Welcher Teil der Mission: Impossible Reihe gefällt euch am besten

Kobra, übernehmen Sie (TV-Serie)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (3%)
In Geheimer Mission (TV-Serie)
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Mission: Impossible (Kinofilm)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 7 (22%)
Mission: Impossible 2 (Kinofilm) (Keine Stimmen)
Mission: Impossible 3 (Kinofilm)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (9%)
Mission: Impossible - Phantom Protokoll (Kinofilm)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 9 (28%)
Mission: Impossible - Rogue Nation (Kinofilm)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 10 (31%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 32

Re: Mission: Impossible

#1667
Ja, Fallout wird sich am Ende auch in meiner Top3 wiederfinden und es gibt aktuell keine große Konkurrenz mehr bis Ende des Jahres, womit Platz 1 sicherlich an Fallout geht - gefolgt von "Three Billboards" auf der 2 und "Your Name." (wird aufgrund des limitierten Releases im Januar 2018 auch in diesem Jahr als Kinostart gewertet) auf der 3.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
Spoiler
Show
Filmzähler Sammlung iHaveCNit/HCN007:
Stand: 22.12.2018

Spezielle Interessen: 42 DVDS (Musik, Wrestling, sonstiges)
Serienboxen (8 BD / 69 DVD)
DVD: 782 Filme
BD: 498 Filme
Gesamt-Filme: 1280 Filme

Re: Mission: Impossible

#1668
Achso, ich hätte jetzt Three Billboards gar nicht gezählt, das ist für mich ein 2017er Film, auch wenn ich ihn erst 2018 gesehen habe (verwirrend, ich weiß). :D Dann sagen wir eben, von allen 2018er Filmen, die ich gesehen habe, ist Fallout in meiner definitiven Top 3 und imo einer der besten Actionfilme seit langem. Der irre Halo-Jump, das fantastisch stilvolle Opening, diese unglaubliche Verfolgung durch Paris, wunderbare Schauspielleistungen bis in kleinste Rollen (Angela Basset ist wie immer ein Fest) und natürlich ein absurder Höllentrip als Finale, bei dem ich dreimal im Kino schweißnasse Hände hatte. Göttlich!
Prejudice always obscures the truth.

Re: Mission: Impossible

#1669
Casino Hille hat geschrieben:
26. November 2018 00:01
danielcc hat geschrieben:
25. November 2018 17:14
Vor allem auch am Soundtrack ist mir das unangenehm aufgefallen, der teilweise 1 zu 1 von Zimmer's Nolan Scores sein könnte, manchmal aber wahnsinnig melancholisch wirkt.
Seltsam, ich höre das wirklich gar nicht heraus. Während ich ansonsten recht überempfindlich bin, was offensichtliche Zimmer-Anleihen angeht

Habe gerade zum Spaß mal den kompletten Score bei Youtube aufgerufen und jeder zweite Kommentar geht in die Richtung "Zimmer...TDK...Inception"...also so abwegig scheint meine Assoziation da nicht zu sein.

Das ist aber auch an sich nichts Schlimmes wie ein Zimmer Score zu klingen - trug aber bei mir mit dazu bei, dass ich den Film nicht greifen konnte und ich ihn nicht als M:I FIlm wahrgenommen habe
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Mission: Impossible

#1670
Casino Hille hat geschrieben:
26. November 2018 01:11
Achso, ich hätte jetzt Three Billboards gar nicht gezählt, das ist für mich ein 2017er Film, auch wenn ich ihn erst 2018 gesehen habe (verwirrend, ich weiß). :D
Ich gehe da stets vom deutschen Kinostart aus ! Und da TBOEM hier am 25.01.2018 gestartet ist, zählt er in 2018 !
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
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Gesamt-Filme: 1280 Filme

Re: Mission: Impossible

#1671
Casino Hille hat geschrieben:
26. November 2018 00:01
Ansonsten bleibt Fallout in meiner Personal Top 3 des Jahres und wird da wohl nicht mehr verdrängt werden. Die Frage ist für mich nur, ob ich ihn noch besser als Ghost Protocol finde, aber das ist eigentlich auch egal, weil es darauf nun wirklich nicht ankommt.
Auch in meinen Top 3 dieses Jahr.
http://www.vodkasreviews.de

https://ssl.ofdb.de/view.php?page=poste ... Kat=Review

Re: Mission: Impossible

#1672
danielcc hat geschrieben:
26. November 2018 05:51
Habe gerade zum Spaß mal den kompletten Score bei Youtube aufgerufen und jeder zweite Kommentar geht in die Richtung "Zimmer...TDK...Inception"...also so abwegig scheint meine Assoziation da nicht zu sein.
Abwegig habe ich auch gar nicht gesagt, das ist es auch nicht, weil es ein ähnlicher Musikstil ist wie der Zimmer-typische. Lorne Balfe kommt ja auch von Hans Zimmer, von daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass die beiden sich im Stil ähneln (Ramin Djawadi und seine großartigen Arbeiten im Serienbereich für "Person of Interest", "Game of Thrones" und "Westworld" kann man ebenfalls sicher leicht mit Zimmer in Berührung bringen). Trotzdem muss ich für mich festhalten, dass ich da etwa Henry Jackman und seine Musik für "Civil War" viel penetranter mit dem Nolan-Getöse assoziiere oder ganz besonders die Arbeiten von Thomas Newman für "Skyfall" und "Spectre" und jene von John Ottman für "X-Men: Apocalypse". Richtig ist, dass es auf dem Fallout-Score definitiv einen Track gibt, nämlich "The Exchange", bei dem sich Balfe recht deutlich bei "Gotham's Reckoning" aus dem "The Dark Knight Rises"-Soundtrack bedient - von daher sind die Zimmer-Vergleiche nicht aus der Luft gegriffen. Für mich aber wesentlich: Der Score von Balfe ist für mich qualitativ deutlich über allen drei Zimmer-Scores für die Dark-Knight-Reihe anzusiedeln, er versteht es nahezu perfekt, sowohl die Action als auch die Untertöne des Films umzusetzen und hat einen sehr kreativen Umgang mit dem beliebten Lalo Schifrin Thema, geht zudem ein paar sehr ungewöhnliche Wege (die Verfolgung in London etwa hat einen wunderbaren Kontrast in der Instrumentalisierung, wenn Hunt oder Walker abwechselnd ins Bild kommen), für diese Art jedenfalls. Aber mögen muss man das natürlich nicht.
danielcc hat geschrieben:
26. November 2018 05:51
trug aber bei mir mit dazu bei, dass ich den Film nicht greifen konnte und ich ihn nicht als M:I FIlm wahrgenommen habe
Aber was ist denn ein M:I Film? Ein Agententhriller à la Brian de Palma? Ein operettenhaftes Action-Ballet à la John Woo? Eine selbstironische Genreparodie à la Brad Bird? Oder ein kühler, humorloser High-Tech-Thriller mit Nonstop-Action à la J.J. Abrams? Und auch Rogue Nation war wieder deutlich anders, orientierte sich etwa viel stärker an James Bond, als je zuvor in der Reihe der Fall war. Fallout ist eben wieder tonal ganz anders angelegt, auch wenn der Regisseur dieses Mal derselbe wie beim Vorgänger ist. Fallout ist deutlich epischer, überdramatisiert und sehr viel ernster/pathetischer, als es die Reihe je gewesen ist. Das ist aber letztlich nur eine weitere Ausdehnung der sehr freien M:I-Formel, und nicht wirklich ein Bruch mit den vorherigen Filmen.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Mission: Impossible

#1673
danielcc hat geschrieben:
26. November 2018 05:51
Casino Hille hat geschrieben:
26. November 2018 00:01
danielcc hat geschrieben:
25. November 2018 17:14
Vor allem auch am Soundtrack ist mir das unangenehm aufgefallen, der teilweise 1 zu 1 von Zimmer's Nolan Scores sein könnte, manchmal aber wahnsinnig melancholisch wirkt.
Seltsam, ich höre das wirklich gar nicht heraus. Während ich ansonsten recht überempfindlich bin, was offensichtliche Zimmer-Anleihen angeht

Habe gerade zum Spaß mal den kompletten Score bei Youtube aufgerufen und jeder zweite Kommentar geht in die Richtung "Zimmer...TDK...Inception"...also so abwegig scheint meine Assoziation da nicht zu sein.
Ist sie ja auch nicht. Das hört jeder, der Zimmer und seine Soundtracks kennt und sich die Ohren nicht mit Ohropax oder sonstwas zustopft.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Mission: Impossible

#1674
Casino Hille hat geschrieben:
26. November 2018 13:10

Aber was ist denn ein M:I Film? Ein Agententhriller à la Brian de Palma? Ein operettenhaftes Action-Ballet à la John Woo? Eine selbstironische Genreparodie à la Brad Bird? Oder ein kühler, humorloser High-Tech-Thriller mit Nonstop-Action à la J.J. Abrams? Und auch Rogue Nation war wieder deutlich anders, orientierte sich etwa viel stärker an James Bond, als je zuvor in der Reihe der Fall war. Fallout ist eben wieder tonal ganz anders angelegt, auch wenn der Regisseur dieses Mal derselbe wie beim Vorgänger ist. Fallout ist deutlich epischer, überdramatisiert und sehr viel ernster/pathetischer, als es die Reihe je gewesen ist. Das ist aber letztlich nur eine weitere Ausdehnung der sehr freien M:I-Formel, und nicht wirklich ein Bruch mit den vorherigen Filmen.
Ja natürlich stellt sich die Frage was typisch MI ist. Aber gerade Teil 4 und 5 waren so sehr homogen, das ich dachte, man habe den richtigen Weg gefunden. An Fallout aber gefallen mir so viele kleine Details nicht, dass sich in Summe ein total unstimmiges Bild ergibt.
Konfuse Story mit Charakteren die allesamt in Rogue Nation interessanter waren, unendlich lange Action aber ohne jeden echten Höhepunkt, eine schlicht für mich nicht stimmige Mischung aus Drama und Humor oder gar falsch verstandenes Drama und Emotionalität, ...

Da ja gerade beim Thema Action die Wahrnehmungen soweit auseinader gehen vielleicht mal ein Vergleich mit dem viel gescholtenen Mendes Bonds:
Man nehme die Schnee Action in SP. Ich kann total verstehen, wenn die manchen zu lahm geschnitten ist, nicht spektakulär genug, etc. Aber was da für mich total funktioniert, ist der Spannungsaufbau, das Tempo und das "Crescendo" auf allen Ebenen (Bild und Ton). Erst fliegt Bond nur nebenher, dann schießt er, dann wird er beschossen, dann werden seine Manöver agressiver, es explodieren die ersten Autos, dann dieser Gastank (?), dann zerlegt er mehr und mehr vom Flugzeug, dann wird es immer schneller, die Musik immer dramatischer, wenn er kurz vorm Wald die Kurve bekommt, dann alles in dem Durchstoßen des Hauses kumuliert, er die Bösewichte ausschaltet. Szene vorbei.
(übrigens ist die Rom Szene genau so aufgebaut, mit einer klaren Idee und einer klaren Steigerung)

Und jetzt vergleiche das mit den beiden langen Verfolgungen in Paris und London In Fallout. Die sind so austauschbar, so breiig, ohne Temposteigerung, ohne Drama, ohne klare Linie. Immer wenn man denkt, jetzt reicht es, geht es wieder weiter. Wenn man denkt, jetzt kommt der Höhepunkt, kommt wieder was Kleines,...

Ich weiß, das kann man alles anders sehen. Aber ich habe das so empfunden
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Mission: Impossible

#1675
danielcc hat geschrieben:
26. November 2018 16:39
Man nehme die Schnee Action in SP. Ich kann total verstehen, wenn die manchen zu lahm geschnitten ist, nicht spektakulär genug, etc. Aber was da für mich total funktioniert, ist der Spannungsaufbau, das Tempo und das "Crescendo" auf allen Ebenen (Bild und Ton). Erst fliegt Bond nur nebenher, dann schießt er, dann wird er beschossen, dann werden seine Manöver agressiver, es explodieren die ersten Autos, dann dieser Gastank (?), dann zerlegt er mehr und mehr vom Flugzeug, dann wird es immer schneller, die Musik immer dramatischer, wenn er kurz vorm Wald die Kurve bekommt, dann alles in dem Durchstoßen des Hauses kumuliert, er die Bösewichte ausschaltet. Szene vorbei.
(übrigens ist die Rom Szene genau so aufgebaut, mit einer klaren Idee und einer klaren Steigerung)
Ja, da bekomm ich gerade wieder richtig Lust auf SP. Ich werde mir demnächst mal alle Craig-Bonds vornehmen. Wird echt wieder mal Zeit! :D
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

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Re: Mission: Impossible

#1677
Mir haben die Actionsequenzen im neuen MI ausgezeichnet gefallen, das war hervorragend choreographiert und mir auch nie zu lange. Paris und auch die Hubschrauberjagd am Ende sind schlicht superb. Habs dann nochmal in Ö im Imax gesehen und da war es noch beeindruckender. Im Vergelich dazu bin ich jedes Mal wieder aufs neue enttäuscht, wenn ich die Schneeszenen in SPECTRE sehe. Man hat das Gefühl, das schon sehr häufig ähnlich oder besser gesehen zu haben und wartet die ganze Zeit auf den großen Knall, die zündende Idee etc. Das ist natürlich solide gefilmt und kompetent gemacht, wirkt aber auf mich irgendwie altbacken.
http://www.vodkasreviews.de

https://ssl.ofdb.de/view.php?page=poste ... Kat=Review

Re: Mission: Impossible

#1678
Ich finde die Schnee/Flugzeug Action in SP gelungener als alles aus MI 6. Es ist filmischer und dauert nicht endlos. Und diese Szene gibt mir so einen inneren Kick, und das schaffen nur wenige Action Szenen. Ansonsten aber ist MI 6 den Mendes Bonds weitgehend überlegen, nicht nur was die Action betrifft.

Insgesamt war MI 5 auch gelungener als MI 6.

Re: Mission: Impossible

#1679
Finde schon, dass alle Actionszenen "Höhepunke" haben.
Paris: Bei der Motorradverfolgung der Sturz und der Sprung ins Boot, bei der Autoverfolgung das Überfahren von Ilsa.
London: Die Aufzugszene und die Flucht mit dem Hubschrauber von Walker/Lane. Übrigens eine ganz starke Szene mit toller Musik. Hunt alleine auf dem Hochhaus hat mich in der Verbindung mit der Musik tatsächlich an Batman erinnert, was ich aber nicht negativ sehe.
Kaschmir: Der Absturz und der Kampf mit Kletterei um den Knopf.
#Marburg2020

Though this be madness, yet there is method in’t
William Shakespeare, Hamlet