Filmbesprechung: "Dr. No (DN)"

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AnatolGogol
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24. Februar 2013 09:31

Das mit dem Abwaschen der oberflächlichen Strahlenverseuchung ist schon korrekt, allerdings wäre ein solcher Vorgang sicher nicht das in DN gezeigte "wohlige" Dampfbad sondern eine höchst unangenehme und durchaus auch schmerzhafte Prozedur, die wie MrWhite schon sagte mehrfach durchgeführt werden müsste bis die Strahlung deutlich reduziert wäre. Filmisch wurde das ganze recht drastisch in Mike Nichols Silkwood in Szene gesetzt, in welchem Meryl Streep diese Prozedur mehrfach ertragen musste und im Laufe des Films regelrechte Panik davor entwickelte.
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SirHillary
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2. April 2013 08:57

Gestern Dr. No gesehen. Jamaica macht sich gut auf BluRay. :-)
Alles in allem ein würdiger Einstand für Bond.
Wie einige andere hier schon im Forum geschrieben haben, bin auch ich der Meinung, dass er doch sehr von den anderen abweicht..oder die anderen von ihm? Mehr Krimi und Abenteuerfilm.
Manches steckt natürlich filmisch noch in den Kinderschuhen und man muss doch des Öfteren mal lächeln.
Aber das trübt das Sehvergnügen keineswegs. Jetzt wirkt manches natürlich antiquiert. Wie muss es aber damals gewesen sein sein, als der Film heraus kam. Da würde ich gerne Mäuschen spielen..werde mir mal nen Flux-Kompensator bauen...
Tolle Bilder in Jamaica, sehr gute Einführungssequenz im Casino, die Spinne, der Abschnitt mit Miss Taro und Prof. Dent, Crab Key, einer der besten Felix Leiter, Quarrrel, schöne Schlussszene..passt alles in allem sehr gut!

Negatives:
Die Explosion am Schluss..Radioaktivität?!..naja, die Russen haben nach Tschernobyl ja auch alles verharmlost.
Die Autoverfolgung in den Bergen. Nix gegen Rückprojektion, aber vielleicht hätten sie ihm ein bisschen Staub über den Anzug werfen sollen.
Die Flucht Bonds durch den Schacht..wo ist denn bloß das Wasser hin?
Und wieso hat er ein zerrissenes Shirt unter dem Anzug?
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Casino Hille
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2. April 2013 12:01

SirHillary hat geschrieben:Negatives:
Die Explosion am Schluss..Radioaktivität?!..naja, die Russen haben nach Tschernobyl ja auch alles verharmlost.
Die Flucht Bonds durch den Schacht..wo ist denn bloß das Wasser hin?
Und wieso hat er ein zerrissenes Shirt unter dem Anzug?
Stört dich das ehrlich beim Ansehen? Mir ist sowas total egal, zumal solche Kritikpunkte ja jeder Bond-Film irgendwo hat...
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danielcc
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2. April 2013 12:28

Casino Hille hat geschrieben:
SirHillary hat geschrieben:Negatives:
Die Explosion am Schluss..Radioaktivität?!..naja, die Russen haben nach Tschernobyl ja auch alles verharmlost.
Die Flucht Bonds durch den Schacht..wo ist denn bloß das Wasser hin?
Und wieso hat er ein zerrissenes Shirt unter dem Anzug?
Stört dich das ehrlich beim Ansehen? Mir ist sowas total egal, zumal solche Kritikpunkte ja jeder Bond-Film irgendwo hat...
Zur Radioaktivität:
Haha, jetzt wo ihr es erwähnt. Ich habe mir NOCH NIE diese Frage gestellt :-)
Aber ohne eine Experte zu sein: Nicht jedes nukleare Kämmerchen muss gleich ein Tschernobly erzeugen oder?

Zum Wasser:
Das wiederum ist mir auch oft aufgefallen, wobei es ja sein kann, dass Bond einen anderen Weg geht, als ihn das Wasser nimmt oder? Aber was soll Wasser überhaupt in Klimaanlagen-Schächten??? Naja, mir macht das nix aus - "Suspension of disbelief" :-)
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SirHillary
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2. April 2013 16:32

Casino Hille hat geschrieben: Stört dich das ehrlich beim Ansehen? Mir ist sowas total egal, zumal solche Kritikpunkte ja jeder Bond-Film irgendwo hat...
Wie gesagt, es trübt das Sehvergnügen nicht. Also stört es mich nicht wirklich.
Du hast natürlich Recht, dass jeder Bond solche Punkte hat. Aber man kann ja nicht nur Lobhudeln. :-) Aber bei Dr. No sind sie mir gerade besonders aufgefallen.
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SirHillary
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2. April 2013 16:39

danielcc hat geschrieben: Zur Radioaktivität:
Haha, jetzt wo ihr es erwähnt. Ich habe mir NOCH NIE diese Frage gestellt :-)
Aber ohne eine Experte zu sein: Nicht jedes nukleare Kämmerchen muss gleich ein Tschernobly erzeugen oder?
Das ist natürlich richtig. Allerdings haben Bond und Honey scheinbar ausserhalb schon sehr viele radioaktive Teilchen aufgesammelt und im Reaktorraum rennen alle mit diesen Schutzanzügen rum...also könnte ich mir vorstellen, dass da einiges frei wird.
In den meisten Bond-Filmen gehen solche Dinge eben nicht hoch oder das Material wird versiegelt..sei es in Fort-Knox in GF, die Bakterien in OhMSS, auf dem Waffenmarkt in TND etc.

danielcc hat geschrieben: Zum Wasser:
Das wiederum ist mir auch oft aufgefallen, wobei es ja sein kann, dass Bond einen anderen Weg geht, als ihn das Wasser nimmt oder? Aber was soll Wasser überhaupt in Klimaanlagen-Schächten???
Du kennst den Roman?!
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danielcc
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2. April 2013 17:05

Ja den Roman kenne ich. Aber der ist lange her. Habe nur in Erinnerung, dass die ganze Flucht von Bond noch viel länger und surealer ist. Was da von wegen Wasser ist, weiß ich nicht mehr
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SirHillary
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2. April 2013 18:47

Wenn ich mich richtig erinnere (ist auch schon lang her, dass ich das Buch gelesen habe) ist dies ein extra angelegter Schacht um Bond unter Beobachtung mehrere 'Prüfungen' zu unterziehen bzw. seine Widerstandsfähigkeit und Durchhaltevermögen zu testen, Hitze, Strom, diverse Viecher und eben Wasser in rauen Mengen..
Allerdings endet der Schacht dann im Freien bzw. in einem See, wohin das Wasser abfließen kann.
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2. April 2013 21:15

SirHillary hat geschrieben:Wenn ich mich richtig erinnere (ist auch schon lang her, dass ich das Buch gelesen habe) ist dies ein extra angelegter Schacht um Bond unter Beobachtung mehrere 'Prüfungen' zu unterziehen bzw. seine Widerstandsfähigkeit und Durchhaltevermögen zu testen, Hitze, Strom, diverse Viecher und eben Wasser in rauen Mengen..
Allerdings endet der Schacht dann im Freien bzw. in einem See, wohin das Wasser abfließen kann.
Ja so erinnere ich mich auch daran nur ist es im Film ja nicht so. Es wirkt im Film, als handele es sich um einen kombinierten Klima- und Versorgungsschacht.
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SirHillary
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2. April 2013 21:50

Ich denke, der Schacht hat die gleiche Funktion wie im Buch. Bloß erklären sie dies nicht.
Anders machen die zwei Wasserwellen keinen Sinn, genauso wenig wie das Gitter, was am Anfang unter Strom steht und dann nicht mehr und der 'Stromschlag' (oder was das auch immer sein soll) zwischendurch als Bond senkrecht nach unten klettert. War vielleicht damals an die Zuschauer gerichtet, die das Buch kennen. ;-)

Was ich auch nicht so geglückt finde, ist der Tod von Quarrel.
Es hat doch sehr den Anschein, dass er dem Feuerstoß doch jederzeit hätte entkommen können.
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DerGeneral
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4. April 2013 23:21

Natürlich ist das Abwaschen bei Radioaktivität sinnvoll, denn "Strahlung" ist ja nicht einfach ein "Strahl" oder sowas in der Art, sondern geht von Atomen aus. Strahlung ist nichts anderes als das, was entsteht, wenn Atome zerfallen (jetzt ganz grob).
Daher macht es durchaus Sinn, sich zu waschen, um die strahlenden Teilchen halbwegs abzubekommen.


Jedes Lebewesen strahlt übrigens selbst auch ein wenig durch den Zerfall des Kohlenstoffisotops C14. Durch C14 lässt sich u. a. das Alter von Tierskeletten sehr genau festlegen, da der Anteil von C14 während der Lebenszeit konstant gleichbleibend ist und dieses Isotop nach dem Tod durch mangelnden "Nachschub" in Form von Nahrung, Interaktion mit der Außenwelt etc., langsam zerfällt. Durch den noch verbliebenen Anteil C14 lässt sich dann genau zurückrechnen, wann das Lebewesen verendet ist. Der radioaktive Zerfall ist zeitlich sehr exakt, weshalb er für Atomuhren als Grundlage zur exakten Zeitmessung genutzt wird.
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SirHillary
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5. April 2013 11:00

Natürlich macht das Abwaschen Sinn. Und es ist im Film ja auch ganz nett aufbereitet.
Anatol hat aber Recht, dass es in der Realität natürlich weitaus unangenehmer wäre und nichts mit dem typischen duschen und abseifen zu tun hat.
Aber wer möchte schon einen knallroten abgeschrubten 007 auf der Leinwand sehen oder gar Honey. ;-)
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UNIVERSAL EXPORTS
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27. April 2013 17:50

Hier nun meine angekündigte Kritik zu Dr. No, in loser Reihenfolge zu erweitern.
Dr. No ist ein Film, der angenehm zu sehen ist. Man merkt ihm deutlich an, dass er am Anfang der Bond-Reihe steht. Viele Bestandteile der bekannten Bondformel sind noch nicht enthalten, noch nichts ist etabliert. Die Produzenten bemühen sich aber, bereits vieles wie feststehende Elemente aussehen zu lassen: Es wird deutlich, dass Bond gern trinkt, raucht, spielt, die Frauen und das Risiko mag, leichte Schwierigkeiten mit Autoritäten hat, gerne mal etwas auf eigene Faust tut und einfach ein „Mann von Welt“ ist, der schon vieles gesehen und erlebt hat (unter anderem sechs Monate Krankenhausaufenthalt beim letzten Auftrag). Das Geschäkere mit Moneypenny wirkt ebenfalls etabliert und dennoch frisch. Das feste Vorspanngerüst, ein eigener Titelsong und fancy Waffen fehlen zwar, aber sonst: eigentlich alles da!
Zudem wirkt Sean Connery fast noch jungenhaft, dennoch erfahren, schlagkräftig, viril und ziemlich abgebrüht. Das betont Lässige und Humorvolle, spätestens ab TB zu bewundern, fehlt vielleicht noch etwas. Die restlichen Schauspieler sind ebenfalls glänzend besetzt, besonders Joseph Wiseman als der titelgebende Bösewicht und Anthony Dawson als der verschlagene Professor Dent – zu bewundern übrigens auch als gedungener Mörder in Hitchcocks „Bei Anruf Mord“, in dem Grace Kelly ihm eine Schere in den Rücken rammt. Und natürlich: Babe Ursula Andress!
„James Bond jagt Dr. No“ (niedlicher Titel übrigens) versprüht eine Exotik, die sich heute vermutlich nicht mehr erzeugen lässt, weil jedes noch so kleine ehemals weiße Fleckchen Landkarte abfotografiert und jeder an fast jedem Punkt der Welt erreichbar ist. Damals war es anders. Das verleiht dem Film ein nostalgisches Flair, das auch durch das noch sehr moderate Erzähltempo (ich finde es angenehm langsam) verstärkt wird. Am liebsten sind mir die ersten zwei Drittel des Films, die Stimmung wechselt sehr schön zwischen Spannung und einer Art „Urlaubsfeeling“. Die Settings/Sets sind spektakulär, es ist erstaunlich, was sich damals für eine Million Dollar auf die Beine stellen ließ. Crab Key ist sensationell, diesem Setting wurde in TMWTGG vielleicht gehuldigt.
Ein paar Kleinigkeiten stören mich an dem Film aber doch: Das Bond-Thema kommt seeehr häufig zum Einsatz – und das teilweise sogar an Stellen, die jetzt nicht so spektakulär spannend sind, z.B. wenn Bond sein Hotelzimmer betritt. Und den Plan mit dem Toppling finde ich einfach sehr läppisch. Vor allem wenn man sich vorstellt, wie in aller Welt daraus irgendwann mal eine Weltherrschaft entstehen soll, da gibt es ja keinen noch so groben Plan. Eine bessere Ausarbeitung des Drehbuches wäre hier nötig gewesen, dann muss man eine Romanvorlage eben noch ein bisschen mehr anpassen. Die Action ist ein bisschen popelig, aber die karibische Atmosphäre umso besser eingefangen.
In die Debatte um Unwahrscheinlichkeiten und Unlogik werde ich nicht einsteigen. Ich habe einfach keine Lust dazu. Die Bondfilme sind ein eigenes Subgenre, in denen die Grenzen des theoretisch Möglichen immer wieder ausgelotet und verschoben wurden – vielfach wurde es kopiert. Das weltweite Actionkino sähe ohne Bond heute anders aus oder wäre noch nicht so weit. Daher nehme ich vieles in Kauf, solange Bond nicht gerade ohne fremde Hilfsmittel anfängt zu fliegen.
Fazit: Dr. No ist ein toller Konsum-Bond, den man sich wie andere alte Klassiker (Die Brücke am Kwai, Die Vögel, Indiana Jones) immer wieder anschauen kann. Junge Menschen unter 20 werden den Film aufgrund ihrer Sehgewohnheiten allerdings wohl zumeist todsterbenslangweilig finden. Von mir gibt’s aber 8 von 10 Punkten!

Bitte um Replik/Diskussion/Widerspruch!
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GoldenProjectile
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27. April 2013 23:38

Sehr fein und interessant zu lesen (beide bisherigen Reviews!). Ich plane schon lange einen eigenen Marathon, werde aber leider warscheinlich erst nach der Matur im Sommer 2014 wirklich Zei dafür haben, falls ich Abend für Abend konsequent durchgucken will. Da ich DN schon ewig nicht mehr und neben OHMSS von allen Bondfilmen wohl am wenigsten gesehen habe kann ich nur sagen, dass der Film wirklich ungemein von der Exotik und dem abenteuerlichen Flair profitiert und insgesamt ein würdiger Einstand für Connery bzw. die gesamte Bond-Serie ist.
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Baccara
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18. Juli 2013 16:24

Ein Beitrag zur Historie:

5. Okt. 1962 kam der Film in die Kinos, 6. Aug. 1962 erlangte Jamaika die Unabhängigkeit von Großbritannien.
Felix Leiter sagt zu Bond, dass »ihr« (also die Briten) bei Hoheitsrechten keinen Spaß versteht (oder sowas in der Art)

Demnach ist in der Filmhandlung Jamaika noch eine Kolonie, bei der Filmveröffentlichung sieht die Realität ab anders aus. Weiß jemand, wie dies anno 1962 aufgefasst wurde? Das koloniale Flair merkt man dem Film ja deutlich an...
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