Star Wars

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GoldenProjectile
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11. Dezember 2017 20:31

vodkamartini hat geschrieben:denn vom Farmersbürschchen zum ausgereiften Jedi ist natürlich ein Quanrtensprung.
Ausgereift ist er aber bei Weitem nicht. Er hat von Yoda Unterricht in der Macht und in Selbstdisziplin erhalten und halt darüber hinaus Einiges erlebt und ist mutiger geworden. Er ist aber kein zaubernder Übermensch, noch nicht einmal eine bedeutende Führungsfigur im Widerstand. Ne, ich sehe da keinen Quantensprung sondern eine überwiegend schlüssige Entwicklung.
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Casino Hille
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11. Dezember 2017 20:59

Bin da auch ganz bei Eric. Luke ist in Return of the Jedi sicher kein Übermensch. Im Gegenteil, der Charakter bleibt sich selbst treu und sein Werdegang ist immer klar erkennbar in seinem Verhalten. Die Charakterentwicklung von Luke ist für mich DIE Kernessenz der Originaltrilogie. Ich bin da tatsächlich etwas schockiert, wie leichtfertig die hier als "schwach gespielt" abgetan wird. Aber jedem seine Meinung. Für mich ist Hamill der Darsteller in der Originaltrilogie und war das auch schon immer (weshalb ich mich auf seine Rückkehr in TLJ um ein vielfaches mehr gefreut habe als auf Fords im Vorgänger), für dich offenbar nicht. Kann ich mit leben.
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vodkamartini
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11. Dezember 2017 21:05

Übermensch nicht, aber ein gereifter Jedi und da ist mir die Entwicklung mimisch zu wenig heraus gearbeitet, was aber sicher auch an dem in dieser Hinsicht nicht sehr tiefschürfenden Skript von Jedi liegt. So gesehen sehe ich das deutlich anders wie ihr beiden.

Ich war immer ein sehr großer Han Solo und Harrison Ford Fan, was die Meinungsdiskrepanz hinreichend erklären dürfte. Dennoch mag und mochte ich auch Luke und Hamill.
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Samedi
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11. Dezember 2017 21:30

vodkamartini hat geschrieben: Ich war immer ein sehr großer Han Solo und Harrison Ford Fan, was die Meinungsdiskrepanz hinreichend erklären dürfte. Dennoch mag und mochte ich auch Luke und Hamill.
Ich mag auch beide sehr. Und ich mag auch die ganzen schönen Ford-Filme nach "Star Wars" wie etwa "Der einzige Zeuge", "Aus Mangel an Beweisen", "Auf der Flucht", "Air Force One" und die beiden Clancy-Streifen "Die Stunde der Patrioten" und "Das Kartell". Was das betrifft, sind wir also einer Meinung.
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11. Dezember 2017 22:46

Ich finde hamill ist in der original Trilogie sogar ausgesprochen schlecht. Das erinnert nicht ganz aber doch ein bisschen an Schwarzeneggers stümperhafte erst Versuche im Herkules Film.

Mir ist es ja immer ein Rätsel gewesen warum Star Wars so dermassen erfolgreich würde aber eines ist mehr als offensichtlich: Mark Hamill hatte damit nichts zu tun.

Eine Entwicklung seines Charakters die eigentlich notwendig ist , ist bei ihm kaum erkennbar oder wirkt allenfalls aufgesetzt.

Es passt aber natürlich total ins fandom Bild dass selbst so eine Knalltüte wie er inzwischen kulthaft überhöht wird.
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Samedi
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12. Dezember 2017 00:34

danielcc hat geschrieben: Mir ist es ja immer ein Rätsel gewesen warum Star Wars so dermassen erfolgreich würde aber eines ist mehr als offensichtlich: Mark Hamill hatte damit nichts zu tun.
Er ist ja auch nur der Hauptdarsteller. :lol:
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12. Dezember 2017 00:43

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Es ist schwer zu beurteilen wie die Karriere von Mark Hamill ohne Star Wars verlaufen wäre.
Vielleicht hätte er in seiner Amadeus-Rolle im gleichnamigen Theaterstück in der späteren Verfilmung von Milos Forman dann sehr wohl die Hauptrolle belommen. Wer weiß, ob Hamill dann die Schauspielentdeckung des Jahres geworden wäre.
So hat stattdessen Tom Hulce die Rolle für die Umsetzung auf der großen Leinwand erhalten.


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AnatolGogol
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12. Dezember 2017 07:02

Es mutet geradezu wie Ironie des Schicksals an, dass sich die Amadeus-Rolle für Hulce als ähnlich unüberwindliche Bürde für dessen anschliessende Karriere erwies wie der Skywalker-Part für Hamill. Sieht man die was-wäre-wenn-Hypothese unter diesem Gesichtspunkt, dann hat der gute Mark sogar noch Glück gehabt, da er als Amadeus weit weniger Gelegenheit bekommen hätte durch Sequels und Franchiseprojekte seine Karriere zumindest über die eine Paraderolle am Laufen zu halten. :)
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Samedi
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12. Dezember 2017 11:11

AnatolGogol hat geschrieben:Es mutet geradezu wie Ironie des Schicksals an, dass sich die Amadeus-Rolle für Hulce als ähnlich unüberwindliche Bürde für dessen anschliessende Karriere erwies wie der Skywalker-Part für Hamill. Sieht man die was-wäre-wenn-Hypothese unter diesem Gesichtspunkt, dann hat der gute Mark sogar noch Glück gehabt, da er als Amadeus weit weniger Gelegenheit bekommen hätte durch Sequels und Franchiseprojekte seine Karriere zumindest über die eine Paraderolle am Laufen zu halten. :)
Eine weitere Parallele zu Hamill ist, dass auch Hulce Erfolge als Voice Actor hatte. U. a. als Quasimodo in der Disney-Version von "Der Glöckner von Notre Dame".
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12. Dezember 2017 11:24

danielcc hat geschrieben:Es passt aber natürlich total ins fandom Bild dass selbst so eine Knalltüte wie er inzwischen kulthaft überhöht wird.
Klaro, ich, der Hardcore-Star-Wars-Fan, der jeden Abend vor meinem selbstgemachten Hamill Altar das Nachtgebet spreche... ich lach mich tot. :lol: Es passt viel eher komplett ins Bild, dass sobald hier eine Meinung mal etwas positiver geäußert wird als es die des Durchschnitts ist, sofort mit einer grotesk übertriebenen negativ Reaktion ("ausgesprochen schlecht", "stümperhaft") gegen an gesteuert werden soll. Wie vorhersehbar...
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GoldenProjectile
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12. Dezember 2017 12:19

AnatolGogol hat geschrieben:Hamills Karriere (oder besser das Nichtzustandekommen seiner Karriere) spiegelt doch meiner Meinung nach sehr genau das wieder, wie er allgemein als Schauspieler angesehen wird [...] Von daher finde ich die Argumentationskette: keine Karriere = Beleg für magelnde Ausstrahlung/Fähigkeiten durchaus plausibel. Streiten kann man natürlich, ob diese Einschätzung von seiten Hollywoods fair und zutreffend war, Fakt ist aber halt leider, dass Hamill nie wirklich den Gegenbeweis erbringen konnte (evtl. auch weil man ihm nie die Chance dazu gab?)
Der kommerzielle Erfolg und der fehlende Anklang in Hollywood sind für mich aber keine Argumente. Schauspielerisches Können ist auch subjektiv, das wäre also so wie zu sagen ein Film sei nicht gut weil er keinen grossen Erfolg hatte. Dass du das nicht sagst ist mir klar, nicht nur weil du es am Ende deines Postings ins rechte Licht rückst, aber ich wollte es trotzdem mal herausheben.

Kyle MacLachlan liefert unter Lynch eine schauspielerische Tour de Force und erhält in der Regel auch viel Anerkennung dafür, ein Star wurde er trotzdem nie. Und Dalton hat sich aus seinem Bond-Status auch nie eine grosse Karriere gemacht. Gerade bei diesen beiden habe ich aber auch das Gefühl, dass sie gar keine Stars sein wollen und sehr zufrieden mit dem Lauf der Dinge sind, vielleicht ist das ja bei Mark Hamill ähnlich.
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12. Dezember 2017 12:33

Samedi hat geschrieben:..

Eine weitere Parallele zu Hamill ist, dass auch Hulce Erfolge als Voice Actor hatte. U. a. als Quasimodo in der Disney-Version von "Der Glöckner von Notre Dame".
also Hulce in der Rolle des Filmvorführers von Stalin war eine Glanzleistung der Extraklasse. Vermutlich war der verdammt gute Film (Titel momentan entfallen) zu hirnlastig, um nicht dem Vergessen anheim zu fallen
Mir ist es ein Rätsel, dass auch er nie in die Riege der Top-Schauspieler aufstieg!
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Maibaum
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12. Dezember 2017 12:35

Es gibt doch genügend Schauspieler die mal kurzzeitig richtig toll waren, oder zumindest mal einen dicken Erfolg hatten, ohne daß da jemals eine längerfristige Karriere draus geworden wäre. Gerade auch in TV Serien finden sich immer wieder sehr charismatische Schauspieler bei denen ich mich dann ein paar Jahre später wundere warum aus all denen nichts geworden ist. Beispielsweise Twin Peaks oder Lost waren voll von so Leuten, und was ist daraus langfristig geworden? Oder wenn ich an Heimat denke, was hatte Edgar Reitz da für eine Besetzung zusammen bekommen, und viele von denen konnten sich nicht mal im TV behaupten, geschweige denn im Kino.
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12. Dezember 2017 13:10

Maibaum hat geschrieben:Es gibt doch genügend Schauspieler die mal kurzzeitig richtig toll waren, oder zumindest mal einen dicken Erfolg hatten, ohne daß da jemals eine längerfristige Karriere draus geworden wäre. Gerade auch in TV Serien finden sich immer wieder sehr charismatische Schauspieler bei denen ich mich dann ein paar Jahre später wundere warum aus all denen nichts geworden ist. Beispielsweise Twin Peaks oder Lost waren voll von so Leuten, und was ist daraus langfristig geworden? Oder wenn ich an Heimat denke, was hatte Edgar Reitz da für eine Besetzung zusammen bekommen, und viele von denen konnten sich nicht mal im TV behaupten, geschweige denn im Kino.
ich kann mich noch erinnern, dass damals viele Schnöselstudenten auf der Uni den Hairstyle von Bobby Briggs kopierten. Auch der ist einst komplett vergessen.
Auch verblüfft mich, dass keiner vom Cast des "Breakfast Clubs" nicht mal Emilio Estevez wegen der Verwandtschaft zu seinen noch berühmteren Bruder und Vater, dauerhaft Karriere machen konnte, obwohl der Film sogar einstweilen ins "National Film Registry" (=als Film, der nicht dem Vergessen anheim fallen darf) Eingang fand.
V.a. dass Judd Nelson kein Erfolg nach diesem Meisterwerk beschieden war, verwundert.
https://de.wikipedia.org/wiki/National_Film_Registry
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Maibaum hat geschrieben:Twin Peaks oder Lost waren voll von so Leuten, und was ist daraus langfristig geworden?
Wenn man mal überlegt, dass der brillante Michael Emerson nie so richtig aus dem TV-Business rausgekommen ist... hach ja, Hollywood kann ungerecht sein.
Und kennt jemand von euch Jonathan Tucker? Jamie McShane? Brett Cullen? Sarah Drew? Aaron Staton?
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