Star Wars

Für die Filmkenner: In unserem Cinema könnt ihr über den neuesten Blockbuster im Kino, alten Klassikern, neuen Kultfilmen bis hin zu euren Lieblingsserien uvm. diskutieren! Alles aus der TV/Kinowelt, das nicht ins Bondforum passt, bitte hier herein!

Welcher ist euer Lieblingsfilm des "Star Wars" Universums?

Krieg der Sterne (George Lucas, 1977)
2
7%
Das Imperium schlägt zurück (Irvin Kershner, 1980)
8
30%
Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Richard Marquand, 1983)
4
15%
Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (George Lucas, 1999)
1
4%
Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger (George Lucas, 2002)
0
Keine Stimmen
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (George Lucas, 2005)
1
4%
Star Wars: Das Erwachen der Macht (J.J. Abrams, 2015)
3
11%
Rogue One: A Star Wars Story (Gareth Edwards, 2016)
2
7%
Star Wars: Die letzten Jedi (Rian Johnson, 2017)
4
15%
Solo: A Star Wars Story (Ron Howard, 2018)
2
7%
Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers (J.J. Abrams, 2019)
0
Keine Stimmen
 
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Samedi
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vodkamartini hat geschrieben:
21. Juni 2018 18:38
Kann alles sein, aber ich habe schon den Eindruck, dass Marketing, Last Jedi (Kritik und Start nur weniger Monate vorher), der Regiewechsel und Starttermin mindestens keine glückliche Gesamtausgangslage formten.
Ja, das glaub ich auch eher, dass der vermurkste TLJ die breite Masse von einem erneuten SW-Kinobesuch abgehalten hat.
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Casino Hille
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22. Juni 2018 11:12

Der Starttermin soll ungünstig sein? Warum? Deadpool 2, Infinity War und Jurassic World 2 schaffen im selben Zeitrahmen beachtliche Erfolge. Das wahre Problem sind das vergurkte Marketing, die zunehmende Star Wars Übersättigung und vor allem eben, dass der Film einfach weitaus weniger gut ankam als er es hätte müssen und zudem auch noch viel zu viel gekostet hat. Das war ein Scheitern mit Ansage.
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Samedi
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22. Juni 2018 15:08

An dem spekulierten Ende der "A Star Wars Story"-Filme ist offenbar nichts dran.

Gegenüber ABC News erklärte Lucasfilm vielmehr, dass nach wie vor „mehrere” Star-Wars-Filme in Entwicklung seien, die bislang nicht offiziell angekündigt wurden. Diese Projekte werden unabhängig von einer bereits angekündigten Trilogie unter Leitung von TLJ-Regisseur Rian Johnson und einer weiteren Reihe von Filmen der GoT-Produzenten David Benioff and D.B. Weiss vorangetrieben.

https://abcnews.go.com/GMA/Culture/mult ... ro_bsq_hed
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GoldenProjectile
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22. Juni 2018 16:39

Samedi hat geschrieben:
21. Juni 2018 11:06
Für mich war es von Anfang an ein Fehler, so viele Projekte auf einmal anzukündigen. Dass man jetzt genau die Filme stoppt, deren Vorgänger (also RO und Solo) viel besser waren als der Rest der SW-Disney-Filme, ist der Kollateralschaden einer falschen Firmenpolitik.
Nein, es stellt sich einfach nur die Frage wie Disney geglaubt hat dass das in dieser Form klappen würde. Der Erfolg, auch mit abgeschliffenen Lückenfüller-Nullnummern wie Doctor Strange oder Black Panther noch gut durchzukommen hat die anscheinend geblendet. Mann kann über TFA und vor allem TLJ ja sagen was man will, aber wenigstens haben sie Gesprächsstoff angeheizt und gewisse Debatten angeregt und sind anscheinend interessant genug, sich damit auseinanderzusetzen. Wenn man beobachtet wie immer noch zigtausende von Menschen beleidigt in ihren mit Lego-Sternzerstörern geschmückten Kämmerchen hocken und via Internet ihre Hasskommentare in die Welt setzen zeugt das doch davon, dass etwas progressives und auch provozierendes stattgefunden hat, das in den Analen der Populärkulturen seine Spuren hinterlassen hat.

Andererseits würde ich mir auch mal eine negative kritische Auseinandersetzung mit TLJ wünschen, die nicht von Hardcore-Starwarslern stammt die alles neue in "ihrer" Welt sowieso erst einmal kategorisch ablehnen, deren filmischer Horizont kaum über die Kindheitserinnerungen an die Originaltrilogie hinaus reicht und die in erster Linie unzufrieden damit sind, dass Rian Johnson nicht ihre Fanfiction-Stories 1:1 verfilmt hat.

Die "falsche Firmenpolitik" Disneys bezüglich der Story-Filme besteht vor allem darin, dass sie trotz der mit grossem Brimborium angekündigten "andersartigen und alleinstehenden Geschichten" und "Genre-Experimente" dann doch nur ein Wiederkäuen altbekannter Figuren und Vorgeschichten betreiben. Ironischerweise sind ja bisher unter Mickey Mouses Ägide vor allem die Episoden diejenigen, die neue Wege gehen und damit auch zurecht Aufmerksamkeit auf sich ziehen, auch wenn das bedeutet dass einige Leute die noch mit Jabba-the-Hutt-Kuscheltier schlafen sie lauthals als grösste Katastrophe seit Hiroshima verteufeln. Dass Rogue One und vor allem Solo überwiegend mit einem gewissen Desinteresse abgestraft werden ist dagegen vorprogrammiert, weil es schlicht und ergreifend nicht wirklich viel darüber zu sagen gibt.
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22. Juni 2018 17:08

Da kann ich dir größtenteils zustimmen, obwohl RO ja mein SW Liebling ist. Da stimmt alles: Ästhetik, fatalistische Story, eine Prise Humor, Story, Tempo, mehrere Klimaxe.
Einzig Vaders Ordensburg hatte etwas Castle Greyskull Look.
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Casino Hille
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22. Juni 2018 17:09

Samedi hat geschrieben:
22. Juni 2018 00:41
Ja, das glaub ich auch eher, dass der vermurkste TLJ die breite Masse von einem erneuten SW-Kinobesuch abgehalten hat.
Hahahahahaha. Genau. Der Film hat bei 400 Tsd Bewertungen in der imdb eine 7,3er Bewertung, soll aber jetzt so schlecht angekommen sein, dass die breite Masse deshalb nicht mehr in Solo (der inhaltlich nix mit TLJ zu tun hat) gegangen ist? Klasse, sehr gute Schlussfolgerung! Das ist fast so wahrscheinlich, wie das es am Starttermin lag, der Deadpool 2 auch nicht davon abgehalten hat, ein Hit zu sein.

Ich unterschreibe jedes einzelne Wort von Eric und er hat völlig recht, dass gerade ein Film wie Solo einfach schon in seiner Prämisse ein gewisses Desinteresse provoziert! Der Film konnte vorab überhaupt keinen Hype auslösen - und wichtiger, schon bei seiner Ankündigung waren die Stimmen darüber nicht gerade positiv.
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22. Juni 2018 18:23

Rogue One hat über eine Milliarde eingespielt, da von Desinteresse zu sprechen ist dann doch reichlich verfehlt.

Zu SOlo kann ich mich nur wiederholen, das ist ein Ursachenbündel welches für den Misserfolg verantwortlich ist (Starttermin unter 5 Blockbustern, viel zu nah an Last Jedi, ein merkwürdiges SW-Bashing seit Last Jedi, eine Prämisse, die nicht gerade die Massen beflügelt, die geschassten Regisseure, Ehenreich als Ford für Arme etc. etc.). Wie gesagt schade, denn aus dem Han-Charakter hätte man was machen können, aber natürlich nicht müssen.
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22. Juni 2018 20:45

Kann den diversen Gründen, die vodkamartini aufgezählt hat zustimmen. Und die derzeitige Lage zeigt, dass Disney die Marke "Star Wars" eben nicht in ähnlichem Umfang ausschlachten kann wie "Marvel" ! Das "A Star Wars Story"-Universe geht damit dann auch vermutlich den gleichen Weg die Universals "Dark Universe". Aber ich bin bei beiden Filmuniversen der Meinung, dass sich die Filmstudios unbeeindruckt zeigen sollten vom finanziellen Misserfolg und miesen Kritiken. Sie sollten wenn sie schon großspurig Filmprojekte ankündigen das Projekt auch abschließen - egal wie groß der Verlust am Ende ist. Viele gehen heute für mich viel zu stark auf Nummer sicher, aber es sollte jedem mal gestattet sein, Fehler zu machen.

Aber nicht jede Geschichte, die man erzählen kann, sollte auch erzählt werden !
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23. Juni 2018 14:03

GoldenProjectile hat geschrieben:
22. Juni 2018 16:39
Ironischerweise sind ja bisher unter Mickey Mouses Ägide vor allem die Episoden diejenigen, die neue Wege gehen und damit auch zurecht Aufmerksamkeit auf sich ziehen, auch wenn das bedeutet dass einige Leute die noch mit Jabba-the-Hutt-Kuscheltier schlafen sie lauthals als grösste Katastrophe seit Hiroshima verteufeln.
Wie soll ich denn das jetzt verstehen? Wurde nicht TFA auch hier im Forum vor allem dafür kritisiert, dass es in Augen vieler eine fast 1:1-Kopie von ANH darstellt und wurde nicht der neue Solo-Film dafür kritisiert, dass Ehrenreich im Gegensatz zu Anthony Ingruber nicht wie Harrison Ford aussieht? Und wenn es deiner Meinung nach Progressivität belegt, wenn es um einen Film Debatten gibt, dann muss das doch in deinen Augen auch für "Solo - A Star Wars Story" sprechen. Die Wahrheit ist wie so oft etwas komplizierter und besteht nicht einfach darin, dass die gut aufgenommenen Filme "konservativ" und die viel diskutierten "progressiv" sind. Und welcher Filmkritiker oder Forenuser ein Jabba-Kuscheltier daheim im Bett liegen hat, das lässt sich aus einer Filmkritik wohl auch schwer herauslesen. :mrgreen:
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24. Juni 2018 13:00

Wäre der Film im Dezember gestartet, wäre der definitiv viel erfolgreicher gewesen. Er lag einfach zu nah an TLJ, der ja sehr viel diskutiert wurde und auch sehr viele Fans gespalten hat. Dann die Tatsache das Avengers, Deadpool und Jurassic World vorher oder nacher starteten. Da kam einiges zusammen. Der Film war großartig und ich bin davon überzeugt, dass wenn Star Wars im Dezember bleibt, auch die Filme erfolgreicher werden. ;)
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24. Juni 2018 19:53

Ich denke auch, dass der Startermin (viel zu früh und im Blockbustergedränge) eine ganz wesentlicher Grund für den Misserfolg ist. Wenn auch nicht der Einzige.
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24. Juni 2018 20:13

ja, im Dezember wäre zumindest die Übersättigung und die Nähe zu TLJ nicht gegeben gewesen. Aber eine solche Konkurrenz:

Aus dem November noch:
Phantastic Beasts 2

13.12.18 Spider-Man: A New Universe
13.12.18Mortal Engines - Krieg der Städte
20.12.18 Transformers: Bumblebee Spin-Off
20.12.18 Aquaman
20.12.18 Mary Poppins Returns
20.12.18 Alita: Battle Angel
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24. Juni 2018 20:57

Mortal Engines, Bumblebee und Aquaman sinf 0 Konkurrenz. Eigentlich nur Spider-Man und Mary.
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24. Juni 2018 21:16

Ja, ich denke auch, dass es viel schlechtes Timing war.

Die "breite Masse", denen TLJ nicht geschmeckt hat, hatten erstmal keinen Bock mehr auf SW (gab ja auch zeitgleich die oben genannten Alternativen).

Denjenigen, die das geniale an TLJ gesehen haben, war Solo zu "flach".

Bleiben noch die SW Fans, die TLJ nicht mochten. Das sind jetzt grob gesagt die, die Solo mögen.

(Achtung genau lesen! Ich werte hier nicht. Ich mutmaße!).
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Revoked hat geschrieben:
24. Juni 2018 21:16
Die "breite Masse", denen TLJ nicht geschmeckt hat, hatten erstmal keinen Bock mehr auf SW
Gut, dass du "breite Masse" hier bewusst in Anführungszeichen setzt, denn die breite Masse mochte TLJ.

Ich denke, die derzeitige Star Wars Übersättigung ist einer der wichtigsten Gründe, aber nicht der einzige für den Solo-Misserfolg.
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