Wie findet ihr SPECTRE?

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Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1276
So denn, ich hab es jetzt doch geschaft SPECTRE schon in dieser Woche anzuschauen und bin echt sehr angetan von DC´s 4.Einsatz als 007.
In der Tat ist die PTS echt Spitze und vor allem das Craig auch jetzt Humor als Bond zeigen darf, gefällt mir gut. Obwohl ich die ganz hohen Stimmlagen von Sam Smith nach wie vor nicht mag, hat der Song sich doch gut in die wie (immer) meisterhaft gestaltete(ist mal was neues und die Verbindung zu den 3 Vorgängern wurde gut integriert) Titelsequenz von Daniel Kleimann eingefügt.
Das Oberhauser in Wirklichkeit Blofeld ist, war ja schon lange klar, ist aber gut gelöst. Der Film ist einerseits eine Hommage an frühere Bonds wie LALD, YOLT und OHMSS, aber auch modern da er das Globale Überwachungsthema/Problem(siege NSA) anspricht.
Die in SKYFALL neu eingeführten Charaktere Moneypenny, Q(hat einige wirklich wichtige Szenen) und Mallory(der neue M) machen ihre Sache echt gut und für mich sind die 148min. wirklich schnell vergangen. Die Story um QUANTUM und Mr.White wurde gelöst und der Bogen zu den 3 Vorgängern geknüft.
Aufgrund der Endszene, wo Bond und Madeline mit dem DB5 wegfahren bin ich mal gespannt, wie es dann in B25 weitergeht(wenn Craig denn seinen Vertrag erfüllt und seinen letzten, fünften Bond noch dreht).

Das EON und die Produzenten versuchen werden die Figur des Blofeld mindestens noch einmal zu bringen, denn er ist ja nicht tot sondern in der Gefangenschaft des Secret Service. Und davon lässt sich ein Verbrechergenie doch nicht lange aufhalten, oder? Nur ob Waltz die Rolle dann noch mal spielt, ist ja noch nicht absehbar!

Insgesamt gebe ich dem Film 9/10 Punkten, da ich dinde das sowohl aus der Rolle von Marco Sciarras Witwe Lucia und vor allem HINX noch mehr hätte machen können. (Aber vielleicht ist bei diesem dann wie mit dem Beißer und er hat den Sturz mit dem Tau um den Hals ujnd den Metalfässern doch irgendwie überlebt?)
Und schade ist auch, das Felix Leiter wieder nicht dabei ist, sondern nur kurz von Bond erwähnt wird, das er Lucia in der amerikanischen Botschaft in Sicherheit bringen wird. Ich mag Jeffrey Wright in der Rolle einfach.

Also DAUMEN HOCH für SPECTRE und darauf das es DC mindestens noch einmal machen wird, bevor er für die Rolle zu alt wird. (Aber vielleicht bleibt er ja als ausführender Produzent EON auch danach erhalten) Wünschen tue ich es mir sehr!!
" Denn bei allen Dingen die den Tod betreffen ist SPECTRE strengstens unparteiisch !", Ernst Stavro Blofeld (Max von Sydow) in SAG NIEMALS NIE.

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1278
DerGeneral hat geschrieben:
Nummer4Fonda hat geschrieben:Oberhauser hat nichts vergleichbares, sondern sagt nur: Das war eigentlich ich. Ich war`s immer, doch du hast mich nie gesehen, James. Das ist doch Käse, das ist so fürchterlich konstruiert im Nachhinein.
Oberhauser muss auch gar nichts haben, denn im Gegensatz zu seinen Vorgängern will er die New World Order. Er hat irgendwelche Rachepläne (Silva) oder monetären Interessen (Greene, Le Chiffre) gar nicht nötig, da er sich mit solchem Kleinkram nicht beschäftigt. Das wiegt um einiges mehr, dagegen sind die Taten der anderen Bagatelldelikte, wenn auch mit persönlichem Bezug zu Bond. Oberhauser ist aber der gefährlichste von allen, denn gegen ihn sind die Interessen der anderen doch ziemlich oberflächlich und eindimensional.

Du widersprichst dir da selbst.

Oberhauser hat einen Racheplan!

Muss Nummer4Fonda da schon irgendwie zustimmen.
"Erschießen Sie mich, da wohn ich lieber im Leichenschauhaus"
- Quantum of Solace (2008)

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1279
MrWhiTe hat geschrieben:Oberhauser hat einen Racheplan
Nur in zweiter Hinsicht. Vordergründig will er Bond ja einfach ausschalten (siehe Attentat im Zug), als Bond aber keine Bedrohung mehr darstellt (und erst dann), nimmt er sich seinen persönlichen Gelüsten an... woran er Bond-typisch schließlich scheitert.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1280
MrWhiTe hat geschrieben:
DerGeneral hat geschrieben:
Oberhauser muss auch gar nichts haben, denn im Gegensatz zu seinen Vorgängern will er die New World Order. Er hat irgendwelche Rachepläne (Silva) oder monetären Interessen (Greene, Le Chiffre) gar nicht nötig, da er sich mit solchem Kleinkram nicht beschäftigt. Das wiegt um einiges mehr, dagegen sind die Taten der anderen Bagatelldelikte, wenn auch mit persönlichem Bezug zu Bond. Oberhauser ist aber der gefährlichste von allen, denn gegen ihn sind die Interessen der anderen doch ziemlich oberflächlich und eindimensional.
Du widersprichst dir da selbst.

Oberhauser hat einen Racheplan!

Muss Nummer4Fonda da schon irgendwie zustimmen.
Aber was steht denn im Vordergrund? Natürlich nimmt Oberhauser Rache, aber das doch nur, weil sich Bond stets in seine Angelegenheiten eingemischt hat. Hätte er das nicht getan, wäre Bond Oberhauser wohl vollkommen egal. Das sagt er doch auch ausdrücklich in der Wüste: "Du mischst Dich in meine Angelegenheiten ein und ich mich in Deine!" Bonds Taten sind der Auslöser, nicht irgendein unüberwundenes Kindheitstrauma. Die Organisation Spectre dient gerade nicht der Rache an James Bond. Die Folterungen, die Geschehnisse in London, da gibt sich Blofeld nur seinen sadistischen Gelüsten hin - aber alles mit dem Zweck, dass der MI6 nicht mehr seine Machenschaften stört. Sein primäres Ziel bleibt weiterhin die Weltherrschaft.

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1282
So, die zweite Sichtung beendet. Was soll ich sagen? Nach der ersten Sichtung fühlte ich mich gut und kurzweilig unterhalten und der Film hat sehr viel Spaß gemacht. Ein paar Sachen haben mir nicht so gut gefallen, teilweise die Filmmusik, der zu kurze Auftritt von Hinx, die Autoverfolgung, das Ende in London, scheinbare Logikfehler, keine richtige Bedrohung. Habe damals eine 9 vergeben. Alles Quatsch! Die zweite Sichtung hat noch viel mehr Spaß gemacht, scheinbare Logikfehler haben sich im Nichts aufgelöst, das Ende in London war sauspannend und auch die letzte Szene hat mir viel besser gefallen. Die Autoverfolgung ist inszenatorisch ein Traum, von der PTS und der TS brauchen wir gar nicht reden. Und auch der Soundtrack hat mir sehr gut gefallen. Hab ich schon Waltz erwähnt? Waltz spielt keinen Landa oder Dr Schultz, Waltz IST E.S. Blofeld! Überhaupt überzeugt die gesamte Besetzung, ob nun vor der Kamera Q, Moneypenny, M, Tanner, C der alte Schleimer, die tolle Madeleine, Lucia ... oder hinter der Kamera. Ich vergebe eine 10 und nehme SP in den elitären Kreis der 10er auf, neben OHMSS, LALD, TSWLM, CR und QOS. Gute Nacht!
#Marburg2021

Though this be madness, yet there is method in’t
William Shakespeare, Hamlet

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1283
DerGeneral hat geschrieben:
MrWhiTe hat geschrieben:
DerGeneral hat geschrieben:
Oberhauser muss auch gar nichts haben, denn im Gegensatz zu seinen Vorgängern will er die New World Order. Er hat irgendwelche Rachepläne (Silva) oder monetären Interessen (Greene, Le Chiffre) gar nicht nötig, da er sich mit solchem Kleinkram nicht beschäftigt. Das wiegt um einiges mehr, dagegen sind die Taten der anderen Bagatelldelikte, wenn auch mit persönlichem Bezug zu Bond. Oberhauser ist aber der gefährlichste von allen, denn gegen ihn sind die Interessen der anderen doch ziemlich oberflächlich und eindimensional.
Du widersprichst dir da selbst.

Oberhauser hat einen Racheplan!

Muss Nummer4Fonda da schon irgendwie zustimmen.
Aber was steht denn im Vordergrund? Natürlich nimmt Oberhauser Rache, aber das doch nur, weil sich Bond stets in seine Angelegenheiten eingemischt hat. Hätte er das nicht getan, wäre Bond Oberhauser wohl vollkommen egal. Das sagt er doch auch ausdrücklich in der Wüste: "Du mischst Dich in meine Angelegenheiten ein und ich mich in Deine!" Bonds Taten sind der Auslöser, nicht irgendein unüberwundenes Kindheitstrauma. Die Organisation Spectre dient gerade nicht der Rache an James Bond. Die Folterungen, die Geschehnisse in London, da gibt sich Blofeld nur seinen sadistischen Gelüsten hin - aber alles mit dem Zweck, dass der MI6 nicht mehr seine Machenschaften stört. Sein primäres Ziel bleibt weiterhin die Weltherrschaft.
bei seinen Dauerversagern und seiner Deppentruppe, die mindestens ebenso unfähig wie er ist, wirkt das nur noch unfreiwillig komisch
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Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1285
NickRivers hat geschrieben:
bei seinen Dauerversagern und seiner Deppentruppe, die mindestens ebenso unfähig wie er ist, wirkt das nur noch unfreiwillig komisch
Bond-Bösewichte sind allesamt Versager. Sonst wäre Bond tot und die Filmreihe zu Ende. Davon abgesehen davon haben die Anschläge allesamt funktioniert und es gelang Spectre, eigene Leute in höchste Staatsämter zu bringen.

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1286
DerGeneral hat geschrieben:Das wiegt um einiges mehr, dagegen sind die Taten der anderen Bagatelldelikte, wenn auch mit persönlichem Bezug zu Bond. Oberhauser ist aber der gefährlichste von allen, denn gegen ihn sind die Interessen der anderen doch ziemlich oberflächlich und eindimensional.
Hast du überhaupt meinen kompletten Originalbeitrag gelesen?? Es geht mir nicht um Oberhausers Interessen oder seine Pläne, sondern darum, dass ihm nichts gelingt und Bond nicht wirklich leidet. Die Folterszene kommt auch nicht annähernd an die von Casino Royale ran. LeChiffre, White, Greene und Silva haben Bond die wichtigsten Menschen und einige Verbündete genommen. Da sind deren Pläne und Ziele egal, denn die scheitern ja in jedem Bondfilm. Oberhausers kann aber darüber hinaus Bond nicht nachhaltig schaden, seine Leute werden enttarnt und getötet und er selbst am Ende wie ein angeschossenes Reh gefangen genommen. Und weil ihm nichts gelingt, versucht man ihn künstlich aufzublähen, indem man sagt: Der böse Bube hat alles, was Bond je passiert ist, zu verantworten. LeChiffre, White, Greene und Silva sollen den blassen Oberhauser nachträglich "aufpumpen"; denn von ihm selbst geht in Spectre sehr wenig Bedrohung aus. Und zumindest LeChiffre, White und Silva war deutlich charismatischere und bedrohlichere Bösewichter. Da ist es schon sehr schwach, wenn der "Mann hinter allem" am Ende nicht mal mit seinen Vasallen mithalten kann.

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1288
JayB hat geschrieben:Es wäre schwach, wenn jeder so denken würde, ja.
Nein er hat teilweise damit schon recht.

Bei Le Chiffre, Greene und Mr. White ist es nachvollziehbar, dass diese für die große Person im Hintergrund arbeiten.


Bei SILVA aber auf gar keinem Fall.
Er wirkt einfach nicht so, dass er nach der Pfeife von irgendjemandem tanzt!

Silva da noch einzubinden war einfach falsch!
"Erschießen Sie mich, da wohn ich lieber im Leichenschauhaus"
- Quantum of Solace (2008)

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1289
MrWhiTe hat geschrieben:
JayB hat geschrieben:Es wäre schwach, wenn jeder so denken würde, ja.
Nein er hat teilweise damit schon recht.

Bei Le Chiffre, Greene und Mr. White ist es nachvollziehbar, dass diese für die große Person im Hintergrund arbeiten.


Bei SILVA aber auf gar keinem Fall.
Er wirkt einfach nicht so, dass er nach der Pfeife von irgendjemandem tanzt!

Silva da noch einzubinden war einfach falsch!
Silva war vielleicht ein freier Mitarbeiter. Das passt schon.
#Marburg2021

Though this be madness, yet there is method in’t
William Shakespeare, Hamlet

Re: Filmbesprechung: "SPECTRE (SP)"

1290
DonRedhorse hat geschrieben:
MrWhiTe hat geschrieben:
JayB hat geschrieben:Es wäre schwach, wenn jeder so denken würde, ja.
Nein er hat teilweise damit schon recht.

Bei Le Chiffre, Greene und Mr. White ist es nachvollziehbar, dass diese für die große Person im Hintergrund arbeiten.


Bei SILVA aber auf gar keinem Fall.
Er wirkt einfach nicht so, dass er nach der Pfeife von irgendjemandem tanzt!

Silva da noch einzubinden war einfach falsch!
Silva war vielleicht ein freier Mitarbeiter. Das passt schon.

Ein freier Mitarbeiter?
So wie die Fotografin in Dr. No?

Das passt nicht zu Silva.
Außerdem halte ich ihn für intelligenter als Blofeld.
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- Quantum of Solace (2008)