Welcher Teil der Mission: Impossible Reihe gefällt euch am besten

Kobra, übernehmen Sie (TV-Serie)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
In Geheimer Mission (TV-Serie)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (6%)
Mission: Impossible (Kinofilm)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 7 (22%)
Mission: Impossible 2 (Kinofilm) (Keine Stimmen)
Mission: Impossible 3 (Kinofilm)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (9%)
Mission: Impossible - Phantom Protokoll (Kinofilm)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 9 (28%)
Mission: Impossible - Rogue Nation (Kinofilm)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 10 (31%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 32

Re: Mission: Impossible

#1426
Die Hard und Lethal Weapon gehören für mich da beide schon irgendwo auch dazu, da sowohl Mel als auch Willis entsprechend dem damaligen Körperkult inszeniert wurden (was anderes wäre zB Mörderischer Vorsrpung oder Diese zwei sind nicht zu fassen). Aber auch für die "klassischen" Filme dieser Machart habe ich ja diverse Beispiele genannt, die für den Erfolg ihres jeweiligen Films nicht gerade unentbehrlich sind. Gerade diverse der von vodka in einem Satz abgefrühstückten Norris-Filme haben mE gute bis herausragende Antagonisten. Delta Force würde mir jedenfalls nicht gerade als ein Film mit einem vernachlässigbaren Schurken in den Sinn kommen :wink: (wie ich auch viele von vodkas Beispielen recht diametral sehe).

P.S. Die Frage bei Filmen wie Rambo II, Cobra, Commando, Delta Force, Delta Force 2, MIA 2, Invasion USA, Night Hunter, Bloodsport, Cyborg oder Karate Tiger 3 sollte ja eigentlich auch weniger sein, ob uns persönlich die Antagonisten taugen als mehr, ob sie für den Erfolg der Filme wichtig waren/sind. Und da werden gerade die skurrileren Vertreter bei den Fans in den höchsten Ehren gehalten. Ein Bolo Yeung mag kein großer Schauspieler sein, aber als Bösewicht ist er schon ne Hausnummer und das gilt für viele dieser Kameraden. Hier ist der Begriff „Kult“ dann mE auch wirklich angebracht.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Mission: Impossible

#1427
Das sehe ich gar nicht so. Gerade McCLane ist eine bewusste und imo sehr deultiche ironische Brechung des Körperkinos. Er ist eben gerade keine unkaputtbare Kampfmaschine die durch ihre Gegnerscharen wie ein Lötkolben durch Butter pflügt. Hiermit hat sich der Actionfilm deutlich verändert und ist in eine neue Ära eingetreten. Und Lethal Weapon ist die Speerspitze des Buddie-Films, für den unsere Körperhelden wenig Verwendung hatten (Ausnahme Red Heat und die wenig geglückten 90er Versuche auf diesen Zug aufzuspringen (z.B. Tango & Cash) zeigen dann ja die veränderte Schiene) denn dann hätten sie Aufmerksamkeit und Action teilen müssen.

Die teilweise skurrilen Baddies, oft blos tumbe, aber immerhin witzige Handlanger (die meist deutlich mehr im gedächtnis bleiben wie ihre Bosse, bestes Beispiel ist Bennet in Commando) haben keinerlei wirkliches Format, oder wenn du so willst "Größe". Sie sind im Prinzip Pappkameraden, die ich auch schätze, aber mit substantiellen Anatgonisten hat das wenig bis gar nichts zu tun.
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Re: Mission: Impossible

#1428
Samedi hat geschrieben:Was glaubt ihr, wie viele M:I-Filme Cruise noch machen wird?
Viele werden es sicher nicht sein. Den sechsten Teil hätte man durchaus als großes Finale anlegen können. Da das Marketing das nicht tut, gehe ich davon aus, dass vielleicht bereits ein siebter Teil geplant ist. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass da mit McQuarrie bereits irgendwas läuft und er da auch schon Ideen hat. Wer weiß, wie viel davon Teil 6 möglicherweise bereits vorbereitet.
vodkamartini hat geschrieben:Gerade McCLane ist eine bewusste und imo sehr deultiche ironische Brechung des Körperkinos.
Exakt, Die Hard bricht mit klassischen Muskel-Helden-Klischees (und fühlt sich sowieso mehr im Western-Genre zu Hause, ohne ein Western zu sein). Ich teile da Anatols Ansicht auch nicht zwingend. Sicherlich haben die Schurken der 80er Mukki-Filme ihren Charme und Witz, aber das ist für mich eine andere Liga.
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Re: Mission: Impossible

#1429
vodkamartini hat geschrieben:Das sehe ich gar nicht so. Gerade McCLane ist eine bewusste und imo sehr deultiche ironische Brechung des Körperkinos. Er ist eben gerade keine unkaputtbare Kampfmaschine die durch ihre Gegnerscharen wie ein Lötkolben durch Butter pflügt. Hiermit hat sich der Actionfilm deutlich verändert und ist in eine neue Ära eingetreten. Und Lethal Weapon ist die Speerspitze des Buddie-Films, für den unsere Körperhelden wenig Verwendung hatten (Ausnahme Red Heat und die wenig geglückten 90er Versuche auf diesen Zug aufzuspringen (z.B. Tango & Cash) zeigen dann ja die veränderte Schiene) denn dann hätten sie Aufmerksamkeit und Action teilen müssen.

Das will ich in Gänze ja gar nicht bestreiten, dennoch greift zB Die Hard erstaunlich deutlich auf sehr physische Darsteller zurück(Godunov, Winsewski, Leong, Homburg, Willis selber) – eben ganz im Geiste des damaligen Actionkinos. Da sehe ich nur wenig Unterschied gerade in der physischen Komponente der Action zum Kino von Sly oder Arnie. Das erscheint meiner Ansicht nach nur deshalb reduzierter, da Willis im Gegensatz zu Sly oder Arnie nicht ganz so bodybuildermäßig daher kommt. Ein sehr physischer Typ war er damals aber genau so. Lethal Weapon ist in Bezug auf seine Baddies und gerade auch Mel da sehr ähnlich angelegt und inszeniert. Es ist sicher kein Zufall, dass er in zwei der Schlüsselszenen mit entblösstem Oberkörper zu sehen ist. :wink:

vodkamartini hat geschrieben:Die teilweise skurrilen Baddies, oft blos tumbe, aber immerhin witzige Handlanger (die meist deutlich mehr im gedächtnis bleiben wie ihre Bosse, bestes Beispiel ist Bennet in Commando) haben keinerlei wirkliches Format, oder wenn du so willst "Größe". Sie sind im Prinzip Pappkameraden, die ich auch schätze, aber mit substantiellen Anatgonisten hat das wenig bis gar nichts zu tun.
Das ist finde ich lediglich eine Frage der Definition. Für mich hat Bolo Yeung in Bloodsport und Double Impact mindestens so viel Substanz wie Seymour Hoffman in MI3. Ich brauche kein Dialoggeblubber wenn der Darsteller das auch über seine Physis, einen bösen Blick oder eine skurrile Rollenauslegung hinbekommt. Für dich mögen das Pappkameraden sein, für viele Fans sind diese Darsteller aber genau das benötigte Salz in der Suppe. Das ist natürlich nicht subtil und soll es auch gar nicht sein.
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Re: Mission: Impossible

#1430
Casino Hille hat geschrieben:
Samedi hat geschrieben:Was glaubt ihr, wie viele M:I-Filme Cruise noch machen wird?
Viele werden es sicher nicht sein. Den sechsten Teil hätte man durchaus als großes Finale anlegen können. Da das Marketing das nicht tut, gehe ich davon aus, dass vielleicht bereits ein siebter Teil geplant ist. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass da mit McQuarrie bereits irgendwas läuft und er da auch schon Ideen hat. Wer weiß, wie viel davon Teil 6 möglicherweise bereits vorbereitet.
Ich würde mir ja wünschen, dass Cruise den Stab an einen jüngeren Team-Leader weitergibt. Denn bei aller Kritik sind die M:I-Filme doch zu gut, um nach Cruise einfach so zu enden.
Böser schwarzer Mann

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Re: Mission: Impossible

#1431
@anatol
Wir reden aneinander vorbei. Ich habe große Sympathien für diese "Pappkameraden". Aber das sind keine furchteinflößenden Bösewichte oder Baddies von Format. Sie schauen grimmig, oder irre, sind aber meist sehr schlecht gespielt und geschrieben. Natürlich machen die Spaß und passen auch wunderbar in die Filme, die ja insgesamt dem B-Charme frönen. In den MI-ImpossibleFilmen kann man solchen Herren aber keinen Blumentopf gewinnen. Darum ging es.

Bei McCLane kann ich dir nicht so recht folgen. Das Unterhemd steht hier für schweißtreibende, körperliche Arbeit und nicht für den Körperkult von Sly und Arnold, die vor jeder Szene ne Stunde trainiert haben, um möglichst aufgepumpt drehen zu können. Das ist ein komplett anderer Ansatz. Auch Mel sehe ich da nicht. Er macht viel mit seinem Mundwerk, seiner Harakiri-Mentalität und seinem schnellen Abzugsfinger. Er ist ein viriler, wuseliger Held, der auch mal blutet und sehr lädiert daher kommt. Er ist McClane wesentlich näher als Arnold und Sly.
Zuletzt geändert von vodkamartini am 12. Februar 2018 14:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Mission: Impossible

#1432
Samedi hat geschrieben:Ich würde mir ja wünschen, dass Cruise den Stab an einen jüngeren Team-Leader weitergibt.
Dein Weg wäre auf jeden Fall besser, als Ethan Hunt neuzubesetzen (was totaler Kokolores wäre, denn die Rolle definiert sich eigentlich nur über ihren Hauptdarsteller).
Möglich wäre auch ein Reboot nach Cruise, dass sich näher an die TV-Serie hält, mit einer späten Richtigstellung von Jim Phelps, der bei De Palma nicht so gut wegkam.
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Re: Mission: Impossible

#1434
Casino Hille hat geschrieben:
Samedi hat geschrieben:Ich würde mir ja wünschen, dass Cruise den Stab an einen jüngeren Team-Leader weitergibt.
Dein Weg wäre auf jeden Fall besser, als Ethan Hunt neuzubesetzen (was totaler Kokolores wäre, denn die Rolle definiert sich eigentlich nur über ihren Hauptdarsteller).
Möglich wäre auch ein Reboot nach Cruise, dass sich näher an die TV-Serie hält, mit einer späten Richtigstellung von Jim Phelps, der bei De Palma nicht so gut wegkam.
Ethan Hunt zu recasten wäre tatsächlich totaler Blödsinn, denn es gab vor Hunt zwei andere (bekannte) Team-Leader des IMF und deshalb kann es auch nach Hunt mit anderen Personen weitergehen.

Ein Reboot mit einem jungen Jim Phelps hätte zwar durchaus Charme, aber von mir aus kann man einfach ohne Hunt an die Cruise-Filme anknüpfen. Damit wären auch weitere Auftritte von Simon Pegg, Ving Rhames und Alec Baldwin möglich.

Was die Ausgestaltung der Hauptfigur betrifft, so würde ich mich aber eher am Jim Phelps der Serie als am Ethan Hunt der Filme orientieren.
Zuletzt geändert von Samedi am 12. Februar 2018 15:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mission: Impossible

#1436
vodkamartini hat geschrieben:Es ist imo ein Trugschluss zu glauben, weil es sich ja "nur" um ein Actionfranchise handelt, könne man einfach mit neuem Personal ähnliche Erfolge einfahren. Man denke an den Bourne-Film mit Renner und an die letzte Staffel von 24 ohne Sutherland.
24 hat mich schon nach der ersten Staffel kaum noch interessiert und Bourne hat den Namen der Hauptfigur ja im Titel. Daher war es auch totaler Bllödsinn, einen Bourne-Film ohne Bourne zu drehen.

Bei M:I ist es aber anders, weil es wie schon gesagt, bereits zwei Hauptfiguren gab, bevor Cruise als Ethan Hunt das Ruder übernahm.

Dass die Filme dann etwas anders werden, das ist natürlich auch klar, aber selbst die Cruise-Filme für sich betrachtet sind ja keine homogene Masse.
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Re: Mission: Impossible

#1437
vodkamartini hat geschrieben:@anatol
Wir reden aneinander vorbei. Ich habe große Sympathien für diese "Pappkameraden". Aber das sind keine furchteinflößenden Bösewichte oder Baddies von Format. Sie schauen grimmig, oder irre, sind aber meist sehr schlecht gespielt und geschrieben. Natürlich machen die Spaß und passen auch wunderbar in die Filme, die ja insgesamt dem B-Charme frönen. In den MI-ImpossibleFilmen kann man solchen Herren aber keinen Blumentopf gewinnen. Darum ging es.
Ich hatte dich schon verstanden, sehe es aber anders. Die Schurken in den MI-Filmen sind in meinen Augen bis auf Seymour Hoffman alle austauschbar und wenig erinnerungswürdig. Ich sehe da nichts substanzielleres als in den von mir genannten Beispielen. Darsteller wie John P. Ryan oder Billy Drago hätten einem MI-Film auch bestens zu Gesicht gestanden. Ich sehe da keinen wirklichen Unterschied, gerade der letzte MI-Film war inhaltlich und auch figürlich so substanzlos, da kann ich nicht erkennen warum gerade diese Filmserie da höhere Ansprüche haben sollte –sorry, aber so sehe ich das. Ich bin insofern bei dir, dass man einen Bösewicht a la Bolo Yeung hier nicht einsetzen könnte, das hat aber nichts damit zu tun, dass die Serie etwas substanzielleres benötigt, sondern lediglich damit, dass das Gesamtkonzept komplett anders angelegt ist. Wobei: als Handlanger bzw. 2. Mann würde selbst das funktionieren. Zumindest prinzipiell, ob die Leute sowas heute noch sehen wollen ist natürlich eine andere Frage (was aber nix mit höherem Anspruch als mehr mit veränderten Sehgewohnheiten zu tun hat wie ich finde).
vodkamartini hat geschrieben:Bei McCLane kann ich dir nicht so recht folgen. Das Unterhemd steht hier für schweißtreibende, körperliche Arbeit und nicht für den Körperkult von Sly und Arnold, die vor jeder Szene ne Stunde trainiert haben, um möglichst aufgepumpt drehen zu können. Das ist ein komplett anderer Ansatz. Auch Mel sehe ich da nicht. Er macht viel mit seinem Mundwerk, seiner Harakiri-Mentalität und seinem schnellen Abzugsfinger. Er ist ein viriler, wuseliger Held, der auch mal blutet und sehr lädiert daher kommt. Er ist McClane wesentlich näher als Arnold und Sly.
Vom Unterhemd sprach ich doch gar nicht, sondern von der Inszenierung der Hauptgegner (außer Rickman). Und die lebt nunmal sehr stark von der physischen Komponente, genau wie auch Lethal Weapon. Du sprichst von Mundwerk, ich denke da aber eben zB an den Schlußkampf mit Busey. So wie Gibson da in Szene gesetzt wird, das ist nicht weit weg von einem Van Damme-Film.
Um es nochmal klar zu stellen: ich sage nicht, dass Die Hard und in Teilen auch Lethal Weapon nicht auch bewusst das Klischee des Genres brechen. Deshalb nutzen sie das Klischee selber aber immer noch weidlich aus, gerade auch in Person ihrer Protagonisten.
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Re: Mission: Impossible

#1438
Samedi hat geschrieben:24 hat mich schon nach der ersten Staffel kaum noch interessiert
Es gibt ja noch andere Menschen außer dir. :wink: Ich muss Vodka trotzdem widersprechen: Dass die letzte Staffel ohne Sutherland nicht funktioniert hat, lag an ihrer furchtbaren Qualität, und sicher nicht daran, dass man es ohne ihn versuchte. Auch die letzte Halbstaffel mit Sutherland war bereits gar nicht gut geraten und kam dementsprechend weg.
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Re: Mission: Impossible

#1439
Sorry, muss mich korrigieren. Nach der dritten Staffel hat mich 24 kaum noch interessiert.

Und ja, laut aktuellen Meldungen soll es neben mir auch noch andere Menschen auf diesem Planeten geben. :mrgreen:
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