Re: Der Michael Bay -Thread

#16
Bei aller Kritik muss man Bay aber lassen, dass er durchaus auch selbstironisch sein kann. Eine zumindest für mich brüllend komische Selbstparodie führte er bei einem Werbespot vor, bei dem Michael "Awesome" Bay sich selbst spielt:

"In a Bond film you aren't involved in cinema verite or avant-garde. One is involved in colossal fun."

Terence Young

Re: Der Michael Bay -Thread

#17
Schon fast unglaublich: Christopher Nolan ist ein Fan von Michael Bay !
Cinematical traf sich mit Kameramann Wally Pfister, der an allen bisherigen Filmen von Christopher Nolan beteiligt war. Die beiden Männer sind gute Freunde und da ist es auch keine große Überraschung, dass sie sich über andere Filme und Filmemacher unterhalten.

Über die Filme von Michael Bay können sich die beiden jedoch nicht einigen: "There are the movies out there that he loves and I hate. I'm not a big Michael Bay fan. Chris loves Michael Bay's movies. And so I'm always like come on, dude! But he sees something in it, and I don't see it", so Pfister.
http://www.moviereporter.net/news/7331- ... ichael-bay
"In a Bond film you aren't involved in cinema verite or avant-garde. One is involved in colossal fun."

Terence Young

Re: Der Michael Bay -Thread

#18
Alter Schwede, ein Thema für mich :mrgreen:

Ich mag Michael Bay und seine Filme. Natürlich mehr seine Filme lach ;)
Bad Boys hat bei mir einen top-Stellenwert, seine zwei Nachfolger auch. Würde ungefähr so bewerten:

Bad boys 10/10 (aber locker)
The Rock 10/10
Armageddon 10/10
pearl Harbor 8,5/10
Bad Boys 2 8,5/10
Die Insel 8,5/10
Transformers 7/10 - hat deutliche Längen in meinen Augen, kürzer wäre es nen kracher vermutlich
Transformers 2 - ähnlich wie den ersten 6,5/10


Da zahlen ja bekanntlich nicht viel aussagen, transportiere ich mal meinen Bad Boys-Review hier rein, dann kann man sich vielleicht ein besseres Bild machen.




Originaltitel: Bad Boys
Herstellungsland: USA, 1995
Regie: Michael Bay
Produktion: Don Simpson & Jerry Bruckheimer
Schnitt: Christian Wagner
Drehbuch: Michael Barrie, Jim Mulholland & Doug Richardson
Cast: Will Smith, Martin Lawrence, Tea Leoni, Tcheky Karyo, Theresa Randle, Joe Pantoliano


Entstehungsgeschichte

Das Drehbuch dieses Filmes hieß ursprünglich "Bulletproof Hearts" und stammte von Georg Gallo. Die Produzenten Don Simpson und Jerry Bruckheimer kauften es bereits im Jahre 1986 und stellten den Film Paramount Pictures und Disney Pictures vor. Die Zusammenarbeit wurde jedoch von Paramount und Disney abgelehnt. Letzlich kam der Film jedoch dennoch zu Disney und wurde für 2.000.000 US-Dollar an Sony verkauft. Sony begrenzte das Budget allerdings von Anfang an auf gerade mal 15 Millionen US-Dollar Produktionskosten, was den Film zu einer Low Budget-Produktion machte. Der Film wurde jedoch zunächst einmal abgelehnt.

Don Simpson und Jerry Bruckheimer versuchten es erneut, indem sie das Drehbuch von Michael Barrie, J. Mulholland und Doug Richardson überarbeiten ließen. Diese überarbeitete Version mit Will Smith und Martin Lawrence in den dafür vorgesehenen Hauptrollen stellten sie erneut der Columbia Pictures vor, die sich im Jahre 1995 - also fast zehn Jahre nach dem Kauf des ursprgl. Drehbuchs! - bereiterklärten, den Film zu produzieren. Der Startschuss zu einer der aufregendsten und besten Actionproduktionen war endlich gefallen.

Story:
Heroin im Werte von 100 Millionen Dollar wird aus der Asservatenkammer der Polizei von Miami entwendet. Die beiden Cops Marcus Burnett (Martin Lawrence), ein braver Familienvater und sein Partner Mike Lowrey (Will Smith), ein echter Schürzenjäger, müssen die Beute wiederbeschaffen. Und das ganze innerhalb von 72 Stunden, ansonsten wird ihr Department dichtgemacht. Bei einem Anschlag stirbt eine Freundin von Lowrey, deren beste Freundin Julie (Tea Leoni) entkommt nur knapp. Um ihr Vertrauen zu gewinnen, muss Marcus Burnett ihr vorspielen, er sei der draufgängerische Schürzenjäger Mike Lowrey, der er niemals sein wollte. Das tödliche Chaos ist vorprogrammiert...

Kritik zum Film:
Eine geniale Kamerafahrt über die Wellen des Meeres, dann geht es los. Nächstes Bild: die sich drehenden Reifen eines Autos, eines schwarzen schnittigen Porsches, wie man beim nächsten Kameraschwenk sieht. In irrem Tempo rast der Wagen über eine Brücke, unterstützt vom rhythmischen Soundteppich eines Mark Mancina (der schon dem Actionknaller "Speed" das richtige Tempo gab), wir sehen einen schwarzen Cop, der gemütlich seinen "Picknickschitt" verdrückt und seinen - ebenfalls schwarzen - Partner nach einem Becherhalter fragt. Bereits diese ersten Minuten des Filmes haben enorm Energie und Wortwitz und sind eine grandiose Eröffnung des ersten abendfüllenden Spielfilmes des ehemaligen Videoclip-Regisseurs Michael Bay. Ich liebe diese Szene, sie zeigt aber auch, dass Mike Lowrey keinen Spaß versteht, wenn es um sein Eigentum geht. Ein gescheiterter Überfall ("Ich bin nicht Wesley Snipes, ich vergeude nur meine Zeit mit saublöden Freunden, die schnelle Schwänze fahren und damit zuviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen!" - Genial) rundet die Szene perfekt ab.

Das folgende Bild zeigt Michael Bays Vorliebe für Videoclipästhetik par excellence: Ein Flugzeug fliegt nur haarscharf über die riesigen Buchstaben "MIAMI" hinweg.

Schnelle Schnitte, irres Tempo, kernige Sprüche - so geht es weiter. Das Zusammenspiel der drei Hauptdarsteller ist eine grandiose Vorstellung, die auch bei mehrmaligem Ansehen (es soll Leute geben, die haben diesen Film bis zu 100 Mal gesehen) urkomisch und faszinierend ist. Der Rollenwechsel der völlig unterschiedlichen Drogenfahnder ist so problematisch wie witzig, immer wieder tapsen die beiden ins Fettnäpfchen.

Ein weiterer Pluspunkt in punkto Humor ist Joe Pantoliano, der den Chef der beiden Drogen-Cops spielt. Herrlich ist insbesondere die Szene, in der er versucht, in Mikes und Marcus Stil zu sprechen "Dieser Kerl, der wusste, was er tat und er hat uns mächtig abgefuckt" - komischer kann es nicht sein, wenn ein Bürohengst auf Bad Boy macht. Grandiose Vorstellung!

Ein weiterer Pluspunkt ist der Gegner Fouchet. Ein Mann, der keine Skrupel kennt und dem niemand im Dunklen begegnen will. Herrlich blöd dagegen dessen Helfer. Diese Sorgen für den einen oder anderen herrlichen Lacher während der Hetzjagden.

Immer wieder betont Michael Bay im Audiokommentar, wie knapp der Film budgetiert war und dass alles furchtbar billig aussieht im Vergleich zu seinen heutigen Produktionen, allerdings bin ich der Meinung, gerade diese Einfachheit macht den unglaublichen Charme seines Debuts aus. Die Actionszenen sind knackig und auf den Punkt gebracht, sehr gut platziert und mit - insbesondere in Anbetracht des geringen Budgets - klasse Special Effects gewürzt. Vor allem der Showdown dürfte Actionfans vor Freude die Tränen in die Augen treibt, denn im explosivem Showdown wird nach allen Regeln der Kunst gezündelt und geschossen, dass es eine wahre Freude ist, zuzusehen. Und das alles noch sichtlich handmade!

Der Film verliert selten wirklich an Fahrt, und die Story mitsamt musikalischer Untermalung ist absolut ansprechend. Die Synchronisation ist ebenfalls super, alle Sprecher wurden perfekt auf die Rollen abgestimmt; die Änderungen, die für die Fortsetzung vorgenommen wurden, sind für mich mit die größten Schwächen des Sequels.

Kurzum, ein Film, an dem es nichts zu meckern gibt und natürlich satte 10/10 Punkten. Danke, Don, Jerry & Michael für diesen satten Film.
http://michael.huenecke.hat-gar-keine-homepage.de/
Seit Daniel Craig geht es mit Bond abwärts...hätte man nur niemals diesen neustart gemacht...:-(

Re: Der Michael Bay -Thread

#19
MX87 hat geschrieben:Schon fast unglaublich: Christopher Nolan ist ein Fan von Michael Bay !

[
dann sollte er sich mal das eine oder andere abgucken besser, The Dark knight fand ich nun wirklich nicht prickelnd. Hab ihn einmal gesehen und konnte nicht annähernd nachvollziehen, was daran besonders sein soll. Batman verbindet man mit Action, und ein visueller Bilderrausch wie Batman Forever ist es nicht, ich würde ihn nicht mal als wirklichen Actioner sehen, da die eigentliche Action nicht wirklich viel ist und auch nicht übermäßig spektakulär - zumindest ist das mein Eindruck nach der einmaligen Sichtung.
Ich denke schon, wer auf Action steht, kommt zumindest bei Bays ersten drei Werken absolut auf seine Kosten. und wirklich grottiges hat er bisher nicht abgeliefert imo. Auch wenn seine Vorliebe für über zwei Stunden-Filme auf Teufel komm raus, langsam nervt...weniger ist hier deutlich mehr. Bei Armageddon stört die Lauflänge nicht, aber die Transformers haben etliche Längen in meinen Augen. :roll:
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Seit Daniel Craig geht es mit Bond abwärts...hätte man nur niemals diesen neustart gemacht...:-(

Re: Der Michael Bay -Thread

#20
Cinefreak hat geschrieben:könntest du mir evtl mal im entsprechenden Thread schreiben, warum du michael Bay-Filme nicht magst. Für Actionfans sind das doch geradezu Granaten.
Ich habe nie behauptet dass ich Michael Bays Filme nicht mag.Die filme sind ganz nett gemacht und die action ist toll anzusehen.Habe die Filme einmal gesehen muss ich aber nicht nochmal gucken.

The rock 9/10
Bad Boys 7,5/10
Bad Boys 2 7/10
Transformers 7/10
Transformers - Die Rache 6/10
armageddon 3/10
Pearl Harbor 3/10
Cinefreak hat geschrieben:Und Logik...hey, wer Logik will, schaut Nachrichten aber nicht Actionfilme. Nehmen wir mal den von vielen gelobten Klassiker Bullitt..also ich wohne in einer Stadt mit ca. 40000 einwohnern, aber selbst hier gibt es am hellichten Tage keine leeren Hauptverkehrsstraßen...da finde ich Leben und sterben in L. A. realistischer und packender, die Hindernis-Verfolgungsjagd setzte sicherlich Maßstäbe
Ich verlange in Action Filmen nicht unbedingt Logik aber eine gewisse Glaubwürdigkeit sollte es schon geben.Wenn Bond in DAD auf einem Tsunami surft dann hat das nichts mit Logik zu tun sondern ist reiner Blödsinn.Außerdem (um bei James Bond zu bleiben) wenn in OP es anfänglich um einen Schmugglerring geht und am Ende geht es um eine A-Bombe.Das ist nicht schlimm aber wenn das kein bisschen mit dem Schmugglerring zusammenhängt ist das schei*e.Auch der Rest bei Octopussy ist unlogisch (danielcc hat das im Filmbesprechungstherad mal ausfürlich aufgelistet.)

Soviel zum Thema Logik
Zuletzt geändert von Casino Hille am 13. Oktober 2010 23:53, insgesamt 1-mal geändert.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Der Michael Bay -Thread

#21
Michael Bay macht, wie er selbst in Interviews oft sagt, Filme hauptsächlich für Teenager. Als solche sind die meisten auch ganz okay. Armageddon fand ich in jüngeren Jahren auch besser als heute. Die Sterbeszene von Bruce Willis zum Beispiel finde ich immer noch extrem gut gemacht, aber über viele Dialoge kann ich einfach nur den Kopf schütteln. Das ist so ein hohles Blabla teilweise. Am schlimmsten finde ich bei Bay diesen unkritischen Hurra-Patriotismus. Bei Popcornfilmen wie Bad Boys geht das ja noch, aber bei Pearl Harbor fand ich das einfach nur zum brechen.

Re: Der Michael Bay -Thread

#22
Und wieder was zu lesen ;)

Pearl Harbor - Directors Cut

Review von Cinefreak aka michael H.



Der Directors Cut von Michael Bays oscarprämiertem Kriegsepos Pearl Harbor zeigt sich von einer extrem heftigen Seite.
Zunächst ist alles nahezu identisch mit der Kinofassung. Die ersten 85 min. bestehen zu 95% aus Szenen, die die wichtigsten Charaktere einführen und die die Hauptstory, die Dreiecksgeschichte zwischen den beiden Fliegerpiloten und der hübschen Krankenschwester, erzählen. Starke Parallelen zu "Titanic" sind hier in der Tat nicht zu verleugnen, insbesondere die Aufteilung des Filmes erinnert stark an James Camerons oscarprämierten Katastrophenfilm.

Nach 85 Minuten, die actionmäßig einige wenige Gefechte andeuten und - das ist auch meines Erachtens nach der größte Schwachpunkt des Filmes - die geschichtliche Entwicklung, die zum japanischen Angriff führte, leider nur in s/w-Bildern anreißen - wird der eigentliche - es klingt fast zynisch in Anbetracht der Grausamkeit des Krieges - "Höhepunkt" des Filmes zelebriert. Im D. C. wird die Brutalität des Krieges sehr explizit gezeigt, einige Szenen sind wirklich eklig. Der gesamte Angriff auf Pearl harbor dauert ca. 30 Minuten, und in denen wird geradezu im Sekundentakt pulverisiert.

Der letzte Teil des Kriegsepos behandelt den traurigen Teil des Blickes auf die Opfer des Krieges. Höchst dramatische Minuten, die zu Herzen gehen, insbesondere wenn man betrachtet, dass das wirklich passiert ist und wie viele Zivilisten, wie auch im Film, einfach so getötet wurden.

Positiv anzumerken ist meines Erachtens nach, dass der Regisseur auf allzu viel schwarz-weiß-Malerei verzichtet. Auf der einen Seite werden zwar die angreifenden Japaner von den Amis böse beschimpft, bei all dem Tod und Chaos, das sie mehr oder minder unangekündigt über das Land bringen, dürfte das realistisch sein.
Allerdings werden hier auch die Motive der Japaner angedeutet, man sieht, dass sie den Krieg nicht unbedingt wollen, sie sich aber stark in die Enge gedrückt fühlten.

Die Gemeinde der Bay-Gegner, die sich mittlerweile überall breitmacht, hetzt immer allzu gerne, dass der Film insbesondere im Bezug auf den Doolittle-Angriff Unwahrheiten erzählt - manche bemängeln, dass im Film nicht deutlich wird, dass der Angriff NICHT direkt als Gegenangriff erfolgte, sondern erst Monate später, nachdem man sich erstmal ein wenig von den Verlusten erholen konnte...nun, zumindest im gerade gesehenen Directors Cut gab es eine Szene, die unmissverständlich darauf verwies, dass der Gegenangriff erst im April 1942 stattfand.

Also haben die Bay-Gegner hier - wie üblich - mit heißer Luft geschossen. Einen Punkt kritisiere ich allerdings an dem Film, und das ist der Patriotismus, der insbesondere in den Ansprachen von Präsident Roosevelt, in meinen Augen zuviel des Guten war. (Das erste Mal, dass ich das bei einem Bay-Film als deutlich too much bemängel!)

Desweiteren bemängel ich eine gewisse Schwerfälligkeit bzw. Langatmigkeit des Filmes, allerdings weniger, wie oft von anderen Kritikern moniert, im ersten Teil; ich fand eher, den Teil zwischen den Opferszenen und dem Gegenangriff hätte man etwas straffen können. Es vergeht zwischen dem eigentlichen Einsatzbefehl und dem Angriff auf Tokio sehr viel Zeit, die mit sehr langgezogenen, eher langweiligen Dialogen und teils unnötiger Handlung, gefüllt wird. Hätte man hier fünf bis zehn Minuten herausgenommen, wäre meine Bewertung besser ausgefallen, so bleiben hier nur

8,5/10 Punkten für einen dennoch großartigen und unvergesslichen Film.

Was bleibt, ist ein großes, stellenweise sehr trauriges, effektvolles Kriegsepos, das seine Auszeichnungen mit Sicherheit zurecht hat. Die Musik von Hans Zimmer passt sehr gut dazu und reißt mit, sei es bei den Piano-Stellen im ersten Teil oder auch bei den bedrohlichen Sounds bei den Japanszenen im späteren Teil des Filmes.

Perfekt ist der Film dennoch nicht, und das gebe ich auch, selbst, wenn ich Michael Bays Filme fast vergöttere, gerne zu. :wink:
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Re: Der Michael Bay -Thread

#23
Das sehe ich anders Cinefreak!

Pearl Harbor kriegt von mir gerade 3/10 Punkte.
Ich könnte eine Kritik schreiben wie du.Aber dazu hab ich keine Lust.Ums kurz zumachen.Michael Bay will Unterhaltungsfilme drehen.Und PH unterhält mich nicht.Das reicht.
Cinefreak hat geschrieben:
MX87 hat geschrieben:Schon fast unglaublich: Christopher Nolan ist ein Fan von Michael Bay !
dann sollte er sich mal das eine oder andere abgucken besser, The Dark knight fand ich nun wirklich nicht prickelnd. Hab ihn einmal gesehen und konnte nicht annähernd nachvollziehen, was daran besonders sein soll. Batman verbindet man mit Action, und ein visueller Bilderrausch wie Batman Forever ist es nicht, ich würde ihn nicht mal als wirklichen Actioner sehen, da die eigentliche Action nicht wirklich viel ist und auch nicht übermäßig spektakulär - zumindest ist das mein Eindruck nach der einmaligen Sichtung.
The Dark Knight ist eines der besten Werke der letzten 10 Jahre.Nicht zu vergleichen mit einer Gurke wie Batman Forever
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Re: Der Michael Bay -Thread

#25
Cinefreak hat geschrieben:mir gefiel er nicht sonderlich...hatte mehr erwartet. Mag ja sein, dass es in ist, Filme mit reichlich viel Dünnpfiff-Gelaber zu machen, in denen die meiste Zeit nichts großartiges passiert...mich begeistert sowas nicht.
The dark Knight bietet viele starke Dialoge,ein super Drehbuch und mit Heath Ledger einen tollen Schurken.Anders als irgendwelche Filme mit hirnlosen Geballer die regisseure wie Bay oder Tarantino uns bieten.
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Re: Der Michael Bay -Thread

#26
Casino Hille hat geschrieben:
Cinefreak hat geschrieben:mir gefiel er nicht sonderlich...hatte mehr erwartet. Mag ja sein, dass es in ist, Filme mit reichlich viel Dünnpfiff-Gelaber zu machen, in denen die meiste Zeit nichts großartiges passiert...mich begeistert sowas nicht.
The dark Knight bietet viele starke Dialoge,ein super Drehbuch und mit Heath Ledger einen tollen Schurken.Anders als irgendwelche Filme mit hirnlosen Geballer die regisseure wie Bay oder Tarantino uns bieten.
Wie gesagt, ich fand dark Knight langweilig und langatmig. Gabs überhaupt Action? Wenn ja, dann viel zu wenig für einen über zwei Stunden film. Zudem mag ich diesen düsteren Stil von Nolan nicht. mir muss ja auch nicht jeder scheiß gefallen :wink:

Und bevor solch ein Argument kommt, es liegt sicher nicht daran, dass ich mit anspruchsvolleren Filmen nix anfingen kann...das stimmt so nicht. Filme wie Stuck, Eine andere liga oder Große Mädchen weinen nicht fand ich richtig klasse. ;) Die hatten aber auch Hirn UND eine Story, die mich sofort ansprach :lol:
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Re: Der Michael Bay -Thread

#27
Cinefreak hat geschrieben: Gabs überhaupt Action? Wenn ja, dann viel zu wenig für einen über zwei Stunden film.

allein dieser satz beinhaltet die Annahme, dass jeder Film Action enthalten müsse um gut zu sein. The Dark Knight hätte auch 5 Stunden lang sein können ohne eine einzige Actionszene und dennoch ein Top Film.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Der Michael Bay -Thread

#28
danielcc hat geschrieben:
Cinefreak hat geschrieben: Gabs überhaupt Action? Wenn ja, dann viel zu wenig für einen über zwei Stunden film.

allein dieser satz beinhaltet die Annahme, dass jeder Film Action enthalten müsse um gut zu sein. The Dark Knight hätte auch 5 Stunden lang sein können ohne eine einzige Actionszene und dennoch ein Top Film.
Der Ansicht bin ich auch.Der Film ist einfach genial und mehr Action hätte geschadet.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Der Michael Bay -Thread

#29
danielcc hat geschrieben:
Cinefreak hat geschrieben: Gabs überhaupt Action? Wenn ja, dann viel zu wenig für einen über zwei Stunden film.

allein dieser satz beinhaltet die Annahme, dass jeder Film Action enthalten müsse um gut zu sein. The Dark Knight hätte auch 5 Stunden lang sein können ohne eine einzige Actionszene und dennoch ein Top Film.
Vernünftige Action gehört zu einem solchen Film einfach dazu. wenn ich große Dialoge will, gehe ich in die Oper oder ins Theater...ich war von dem Film jedenfalls enttäuscht ohne Ende. :roll:
Selbst die Autoaction war viel zu kurz - wenn ich mich nicht entsinne, so ziemlich die einzige halbwegs rockende Actionszene in dem Film :argue:
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Seit Daniel Craig geht es mit Bond abwärts...hätte man nur niemals diesen neustart gemacht...:-(

Re: Der Michael Bay -Thread

#30
Cinefreak hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:
Cinefreak hat geschrieben: Gabs überhaupt Action? Wenn ja, dann viel zu wenig für einen über zwei Stunden film.

allein dieser satz beinhaltet die Annahme, dass jeder Film Action enthalten müsse um gut zu sein. The Dark Knight hätte auch 5 Stunden lang sein können ohne eine einzige Actionszene und dennoch ein Top Film.
Vernünftige Action gehört zu einem solchen Film einfach dazu. wenn ich große Dialoge will, gehe ich in die Oper oder ins Theater...ich war von dem Film jedenfalls enttäuscht ohne Ende. :roll:
Selbst die Autoaction war viel zu kurz - wenn ich mich nicht entsinne, so ziemlich die einzige halbwegs rockende Actionszene in dem Film :argue:
naja da war schon einiges mehr an Action etwa die sensationellen Szenen in Asien, der Kampf auf der Party, die Prügelei im Parkhaus oder im Showdown, die gewaltige Sprennung des Krankenhauses...
Aber es ist müßig über solche Sachen zu diskutieren in Anbetracht der Klasse die der Film neben der Action bietet. Da kann man nur empfehlen eben Batman & Robin zu gucken (für mich einer der schlechtesten der von mir gesehenen 300 Kinofilme).
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