Alle die SKYFALL bereits gesehen haben: Eure Bewertung?

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Insgesamt abgegebene Stimmen: 146

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

#1831
ProfessorDent hat geschrieben:
6. September 2018 23:57
Was mir am Handlungsverlauf auffällt ist, dass es eine ganz schön lange Zeit dauert, bis Bond nach M’s Auftrag endlich nach Shanghai los darf. Nachdem die vergleichsweise geringe Handlungsdichte der Zeit zwischen Main Titles und Shanghai relativ viel Zeit einnimmt, drängt sich hier der Verdacht auf, man habe die Handlung hier absichtlich in die Länge ziehen wollen.
Ein Grund, warum ich diesen Teil von SF, obwohl der Film bei mir sehr weit oben liegt, vergleichsweise schwach finde.
ProfessorDent hat geschrieben:
6. September 2018 23:57
Nach dem kurzen Auftritt Bonds am Strand geht es weiter mit London. Erstaunlich viel London in diesem Film und das dauert auch noch einige Zeit an. Es gibt da viele Kritiker, die London in dieser Darstellung und insbesondere in diesem Ausmaß nicht gelungen finden. Mir gefällt‘s, wobei mir der wiederholt große London-Anteil bei Spectre dann auch nicht soo gefallen hat.
Die große Dichte an London-Szenen in SF gefällt mir auch. Allerdings sagen mir die späteren Szenen in der U-Bahn noch mehr zu. Die bekannten Underground-Zeichen usw. Gelungene London-Sequent!
"Ich glaube nie, was in den Zeitungen steht." - TND

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

#1832
ProfessorDent hat geschrieben:
6. September 2018 23:57
Hierbei eine kleine Unklarheit meinerseits. Bond rennt Silva nach und wird von Q geleitet, wieso? Bond verfolgt doch Silva und Q weiß noch nicht, dass er zu M will, denn das bemerkt Bond erst in der U-Bahn. Kann mir das wer erklären oder gibt’s da nichts zu erklären?
Ich vermute, das Q Bond den schnellsten Weg an die Oberfläche entlangschickt, einfach weil er vermutet, dass Silva diesen auch nimmt. Aber das sagt der Film selbst nicht, ist nur eine Idee.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

#1833
danielcc hat geschrieben:
26. Februar 2016 14:07
In SF sehen wir natürlich Mallorys Büro NICHT seine Wohnung! Das ist doch im Regierungsviertel Whitehall wenn ich nicht irre und es ist auf jeden Fall ein offizielles Haus. Ich meine auch, man sieht noch Kartons oder sowas weil er ja diese Position auch nur Interims-weise hat.

Wie man Bonds Wohnung in SP inszeniert hat das fande ich ganz stark. Da hat man sich einige Gedanken gemacht und dann doch vieles richtig gemacht, und viel offen gelassen. Genau richtig!
Ich wünsche mir SO SEHR, dass man diesen Weg weiter geht. Moneypenny sollte sich in Bonds "Privatleben" einmischen, sie sollte ihm Möbel liefern lassen oder noch besser Dekoration, und sie sollte ihm dann eine Hausfrau zur Seite stellen (wie in dne Romanen). Das wäre absolut perfekt!
Es wäre sogar noch cooler, weil man mit solchen "persönlichen Elementen" im Film den Weg der Vermenschlichung weiter gehen könnte, aber diesen Ballast aus der eigentlichen Handlung rauslassen könnte!!! Das fände ich wirklich perfekt - persönliches, witziges mit Moneypenny etc. in London, aber dann doch eine knallharte und nicht persönlich motivierte Mission. Das würde vielleicht alle glücklich machen
Deine Ideen für die Bondfilme finde ich echt gut!
Am liebsten würde ich selbst Bond`s Wohnung mal ein bisschen durchstylen und einrichten :D
Finde es auch immer interessant, wenn in den Filmen ein Hauch Privates der Charaktere vorkommt. Aber nicht überhand, sodass es was besonderes bleibt.
Lebe immer mit dem Gedanken, dass das die beste Zeit deines Lebens ist.

"Wenn man nicht spürt dass man lebt wird das Leben sinnlos." - Elektra King

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

#1834
Wichtig wäre, dass dem James mal einer die Bude einrichtet. Da hatte ich in meiner Studenten-WG, in der ich nur zum ausnüchtern und duschen war, mehr Einrichtung und vor allem mehr persönliches rumstehen. Sieht ja sonst aus, als würde da ein Undercover-Cop wohnen, heimelig geht anders. :D
Prejudice always obscures the truth.

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

#1835
Casino Hille hat geschrieben:
7. September 2018 00:11
Wenn die Inszenierung so toll ist, dass sie die schwache Handlung gänzlich vergessen lässt, warum dann nicht 10/10? Fänd ich okay, ist doch letztlich egal, ob das alles in sich so schlüssig und logisch ist, solange es beim Anschauen kribbelt oder? :D
Jip. Deshalb 10/10 für Skyfall. :wink:
"Lasst mich mit Eurer Meinung in Ruhe. Ich diskutiere nur Fakten, die ich selber als solche definiere."

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

#1837
danielcc hat geschrieben:
26. Februar 2016 14:07
In SF sehen wir natürlich Mallorys Büro NICHT seine Wohnung! Das ist doch im Regierungsviertel Whitehall wenn ich nicht irre und es ist auf jeden Fall ein offizielles Haus. Ich meine auch, man sieht noch Kartons oder sowas weil er ja diese Position auch nur Interims-weise hat.

Wie man Bonds Wohnung in SP inszeniert hat das fande ich ganz stark. Da hat man sich einige Gedanken gemacht und dann doch vieles richtig gemacht, und viel offen gelassen. Genau richtig!
Ich wünsche mir SO SEHR, dass man diesen Weg weiter geht. Moneypenny sollte sich in Bonds "Privatleben" einmischen, sie sollte ihm Möbel liefern lassen oder noch besser Dekoration, und sie sollte ihm dann eine Hausfrau zur Seite stellen (wie in dne Romanen). Das wäre absolut perfekt!
Es wäre sogar noch cooler, weil man mit solchen "persönlichen Elementen" im Film den Weg der Vermenschlichung weiter gehen könnte, aber diesen Ballast aus der eigentlichen Handlung rauslassen könnte!!! Das fände ich wirklich perfekt - persönliches, witziges mit Moneypenny etc. in London, aber dann doch eine knallharte und nicht persönlich motivierte Mission. Das würde vielleicht alle glücklich machen

Ich habe während den ersten 6 Zeilen nicht gesehen, dass das von danielcc kommt und hab' mich g'rad gefragt, was das denn für ein abgedrehter Bondfan ist :)
Ich bin Professor, ich weiß das.

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

#1840
Habe über die Tage im TV noch mal Skyfall geschaut (oder besser: 2 mal geschaut, ein mal mit Familie, ein mal mit Freunden).
Was soll ich sagen, der Film hat einfach eine wahnsinnige Klasse, die über das was von einem Bondfilm zu erwarten ist, hinaus geht. Das merkt man besonders, wenn man ihn mit Leuten schaut, die kein typisches Actionpublikum sind.

Aber auch mir hat SF mal wieder richtig gut gefallen. Beide Filme von Mendes sind einfach wahnsinnig flüssig erzählt und haben oft so wunderbare Übergänge von einer zur andere Szene. Skyfall ist in sofern noch mal eine Portion besser als SP als das die Erzählung erkennbar ausgereifter ist. Dabei meine ich nicht, dass die Story "logischer" ist (das ist sie ja nun wahrlich nicht) aber die Motive und die Charaktere sind besser ausgearbeitet, und alles wirkt homogener, ohne Brüche.


Für alle die sich dann doch immer noch (oder immer mehr) über die fehlende Action oder fehlende Größe der Actionszenen der Craig Ära beschweren: Da kann ich einfach nur den Kopf schütteln. Sicherlich schaltet SF da was die Quantität angeht, eine Nummer zurück, aber sowas wie die PTS, mit dem Baggereinsatz auf einem Zug, sowas gibt es nach wie vor (in echt!) nur bei Bond - Basta! Da kann sich Cruise noch so oft an eine Rakete hängen oder auf dem Moped durch Paris cruisen.
Vom Aufwand her ist Bond eine GANZ ANDERE Hausnummer. Gleiches gilt für den Showdown, oder auch die Flugzeug Action in SP, ganz zu schweigen von Parcour Rennen in CR... Jenseits von digitaler Animations-Action setzt Bond immer noch benchmarks, mit dem Unterschied heute, dass dies nicht mehr so sehr die Filme dominiert, und oft der Story sogar untergeordnet ist.


Abgesehen davon muss ich aber auch jetzt eingestehen, wie schwach Newman's Arbeit bei SP im Vergleich ist. Bei SF ist er hingegeben kreativ, auf den Punkt, packend und einfach perfekt.
Wir werden wohl nie erfahre, was bei SP so schief gelaufen ist, dass er einiges einfach recycelt hat
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

#1842
danielcc hat geschrieben:
28. Dezember 2018 19:23
Wir werden wohl nie erfahre, was bei SP so schief gelaufen ist, dass er einiges einfach recycelt hat
Was heisst schiefgelaufen? Vieles ist zwar aus SF bekannt, passt aber richtig gut zu den Szenen. Völlig legitim, es in diesem Fall wiederzuverwenden. Etwas anderes wäre es gewesen, wenn Newman offensichtlich ungeeignete Musik verwendet hätte (z.B. das abgewandelte Severine-Theme an Stelle von Backfire).
"Ich glaube nie, was in den Zeitungen steht." - TND

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

#1843
Casino Hille hat geschrieben:
28. Dezember 2018 19:37
Warum ist die Baggerszene vom Aufwand etwas ganz anderes als Tom Cruise, der sich an Helikopter hängt?
Vielleicht schätze ich das falsch ein, aber die Heli Kletterei in Fallout ist ein normaler, simpler Stunt, den jeder Stuntman ausführen könnte. Es wird nur dadurch zu etwas besonderem weil Cruise es selbst macht. Leider ist die Wirkung trotzdem völlig an mir vorbeigegangen, keine Ahnung warum mich das nicht gepackt hat.

Die Baggerszene ist aber große Materialschlacht und gespickt mit Details die Planung erfordern, etwas mit der Schaufel des Baggers die 3 Käfer vom Zug zu hauen während das nebenher fahrende Auto gerade noch ausweichen kann, oder der finale Stunt wenn Bond die Schaufel in den Wagon haut, und den halben Wagon abreißt und gerade noch reinspringt.

Ich möchte Fallout nicht schlecht reden, aber viel der hochgelobten Action ist Standardware, die nur durch die schiere Menge und Cruises Beteiligung besonders wird. Dort wo es in Fallout kompliziert oder aufwendig wird, wurde CGI eingesetzt (Finale der Helicopter Action auf dem Felsen)
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Filmbesprechung: "Skyfall (SF)"

#1845
Casino Hille hat geschrieben:
28. Dezember 2018 22:28
Das stimmt alles. Aber ich glaube, über Gefallen oder Nicht-Gefallen entscheidet all das letztlich nicht wirklich, zumindest bei etwa 90 Prozent der Zuschauer. Und das ist weder Pro-Fallout noch Contra-Skyfall gemeint.
Absolut richtig. Am besten sieht man den Aufwand einer Szene gar nicht.

Aber was Gefallen beim Publikum angeht ist SF ja ohnehin weit überlegen. Was wohl auch gerade NICHT an der Action liegt sondern daran dass die Leute Craig als menschlichen Bond lieben
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