Zuletzt gesehener Film

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Agent 009
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2. April 2013 16:08

Ehm.. schau mal unter Remake nach. :D Da findest du "Neuverfilmung eines Stoffes" :P

Ich fand den Sean Bean Film echt spitze. Und seine Leistung ist echt klasse und vorallem extrem fies, wie ich finde. Schade das er so underrated ist, der Mann.

@Potter
7.1 und 7.2 sind doch wohl deutlich besser als HP 5 und 6. Diese fand ich zwar unterhaltsam aber deutlich schwächer als die Teile 1-4 & 7. ;)
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Maibaum
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2. April 2013 16:28

Definitionsfrage.

Ein Remake ist für mich ein Film der sich auf einen vorherigen Film bezieht. Ihn noch einmal "neu" macht.

Bei Literaturverfilmungen ist das für mich kein Remake, außer wenn der neue Film sich eher auf eine Vorgängerversion bezieht als auf das Buch.

Ich unterscheide also zwischen Neuverfilmung eines Stoffes und Remake eines Filmes.
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Agent 009
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2. April 2013 19:21

Orphan - 7,5/10

Sehr netter Gruselfilm mit einer bestechenden Hauptdarstellerin. Für das Alter verkörpert sie schon alles in der Rolle, was sie brauch. Sie ist fies, ganz artig und charmant und kann sogar verführerisch wirken. Beängstigend. Ein Film der mir ein unwohles Gefühl gemacht hat. Und bis der Film vorbei war, hat es sich nicht gebessert. Packend, vielleicht nicht so "gruselig" wie Die Frau in Schwarz aber immer noch sehr cool inszeniert. Alle Darsteller sind gut besetzt, werden aber von Isabelle Fuhrmann an die Wand gespielt. Definitiv einen Blick wert ;)
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Gernot
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3. April 2013 20:54

Agent 009 hat geschrieben:Wir kaufen einen Zoo BD - 9,5/10

Einfach wundervoll. Mehr dazu auf der Vorseite :D
hmm? der film war ja irgendwie ganz nett, aber 9,5???

es war doch spätestens nach 30min klar, wie das weiter- und letzendlich ausgehen wird? also guter durchschnitt, aber fast ein meisterwerk??? hui...!!
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Agent 009
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3. April 2013 21:37

Ich hatte ja schon begründet wieso mir der Film so gut gefällt. Und da er ja auf einer wahren Geschichte beruht, kannst du ihm nicht übel nehmen das du weißt wie es ausgeht. ;) Ich finde ihn so toll weil er einfach wundervoll inszeniert ist und einfach richtig schön ist. Ich weiß auch nicht, ich liebe den Film einfach. Es passt einfach alles. Vielleicht weil ich auch das ein oder andere persönliche damit verbinde. Mag vielleicht daran liegen.
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AnatolGogol
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4. April 2013 08:58

Road Games (1981) – Richard Franklin

Im Rahmen meiner aktuellen filmischen Rundreise durch die australische Kinolandschaft der 70er und 80er Jahre kam ich nach über 20 Jahren mal wieder in den Genuss von Franklins Hitchcock-Hommage Road Games (welcher in Deutschland unter dem Titel Truck Driver bekannt wurde). Glücklicherweise bietet die US-DVD von Anchor Bay den Film im Gegensatz zu allen europäischen Veröffentlichungen im korrekten 2.35:1 Format – und das ist angesichts der großartigen Bildinszenierung des Films auch unentbehrlich. Regisseur Franklin, dessen bekannteste (und beste) Arbeit wohl seine bemerkenswerte Psycho-Fortsetzung von 1983 ist, erweist auch mit diesem zwei Jahre zuvor entstandenen Werk dem Master of Suspense alle Ehre. Und Franklin hat Hitchcock und seine Methoden sehr sehr genau studiert, so viel steht fest. Entsprechend werden viele Techniken und Szenenaufbauten des Meisters in Road Games auf sehr liebevolle Art und Weise adaptiert und variiert, ohne dass es aufdringlich oder gar plagiativ wirken würde. Natürlich ist der Plot um einen Trucker, der auf seiner Fahrt durchs australische Outback immer wieder den selben Autos samt Insassen und ihren Eigenheiten begegenet und bei einem speziellen sehr schnell den Verdacht hegt, dass es sich hierbei um einen Serienkiller handelt nichts anderes als eine Variation von Das Fenster zum Hof – aber eine höchst gelungene und amüsante. Der Film weist bei aller Ähnlichkeit gegenüber den Werken von Hitch (was im Film witzigerweise auch der Spitzname der Figur von „Hitchhiker“ Jamie Lee Curtis ist) aber auch genügend Eigenständigkeit auf um sich von den großen Vorbildern zu emanzipieren. Vor allem die von Stacy Keach großartig verkörperte Figur des Truck Driver („driving a truck doesn´t necessarily mean I´m a truck driver“) ist in ihrer kauzigen Art ein echtes Highlight, wenn er permanent mit seinem (vermeintlichen) Dingo spricht oder sich auf die amüsantesten Art und Weisen von der Eintönigkeit seines Jobs abzulenken versucht. So ist Road Games in Teilen auch eine interessante Ein-Mann-Show von Keach, die oft nicht unähnlich zu der von Tom Hanks in Zemeckis Castaway ist. Umso witziger sind dann im Kontrast dazu die Szenen, in denen der Truck Driver es mit seinen Beifahrern zu tun bekommt, sei es nun die dicke, aufdringliche und von ihrem Mann "ausgesetzte" Frau, die er ohne es zu wollen mitnimmt oder eine ihm wesentlich willkommenere Anhalterin in Form von Jamie Lee Curtis. Die Action ist dosiert, kann sich aber sehen lassen – vor allem natürlich die wohl spektakulärste Szene des Films, in dem Keachs Truck ein komplettes Segelboot zerlegt. Vieles in Road Games ähnelt Franklins folgender Arbeit Psycho II, vor allem der ruhige, aber immer spannende filmische Fluss. Der Film verliert in seiner letzten viertel Stunde etwas an Fahrt und Fokus, versöhnt aber mit einer sehr netten Schlusspointe. In Summe eine absolut gelungene Verneigung vor dem wohl größten Regisseur aller Zeiten und gerade für Hitchcock-Aficionados ein echter Anschau-Tipp.
Wertung: 7,5 / 10
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5. April 2013 23:27

Maximum Risk - 8/10

Einer von Van Damme's letzten großen Blockbustern. Eine solide Story, in der JC's Figur Alain mit seiner "unbekannten" Vergangenheit konfrontiert wird und nichtmal wusste das es diese gab. Die Action ist tadellos inszeniert und die Fight Szenen haben es in sich. Man merkt dem Film an das er aus den 90ern ist. DAS ist KEINE Kritik. Eher ein Plusplunkt für den Film. Der Cast ist ziemlich gut und jeder spielt seinen Part so gut es geht. Wer aber heraussticht neben JC ist Natasha Henstridge die hier extrem attraktiv ist und viele nette Schauwerte bietet. ;)
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7. April 2013 17:22

Ohne Ausweg - 8/10

Ich würde ihn den "Familien"-Film unter den JCVD's nennen. Eine coole, schlichte aber feine Story mit einem coolen JC, der diesmal nicht so definiert ist, was Körperbau angeht und auch keine Kicks präsentiert. Passt auch nicht sooo sehr zur Story, finde ich. Van Damme macht seine Rolle super und entgegen vieler Meinungen, finde ich diesen Film hier auch sehr stark. Er kommt aber nicht an Bloodsport, Kickboxer, Timecop oder Sudden Death an als Bsp. ;) Dennoch gute Action Unterhaltung mit Herz, einer niedlichen Rosanna Arquette und einem echt tuffen Kieran Culkin. :)

The Shepherd - 6,5/10

Eigentlich hätte dieser Film ein richtig guter Actioner werden können, aber leider wurde das nicht so recht was. Unterhaltsam ist er dennoch. JC gibt hier eine sehr gute Figur ab und erhält in Sachen Action verstärkung von Scott Adkins. Beide machen ihre Sache sehr gut nur leider hapert es sehr am Endfight. Es gab wohl Stress mit dem Studio, da JC den Kampf wohl länger und anders schneiden wollte, was am Ende nichts wurde. Was man so hört, klingt auf jedenfall spektakulärer und besser als das, was es am Ende ist. Die Story plätschert etwas dahin. Leider auch etwas Lückenhaft. Dennoch machen alle Nebendarsteller ihren Job sehr solide und auch JC's Motive sind nachvollziehbar. Dennoch hätte dieser Film mehr sein können. Schade drum. Die Action ist aber gut inszeniert. Kann man sich definitiv mal angucken, ansonsten sollte man aber eher zu Geballte Ladung, Universal Soldier und Co. zurückgreifen.
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8. April 2013 17:22

Agent 009 hat geschrieben:Maximum Risk - 8/10

Einer von Van Damme's letzten großen Blockbustern. Eine solide Story, in der JC's Figur Alain mit seiner "unbekannten" Vergangenheit konfrontiert wird und nichtmal wusste das es diese gab. Die Action ist tadellos inszeniert und die Fight Szenen haben es in sich. Man merkt dem Film an das er aus den 90ern ist. DAS ist KEINE Kritik. Eher ein Plusplunkt für den Film. Der Cast ist ziemlich gut und jeder spielt seinen Part so gut es geht. Wer aber heraussticht neben JC ist Natasha Henstridge die hier extrem attraktiv ist und viele nette Schauwerte bietet. ;)
Bin kein Van Damme-Fan, sehe diesen Streifen aber auch als recht stark an und schmeiße ihn des öfteren mal in den Player. Flotter Actionreißer.
Mit der Bewertung gehe ich in etwa konform mit dir.
http://michael.huenecke.hat-gar-keine-homepage.de/
Seit Daniel Craig geht es mit Bond abwärts...hätte man nur niemals diesen neustart gemacht...:-(
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10. April 2013 21:27

Power Rangers: Der Film (1995)

Was soll ich sagen ? Ich war damals totaler Power Rangers Fanboy. Man habe ich die Serie als Kind geliebt. Tommy Oliver war schon immer mein absoluter Liebling. (Grüner Ranger & Weißer in Mighty Morphin und dem ersten Film, in Zeo Rot, genau wie bei Turbo) Naja, jedenfalls dachte ich mir nach all den Jahre, ich kaufe mir den Film mal und schaue wie das heute so ist. Und wie ich mittlerweile darüber denke ? So:

Die Geschichte ist relativ simpel und einfach. Da sollte man auch als Fan keine Erwartungen haben. Auch die etlichen Logikfehler sind für Leute über 16 kaum noch zu übersehen. Genauso wie die Flachen und eindeutig auf ein junges Publikum ausgelegten Witze ziehen nicht mehr so wie damals. Aber das ist auch nicht weiter schlimm. Klar, die Ansprüche sind gestiegen und so. Dennoch hatte der Film einige Momente, wo ich echt dachte > "Geil" < wie damals. Die Kämpfe sind etwas "einfach" inszeniert. Lediglich bei Tommy's Kämpfen fällt auf, das er wirklich Martial Arts beherrscht. (Jason David Frank ist mittlerweile in der MMA sehr erfolgreich) Die meisten Special Effects sind veraltet aber das hat mich persönlich kaum gestört. Ich hatte 90 Minuten Spaß und hatte echt tolle Erinnerungen die wieder hoch pochten. Btw. Amy Jo Johnsten aka Kimberly war damals sowas von heiß. :D

2,5/10 - normal
6/10 - Fanboy :D

ps.
http://25.media.tumblr.com/tumblr_lm369 ... o1_500.gif

8)
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13. April 2013 12:17

Dead Silence - 5/10

Ich hatte zunächst hohe Erwartungen an den Horrorfilm von Saw-Schöpfer James Wan. Der erste Saw war klasse, genau wie sein Death Sentence mit Kevin Bacon. Und da er ja den 7. Teil des Fast&Furious Franchise inszenieren wird, war ich umso neugieriger ob er das Niveau halten kann.

Die Antwort: Leider nein. Der Film ist keinesfalls schlecht, nur fand ich die Geschichte uninteressant erzählt, die Darsteller waren bis auf 1,2 Ausnahmen nur solide und wirkten teilweise Lustlos. Der Soundtrack war zwar großartig, genau wie ein oder Zwei der Schockmomente, aber das reicht nicht um den Film wirklich über den Durchschnitt hinaus zu heben. Er erfindet weder das Genre neu, noch ist die Story sonderlich originell. Für einen tollen Soundtrack, ein paar gute Schocker und einer feinen Optik gibts 5/10 Punkte weil es wirklich schlechteres gibt. Unterhaltsam wars aber nochmal gucken - definitiv nein. ;)
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danielcc
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14. April 2013 16:35

Oblivion, Joseph Kosinski, 2013

Immer wieder herrlich von einem Film zuvor nichts zu wissen und dann so positiv überrascht zu werden. Wie erfolgreich auch immer der Film werden mag, Cruise hat doch noch ein gutes Händchen für die Auswahl der richtigen Projekte.

Oblivion ist ein extrem spannender Sci-Fi Thriller, der seine Spannung vor allem daraus zieht, dass selbst in den anfänglich ruhigen Passagen das unterschwellige Gefühl vermittelt wird, dass hier etwas nicht stimmt, dass noch etwas überraschendes passieren wird. Der geschulte Cineast mag die finalen Wendenungen schon nach wenigen Minuten vorausahnen, dennoch überrascht der Film immer wieder, in dem er am Ende des zweiten Drittels alles bis dahin gesehen in Frage stellt.

Erstaunlich ist es für mich, wie ein vergleichsweise unerfahrener Regisseur so faszinierende, durchdachte und stimmungsvolle Großprojekte stammen kann wie Tron und nun eben Oblivion.
Besonders der Drehort Island zusammen mit einem großartigen Production Design wissen zu begeistern.
Cruise trägt den Film die meiste Zeit über alleine und das kann er. Die Rolle von Freeman ist zwar wichtig im Film aber leider nur eine mittelgroße Nebenrolle.

Oblivion ist einer der Sci-Fi Filme, die man verschlingt und worüber man anschließend noch nachdenken kann, bevor man sie vermutlich ein zweites Mal sehen will und muss.

Bin gespannt auf andere Meinungen zum Film
Was mir noch aufgefallen ist, sind die vielen Parallen zu anderen Genre Filmen. Allen voran - sorry - muss ich hier Wall-E nennen. Weite Strecken des Films greifen das gleiche Thema auf oder es werden nahezu identische Details gezeigt. Auch die einsame Endzeitstimmung erinnert an Will Smiths I Am Legend und im Showdown habe ich mich hier und da an Terminator Salvation und Matrix erinnert.

Der Film hat es zwar eigentlich nicht nötig, aber dennoch sei den Action Junkies versichert, dass es zumindest 2 oder 3 große Actionszenen gibt. Ein Luftkampf hat mich dabei besonders begeistert.
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Casino Hille
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16. April 2013 23:49

Ich brauche einmal Hilfe von den Filmexperten hier :)

Ich suche zwei Filme, die ich vor ewig langer Zeit gesehen habe.

1) In dem ersten ging es um einen Jugendlichen, der seine Aggressionen nicht immer unter Kontrolle hatte und (so meine ich) einen brutalen Vater hatte. Was ich sonst noch weiß, die Mutter des Jugendlichen ist früher, als er noch klein war, mit ihm fremd gegangen (Inzest halt), der Vater kam nach Hause und hat die Mutter dann erschlagen. Hilfreich für euch ist vielleicht, dass in einer Szene das Spiel "Fives" vor kam, welches einige an Squash erinnern dürfte, nur dass man es ohne Schläger spielt.
2) Bei dem zweiten lebte ein Jugendlicher in schlechten Verhältnissen und gerät ziemlich schnell an die falschen Leute - Drogen, Alkohol etc. Der größte Traum des jugendlichen ist es, bei der Formel 1 (oder so etwas ähnlichem) mitzumischen, jedoch hat er kein Geld und will anschaffen gehen, wie es das Schicksal jedoch will trifft er auf eine weibliche Prostituierte. Daraus entstehen dann erstmal mehrere Missverständnisse. Sein Freund erliegt den Verletzungen einer Schusswunde und stirbt auf einer Parkbank. Am Ende sieht man wie eine Bekannte von ihm (vielleicht die Mutter von seinem Freund), die in Kneipe arbeitet, auf den Fernseher schaut, abgebildet ist ein Boxenstopp eines Autorennens und der Junge arbeitet nun dort.

Würde mich über Hilfe freuen :)
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17. April 2013 21:07

Young Adult BD, 2011, Jason Reitman

Schonmal vorweg, ich bin großer Reitman Fan. Ich fand Juno absolut klasse und Up in the Air liebe ich sogar. Deshalb bin ich heute auch mit hohen Erwartungen an Young Adult heran gegangen. Nicht nur weil er von Reitman ist (auch wenn dies der Hauptgrund ist) sondern auch weil der Cast so großartig ist. Neben Charlize Theron sind auch Patrick Wilson, Patton Oswalt und Elizabeth Reaser. Ein weiterer Pluspunkt war die nach Juno zweite Zusammenarbeit mit Drehbuchautorin Diablo Cody. Diese machte nicht nur bei Juno einen guten Job, sondern verbesserte sich meiner Meinung nach nochmal.

Young Adult ist ein interessanter, ruhiger aber auch verblüffend ehrlicher Film. Die Figur die Charlize Theron hier spielt wirkt anfangs leicht unsympathisch und in einigen Fällen unmöglich, doch ist ihr Verhalten nachvollziehbar, was ihr Sympathien einbringt. Patton Oswalts Figur Matt dient dort wunderbar als Gegenpol und spielt eine großartige und wichtige Rolle in diesem Film.

Ich denke jeder dem die bisherigen Reitman Werke gefallen haben, der wird auch hier nicht enttäuscht. Der Film ist packend, witzig, verblüffend, schockierend und stellenweise echt atemberaubend. (da sind wirklich einige Szenen bei die einen packen) Vor allem ist er aber Emotional. Wie emotional, merkt man erst wenn der Abspann läuft und man das ganze nochmal Revue passieren lässt. ;)

Young Adult ist ein großartig erzählter Film, mit wundervollen Darstellern, einem passend zum Film gewähltem Soundtrack und einer tollen Geschichte die eigentlich für jeden etwas bietet. Er kommt zwar nicht ganz an den großartigen und für mich beinahe perfekten Up in the Air ran, ist aber immer noch extrem stark.

8,5/10

Tendenz steigend.
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Gernot
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17. April 2013 23:39

danielcc hat geschrieben:Oblivion, Joseph Kosinski, 2013

Immer wieder herrlich von einem Film zuvor nichts zu wissen und dann so positiv überrascht zu werden. Wie erfolgreich auch immer der Film werden mag, Cruise hat doch noch ein gutes Händchen für die Auswahl der richtigen Projekte.

Oblivion ist ein extrem spannender Sci-Fi Thriller, der seine Spannung vor allem daraus zieht, dass selbst in den anfänglich ruhigen Passagen das unterschwellige Gefühl vermittelt wird, dass hier etwas nicht stimmt, dass noch etwas überraschendes passieren wird. Der geschulte Cineast mag die finalen Wendenungen schon nach wenigen Minuten vorausahnen, dennoch überrascht der Film immer wieder, in dem er am Ende des zweiten Drittels alles bis dahin gesehen in Frage stellt.

Erstaunlich ist es für mich, wie ein vergleichsweise unerfahrener Regisseur so faszinierende, durchdachte und stimmungsvolle Großprojekte stammen kann wie Tron und nun eben Oblivion.
Besonders der Drehort Island zusammen mit einem großartigen Production Design wissen zu begeistern.
Cruise trägt den Film die meiste Zeit über alleine und das kann er. Die Rolle von Freeman ist zwar wichtig im Film aber leider nur eine mittelgroße Nebenrolle.

Oblivion ist einer der Sci-Fi Filme, die man verschlingt und worüber man anschließend noch nachdenken kann, bevor man sie vermutlich ein zweites Mal sehen will und muss.

Bin gespannt auf andere Meinungen zum Film
Was mir noch aufgefallen ist, sind die vielen Parallen zu anderen Genre Filmen. Allen voran - sorry - muss ich hier Wall-E nennen. Weite Strecken des Films greifen das gleiche Thema auf oder es werden nahezu identische Details gezeigt. Auch die einsame Endzeitstimmung erinnert an Will Smiths I Am Legend und im Showdown habe ich mich hier und da an Terminator Salvation und Matrix erinnert.

Der Film hat es zwar eigentlich nicht nötig, aber dennoch sei den Action Junkies versichert, dass es zumindest 2 oder 3 große Actionszenen gibt. Ein Luftkampf hat mich dabei besonders begeistert.
nach den durchschnittlich bis positiven kritiken habe ich mir den film nun auch angesehen und war eigentlich auch ziemlich überzeugt. ich finde auch, dass tom cruise ein sehr gutes händchen hat, mir gefällt er jedenfalls in fast jedem seiner filme. auch so von den interviews und wie er sich zu den fans verhält, finde ich ihn klasse - aber natürlich gibt's da noch die private seite, die man leider bei jedem seiner filme nicht ganz vergessen sollte.....

aber der film selbst hat mir auch gefallen, der (teils futuristische) detailgrad und die umsetzung/effekte sind wirklich atemberaubend, nur selten hat man das gefühl, dass tom nun vor der green wall herumhüpft. die story ist im großen und ganzen OK, mit einigen interessanten wendungen, wenn auch für den geübten cineasten nicht immer sooo überraschend und ein paar fragen offen bleiben. aber im vergleich zu beispielsweise "prometheus" hat mir "oblivion" insgesamt besser gefallen, auch wenn dem film zu einem "meisterwerk" doch noch etwas fehlt. die gelungenen (landschafts-) aufnahmen, kamerafahrten etc. waren jedenfalls schon fast das kinoticket wert.

etwas irritierend fand ich das jahr der handlung, das ganze soll ja schon in 60 jahren stattfinden, statt 2070 hätte man hier meiner meinung nach eher 2170 oder gar 2270 nehmen sollen, hätte ich jedenfalls "realistischer" gefunden ;)
Spoiler
Show
da ich nicht wusste, wie lang der film dauern würde, dachte ich mittendrin ja schon, dass das ganze auf eine fortsetzung hinausläuft mit einem "open end". aber im letzten 1/3 passierte j dann doch noch einiges.
achso: ich würde 8/10 geben
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