Mission: Impossible

Für die Filmkenner: In unserem Cinema könnt ihr über den neuesten Blockbuster im Kino, alten Klassikern, neuen Kultfilmen bis hin zu euren Lieblingsserien uvm. diskutieren! Alles aus der TV/Kinowelt, das nicht ins Bondforum passt, bitte hier herein!

Welcher Teil der Mission: Impossible Reihe gefällt euch am besten

Kobra, übernehmen Sie (TV-Serie)
1
3%
In Geheimer Mission (TV-Serie)
2
6%
Mission: Impossible (Kinofilm)
7
22%
Mission: Impossible 2 (Kinofilm)
0
Keine Stimmen
Mission: Impossible 3 (Kinofilm)
3
9%
Mission: Impossible - Phantom Protokoll (Kinofilm)
9
28%
Mission: Impossible - Rogue Nation (Kinofilm)
10
31%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 32
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vodkamartini
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27. November 2018 13:49

Mir haben die Actionsequenzen im neuen MI ausgezeichnet gefallen, das war hervorragend choreographiert und mir auch nie zu lange. Paris und auch die Hubschrauberjagd am Ende sind schlicht superb. Habs dann nochmal in Ö im Imax gesehen und da war es noch beeindruckender. Im Vergelich dazu bin ich jedes Mal wieder aufs neue enttäuscht, wenn ich die Schneeszenen in SPECTRE sehe. Man hat das Gefühl, das schon sehr häufig ähnlich oder besser gesehen zu haben und wartet die ganze Zeit auf den großen Knall, die zündende Idee etc. Das ist natürlich solide gefilmt und kompetent gemacht, wirkt aber auf mich irgendwie altbacken.
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Maibaum
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27. November 2018 14:25

Ich finde die Schnee/Flugzeug Action in SP gelungener als alles aus MI 6. Es ist filmischer und dauert nicht endlos. Und diese Szene gibt mir so einen inneren Kick, und das schaffen nur wenige Action Szenen. Ansonsten aber ist MI 6 den Mendes Bonds weitgehend überlegen, nicht nur was die Action betrifft.

Insgesamt war MI 5 auch gelungener als MI 6.
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DonRedhorse
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27. November 2018 14:55

Finde schon, dass alle Actionszenen "Höhepunke" haben.
Paris: Bei der Motorradverfolgung der Sturz und der Sprung ins Boot, bei der Autoverfolgung das Überfahren von Ilsa.
London: Die Aufzugszene und die Flucht mit dem Hubschrauber von Walker/Lane. Übrigens eine ganz starke Szene mit toller Musik. Hunt alleine auf dem Hochhaus hat mich in der Verbindung mit der Musik tatsächlich an Batman erinnert, was ich aber nicht negativ sehe.
Kaschmir: Der Absturz und der Kampf mit Kletterei um den Knopf.
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vodkamartini
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27. November 2018 15:14

Filmisch ist jetzt natürlci ein ziemlicher Schwammbegriff. Für mich zählt der emotionale Eindrucck und da finde ich die Scheesequenz in SPCTRE lahm und die Szenen in MI mitreißend. As simple as that.
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Samedi
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27. November 2018 15:31

vodkamartini hat geschrieben:
27. November 2018 15:14
Maibaum hat geschrieben:
27. November 2018 14:25
Ich finde die Schnee/Flugzeug Action in SP gelungener als alles aus MI 6. Es ist filmischer und dauert nicht endlos. Und diese Szene gibt mir so einen inneren Kick, und das schaffen nur wenige Action Szenen.
Filmisch ist jetzt natürlci ein ziemlicher Schwammbegriff.
Ich kann mit dem Begriff "filmischer" in dem Zusammenhang auch nichts anfangen, aber auch ich finde diese Szene aus SP deutlich besser als die Action in M:I.
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27. November 2018 15:32

Samedi hat geschrieben:
27. November 2018 15:31
Ich kann mit dem Begriff "filmischer" in dem Zusammenhang auch nichts anfangen, aber auch ich finde diese Szene aus SP deutlich besser als die Action in M:I.
Echt? Das wusste ich gar nicht.
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Maibaum
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27. November 2018 15:50

vodkamartini hat geschrieben:
27. November 2018 15:14
Filmisch ist jetzt natürlci ein ziemlicher Schwammbegriff. Für mich zählt der emotionale Eindrucck und da finde ich die Scheesequenz in SPCTRE lahm und die Szenen in MI mitreißend. As simple as that.
Eben der emotionale Eindruck ist bei SP in der Szene da, bei MI 6 ist es nur das übliche Spektakel. Und genau da war eben auch MI 5 für mich gelungener.

Wobei ich ja insgesamt keinem der MI Filme sehr viel mehr abgewinnen kann als das vordergründige Spektakel hergibt. Dafür sind die meist zu seelenlos, und liegen so im Bereich 6/10. Der Mangel an interessanten Helden (Tom und seine beiden Helfer sind leider superöde) wurde ja zumindest in den letzten Beiden etwas aufgefangen durch etwas farbigere Schurken und andere Nebenfiguren, aber auch Ferguson war in MI 5 interessanter als in MI 6, und zur Hälfte des Films habe ich auch etwas das Interesse am Fortgang der rudimentären Handlung verloren ,aber zum Schluß wurde es dann ja wieder besser.
Jedoch waren da ein paar unglaublich schlechte Dialoge (zwischen Rhames und Ferguson und mehrfach am Ende), und jetzt mal im Ernst, so peinlich primitiv muß auch ein knallhart auf Kommerz getrimmter Film nicht sein, oder?

Für mich war jedenfalls bislang MI 5 der beste der Reihe (aber ich müsste den De Palma noch mal schauen), und MI 4 der Ausreißer nach unten, denn der war doch überwiegend langweilig.
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danielcc
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27. November 2018 15:57

Maibaum hat geschrieben:
27. November 2018 11:06
danielcc hat geschrieben:
25. November 2018 17:14
und wenn sie es dann tun ist es zum Teil sogar antiklimatisch (?).

Soll das eine Anspielung sein?
Eigentlich nicht. Worauf denn? Ich wusste nur nicht, ob es das Wort gibt :-)
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danielcc
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27. November 2018 16:02

vodkamartini hat geschrieben:
27. November 2018 13:49
Paris und auch die Hubschrauberjagd am Ende sind schlicht superb. ...

Im Vergelich dazu bin ich jedes Mal wieder aufs neue enttäuscht, wenn ich die Schneeszenen in SPECTRE sehe. Man hat das Gefühl, das schon sehr häufig ähnlich oder besser gesehen zu haben und wartet die ganze Zeit auf den großen Knall, die zündende Idee etc. Das ist natürlich solide gefilmt und kompetent gemacht, wirkt aber auf mich irgendwie altbacken.

Das ist wirklich das komplette Gegenteil von dem was ich empfinde. Gerade das Gefühl, das hat man alles schon mal gesehen ist bei MI viel größer für mich. Die ganze Paris Sektion ist für mich Remy Julienne Stuntarbeit der 80er Jahre, Nicht mals besonders rasant weil alle im recht langsam fahren.

Ich kann auch gar keine zündende Idee erkennt. Irgendwer hier hat einen Sprung ins Boot als Höhepunkt bezeichnet. Ich weiß gar nicht welche SZene damit gemeint ist.

Bei SP hat die Schneeaction eine klare innere Struktur und arbeitet kontinuierlich auf den Höhepunkt zu. Es gibt auch eine klare Idee insofern als das Bond nach und nach sein Flugzeug zerlegt, und ihm am Ende als Höhepunkt nur noch die Möglichkeit bleibt, den verbleibenden Teil des Flugzeugst selbst als Waffe zu benutzen.

Meanwhile.... Cruise und Co fahren auf Motorrädern und in Autos durch eine weitere Stadt...

So, jetzt ist von mir eigentlich alles gesagt. Natürlich respektiere ich deine Sicht, kann sie nur nicht nachvollziehen :-)
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Maibaum
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27. November 2018 16:11

danielcc hat geschrieben:
27. November 2018 15:57
Maibaum hat geschrieben:
27. November 2018 11:06
danielcc hat geschrieben:
25. November 2018 17:14
und wenn sie es dann tun ist es zum Teil sogar antiklimatisch (?).

Soll das eine Anspielung sein?
Eigentlich nicht. Worauf denn? Ich wusste nur nicht, ob es das Wort gibt :-)
Genau, das gibt es nicht, jedenfalls nicht so, denn das hat nichts mit dem Klima zu tun, aber das was du meinst wird so ähnlich geschrieben. Ich fragte weil es ein kleiner Running Gag innerhalb des Forums ist. (das hier und die "Stilistik")
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GoldenProjectile
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27. November 2018 16:22

Gemeint ist antiklimaktisch, was ja auch Sinn ergibt weil es sich auf das Wort Klimax bezieht. Andersrum finde ich von dem Begriff keinen Duden-Eintrag (und das Forum markiert es als unbekanntes Wort mit einer roten Linie), von Stilistik wiederum schon, was mit dem Bezug auf "stilistisch" ja auch nicht verkehrt ist.

Ich habe das jetzt aber nicht sprachwissenschaftlich untersucht.
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Maibaum
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27. November 2018 16:49

Bei Stilistik ist ja der Punkt, daß es falsch gebraucht wird. Was die Leute meinen ist schlicht und einfach der Stil, während die Stilistik die Lehre vom Stil wäre, wenn es so eine überhaupt irgendwo gibt.

Klimaktisch und mehr noch anti-klimaktisch sind auf jeden Fall gebräuchliche Worte, dann sollte der Duden da mal nachbessern. Vielleicht kommt es ja ebenfalls aus dem Englischen, dort gibt es das Adjektiv climactic.
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vodkamartini
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27. November 2018 16:59

Maibaum hat geschrieben:
27. November 2018 15:50
vodkamartini hat geschrieben:
27. November 2018 15:14
Filmisch ist jetzt natürlci ein ziemlicher Schwammbegriff. Für mich zählt der emotionale Eindrucck und da finde ich die Scheesequenz in SPCTRE lahm und die Szenen in MI mitreißend. As simple as that.
Eben der emotionale Eindruck ist bei SP in der Szene da, bei MI 6 ist es nur das übliche Spektakel. Und genau da war eben auch MI 5 für mich gelungener.

Wobei ich ja insgesamt keinem der MI Filme sehr viel mehr abgewinnen kann als das vordergründige Spektakel hergibt. Dafür sind die meist zu seelenlos, und liegen so im Bereich 6/10. Der Mangel an interessanten Helden (Tom und seine beiden Helfer sind leider superöde) wurde ja zumindest in den letzten Beiden etwas aufgefangen durch etwas farbigere Schurken und andere Nebenfiguren, aber auch Ferguson war in MI 5 interessanter als in MI 6, und zur Hälfte des Films habe ich auch etwas das Interesse am Fortgang der rudimentären Handlung verloren ,aber zum Schluß wurde es dann ja wieder besser.
Das kann ich nachvollziehen, denn tatsächlich sind die MI-Filme tatsächlich in erster Linie eskapistische Spektakel, da hat Bond etwas mehr Tiefe und Charakter, nicht erst seit Craig. Hunt ist da schon eindimensionaler angelegt, obgleich man das im 6. Teil versucht aufzubrechen. Die Handlung selbst ist meist sehr formelhaft, aber das ist bei vielen Bondfilmen ähnlich.
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Maibaum
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27. November 2018 17:01

vodkamartini hat geschrieben:
27. November 2018 15:14
Filmisch ist jetzt natürlci ein ziemlicher Schwammbegriff.
Für mich nicht.
Es gibt da in der Szene in SP so ein Zusammenspiel von Schnitt und der Auswahl der Einstellungen was über das hinausgeht was der handwerklich begabte Regisseur mit einer dynamisch gestalteten Actionszene hinbekommt. In QoS ist das z.B. für mich in fast jeder Einstellung spürbar, und bei der Action auch in denen mit Minimaldauer.

Wobei MI 6 schon ein gewisser positiver Stilwillen in vielen Szenen spürbar ist, und auch die Action ist mehr als nur von der Stange. Das sit schon durchweg gut gemacht, aber für im Vorfeld geäußerte wagemutige Aussagen wie der "beste Actionfilm" aller Zeiten sehe ich wenig Anlaß. Dafür gibt und gab es doch schon zuviel ähnliches und zuviel exzellent gefilmtes anderes.
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GoldenProjectile
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27. November 2018 17:01

Maibaum hat geschrieben:
27. November 2018 16:49
Bei Stilistik ist ja der Punkt, daß es falsch gebraucht wird. Was die Leute meinen ist schlicht und einfach der Stil, während die Stilistik die Lehre vom Stil wäre, wenn es so eine überhaupt irgendwo gibt.

Klimaktisch und mehr noch anti-klimaktisch sind auf jeden Fall gebräuchliche Worte, dann sollte der Duden da mal nachbessern. Vielleicht kommt es ja ebenfalls aus dem Englischen, dort gibt es das Adjektiv climactic.
So macht es natürlich Sinn, die Stilistik als Lehre vom (Eis am) Sti(e)l.

Antiklimaktisch ist denke ich nicht falsch, aber im Deutschen (noch) so etwas wie in ein inoffizielles Wort, bzw. der NSNA des Dudens. Im Englischen sind climactic und anti-climactic tatsächlich viel gebräuchlicher.

Was die M:I Filme angeht so rangieren De Palma bis Abrams für mich auch so im Bereich 6 bis gutmütige 7, die drei neuen fand ich aber allesamt sehr gut und vor allem konstant im 8/10 Bereich, wobei Teil 5 für mich vielleicht sogar der schwächste war, Fallout dagegen war im Kino eine Adrenalinbombe und ich hatte sehr viel Spass mit der Motorradszene (auch mit der in Teil 5) und dem Helikopter-Finale. Die Filme 1 bis 4 sind aber nicht mehr so frisch im Kopf.
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