Welcher ist euer Lieblingsfilm des "Star Wars" Universums?

Krieg der Sterne (George Lucas, 1977)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Das Imperium schlägt zurück (Irvin Kershner, 1980)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 10 (29%)
Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Richard Marquand, 1983)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 6 (18%)
Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (George Lucas, 1999)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (9%)
Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (George Lucas, 2002) (Keine Stimmen)
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (George Lucas, 2005)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Star Wars: Das Erwachen der Macht (J.J. Abrams, 2015)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (12%)
Rogue One: A Star Wars Story (Gareth Edwards, 2016)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (6%)
Star Wars: Die letzten Jedi (Rian Johnson, 2017)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 4 (12%)
Solo: A Star Wars Story (Ron Howard, 2018)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (6%)
Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers (J.J. Abrams, 2019)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 34

Re: Star Wars

#2822
Irgendwie erscheint mir dieser Abschnitt nicht besonders logisch: Da steht explizit, dass Fan von Fanatiker kommt, und danach, dass die beiden Begriffe dennoch nichts miteinander zu tun haben. Nur steht da keinerlei Begründung dabei, und da macht es sich dann jemand eben zu einfach. Ein Begriff, der sich von einem anderen ableitet hat immer mit diesem anderen zu tun, auch wenn er nicht zwangsläufig mit ihm identisch ist. Aber allein durch den Ursprung gibt es faktisch eine Verbindung, die in den meisten Fällen auch bedeutungsmäßig eine Verbindung hat.
Der Satz:
Trotz der Etymologie hat der Fan nichts mit dem im politischen Sinn negativ besetzten Begriff Fanatiker zu tun.
ist schlichtweg falsch. Wenn wenigstens eine Begründung für diese These geliefert würde, ok, aber so ist dieser Satz schlichtweg nicht korrekt.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Star Wars

#2823
Also ich freu mir! TFA ist zwar der 1:1 Brudi von ANH, aber er war doch ein solider Einstand in die neue Trilogie :D immerhin ist der letzte richtige SW-Film über 30 Jahre her, da braucht es Nachschub :twisted:

Und dieser Rogue Ableger sieht ja mal richtig Oldschool aus, genauso wie TFA.. kein Wunder dass das dem CGI-Fascho Lucas nicht taugt :P

Re: Star Wars

#2824
Also, tschuldigung, aber es gibt Sprachentwicklung, in der sich einst verwandte Begriffe voneinander lösen können. Rein psychologisch ist das aber wirklich nicht dasselbe. Wikipedia hat ganz recht:
Vom Begriff „Fanatiker“ zu unterscheiden ist der Begriff „Fan“, der weniger zur Kennzeichnung extremer Positionen verwendet wird, sondern mehr zur Bezeichnung von „Enthusiasmus für ...“, und nicht primär eine politische, weltanschauliche oder religiöse Überzeugung meint, sondern z. B. überschwängliche Begeisterung für Sportler oder Popkünstler.
Da ist es auch völlig Jacke wie Hose, wie der Begriff FRÜHER einmal entstanden ist, es zählt, was er HEUTE bedeutet. Aber mir soll es egal sein, so wichtig ist es mir dann auch wieder nicht. Natürlich kann man jede Definition anfeinden und kleinteilig auf den Kopf zu stellen versuchen, aber hier ist das imo so nötig wie eine dritte Brustwarze.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Star Wars

#2825
Mir scheint eher, hier wollen einige auf Teufel komm raus etwas falsch verstehen ;)

Natürlich hat der Begriff Fan etwas mit dem Begriff Fanatiker zu tun, auch wenn die Begriffe selbstverständlich nicht in ihrer Bedeutung identisch sind. Aber das hat hier auch noch nie jemand behauptet. Die Herleitung sollte hier nur verdeutlichen, dass es falsch ist, den Begriff Fan mit teilweise geringfügigem Interesse gleichzusetzen. Und als geringfügiges Interesse an Star Wars würde ich es nun mal bezeichnen, wenn jemand sagt, er guckt die Filme gern, weiß aber nicht wer Mon Mothma ist (die immerhin zum aller engsten Zirkel der Allianzführung zählt). Das zeigt für mich, dass man sich über die Filme hinaus noch nie mit SW beschäftigt hat und das ist für mich dann schlicht und ergreifend kein Fan-Dasein!
Wahre Bond-Fans kannten die Leaks NICHT! ;)

Re: Star Wars

#2826
Bleeker hat geschrieben:Mir scheint eher, hier wollen einige auf Teufel komm raus etwas falsch verstehen ;)
Dito. :wink:
Bleeker hat geschrieben:Und als geringfügiges Interesse an Star Wars würde ich es nun mal bezeichnen, wenn jemand sagt, er guckt die Filme gern, weiß aber nicht wer Mon Mothma ist
Das ist dann eben rein subjektive Interpretationssache. Mich kratzt das wenig, andere vermutlich mehr, kann auch alles gut sein, aber das hatte ich auch schon verstanden. Mir geht es um den völlig aus der Luft gegriffenen Quatsch, man könne Fan auch nur ansatzweise mit Fanatismus gleichsetzen. Ein Fandasein ist im allerschlimmsten Falle die Anfangsstufe von Fanatismus, aber selbst das kann ich eigentlich kaum teilen, wäre auch psychologisch betrachtet viel zu undifferenziert und willkürlich. Das sich ursprünglich das eine Wort aus dem anderen gebildet hat, ist zwar korrekt, das heißt aber nicht, dass man deren Bedeutung gleichsetzen darf (bitte auch nicht in Teilen!). Fanatismus kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie "vom Göttlichen inspiriert" und da sehe ich dann von der Bedeutung her eine Schnittmenge mit Fanatismus und Fan, aber nicht zwischen den beiden Begriffen für sich. Das ist oberflächlich und sehr abwegig, und ohnehin eine etwas komische Sichtweise auf zumindest einen der beiden Begriffe.

Jetzt zurück zu Star Wars: Da darf meinetwegen jeder dem einen oder dem anderen seinen Fanstatus an- oder aberkennen, das könnte mir egaler nicht sein. Dennoch finde ich es nicht verkehrt, wenn auch unbelesenere Fans sich als Fans bezeichnen - und letzten Endes nicht wirklich sinnig, dass ganze dann auszuweiten. Denn Tatsache ist doch, dass deine Schwerpunktsetzung für den Genuss von etwas (und darum geht es beim Fansein: den Genuss) eine andere sein wird, als meine. Ich habe bis vor ein paar Tagen/Wochen keine Ahnung gehabt, wer zum Geier Gettler, Lachaise, Dryden, Villiers, Elvis oder Manuela sind (und ja, sämtliches CR Personal habe ich auch jetzt wieder gegooglet). Warum nicht? Weil keine dieser Figuren primär für mich von Belangen ist, um CR zu genießen und sie mich daher auch nicht interessieren. So ist das auch bei Star Wars: Mir ist der Name von der Rebellentante Jacke wie Hose. Und selbst, wenn ich da unzählige Bücher der Thematik gelesen hätte, wüsste ich ihn vermutlich nicht mehr, einfach, weil Namen für mich kaum Relevanz haben. Da liegt das Problem: Du kannst schwer festlegen, was für den einen oder für den anderen relevant ist. Und vielleicht gibt es Star Wars Fans, die eine noch viel intimere Verbindung als du mit der Reihe haben, ohne einen dieser "Nebencharaktere" der Filme benennen zu können, weil ihnen ganz andere Dinge viel mehr bedeuten.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Star Wars

#2827
Casino Hille hat geschrieben:Mir geht es um den völlig aus der Luft gegriffenen Quatsch, man könne Fan auch nur ansatzweise mit Fanatismus gleichsetzen.
Damit hast du vermutlich nur ein Problem, weil du Fanatismus auf eine ganz bestimmte Sache beschränken willst, was schlichtweg falsch ist. Fanatismus muss nichts mit Politik oder Religion zu tun haben, Fanatismus ist auch nicht automatisch gegen etwas anderes gerichtet. Es gibt Wissenschaftler, die fanatsich an einer Sache forschen, weil sie vollkommen begeistert von einer Sache sind. Fanatisums kann auch nur auf eine Sache hin gerichtet sein, anstatt gegen etwas.
Vom Begriff „Fanatiker“ zu unterscheiden ist der Begriff „Fan“, der weniger zur Kennzeichnung extremer Positionen verwendet wird, sondern mehr zur Bezeichnung von „Enthusiasmus für ...“, und nicht primär eine politische, weltanschauliche oder religiöse Überzeugung meint, sondern z. B. überschwängliche Begeisterung für Sportler oder Popkünstler.
Dem stimme ich großenteils zu. Weil auch das eine Art von Fanatismus ist. Wikipedias Definition ist da viel zu einseitig. Der Begriff Fanatismus wird inzwischen viel zu häufig nur aufs politische oder religiöse beschränkt, was absolut keinen Sinn macht, wenn man bedenkt, das bei einem Fan grundsätzlich ähnliche psychologische Mechanismen greifen, wie bei einem fanatischen politischen Aktivisten. Sie drücken sich nur harmlos aus (in aller Regel).
Casino Hille hat geschrieben:Das sich ursprünglich das eine Wort aus dem anderen gebildet hat, ist zwar korrekt, das heißt aber nicht, dass man deren Bedeutung gleichsetzen darf (bitte auch nicht in Teilen!). Fanatismus kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie "vom Göttlichen inspiriert" und da sehe ich dann von der Bedeutung her eine Schnittmenge mit Fanatismus und Fan, aber nicht zwischen den beiden Begriffen für sich.
Jetzt verwendest du aber plötzlich den Ursprung des Wortes von Fanatismus um zu erklären, warum Fan und Fanatismus nichts miteinander zu tun haben. Oben hast du noch gesagt, dass man vom Ursprung eines Wortes in keinster Weise auf seine heutige Bedeutung schließen kann. Das ist nicht so ganz stimmig ;)
Casino Hille hat geschrieben:Warum nicht? Weil keine dieser Figuren primär für mich von Belangen ist, um CR zu genießen und sie mich daher auch nicht interessieren.
Genau, das meint Bleeker eben (glaube ich zumindest): Fans im eigentlichen Sinne beschäftigen sich eben deutlich mehr mit einem Film oder einer Filmreihe, als für den Genuss des Filmes selbst wichtig ist.
Deswegen können wir uns alle aber schon als Bondfans bezeichnen. Denn kaum einer wird wohl behaupten, dass die derzeit sehr beliebten Elimination-Games Einfluss auf seinen Filmgenuss haben, oder :wink:
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Star Wars

#2828
dernamenlose hat geschrieben:Deswegen können wir uns alle aber schon als Bondfans bezeichnen. Denn kaum einer wird wohl behaupten, dass die derzeit sehr beliebten Elimination-Games Einfluss auf seinen Filmgenuss haben, oder
Witzig gemeint, aber ein totaler Äpfel mit Birnen Vergleich.
Und ich beschränke gar nichts: Fanatismus ist ein Wort, dass grundsätzlich negatives impliziert. Fanatismus ist keine Beschreibung für etwas positives: Das wäre dann eher Enthusiasmus.
dernamenlose hat geschrieben:wenn man bedenkt, das bei einem Fan grundsätzlich ähnliche psychologische Mechanismen greifen
Ja eben gerade nicht. Das sind ganz unterschiedliche Verhaltensmuster und funktioniert auch ganz anders im Gehirn.
dernamenlose hat geschrieben:Jetzt verwendest du aber plötzlich den Ursprung des Wortes von Fanatismus um zu erklären, warum Fan und Fanatismus nichts miteinander zu tun haben.
Kaum. Ich erkläre, woher das Wort Fanatismus kommt und erkläre, woher das Wort Fan kommt. Fanatismus vom lateinischem, Fan leitet sich dann von Fanatismus ab, aber viel mehr dann doch von der Ursprungsbedeutung von Fanatismus. Das ist simple Sprachentwicklung und an tausenden anderen Beispielen ähnlich aufzudröseln.
dernamenlose hat geschrieben:Fans im eigentlichen Sinne beschäftigen sich eben deutlich mehr mit einem Film oder einer Filmreihe,
Noch mal: Das funktioniert aber spätestens dann nicht mehr, weil hier wohl keiner sagen kann, mit welchen Sachen man sich dann noch zusätzlich beschäftigen muss, um ein Fan zu sein. Wer weiß, vielleicht kenne ich Mon Mothma nicht, kann dir aber den Imperial March auf sieben Instrumenten spielen und den exakten Aufbau der Darth Vader Rüstung nachvollziehen?

Abschließend: Nix Fanatismus, Nix mit obskuren Regeln, Nix mit gleicher Psychologie. Wichtig ist die Liebe am Film und die Leidenschaft dazu - wie auch immer diese sich äußert.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Star Wars

#2829
Casino Hille hat geschrieben:Abschließend: Nix Fanatismus, Nix mit obskuren Regeln, Nix mit gleicher Psychologie. Wichtig ist die Liebe am Film und die Leidenschaft dazu - wie auch immer diese sich äußert.
Dann wiederhole ich doch einfach mal deinen Beitrag aus dem Bond-Darsteller-Eliminationgame:
Wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sind.
"You only need to hang mean bastards, but mean bastards you need to hang."

Re: Star Wars

#2831
Bleeker hat geschrieben:Ganz offenbar.
Gut, dann noch mal:

Wer mindestens 34 Star Wars Fanartikel zuhause, alle Videospiele gespielt, alle Filme mehrmals geschaut (in verschiedenen Sprachen) und mindestens 12 Bücher gelesen hat, gleichzeitig auch noch jedes Soundtrack-Stück aller Filme innerhalb der ersten drei Sekunden erkennt und benennen kann inklusive dazu passender Filmszene, die bekannten Melodien auf mehreren Instrumenten zu spielen weiß und den Boden küsst, auf dem George Lucas wandelt, ist automatisch kein Star Wars Fan, wenn er den Namen Mon Mothma nicht zuordnen kann? :lol: Das kann nicht euer Ernst sein. :)

Ansonsten: Wie viele Bondfans hier in diesem Forum kennen ALLE der folgenden Charaktere (gerne auch plus inklusive der Darsteller)?

André, Annabel Chung, Rhoda, MacAdams, Hera, Joshua, Martine Blanchaud, Dr. Bechmann, Sheik Hosein, Lachaise, McGregor, Tula, Scarpine, Plotkoff und Kimberly Jones.

Wen spielten Louis Blazaar, Henry Lopez, Yvonne Shima, Francois Avazeri, Paul Stassino, Gabor Vernon, Andy Bradford, Michael Brennan, Virginia North, Bill Morgan, Leslie Crawford und Tony Arjuna - und wen von euch interessiert das, jetzt mal bitte ganz ehrlich sein? :lol:
Prejudice always obscures the truth.

Re: Star Wars

#2833
Du kennst also so wenige der aufgezählten Personen? :wink:

Aber der Grad des Nichtverstehens ist wohl bei beiden Parteien in etwa derselbe, wir reden ja ohnehin nur aneinander vorbei (oder gar nicht miteinander).
Prejudice always obscures the truth.

Re: Star Wars

#2835
S.P.E.C.T.R.E. hat geschrieben:Und dieser Rogue Ableger sieht ja mal richtig Oldschool aus, genauso wie TFA.. kein Wunder dass das dem CGI-Fascho Lucas nicht taugt :P
Hehe, sehr schön. Finde aber eh, dass diese Oldschool Welle bei Star Wars eigentlich keine Oldschool Welle ist, sondern eine Rückkehr zur Zeitlosigkeit vergangener Tage - wenngleich dies natürlich durch die vielen Eigenreferenzen dennoch anders wirken mag. Aber das war letzten Endes bei den Prequels eigentlich kaum anders, nur das diese eben ihre optische Zeitlosigkeit durch grottige Effekte eingebüßt hatten und schon heute hoffnungslos überholt scheinen.
Prejudice always obscures the truth.