Zuletzt gesehener Film

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Victor 'Renard' Zokas
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2. Januar 2015 16:00

Ich oute mich hiermit als regelmäßiger Tatort-Schauer. Natürlich sind nicht alle Fälle überragend (wie der von dir genannte mit Tukur und Matthes) aber im Normalfall ist es doch relativ solide Unterhaltung, die oftmals auch gesellschaftsrelevante Themen mit in die Geschichte einbaut. Gut gefallen haben mir z.B. die Undercover-Fälle mit Mehmet Kurtulus, der abgefuckte Komissar aus Dortmund oder das Team aus Münster. Natürlich ist der Tatort ab und zu Blödsinn (Saarland oder der Fall gestern) aber im großen und ganzen überwiegen die positiven Aspekte. Und Tatort ist mir in der Regel viel lieber als ein Film auf den Privaten mit 45 Minuten Werbung ;)
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Maibaum
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2. Januar 2015 16:09

vodkamartini hat geschrieben:Ich fand sämtliche gesehenen Tatorte mit Thomalla (Dresden?) überuas dröge. Ganz übel war einer der letzten Münchner Fälle, den Dominik Graf verbrochen hatte.
Ne, mir ist das Ganze zu miefig, zu hausbacken, zu konstruiert und schlicht zu fad. Großes Schauspiel konnte ich da auch selten entdecken, aber am schlimmsten sind die teiwleise hanebüchenen Skripts. Wie due weiß, ist ein schlechtes Skript bei ir die halbe Miete zum Nichtmögen. :lol:
Im Krimi vielleicht schon, und im TV ohnehin eher als im Kino. Der von Dominik Graf war aber nun das Gegenteil von allem was du dem Tatort vorwirfst, und der war auch inszeniert. Und toll gespielt, aber nicht so wie es sonst so abläuft.

Jedenfalls ist der Tatort insgesamt kaum biederer, schlichter, konstruierter als die meisten Hollywoodfilme ,ganz im Gegenteil.

Sag mal, welche Filme findest du eigentlich gut? Ich meine was sind denn jetzt die wirklich guten Sachen?
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vodkamartini
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2. Januar 2015 16:22

Krimi/Thriller: Tote schlafen fest, Die Spur des Falken, Der dritte Mann, Zeugin der Anklage, Laura, Zwielicht, Sieben, Aus Mangel an Beweisen, Zivilprozess, Gone Girl ....

Western: Rio Bravo, Der schwarze Falke, Dollar-Trilogie, Zähl bis drei und bete ...

SciFi: Alien, Der Omega Mann, Westworld, Blade Runner, Star Wars (nur Urtrilogie), Der Tag an dem die Erde still stand (nur Original), Die Klapperschlange, RoboCop, Terminator ...

TV: Damages (nur Staffel 1), The Shield, Sons of Anarchy, True Detective, Dexter (nur bis Staffel 5), Suits, Boston Legal ...

So, mehr fällt mir auf die Schnelle und spontan nicht ein :wink:
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Casino Hille
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2. Januar 2015 17:21

Ich stimme da vodka in allen Punkten zu. Der Tatort ist mir eigentlich immer zu zäh, grenzt beinahe schon an hausmütterliches Fernsehen. Besonders inhaltlich sieht es da oft ganz armselig aus, die wenigen besseren Versuche greifen dann auch noch immer auf diese erbärmliche Küchenpsychologie zu und inszenatorisch habe ich seit Jahren keinen Tatort mehr gesehen, der nicht irgendwo seine fetten Schönheitsfehler hatte.
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AnatolGogol
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2. Januar 2015 17:43

Die Tatort-Reihe hatte einen unbestreitbaren, 29folgigen Höhepunkt zwischen 81 und 90: Horst Schimanski. Alles andere hat mich nie sonderlich interessiert, wobei ich die bajuwarischen Tatorts mit Gustl Bayrhammer und Helmut Fischer ab und an noch ganz gern schaue wenn mal einer kommt. Das Schimanski-Spinoff finde ich übrigens auch gruselig, da gab es nur einen guten Film: Blutsbrüder, ein Roadmovie mit Schimi und Christoph Waltz, das war cool.
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Casino Hille
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2. Januar 2015 17:47

AnatolGogol hat geschrieben:Die Tatort-Reihe hatte einen unbestreitbaren, 29folgigen Höhepunkt zwischen 81 und 90: Horst Schimanski.
Nuff said.
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AnatolGogol
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2. Januar 2015 17:56

...ging ja sogar bis Anno 91...
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Maibaum
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2. Januar 2015 21:18

Dann guckt ihr die falschen Tatorts.

Die paar die ich gesehen habe sind meist gut gewesen. Und deutlich besser inszeniert und photographiert als die alten von früher.
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danielcc
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2. Januar 2015 22:02

Habe das früher häufiger gesehen und schaue heute noch sporadisch rein.

Ich kann diesen Milieu Mief nicht ertragen!!! Für mich ist Kino und Tv Unterhaltung, und das letzte was mich unterhält ist ein Ausflug in schmierige, miefige Milieus, in denen ich mich nicht mal im normalen Leben rumtreiben wollen würde. Wozu brauche ich im TV den hundertsten Ehrenmord oder sonst was? Diese peinliche "wir haben hier ein gaaaaanz heißes Thema" ist abgedroschen.

und was mich noch mehr ankotzt ist diese Masche, die man seit Schimanski oder noch eher seit Stoever und Brockmöllers Jazz Nummern immer wieder anwendet, dass jeder Kommissar bzw. jedes Tatort Team ach so lustige Spleens, Macken oder Marotten haben muss. Das ist so abgedroschen...

Ob das gut gespielt oder nett inszeniert ist, kann ich aktuell gar nicht sagen. ich fands immer mittelmäßig. Vor allem bestanden Schauspiel-Leistungen "zu meiner Tatort Zeit" zumeist in drögen Depro-Blicken und Kuller Tränen laufen lassen...

So, das war jetzt mal voller Vorurteilen, Pauschalisierungen und Halbwissem. Aber so habe ich Tatort in Erinnerung.

Ganz schlimm ist übrigens auch, wie sich inzwischen eine Art mediales perpetuum mobile gebildet hat, in Kombination mit der überbordenden BILD Berichterstattung ("Wie spannend wird der heutige Tatort"... "kann sowas wirklich passieren"..."Deutschland diskutiert den Super-Tatort"...)
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S.P.E.C.T.R.E.
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2. Januar 2015 22:45

Battle of the Bulge (USA 1965) * 5 von 10 *

Verfilmung der Ardennenoffensive, in der die Westmächte von den deutschen Panzern quasi überrollt werden. Wie beinahe alle der US-2WK-Filme der 60er und 70er ist es mehr ein Abenteuerfilm, d.h. historisch und militärtaktisch gesehen sehr ungenau (viele Fehler und Beschönigungen!). Leider wird neben der zahlreichen Fehler und der etwas zu langen Laufzeit auch noch das Ende total verhunzt:
Spoiler
Show
15 schwere deutsche Panzer werden von fünf oder sechs leicht bewaffneten GIs mittels ein paar brennender Fässer zerstört

Robert Shaw als Panzerkommandant sticht total heraus und spielt den restlichen Cast komplett an die Wand. Toller Schauspieler! Die Effekte sind auch ok soweit. Reicht jedoch nicht für mehr als eine durchschnittliche Bewertung....
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Maibaum
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3. Januar 2015 00:08

Ich sehe schon, ihr nehmt den Tatort alle viel zu ernst. Wenn sich alle so drüber aufregen, dann muß er ja doch was richtig machen.

Und das alles nur weil ich einen gesehen habe, der wirklich so ganz anders ist als der Rest.
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AnatolGogol
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3. Januar 2015 00:15

Hab die Diskussion zum Anlass genommen heute abend mal wieder dem guten Horst nen Besuch abzustatten und zwar mit Fall #3 von 1982 "Der unsichtbare Gegner". Immer noch einer meiner Lieblings-Schimis, fast schon ein Psychothriller mit einem im Guerillastyle zuschlagenden und wieder verschwindenden Gegenspieler. Dazu mit Kiessling ein wunderbar inkompetenter Vorgesetzter ("...ich habe die Verantwortung!") , dem ersten Auftritt von Hänsschen und Tonnen von Zeit- und Lokalkolorit. Und natürlich jede Menge kultiger Momente und Sprüche, etwa beim spiessigen Polizeiarzt: "Sie brauchen mir nicht zu danken. Ich mache meine Arbeit gern. Ich bin Beamter und ich verdiene mehr als ich ausgebe." :lol:
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Casino Hille
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3. Januar 2015 00:20

Maibaum hat geschrieben:Wenn sich alle so drüber aufregen, dann muß er ja doch was richtig machen.
Oder alles verkehrt? :lol:

Entschuldige, aber das ist mir viel zu oberflächlich. Warum soll große Abneigung (zumal wir hier von 3-4 Personen sprechen) zwangsläufig irgendeine nicht erkannte Qualität andeuten?
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Maibaum
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3. Januar 2015 00:22

Bei Schimanski war aber auch irgendwann die Luft raus. Anfangs war das für damalige TV Verhältnisse sehr stark, so etwa bis zur 10. Folge. Danach wurde es oftmals auf eine öde Art hektisch. Die interessanten Charaktere der frühen Folgen wichen zunehmenden Wiederholungen der bekannten Schimanski Manierismen. Das wurde dann in der vom Tatort abgekoppelten Serie nur noch schlimmer.
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Casino Hille
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3. Januar 2015 00:31

Misery

Gibt es einen größeren Gegensatz als zwischen Literatur und Film? Allzu gerne wird angenommen, zwischen diesen beiden Meiden gäbe es nur wenig Unterschiede. Und so kommt es auch regelmäßig dazu, dass bei Verfilmungen von Bestsellern die Fans direkt laut aufschreien und sich über Änderungen, Kürzungen oder Abweichungen aufregen, ohne zu berücksichtigen, dass ein Buch ganz anderen Regeln folgt als die filmische Umsetzung. Ein guter Dialog in einem Roman kann eben in einem Film ganz furchtbar langweilig wirken und umgekehrt. Worauf es wirklich ankommt, ist doch, den Geist der Vorlage so getreu wie möglich zu übermitteln und im neuen eigenen Werk zu verpacken. Regisseur Rob Reiner stand 1990 bei seiner Verfilmung eines Stephen King Romanes vor genau dieser Aufgabe und bewies, dass eben genau das, also die originalgetreue Umsetzung ohne exakte 1:1 Umsetzung hervorragend funktionieren kann, wenn man weiß, was man übernehmen kann und was einer Anpassung bedarf.

"Misery" stellt drei Charaktere wesentlich in den Vordergrund. Genauer gesagt, könnte drei Charaktere in den Vordergrund stellen. Die Geschichte handelt schließlich vom Schriftsteller Paul Sheldon, welcher der psychopathischen Krankenschwester Annie Wilkes ausgeliefert ist und zusätzlich von der Suche nach Paul durch den Sheriff McCain. Reiner macht jedoch bei seiner Adaption recht schnell klar, dass ihn vor allem die ersten beiden Lager interessieren und so legt er das Hauptaugenmerk auch ganz allein auf Paul und Annie. Das ist gleich zu Beginn etwas schade, denn grade die Geschichte des Sheriffs, welcher hier sehr eindimensional gezeichnet wird, hätte Potenzial gehabt, Annie etwas mehr Hintergründe zu verleihen, doch im Verlauf merkt man, dass es auch ohne diese funktioniert. Genauso, wenn nicht noch bedauerlicher erscheint auch, dass mit Marc Shaiman eindeutig der falsche Komponist gewählt wurde. Sein Soundtrack weiß langezeit gar nicht, was er eigentlich mit den Bildern anfangen soll, mal wird der Horror geschickt verstärkt, mal wirkt es gar so, als wolle er ihn sogar ein wenig abschwächen, seine Grausamkeit zumindest abmindern. Hinzu kommt, dass die Regie häufig auf extreme Weitwinkel setzt, um die Klaustrophobie des Protagonisten zu betonen und damit auf das konventionellste Mittel zurückgreift, dass nur denkbar wäre. Hier fehlt "Misery" häufig der Mut und das Können zum Wagnis. Mehr noch könnte man beinahe sagen, fehlt es der Regie in diesen Punkten an Kraft und Raffinesse.

Viel besser gelingt es Rob Reiner hingegen, dass zu erzählen, was für ihn Priorität hat: den Zweikampf seiner Hauptfiguren. Ob es nun ganz allein an der Romanvorlage liegt oder das Drehbuch von William Goldman das besondere Etwas hinzufügte, es erscheint als eigentlich unerheblich, wenn man sieht, wie wunderbar dieser Teil der Handlung erzählt wird. Sehr treffend verpackt gelingt es in "Misery", Horror im alltäglichen Leben zu zeigen, in dem am Anfang eine ausweglose, aber angenehme Situation geschaffen wird, die dann immer mehr einzubrechen scheint. Noch besser ist nur, wie dann auch noch im späteren Verlauf ein Spiel mit den Erwartungen des Zuschauers getrieben wird. Immer wieder wird bewusst Intensität aus dem Grauen genommen, nur um in der nächsten Szene umso heftiger erneut aufzukommen. Auch wenn am Ende der Bogen damit etwas überspannt ist, funktioniert dies erstaunlich zielgerichtet und verfehlt seine Wirkung beinahe nie. Dazu trägt auch bei, dass die beiden Charaktere Annie Wilkes und Paul Sheldon toll geschrieben sind und ein paar schöne Dialoge mit einander teilen. Dass der Schriftsteller erst durch seine charakterliche Entwicklung vom selbstverliebten Autor zum findigen Überlebenskämpfer zum Sympathieträger führt, ist dabei genauso erfrischend, wie das Mysterium um seine verrückte Kidnapperin.

Folgerichtig also, dass Reiner alles daran setzt, seine beiden Hauptdarsteller passend in Szene zu setzen. James Caan gibt in der relativ bewegungslosen Rolle sein bestes und hat durchaus ein paar große Momente, verblasst aber nahezu neben dem, was Kathy Bates präsentiert. Gerade in der Annie-Figur liegt schließlich ein schmaler Grad zwischen einer zu zurückhaltenden Performance und völlig überzogenem Overacting, doch Bates findet den perfekten Mittelweg, diese recht komplexe Frau so diabolisch und doch menschlich wie möglich, denn nur dann wirkt der Horror schließlich, darzustellen. Ihr ist es dann auch zu verdanken, dass eindrucksvolle Szenen wie die Zertrümmerung von Pauls Fußgelenken, dass abendliche Dinner und der heftige Schlusskampf ihre Wirkung erhalten, wenn sie unkontrolliert zu schreien beginnt oder ihren beängstigenden Blick aufsetzt - die etwas einfallslose Regie allein wäre da wohl nicht unbedingt ausreichend gewesen.

Fazit: Filmisch gesehen ist "Misery" bestenfalls passabel inszeniertes Drama. Souverän erzählt, inhaltlich interessant, aber zu konventionell und zu brav an den Richtlinien des Spannungskinos entlang dargestellt. Witzigerweise schien sich Rob Reiner dieses Umstandes aber wohl selbst bewusst gewesen zu sein, setzt er doch vollständig auf das Spiel seiner beiden Stars, die ihn dafür mit vorzüglichen Leistungen belohnen und beide um ihr Leben zu agieren scheinen. Kathy Bates sticht dabei derartig heraus, dass man allein ihretwegen jeder Zeit bereit wäre, ein zweites Mal mit Paul in die düstere Hütte im Schnee zu gehen. Schauspieler und ihre Zusammenarbeit sind eben eines der großen und wichtigen Elemente, auf dass kein Autor zurückgreifen kann. Während die Charaktere dort für sich allein stehen müssen, reicht dies in einem Film nicht, wenn niemand da ist, der dem ganzen Leben verleiht. Und - so ironisch es auch ist - stellen sich gerade in "Misery" die Darsteller als das Herzstück der Inszenierung heraus.

7,5/10
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