefahr"-Musik. Bin ich froh wenn Logan, Mendes und Newman das Feld räumen...

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1777
Oh ja, TB65, praktisch diese gesamte 10 minütige Szene im Casino mit Severine ist wirklich grottig gespielt und geschrieben, ich hab wirklich keine Ahnung, wie man dieses gequälte Grinsen mit Zitterhand von Severine so durchwinken konnte. Das ist heute aber ein Trend, Bösewichter im Vornherein extrem krass zu beschreiben und sie dementsprechend aufzubauen. Im seltensten Falle wird da dann auch entsprechend abgeliefert. Schurken, die sich durch ihre Taten auszeichnen, sieht man kaum noch. Ich frage mich, warum Drehbuchautoren auf diese furchtbar lahme Art des Storytellings so oft zurückgreifen. Gerade in den großen Marvel-Blockbustern sieht man das oft, dass die Schurken meistens so lange interessant sind, bis sie das einhalten sollen, was vorab von ihnen versprochen wurde.

An noname: Die Formulierung ist dennoch so über ambitioniert, da rollen sich meine Fußnägel hoch. Was will SP mir da erzählen? Dass Bond und alles, wofür er steht, im 21 Jahrhundert keinen Platz mehr hat? Dass Geheimdienste längst antiquiert sind? Ist das Kritik am British Lifestyle, am Vereinigten Königreich selbst? Worauf will Mendes hinaus? Oder bezieht es sich wirklich nur auf die Situation im Film? Dann ist der Satz sehr komisch formuliert.
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Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1778
Ich sehe das ganze wie nami. Bond hat in seine Leben viele schwere Rückschläge erlebt. Die einzige Konstante in seinem Leben war die Arbeit beim MI6, die nun zu Ende ist. Und ausgerechnet dieser Job ist auch für den Tod von Vesper (und M) verantwortlich.
Zuletzt geändert von Henrik am 11. Juli 2017 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1779
Casino Hille hat geschrieben:Das ist heute aber ein Trend, Bösewichter im Vornherein extrem krass zu beschreiben und sie dementsprechend aufzubauen. Im seltensten Falle wird da dann auch entsprechend abgeliefert. Schurken, die sich durch ihre Taten auszeichnen, sieht man kaum noch. Ich frage mich, warum Drehbuchautoren auf diese furchtbar lahme Art des Storytellings so oft zurückgreifen. Gerade in den großen Marvel-Blockbustern sieht man das oft, dass die Schurken meistens so lange interessant sind, bis sie das einhalten sollen, was vorab von ihnen versprochen wurde.
Interessanterweise wurden in früheren Filmen die Bösewicht meistens direkt eingeführt oder, wenn indirekt durch andere Figuren, dann mit Allerweltsphrasen. Stromberg etwa lernt der Zuschauer vor 007 kennen und dieser erfährt später von dessen Assistentin bloß: "His time is precious." Dazu das mit seiner Reederei.
Largo wird eingeführt als jemand, der im Halteverbot parkt. Als er aussteigt, kuscht der herannahende Polizist und entschuldigt sich. So geht das.
In Dr No lernt der Zuschauer den Bösewicht etwas vor Bond direkt kennen (andeutungsweise, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, in einer Szene Dr Nos mit einem handlanger) und schließlich gemeinsam mit Bond.
Das könnte man jetzt für jeden gut funktionierenden Bösewicht durchspielen.

In SF hingegen hält Severine ihre subtile Angst-Rede, in SP kommt von White dieser Hurricaine-Spruch, wer weiß was als nächstes kommt. Möglicherweise auch nichts, wenn der Bösewicht für Bond 25 schon in Bond 24 eingeführt wurde.
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Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1781
Thunderball1965 hat geschrieben:kommt von White dieser Hurricaine-Spruch
Das war aber nach der Szene in Rom, die wohl eher als Einführung zu verstehen ist.
Tendenziell würde ich, obwohl mir solche Szenen gefallen, auch gerne wieder so etwas wie z.B. in TSWLM sehen.
TB ist mir dann doch zu unspektakulär, weil es zu normal ist. Auf der Straße? Da gibt es bessere Locations.

Oder so etwas wie in LTK. Quasi das Gegenteil von SF oder SP, indem man erst erfährt, wie gefährlich er ist, wenn man ihn schon kennt. Die Szene mit Lupe lasse ich man unberücksichtigt, die ist auch deutlich unbedeutsamer als in SF oder SP. Allerdings ist das auch nichts, was man ständig wiederholen sollte.
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Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1782
Thunderball1965 hat geschrieben:Interessanterweise wurden in früheren Filmen die Bösewicht meistens direkt eingeführt oder, wenn indirekt durch andere Figuren, dann mit Allerweltsphrasen.
Das ist auch eigentlich immer besser, Schurken (oder Filmcharaktere allgemein) über ihre Erscheinung selbst zu etablieren. Das kann dann richtig grandios sein (wie mit Stromberg in TSWLM oder im ganz großen Stil bei Frank in Once Upon A Time In The West). Und obwohl es heute üblicher ist, den Schurken vorab groß aufzublasen, geht es nach wie vor auch noch anders. Nolan führt in TDK und TDKR Joker und Bane beispielsweise sofort in der ersten Szene ein, und man erfährt erst hinterher, welcher Status ihnen bereits innewohnt.
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Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1783
craigistheman hat geschrieben:Stimmt, der Hurricanespruch in SP war auch nicht schlecht in punkto möchtegern-Epik aufbauen. Außerdem funktioniert er in der deutschen Sprache nur sehr sperrig und unfreiwillig komisch...
Da finde ich auch die Version aus dem deutschen Trailer deutlich gelungener. Dass der Trailer nicht den exakten Szenen aus dem fertigen Film entspricht ist ja keine Seltenheit, aber manchmal ist das wirklich schade.
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Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1784
craigistheman hat geschrieben: Oh ja stimmt, grauenhaft :D. Dazu noch diese überzogene Zittergeste, damit auch die letzten Proleten verstehen, dass hier große Emotionen im Spiel sind. Diese sagen dann: "Das ist richtig gut gespielt!" :lol:
Ganz im Ernst, so eine völlig überhebliche Aussage (mit der du übrigens auch Mitglieder diese Forums mehr oder weniger beleidigst) kann man sich echt schenken. Dass du die Szene nicht magst: Kein Thema. Dass du es als schlechtes Schauspiel empfindest: Geschenkt. Aber dass du die, die das ganze anders sehen und diese Szene auch aufgrund des Schauspiels mögen, als "die letzten Proleten" bezeichnest, ist wirklich aller Unterste Schublade. Sorry, aber das geht gar nicht!
craigistheman hat geschrieben:ieses Homo-Ding habe ich nie verstanden, war wohl ein verzweifelter Versuch der missratenen Figur etwas mehr Tiefe zu verleihen, so à la "vorsicht mit dem, er ist schwul" ... :roll:
Das hast du wohl wirklich nicht verstanden, denn damit hat das nicht das geringste zu tun. Genausowenig wie Bonds Antwort bedeutet, das Bond schon Sex mit Männern hatte. Das ganze ist ein psychologischer Schlagabtausch in dem Silva Bond durch sein Verhalten, welches so weder abzusehen ist, noch in der Ausbildung für einen Agenten thematisiert wird, aus dem Konzept zu bringen, zu verunsichern, Überlegenheit zu demonstrieren, etc.
Das hat überhaupt nichts mit "einer Figur Tiefe geben" zu tun, das haben eher die Monologe von Silva davor und danach.
Casino Hille hat geschrieben:An noname: Die Formulierung ist dennoch so über ambitioniert, da rollen sich meine Fußnägel hoch. Was will SP mir da erzählen? Dass Bond und alles, wofür er steht, im 21 Jahrhundert keinen Platz mehr hat? Dass Geheimdienste längst antiquiert sind? Ist das Kritik am British Lifestyle, am Vereinigten Königreich selbst? Worauf will Mendes hinaus? Oder bezieht es sich wirklich nur auf die Situation im Film? Dann ist der Satz sehr komisch formuliert.
Dass dir die Formulierung zu überambitioniert ist, kann ich schon verstehen (auch wenn es mir selber nicht so geht). Aber dennoch ist sie durchaus passend und wird auch an anderer Stelle in Literatur und Film in ähnlichen Momenten verwendet. Muss man nicht mögen, ist aber auch nicht besonders ungewöhnlich.
Keine Ahnung, ob Mendes da noch weitere Dineg mitteilen wollte, ich beziehe das nur auf den Film selbst, mehr braucht man doch gar nicht, SPECTRE gibt da wie bereits geschildert genug her. Es bezieht sich tatsächlich nur auf Bond und sein Handeln, bzw. seine Situation in SPECTRE (nach CR, QOS und SF). Dieser Satz ist quasi die Fortführung des Dialogs in Blofelds Hideout, als er Bond sagt "Das war alles ich James."Er konfrontiert ihn an dieser Stelle mit allen Niederlagen aus den vergangenen drei Filmen, durch die Bilder in der MI6-Ruine wird das wieder aufgegriffen. Hinzu kommt noch die vorraussichtliche Zukunft des Geheimdienstes (im Film) unter der "Herrschaft" von C und der Verlust von Swann. Da ist wirklich genügend da und der Film weißt da eigentlich auch recht deutlich darauf hin, sodass dieser Satz vollkommen Sinn ergibt, auch ohne dass man da eine tiefere Bedeutung reininterpretieren muss.
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Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

1785
dernamenlose hat geschrieben:Ganz im Ernst, so eine völlig überhebliche Aussage (mit der du übrigens auch Mitglieder diese Forums mehr oder weniger beleidigst) kann man sich echt schenken. Dass du die Szene nicht magst: Kein Thema. Dass du es als schlechtes Schauspiel empfindest: Geschenkt. Aber dass du die, die das ganze anders sehen und diese Szene auch aufgrund des Schauspiels mögen, als "die letzten Proleten" bezeichnest, ist wirklich aller Unterste Schublade. Sorry, aber das geht gar nicht!
Komm, jetzt übertreibst du aber ein kleines Bisschen. Mag ja sein, dass du SF sehr magst und den Film verteidigen willst, aber ich habe hier an keiner Stelle geschrieben, dass jeder, der diese Szene aufgrund des Schauspiels feiert, dadurch automatisch zum "Prolet" wird. Wer es in die falsche Kehle kriegen will, bohrt bis er was findet. Wer sich aber mal (ernsthaft) mit Schauspiel auseinandergesetzt hat (oder auseinandersetzen musste, gibt ja schließlich auch Berufsfelder, in denen man das muss), wird merken, dass Marlohe hier total überspielt. Um so skurriler ist es dann dieser Silva-Witzfigur mit ihren peinlichen Mimiken und merkwürdigen Lauten zu begegnen (ich denke da vor allen Dingen an den Showdown).
Das mit der überheblichen Aussage ist so ein Ding. Würde ich mich über jede "überhebliche" Aussage hier echauffieren, hätte ich einiges zu tun. Also machen wir es ganz kurz und schmerzlos: Sollte ich dich in irgend einer Form gekränkt oder beleidigt haben, tut es mir Leid. Das war sicherlich nicht die Absicht hinter meinem Post. Alles wieder ok? ;)
dernamenlose hat geschrieben:Das hast du wohl wirklich nicht verstanden, denn damit hat das nicht das geringste zu tun. Genausowenig wie Bonds Antwort bedeutet, das Bond schon Sex mit Männern hatte. Das ganze ist ein psychologischer Schlagabtausch in dem Silva Bond durch sein Verhalten, welches so weder abzusehen ist, noch in der Ausbildung für einen Agenten thematisiert wird, aus dem Konzept zu bringen, zu verunsichern, Überlegenheit zu demonstrieren, etc.
Das hat überhaupt nichts mit "einer Figur Tiefe geben" zu tun, das haben eher die Monologe von Silva davor und danach.
Die Monologe sowieso, das ist ganz klar. Bin mit dieser Schlagabtausch-Theorie nicht wirklich zufrieden, zumal Bond ja wirklich blöd wäre, sich durch eine solche Lapalie aus dem Konzept bringen zu lassen. Genauso ist es sehr blöd von Silva zu denken, dass die Nummer ziehen würde. Ich sehe da ehrlich gesagt eher den Versuch der Figur Silva einen möglichst "durchgedrehten" Touch zu geben, nur finde ich eben das Heranziehen dieser Homosexualitätsgeschichte etwas weit hergeholt und ohnehin fehl am Platz. Aber gut, warum nicht. Ich glaube Silva hat eher eine Vorliebe für reife Frauen, oder nennen wir es Ödipus-Komplex. Wobei, da sind sie wieder, diese elendigen Psychologisierungen...