Deutsche Schauspieler und das deutsche Kino allgemein

#1
Ich finde das uns in deutschland irgendwie gute Darsteller fehlen.Ich mein wen haben wir denn:
Jan Josef Liefers,Moritz Bleibtreu,Benno Fürmann,Til Schweiger...
Ich find das schade denn früher hatten wir viele gute Schauspieler (Mario Adorf,Martin Semmelrogge)

Mich würde mal interessieren ob ihr das ähnlich seht und wie eure generelle Meinung gegenüber deutschen Darstellern ist.
Zuletzt geändert von Casino Hille am 9. März 2011 16:03, insgesamt 1-mal geändert.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Deutsche Schauspieler

#2
Nun ja, die von dir genannten leben und drehe ja noch....

Ich habe seit jeher ein Problem mit deutschem Kino. Zum einen weil mir die Genres, die typischerweise bedient werden, nicht passen zum anderen aber auch, weil es eigentlich keinen Unterschied gibt zwischen deutschen TV Filmen und Kinofilmen. Die gleichen Darsteller, ähnliche Budgets... Erstaunlicherweise ist es ja inzwischen so, dass teure Filme eher im TV als Mehrteiler zu Sehen sind, während ins Kino nur irgendwelche - zu dem noch durch unsere Steuergelder geförderten - Film "mit Anspruch" schaffen.

Ehrlich gesagt, ohne jetzt auf Talent zu achten, ich finde keinen deutschen Darsteller sympatisch. Ich weiß nicht woran es liegt. Was mich total nervt sind die Jungschauspieler, die dann ständig irgendwelche Preise bekommen, und glaube sie wären was besonderes. Dann gibt es die Älteren, die am liebsten auch Filme ohne Publikum machen würden. Bei Preisverleihungen werden auch ständig die gleichen 5-10 Leute ausgezeichnet. Ohne pauschalisieren zu wollen, fällt mir doch oft eine gewisse Arroganz oder Hochnäsigkeit auf. Entweder ist man sich für "Unterhaltung" zu schade, oder das Publikum weiß die eigene Kunst nicht zu schätzen.

Eine positive Erscheinung in dieser Hinsicht ist inzwischen sicher Til Schweiger, der seinen eigenen Stil gefunden hat, und immer wieder Kinofilme dreht, die den Publikumsgeschmack treffen - und sich dafür nicht schämt. Was nicht heißt, dass ich ihn oder seine Filme toll finde.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Deutsche Schauspieler

#3
danielcc hat geschrieben:Nun ja, die von dir genannten leben und drehe ja noch....
Ja aber sind mittlerweile weniger aktiv und haben ihre besten Jahre hinter sich...
danielcc hat geschrieben:Eine positive Erscheinung in dieser Hinsicht ist inzwischen sicher Til Schweiger, der seinen eigenen Stil gefunden hat, und immer wieder Kinofilme dreht, die den Publikumsgeschmack treffen - und sich dafür nicht schämt. Was nicht heißt, dass ich ihn oder seine Filme toll finde.
Schweiger ist meiner Meinung nach total talentlos und arrogant.Ich kann den nicht ab und hab deshalb aufgehört seine Filme zuschauen.
danielcc hat geschrieben:Ich habe seit jeher ein Problem mit deutschem Kino. Zum einen weil mir die Genres, die typischerweise bedient werden, nicht passen zum anderen aber auch, weil es eigentlich keinen Unterschied gibt zwischen deutschen TV Filmen und Kinofilmen. Die gleichen Darsteller, ähnliche Budgets... Erstaunlicherweise ist es ja inzwischen so, dass teure Filme eher im TV als Mehrteiler zu Sehen sind, während ins Kino nur irgendwelche - zu dem noch durch unsere Steuergelder geförderten - Film "mit Anspruch" schaffen.
Interessanter Punkt,ich denke spontan an Hindenburg.Und an die ganzen Sat 1 Filme die sich gleichen.
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Re: Deutsche Schauspieler

#4
Auch ich habe so meine Probleme mit den „typisch deutschen“ Genres. Es gab aber in den letzten 25 Jahren auch immer wieder sehr erfreuliche Ausnahmen, die bewiesen dass man in Deutschland sehr wohl auch Produktionen auf die Beine stellen kann, die Hollywood in nichts nachstehen. Mir fallen da spontan die beiden Dominik-Graf-Actioner „Die Katze“ und „Die Sieger“ ein, beides ambitionierte und spektakulär angelegte Reisser. Carl Schenkels „Abwärts“ wäre ein weiteres Beispiel für einen sehr kompetenten Thriller im Hollywood-Stil. Mir gefielen auch die in sehr edler Kino-Optik gedrehten „Heimatfilme“ „Das Wunder von Bern“ oder „Nordwand“. Ähnlich aufwendig kamen auch die Historiendramen „Der Untergang“ und „Der Baader-Meinhof-Komplex“ daher. Aufwand und große Kinooptik sind also durchaus auch in deutschen Produktionen möglich.

Das Beispiel des von mir schon seit über 15 Jahren sehr geschätzten Christoph Waltz zeigt ja auch, dass wir im deutschsprachigen Raum durchaus auch absolute Ausnahmekönner haben. Hier könnte man genauso gut auch Sebastian Koch und Christian Berkel anführen, die es zumindest für diverse Nebenrollen bis nach Hollywood geschafft haben und in zahlreichen deutschen und internationalen Produktionen den Beweis ihrer Klasse immer wieder abgeliefert haben.
Casino Hille hat geschrieben:Ich finde das uns in deutschland irgendwie gute Darsteller fehlen.Ich mein wen haben wir denn:
Jan Josef Liefers,Moritz Bleibtreu,Benno Fürmann,Til Schweiger...
Einen Mangel an hochkarätigen deutschsprachigen Darstellern kann ich, auch gemessen an früheren Zeiten, nicht wirklich feststellen. Die von dir genannten Darsteller würde ich jetzt auch nicht gerade als die schauspielerische deutsche Spitzenklasse bezeichnen, auch wenn sie vielleicht die derzeit größten Stars im deutschen Kino sind.
Casino Hille hat geschrieben:Ich find das schade denn früher hatten wir viele gute Schauspieler (Mario Adorf,Martin Semmelrogge)
Semmelrogge war zwar klasse in Das Boot und Bang Boom Bang, aber wer war das in den beiden Filmen nicht? Ihn in einem Atemzug mit Adorf zu nennen halte ich schon für etwas gewagt. Dafür hat er mir abgesehen von den beiden genannten Filmen zu wenig denkwürdiges geleistet (außer seinen diversen Knasteskapaden). An welche Filme darüber hinaus hattest du bei Semmelrogge denn gedacht? Auf einer Ebene mit Adorf würde ich eher an Kaliber wie Götz George oder Armin Mueller-Stahl denken.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Deutsche Schauspieler und das deutsche Kino allgemein

#5
Eine Zeit lang gab es ja mal Darsteller, die sich auf Kinofilme spezialisiert hatten, wie Heiner Lauterbach, Armin Rohde... Aber das können die inzwischen auch nicht mehr Aufrecht erhalten.

Zum Thema Actionfilme: Es ist praktisch nicht möglich für den deutschsprachigen Raum einen Blockbuster zu produzieren. Nimmt man mal an, dass ein SEHR erfolgreicher Film in Deutschland 5 Mio Zuschauer haben kann, dann sind das grad mal 40 Mio. EUR Umsatz. Was bleibt da als Produktionsbudget übrig, wenn man mal den Anteil für die Kinos, den Verleih... rausrechnet. Hinzukommt, dass es für solche Filme vermutlich nicht mals Filmförderung geben würde. Damit könnte man in Hollywood nicht mals ein B.Film produzieren. Ergo, wird sowas praktisch erst gar nicht mehr versucht. Zumal die Zuschauer das auch gar nicht sehen wollen - wenn es aus Deutschland kommt. Das liegt aber meiner Meinung nach auch wieder daran, dass es keine Sympatieträger gibt, die zugkräftig sind um leute in einen solchen Film zu locken.
Daher dreht man fürs Kino eher die typischen Schweiger Romanzen und aufwendigere Filme werden direkt auf TV-Bedarf produziert. Da kriegt man mehr durch Werbung, kann es in mehrere Teile aufteilen und die Leute gucken es gern als "TV-Event".
Eine kleine Nische hat sich neben Schweiger wohl noch Bully Herbig geschaffen, der den ein oder anderen aufwendigen Film drehen konnte, und auch noch Erfolg damit hatte. Gleiches gilt wohl auch für Otto - auch wenn ich mir dessen Erfolg selten erklären kann. Aber was trifft auf beide zu? Sie sind sympatisch und haben ein Charisma, welches Leute durchaus ins Kino lockt.

Daneb fehlen mir aber wirkliche Sympathieträger. Es gibt keinen deutschen Darsteller, für den ich ins Kino gehen würde. Sicherlich gibt es gute Schauspieler, aber die treiben sich lieber im Theater rum oder spielen wegen des sicheren Einkommens im TV.
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Re: Deutsche Schauspieler und das deutsche Kino allgemein

#6
danielcc hat geschrieben:Eine Zeit lang gab es ja mal Darsteller, die sich auf Kinofilme spezialisiert hatten, wie Heiner Lauterbach, Armin Rohde... Aber das können die inzwischen auch nicht mehr Aufrecht erhalten.

Zum Thema Actionfilme: Es ist praktisch nicht möglich für den deutschsprachigen Raum einen Blockbuster zu produzieren. Nimmt man mal an, dass ein SEHR erfolgreicher Film in Deutschland 5 Mio Zuschauer haben kann, dann sind das grad mal 40 Mio. EUR Umsatz. Was bleibt da als Produktionsbudget übrig, wenn man mal den Anteil für die Kinos, den Verleih... rausrechnet. Hinzukommt, dass es für solche Filme vermutlich nicht mals Filmförderung geben würde. Damit könnte man in Hollywood nicht mals ein B.Film produzieren. Ergo, wird sowas praktisch erst gar nicht mehr versucht. Zumal die Zuschauer das auch gar nicht sehen wollen - wenn es aus Deutschland kommt. Das liegt aber meiner Meinung nach auch wieder daran, dass es keine Sympatieträger gibt, die zugkräftig sind um leute in einen solchen Film zu locken.
Daher dreht man fürs Kino eher die typischen Schweiger Romanzen und aufwendigere Filme werden direkt auf TV-Bedarf produziert. Da kriegt man mehr durch Werbung, kann es in mehrere Teile aufteilen und die Leute gucken es gern als "TV-Event".
Eine kleine Nische hat sich neben Schweiger wohl noch Bully Herbig geschaffen, der den ein oder anderen aufwendigen Film drehen konnte, und auch noch Erfolg damit hatte. Gleiches gilt wohl auch für Otto - auch wenn ich mir dessen Erfolg selten erklären kann. Aber was trifft auf beide zu? Sie sind sympatisch und haben ein Charisma, welches Leute durchaus ins Kino lockt.

Daneb fehlen mir aber wirkliche Sympathieträger. Es gibt keinen deutschen Darsteller, für den ich ins Kino gehen würde. Sicherlich gibt es gute Schauspieler, aber die treiben sich lieber im Theater rum oder spielen wegen des sicheren Einkommens im TV.
Da denkst du aber etwas zu sehr in „Blockbuster“-Kategorien. Gerade die von mir genannten „Die Katze“ und „Die Sieger“ haben seinerzeit ja bewiesen, dass man auch mit einem Bruchteil der Hollywood-Budgets hochkarätige Action-Filme drehen kann. Oder nimm die Belmondo-Reisser der 70er und 80er-Jahre: absolut erste Action-Liga obwohl deutlich preiswerter entstanden als die Hollywood-Blockbuster dieser Zeit. Das Rezept bei allen genannten Filmen: die Action war halt handarbeit, sprich spektakuläre Autostunts, Schiessereien oder wilde Luftstunts. Aber halt keine sauteuren Special-FX oder Cpmputertricks (was seinerzeit zugegebenermaßen auch noch nicht wirklich das große Thema war). In diesen Kategorien wären denke ich durchaus auch heute noch deutsche Actionfilme fürs Kino möglich wenn, und den Punkt hast du ja bereits völlig zu recht gebracht, ja wenn man einen charismatischen Hauptdarsteller hätte wie es in Frankreich vor 25 Jahren eben Bebel war oder bedingt in den 80ern bei uns Götz George. Aber da sehe ich momentan keinen Darsteller in Deutschland, der dies bieten könnte. Das große Geld, und das ist das traurige, machst du in Deutschland halt immer noch mit albernen Schenkelklopf-Komödien.
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Re: Deutsche Schauspieler und das deutsche Kino allgemein

#7
AnatolGogol hat geschrieben:. Das große Geld, und das ist das traurige, machst du in Deutschland halt immer noch mit albernen Schenkelklopf-Komödien.

Das würde ich so gar nicht sagen. Ich weiß nicht, ob die die Schweiger Filme der letzten Jahre in diese Kategorie fallen.

Handgemachte Action gibt es in Deutschland ja auch im TV. Ich hasse zwar die Serien, aber was Stuntmäßig in Serien wie der Autobahnpolizei abgeht, ist wohl handwerklich betrachtet auch nicht übel. Dafür bezahlt aber keiner ein Kinoticket, wenn es nicht entsprechende Helden gibt.
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Re: Deutsche Schauspieler und das deutsche Kino allgemein

#8
danielcc hat geschrieben:Das würde ich so gar nicht sagen. Ich weiß nicht, ob die die Schweiger Filme der letzten Jahre in diese Kategorie fallen.
Stimmt, ich hatte die Frauenversteher-Filme noch vergessen :mrgreen:
danielcc hat geschrieben: Handgemachte Action gibt es in Deutschland ja auch im TV. Ich hasse zwar die Serien, aber was Stuntmäßig in Serien wie der Autobahnpolizei abgeht, ist wohl handwerklich betrachtet auch nicht übel. Dafür bezahlt aber keiner ein Kinoticket, wenn es nicht entsprechende Helden gibt.
Das ist der Punkt, es geht in Actionfilmen letztlich eben nur in sehr seltenen Fällen um die Action an sich, sondern um einen charismatischen Helden, der das ganze verkaufen kann. Deswegen sind Stallone und Schwarzenegger auch auf völlig zurecht auf dem Kino-Olymp gelandet während Seagal und Van Damme halt ihr Videothekendasein fristen.
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Re: Deutsche Schauspieler und das deutsche Kino allgemein

#9
Es gibt einige wirklich gute Schauspieler, auch wenn sie oft in Filmen mitspielen, die nicht immer für jedermann sind: Daniel Brühl, Karoline Herfurth, Til Schweiger, Nora Tschirner fallen mir jetzt schon ohne überhaupt zu überlegen ein. Vor allem scheinen die meisten von ihnen auf dem Teppich geblieben zu sein.
Also, dass wir keine guten Schauspieler im Lande haben, ist völliger Quatsch sorry

Und dass Semmelrogge besser sein soll als Schweiger, halte ich für eine sehr gewagte Behauptung. In den letzten Jahren macht er eher Negativ-Schlagzeilen, und für mich ist alk am STeuer ein No-go, von daher! :x
http://michael.huenecke.hat-gar-keine-homepage.de/
Seit Daniel Craig geht es mit Bond abwärts...hätte man nur niemals diesen neustart gemacht...:-(

Re: Deutsche Schauspieler und das deutsche Kino allgemein

#12
danielcc hat geschrieben:Brühl und Herfurth sind für mich fast schon typische Beispiele für Leute, bei denen ich eher dafür bezahlen würde sie NICHT im kino zu sehen ;-)

Da fehlt nur noch Veronica Ferres, Robert Stadlober oder Katja Riemann...
Irgendwie bist du was Filme angeht, sehr komisch. Was man jetzt gegen ein Talent wie Stadlober oder eine meiner Lieblingsschauspielerinnen Karo Herfurth haben kann, ist mir völlig schleierhaft... :shock: :roll:...die können wenigstens SPIELEN, was vielen überbezahlten Hollywood-Größen abgeht
egal...wir haben aber auch noch viele coole Jungstars, oder zumindest haben sie mal so angefangen:
Oona Devi Liebich z. B., Teresa Scholze (ihre Serie war so der Hammer, leider wurde sie eingestellt) oder Bojana Golenac. Das sind jetzt für viele keine großen Namen, aber die spielen weitaus natürlicher und weniger affektiert als die sogenannten großen der Branche oft. Und die Filmografien können sich bei den meisten durchaus sehen lassen.
Und auch der Erfolg der Vorstadtkrokodile-Filme mit hervorragender Besetzung und perfekter Umsetzung, die es immerhin auf eine stattliche Trilogie gebracht hat, bestätigt, dass wir in punkto Action zwar - noch - zumeist hinten anstehen, wir aber was sozialkritische Filme/ Unterhaltungsfilme mit sozialem Hintergrund, Dramen etc. den Amis einiges voraus haben. :wink:
Zuletzt geändert von Cinefreak am 9. März 2011 17:09, insgesamt 1-mal geändert.
http://michael.huenecke.hat-gar-keine-homepage.de/
Seit Daniel Craig geht es mit Bond abwärts...hätte man nur niemals diesen neustart gemacht...:-(

Re: Deutsche Schauspieler und das deutsche Kino allgemein

#13
Cinefreak hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:Brühl und Herfurth sind für mich fast schon typische Beispiele für Leute, bei denen ich eher dafür bezahlen würde sie NICHT im kino zu sehen ;-)

Da fehlt nur noch Veronica Ferres, Robert Stadlober oder Katja Riemann...
Irgendwie bist du was Filme angeht, sehr komisch. Was man jetzt gegen ein Talent wie Stadlober haben kann, ist mir völlig schleierhaft... :shock: :roll:
Ich bin hier vor allem gänzlich subjektiv und voreingenommen. Kenne diese Leute zumeist nur aus Interviews und würde mir von daher schlicht keinen Film mit ihnen angucken. Ich hasse diese arrogante "wie sind was besseres, machen große Kunst, und wenn wir mal einen Film gedreht haben regnet es gleich Preise" :-)
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Deutsche Schauspieler und das deutsche Kino allgemein

#14
Cinefreak hat geschrieben:Es gibt einige wirklich gute Schauspieler, auch wenn sie oft in Filmen mitspielen, die nicht immer für jedermann sind: Daniel Brühl, Karoline Herfurth, Til Schweiger, Nora Tschirner fallen mir jetzt schon ohne überhaupt zu überlegen ein. Vor allem scheinen die meisten von ihnen auf dem Teppich geblieben zu sein.
Also, dass wir keine guten Schauspieler im Lande haben, ist völliger Quatsch sorry

Und dass Semmelrogge besser sein soll als Schweiger, halte ich für eine sehr gewagte Behauptung. In den letzten Jahren macht er eher Negativ-Schlagzeilen, und für mich ist alk am STeuer ein No-go, von daher! :x
Also Semmelrogge ist ein klasse Schauspieler,das mit der Trunkenheit sm Steuer war scheiße aber ihn deshalb jetzt schlecht machen muss ja nun auch nicht sein.
AnatolGogol hat geschrieben:
Casino Hille hat geschrieben:Schindlers Liste...
Also bitte, das meinst du doch nicht ernst :roll:
Nein das war ein kleiner gag von mir nur hab ich vergessen den Smiley einzufügen.Das sollte so aussehen:
Mehrere Tatort Filme,Das Boot,Bang Boom Bang,Aus heiterem Himmel,Solo für Sudmann,Schindlers Liste( :wink: )...

Der hier erwähnte Götz George ist selbstverständlich große Klasse,ich habe Tatort meist nur wegen ihm geschaut und die Schimanski Filme sind auch sehr gute Krimis.Von seinen Einsätzen in den Winnetou Filmen ganz zu schweigen.
danielcc hat geschrieben:
Cinefreak hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:Brühl und Herfurth sind für mich fast schon typische Beispiele für Leute, bei denen ich eher dafür bezahlen würde sie NICHT im kino zu sehen

Da fehlt nur noch Veronica Ferres, Robert Stadlober oder Katja Riemann...
Irgendwie bist du was Filme angeht, sehr komisch. Was man jetzt gegen ein Talent wie Stadlober haben kann, ist mir völlig schleierhaft... :shock: :roll:
Ich bin hier vor allem gänzlich subjektiv und voreingenommen. Kenne diese Leute zumeist nur aus Interviews und würde mir von daher schlicht keinen Film mit ihnen angucken. Ich hasse diese arrogante "wie sind was besseres, machen große Kunst, und wenn wir mal einen Film gedreht haben regnet es gleich Preise"
Stadlober ist noch ganz in Ordnung aber auch kein großer Schauspieler.
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Re: Deutsche Schauspieler und das deutsche Kino allgemein

#15
danielcc hat geschrieben:
Cinefreak hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:Brühl und Herfurth sind für mich fast schon typische Beispiele für Leute, bei denen ich eher dafür bezahlen würde sie NICHT im kino zu sehen ;-)

Da fehlt nur noch Veronica Ferres, Robert Stadlober oder Katja Riemann...
Irgendwie bist du was Filme angeht, sehr komisch. Was man jetzt gegen ein Talent wie Stadlober haben kann, ist mir völlig schleierhaft... :shock: :roll:
Ich bin hier vor allem gänzlich subjektiv und voreingenommen. Kenne diese Leute zumeist nur aus Interviews und würde mir von daher schlicht keinen Film mit ihnen angucken. Ich hasse diese arrogante "wie sind was besseres, machen große Kunst, und wenn wir mal einen Film gedreht haben regnet es gleich Preise" :-)
dann hast du definitiv noch kein Interview mit Karoline Herfurth gesehen und keinen Film mit ihr, denn die ist sicher vieles, aber nicht arrogant. Betrachtet man ihren Erfolg, würde ich sogar von sehr zurückhaltend sprechen. Aber dir entgeht ja was, nicht mir :roll: :wink:

@Casino Hille: Semmelrogge hat aber nur noch durch Negativ-Schlagzeilen von sich reden gemacht in den letzten Jahren. und abgesehen von seinem - wirklich gelungenen Gastauftritt bei den Vorstadtkrokodilen wüsste ich jetzt von keiner besonderen Leistung in letzter zeit von ihm
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Seit Daniel Craig geht es mit Bond abwärts...hätte man nur niemals diesen neustart gemacht...:-(