Mission: Impossible

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Welcher Teil der Mission: Impossible Reihe gefällt euch am besten

Kobra, übernehmen Sie (TV-Serie)
1
3%
In Geheimer Mission (TV-Serie)
2
6%
Mission: Impossible (Kinofilm)
7
22%
Mission: Impossible 2 (Kinofilm)
0
Keine Stimmen
Mission: Impossible 3 (Kinofilm)
3
9%
Mission: Impossible - Phantom Protokoll (Kinofilm)
9
28%
Mission: Impossible - Rogue Nation (Kinofilm)
10
31%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 32
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GoldenProjectile
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17. Januar 2019 18:15

Es wurde hier schon etwas angerissen, aber Warnung/Spoiler, es fallen ein paar kleine Sprüche... :)

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photographer
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4. Februar 2019 10:19

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Die offiziellen Start-Termine für die zwei angekündigten Werksbeiträge der Filmreihe stehen nun fest:

Teil 7: 23. Juli 2021
Teil 8: 5. August 2022

Bei der Premiere des angekündigten letzten MI-Films hat Tom Cruise dann sein 60. Lebensjahr erreicht.


Quelle:
https://variety.com/2019/film/news/tom- ... aVxuPfJczw


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Samedi
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5. Februar 2019 01:38

Mir ist gerade aufgefallen, wie nah die Kinostarts von Indy 5 und M:I 7 beieinander liegen. Bin gespannt, ob das so bleibt...
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Casino Hille
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5. Februar 2019 01:50

Indy 5? Na, an den glaube ich erst, wenn ich im Kino sitze. :mrgreen:
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Casino Hille
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18. März 2019 19:45

Ein Film, der mir über die Jahre mehr und mehr ans Herz gewachsen und dabei auf der Punkteskala immer weiter nach oben geklettert ist, war gleichzeitig der Ursprung einer meiner mittlerweile liebsten Kinoreihen: Brian De Palmas "Mission: Impossible", der nicht nur mit einem tollen Cast auftrumpft, sondern auch noch auf eine erstklassige Geschichte und eine legendäre Titelmusik zurückgreifen kann. De Palmas großes visuelles Talent, eine fesselnde Handlung intelligent zu erzählen, kommt hier immer wieder sehr schön zur Geltung, besonders seine negativen Ansichten zum Agentengewerbe lassen sich kaum leugnen: So wird das IMF-Team rund um Ethan Hunt und Jim Phelps in der Eröffnungsszene fast schon schurkisch eingeführt, wie sie einen armen Mann in die Irre führen und dabei Emilio Estevez alles über seinen Monitor beobachtet. Immer wieder kommt dieser durchaus kritische Blickwinkel durch, die ganze Geschichte erweist sich als Allegorie auf Vertrauen, Loyalität und Paranoia. Mit wunderbaren Einstellungen versinnbildlicht: Bemerkenswert etwa die Szene, als Hunt nach der fehlgeschlagenen Mission in Prag beim IMF anruft und die Kamera mit ihm in der engen Telefonzelle bleibt, ehe er die Frage gestellt bekommt, ob er verfolgt wurde. Sofort schneidet De Palma nach draußen, sodass Cruise und die Telefonzelle nur noch etwa ein Drittel des Bildschirms einnehmen und der Zuschauer sofort die Gelegenheit bekommt, das restliche Bild nach Verfolgern oder Beobachtern abzusuchen.

Grandios auch die sehr intelligent aufgemachte Sequenz, in der Hunt seinem totgeglaubten Vorgesetzten Phelps gegenüber setzt und dieser versucht ist, den Maulwurfsverdacht auf Kittridge umzulenken. Hunt spielt den Bluff mit, doch während er im Dialog auf Phelps Lüge eingeht, sehen wir ihn im Kopf die wahren Puzzleteile zusammensetzen und Phelps als Verräter ausmachen. Eine irre Szene, die mit der Musik und ihrer verwirrenden Umsetzung (die Rückblenden widersprechen schließlich den von Hunt geäußerten Sätzen) einen inszenatorischen Höhepunkt in De Palmas Karriere darstellt. Und gleich einen weiteren davon bietet natürlich die Schlüsselszene des Films: Der Einbruch in Langley bei der CIA. Dabei handelt es sich um nicht mehr oder weniger als eine der besten Heist-Szenen in Planung, Ausführung und Konklusion. Zum Glück bietet sie zwischen durch kurze auflockernde Momente, sonst würde man das Atmen glatt vergessen, wenn Cruise sich in zehn Meter Höhe aus einem Luftschacht abseilt und versucht, die NOC-Liste vom Zentralcomputer der CIA runterzuladen. Vorbildlich ganz ohne Musik gelingt De Palma hier eine völlig fesselnde Sequenz, die so spannend und für sich alleinstehend wirkt, dass man glauben könnte, der ganze Spionageplot sei eigentlich um diese eine Szene herum geschrieben worden.

Puristen der TV-Vorlage mögen den Umgang mit Jim Phelps bemängeln, aber Namen sind letztlich was für Grabsteine, und so ist dieser Kniff zwar möglicherweise effekthascherisch, aber nicht weiter tragisch, zumal gänzlich ohne Vorwissen gar nicht ersichtlich wird, was die eigentliche Kontroverse sein könnte. Begeistern tut mich am Original "Mission: Impossible" seine fast schon zeitlose Natur. Ja, der Film ist voll von veralteter Technik (die Röhren-Computer, das langsame Internet, die angestaubten CGI-Effekte im Showdown, die deutsche Synchro mit ihrem "Hacker"-Begriff), aber trotz alle dem vermeidet es De Palma, sich der 90er Jahre Thriller Ästhetik anzugleichen und inszeniert wie in einer Blase einen zeitlos funktionierenden, fast schon altmodischen Spionagethriller. Das Action-lastige Finale werden dem Film viele übelnehmen, gerade auch hier im Forum, für mich ist das aber trotz künstlicher Optik das passende Ende für den Film und wer mich kennt weiß, dass ich mit mittelprächtiger Optik keine Probleme habe, wenn die Inszenierung gut ist - und das ist sie hier ohne Frage. In erster Linie ist "Mission: Impossible" aber kein Actionfilm, sondern ein mysteriöser Thriller, der vieles von dem vorweg nimmt, was die Jason Bourne Trilogie später unter Kritikerjubel groß machen sollte. Und die Masken, die später zum Running Gag und berühmtesten Gimmick der Serie wurden, sind außerdem die perfekte Metapher für alles, was De Palma hier über dieses Umfeld und diesen Beruf aussagen will.

Eine Frage hätte ich aber, die sich mir bei der gestrigen Sichtung ergab - vielleicht kann mir ein Filmexperte hier helfen. Dabei geht es um den wichtigsten Plot Point vor dem Showdown, dem finalen Twist im TGV, als Cruise seine Partnerin Claire entlarvt, in dem er eine Maske ihres Mannes trägt und sie somit als Komplizin in seiner Scharade entpuppt. Eine Möglichkeit, die er vorher in der erwähnten Szene mit Phelps in seinen Gedanken durchspielt (so fantasiert er sie an eine Häuserwand gelehnt, wie sie den Auslöser für die Bombe unterm Auto betätigt, welche der armen Hannah das Leben kostet, stellt sich danach aber die Alternative Version vor, in der Phelps selbst den Zünder nach dessen Sprung von der Brücke auslöst), sich aber nie wirklich sicher ist. Diese Unsicherheit seitens Hunts ist elementar, da sie allein erklärt, warum er sich im Finale so verhält, wie er sich verhält. Ohne Claire überführt zu haben, kann er Phelps nicht einfach ausliefern, da er einen sauberen Abschluss der Mission braucht (auch aus emotionalen Gründen, da eine tiefere Verbindung zwischen den beiden angedeutet wird und in einer früheren Version offensichtlich ausgespielt werden sollte).

Aber: Sollte ihm nicht viel früher ganz eindeutig klar sein, dass Claire ihn betrogen hat? Er weiß immerhin seit der Szene mit Phelps, in der er das Mosaik in seinem Kopf zusammensetzt, dass Krieger (Jean Reno) mit in die Geschichte verwickelt ist und zumindest eine seiner Kolleginnen ermordet hat. Und wie Claire in einer Szene sogar selbst betont, war sie diejenige, die Krieger von der Liste der IMF-Verräter zur Langley-Mission hinzugezogen hat (Luther hingegen scheint auf Ethans Wahl hin dazu gekommen). Wäre es nicht aus Ethans Sicht ein riesiger Zufall, wenn Phelps der Verräter ist und gemeinsame Sache mit Krieger gemacht hat, und genau dieser Krieger rein zufällig von Phelps' unwissender Frau daraufhin mit ins Boot gebracht wird? Braucht Ethan bei dieser extrem unwahrscheinlichen (um nicht zu sagen: unmöglichen) Situation wirklich noch den Maskentrick anzuwenden, um von Claires Mitschuld überzeugt zu sein? Übersehe ich hier etwas oder habe ich tatsächlich einen Logikfehler innerhalb des verschachtelten Drehbuchs gefunden?
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18. März 2019 20:14

Casino Hille hat geschrieben:
18. März 2019 19:45
So wird das IMF-Team rund um Ethan Hunt und Jim Phelps in der Eröffnungsszene fast schon schurkisch eingeführt, wie sie einen armen Mann in die Irre führen und dabei Emilio Estevez alles über seinen Monitor beobachtet.
So hab ich das noch nie gesehen. Liegt aber wohl auch daran, dass ich immer ein Fan der Serie war und noch heute bin und die Eröffnungsszene von M:I 1 im Prinzip genauso aufgebaut ist wie das Grundkonzept der Serie.

Schurkisch eingeführt wird hier vor allem Henry Czerny als Kittridge, dessen Figur im Verlauf der neu gegründeten Reihe noch für einige weitere Charaktere (wie z. B. Musgrave oder Hunley) als Blaupause dienen sollte.
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20. März 2019 19:52

Wo du so ausführlich auf die Inszenierung eingegangen bis Hille:
Ich mag auch die Szene in der Hunt auf einen Boss trifft in diesem Aquarium Restaurant. Da gibt es so herrlich verschrobene Perspektiven in denen Cruise von schräg unten gefilmt wird.

Viele dazu hier:

https://www.studiobinder.com/blog/dutch ... -movement/
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20. März 2019 20:11

danielcc hat geschrieben:
20. März 2019 19:52
Ich mag auch die Szene in der Hunt auf einen Boss trifft in diesem Aquarium Restaurant. Da gibt es so herrlich verschrobene Perspektiven in denen Cruise von schräg unten gefilmt wird.
Ja, die Szene ist echt der Hammer! Da sieht man wieder, was für ein toller Schauspieler Henry Czerny ist. :D
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GoldenProjectile
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20. März 2019 23:13

Ich kann Hilles Frage leider nicht beantworten, aber ihr macht mir zumindest wieder List auf die erste unmögliche Mission. An die vielen "windschiefen" Kameraperspektiven kann ich mich zumindest noch positiv erinnern.
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12. April 2019 12:58

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... wenn Aufnahmen sich gleichen oder Hommagen das Geschehen bestimmen.







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12. April 2019 13:19

Danke für dieses Video! Da sieht man sehr schön, wie wenig innovativ der hier im Forum zum Teil doch hoch gelobte "Fallout" in Wahrheit doch ist. Daniel hat das zwar auch schon ausführlich erläutert, aber dieses Video bringt es dann nochmal auf den Punkt.
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Davon abgesehen, dass ich den Hubschrauber-Absturz und was danach kommt, durchaus als Innovativ empfinde. Wen interessierts? Lieber gut geklaut, als selbst schlecht gemacht, gell Herr Mendes. Samedi, fast tust Du mir ein bisschen leid, dass Du grandiose Action bei Fallour nicht empfinden kannst.
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DonRedhorse hat geschrieben:
12. April 2019 14:27
Samedi, fast tust Du mir ein bisschen leid, dass Du grandiose Action bei Fallour nicht empfinden kannst.
Da bin ich offenbar nicht der einzige. :wink:

Aber ja, es tut mir auch leid, dass bei Fallout keine "grandiose Action" rausgekommen ist. Vielleicht klappts ja bei den zwei bereits angekündigten nächsten M:I-Teilen wieder. "Rogue Nation" hat da ja gezeigt, wie es gehen kann.
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12. April 2019 17:11

95 Prozent davon sind keine Hommageszenen, sondern einfach ähnliche Shots. Was soll dieses Video überhaupt aussagen, außer das Kameraaufnahmen von fahrenden Autos, Fallschirmspringern etc. nun mal nicht unendlich oft variierbar sind und man nur genug Filme gucken muss, um für jede Einstellung irgendein Vergleichsmodell zu finden? Gut, das ein Troll wie Samedi darauf direkt anspringt und es als Provokation nutzt, verwundert niemanden, aber das macht den Sinn dieses Videos nicht weniger unklar.
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12. April 2019 17:45

Naja, Hille. Das in dem Video das ist schon etwas mehr als ein Bündel an Zufälligkeiten. Das kannst du dir zwar alles schönreden, aber das Video zeigt es schon deutlich auf. Hast du es dir überhaupt bis zum Ende angeguckt?
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