Welcher Film von Christopher Nolan ist der Beste?

- Following (1998) (Keine Stimmen)
- Memento (2000)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 3 (13%)
- Insomnia (2002)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (4%)
- Batman Begins (2005)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (4%)
- Prestige (2006)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (9%)
- The Dark Knight (2008)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 9 (39%)
- Inception (2010)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (9%)
- The Dark Knight Rises (2012) (Keine Stimmen)
- Interstellar (2014)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1 (4%)
- Dunkirk (2017)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (9%)
- Tenet (2020)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2 (9%)
Insgesamt abgegebene Stimmen: 23

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1396
Zudem gibt es auch genügend Filme, die entweder nur auf DVD erhältlich sind oder aber auf DVD günstiger sind als bei einem Streamingdienst.

Und selbst wenn ein Film bei einem Streamingdienst verfügbar ist, besteht dort immer die Gefahr, dass der Film mal vom Netz genommen wird aus welchen Gründen auch immer.

Man kann also immer von Film zu Film abwägen, was dafür die bessere Option ist und bei den Streamingdiensten ist das auch eine sehr persönliche Frage, denn jeder hat ja seine persönlichen Favoriten und dann ist eben entweder Netflix, Amazon Prime oder was auch immer am passendsten.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1397
Komme gerade aus der Vorstellung in der Originalfassung. Kann die Kritik bezüglich dem eher weniger guten Soundmixing verstehen. Es ist teils schwer zu verstehen. Sei es JDWs teilweise auftretender Slang, den russischen Akzent durch die Stimme eines Briten oder allgemein die Sprache durch Masken, Helme und so weiter, die vermutlich direkt "On Set" aufgenommen und im Nachgang nicht nochmal nachvertont worden sind. Ich kann das mit einem Konzert im Bereich Metalcore und Hardcore vergleichen. Eine Band, die auf Platte eigentlich ganz gut und live durchschnittlich ist und sich darauf verlässt und ohne abschließenden Soundcheck einfach mit dem Set anfängt. Da ist der Gesang dann auch teilweise schwer zu verstehen.

Ich persönlich bin noch genau wie auch Nolan (daher passt dieses Off-Topic-Thema auch denke ich hier ganz gut rein) jemand, der VOD und Streaming gegenüber eher kritisch gegenübersteht. Natürlich gibt es auch in einigen Momenten von meiner Seite aus durchaus Lust, den einen oder anderen Film zu sehen, den ich gerade nicht zur Hand habe - oder Serien oder bestimmte Shows - die ich dann nach kurzer Recherche sofern verfügbar dann auch über den Streaminganbieter oder per VOD ansehe. Natürlich nutze ich auch Netflix, habe einen sporadischen Disney+-Account, aber mein Hauptaugenmerk ist eben immer noch die physische Sammlung zu Hause.

Ähnlich verhält es sich bei mir auch mit Musik, mir ist es immer noch wichtiger die Platte direkt als physischen Datenträger zuhause liegen zu haben statt auf Streamingdienste wie Spotify oder Amazon Music zu setzen. Nur ganz selten kommt es unter anderem dazu, dass ich Platten nicht auf CD bekommen kann und diese auf anderem Wege (Bandcamp) dann digital kaufe.

Man kann einem Bücherwurm auch die gleiche Frage stellen, warum er sich lauter Bücher ins Regal stellt, statt einfach auf einen E-Book-Reader zu setzen.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
Spoiler
Show
Filmzähler Sammlung iHaveCNit/HCN007:
Stand: 22.12.2018

Spezielle Interessen: 42 DVDS (Musik, Wrestling, sonstiges)
Serienboxen (8 BD / 69 DVD)
DVD: 782 Filme
BD: 498 Filme
Gesamt-Filme: 1280 Filme

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1398
Meine große Blu-ray Sammlung wächst ebenfalls im gleichen Maße wie meine Büchersammlung und ich führe das so lange fort, wie es geht. Guckt man das alles wirklich noch oft und regelmäßig? Vielleicht nicht, aber darum geht es auch gar nicht zwangsläufig. Streamingdienste habe ich insgesamt 7 (teile mir die aber auch mit einer weiteren Person), und nutze die hauptsächlich (beruflich) zum Schauen von Serien, auch hier stelle ich mir die Highlights aber hinterher ins Regal. Ist für einige vielleicht unsinnig, dafür schüttel ich dann über alle Fitness-Deppen den Kopf, die 3-4 mal die Woche ins Fitnessstudio rennen, statt sich zuhause umsonst zu bewegen. So hat da jeder seine Nische.

Mir sind bei "Tenet" bei der Zweitsichtung auch Tonprobleme aufgefallen und das ist ganz ehrlich ein absolutes Unding. Nolan will im Nachhinein die Dialoge nicht nochmal neu vertonen lassen? Dann sollte er sie am Set vernünftig aufnehmen. Man erinnere sich an die grandios vergurkte Originalfassung von "The Dark Knight Rises" in Punkto Bane. Da murmelt sich Tom Hardy einen unverständlichen Mist zusammen. Ein Hoch auf die deutsche Synchro des Films.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1400
Es war nur ein gut gemeinter Tipp von jemandem der wohl einige Jahre älter ist als HCN, gutes Geld verdient aber trotzdem drei mal überlegt wofür er Geld ausgibt, da der Rentenschock dann später kommen wird... HCN hat meiner Schätzung nach zwischen 7.000 und 25.000EUR in totes Material investiert.

Den Vergleich mit Büchern sehe ich so nicht, denn die kann man auch in 50 jahren noch lesen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass man in 50 Jahren keine DVDs mehr gucken kann da es a) keine Geräte mehr geben wird oder b) es bessere Formate geben wird die man dann bevorziehen wird. Fitness kostet (für die meisten) rund 300 EUR im Jahr, damit würde HCN nicht weit kommen was BDs angeht.

Ansonsten bin ich selbst ein Anti-Streamer. Ich habe keine Musk Flat, Netflix habe ich gekündigt, Disney + käme nie in Frage. Prime ist allerdings schon eine gute Ausgabe.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1401
danielcc hat geschrieben:
2. September 2020 10:13
Den Vergleich mit Büchern sehe ich so nicht, denn die kann man auch in 50 jahren noch lesen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass man in 50 Jahren keine DVDs mehr gucken kann da es a) keine Geräte mehr geben wird oder b) es bessere Formate geben wird die man dann bevorziehen wird. Fitness kostet (für die meisten) rund 300 EUR im Jahr, damit würde HCN nicht weit kommen was BDs angeht.
Eine Sammlung baut man ja nicht nur wegen des reinen Nutzens auf, sondern weil man Spaß daran hat. Ich selbst kaufe seit jeher Musik in allen möglichen Formaten, CD, Vinyl, MC, MD usw., einfach weil ich Spaß daran habe vor meinem Musikregal zu stehen und in der Sammlung zu stöbern. Viele Alben habe ich jahrelang nicht gehört, sei es, weil sich seit meiner Jugend mein Musikgeschmack verändert hat, oder einfach weil zu Hause die Zeit fehlt.
Der Großteil meines Musikkonsumes findet ohnehin unterwegs statt und da greife ich dann doch lieber auf Spotify zurück. So schön die nostalgische Verklärung von Walkman und Co auch sein mag, das Smartphone ist da doch weitaus praktischer.

Sorry für off-topic. :oops:

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1402
danielcc hat geschrieben:
2. September 2020 10:13
Den Vergleich mit Büchern sehe ich so nicht, denn die kann man auch in 50 jahren noch lesen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass man in 50 Jahren keine DVDs mehr gucken kann da es a) keine Geräte mehr geben wird oder b) es bessere Formate geben wird die man dann bevorziehen wird.
Mal abgesehen davon, dass ich in 50 Jahren wohl eh keine Filme mehr schauen werde ( :( ) halte ich deine Einschätzung für allzu pessimistisch. VHS feiert nächstes Jahr seinen 45. Geburtstag und du bekommst immer noch Abspielgeräte, obwohl das Medium eigentlich bereits seit fast 20 Jahren tot ist. Einen Gebrauchtmarkt wird es immer geben, von daher dürfte die reine Abspielbarkeit kein Problem darstellen, zumal sich der geneigte Freund physischer Medien ja auch rechtzeitig noch den einen oder anderen Player vorsorglich und auf Vorrat besorgen kann sollte sich die Situation bezüglich Neu-Geräte tatsächlich wesentlich ändern.

Hinsichtlich der besseren Formate ist es zwar durchaus so, dass das Bessere immer der Feind des Guten ist, im Falle von BD muss man aber auch festhalten, dass der Schritt zu neueren Formaten erheblich geringer ausgefallen ist (bzw. in Zukunft ausfallen wird) aufgrund der zugrunde liegenden Materialsituation. Das Gros an Filmen wurde auf 35mm Film gedreht und das kannst du in 2K (also praktisch HD/BD) auflösungstechnisch nahezu vollständig abbilden. Nicht umsonst wurden bei 4K/UHD zusätzliche Features wie der erweiterte Farbraum und HDR so groß auf die Fahnen geschrieben, eben weil man sich sehr bewusst war und ist, dass in Bezug auf die Auflösung in den meisten Fällen kaum ein Mehrwert besteht. Der erweiterte Farbraum und der größere Kontrastumfang sind sicher feine Sachen, um von diesen aber wirklich profitieren zu können braucht man aber auch eine entsprechend hochwertige Peripherie, was bei den Wenigsten der Fall ist. Meine Erfahrung als Beamer- und Leinwandnutzer ist jedenfalls die, dass man mit BD sehr gut und durchaus auch zukunftssicher aufgestellt ist, da man damit eine Qualität zuhause hat, die so >90% dessen toppt, was früher im Kino möglich war (da die meisten BDs vom Kameranegativ stammen, während in den Kinos oft qualitativ schwächere Kopien der n-ten Generation liefen). Von daher mag dein zweites Argument zwar durchaus berechtigt sein, ist in der Praxis meiner Einschätzung nach aber beileibe kein KO-Kriterium.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1403
Klar, Sammeln ist immer ein Hobby was keinen direkten Zweck erfüllt und was nicht rational ist. Ein Briefmarkensammler ärgert sich ja auch nicht, dass er seine Briefmarken kaum braucht weil es keine Briefe mehr gibt ;-)

Aber mir geht die technische Entwicklung einfach zu schnell als dass ich Lust hätte, mir noch physisches Zeugs in einem bestimmte Format zu besorgen.
Aber ich halte auch das Kosten-Argument für relevanter.

Wir haben ja genug Leute die im Alter jammern, weil die staatliche Rente so niedrig ist... Das kann man halt nur verhindern, wenn man im jungen Alter die richtigen Prios setzt

So, und damit verabschiedet sich Onkel Daniel von den Altersweisheiten für heute ;-)
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1404
Aktuell bin ich an einem für mich sehr schweren gedanklichen Projekt dran. Alle Nolan-Filme bisher in einem Ranking von Platz 11 bis Platz 1 aufzustellen, damit ich auch bei der Umfrage meine 2 entsprechenden Positionen auswählen kann.
"Weiter rechts, weiter rechts ! ..... "
Spoiler
Show
Filmzähler Sammlung iHaveCNit/HCN007:
Stand: 22.12.2018

Spezielle Interessen: 42 DVDS (Musik, Wrestling, sonstiges)
Serienboxen (8 BD / 69 DVD)
DVD: 782 Filme
BD: 498 Filme
Gesamt-Filme: 1280 Filme

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1405
Tenet (deutsche Fassung)

Vor einigen Jahren gab es Gerüchte, Christopher Nolan würde den nächsten James-Bond-Film drehen. Wie ein Spionagefilm von Nolan aussehen würde, stellt er nun in seinem neuen Film zur Schau: Hier gibt es Bond-typische Szenen, in denen der Protagonist, Protagonist, eine Reihe Handlanger ausschaltet, vom Bösewicht zum Essen eingeladen wird (die Figuren sind alle entweder die Guten oder die Bösen), dort einige Szenen im Mission-Impossible-Stil, wo präzise getimte, unmöglich erscheinende Einbrüche gemeistert werden. Das Spionagefilmgenre wird aber mit dem Zeitreisefilm, genauer gesagt Zeitreise-Actionfilm, gemischt, bei der der Bösewicht durch die Zeit reist, um die Menschheit auszulöschen, und die Helden ihm folgen, um ihn aufzuhalten. Besonderes Gimmick bei Nolan: Die Zeitreisenden, die „Inversen“, bewegen sich rückwärts durch die Zeit.

Tenet ist ein Film mit den typischen Stärken und Schwächen eines Christopher-Nolan-Films. Die Charaktere (aka "dramaturgischen PLatzhalter") bleiben blass und werden kaum charakterisiert, die Beziehungen sind schwach, die Dialoge sind schwach, vor allem, wenn sie allzu philosophisch werden, und der Film ist kitschig, beispielsweise im Verhältnis zwischen dem Bösewicht, Sator, und seiner Frau. Hinzu kommt, dass der Film sich komplizierter macht, als er müsste, indem er viel dialogbasiert und fremdwörterschwer erzählt, sodass man im Kino mal eins, zwei Sekunden überlegen muss, was mit „bitemporaler Zangenbewegung“ gemeint ist.

Die Stärke des Films ist aber gewiss seine Originalität. Wenn Inception „Zeitlupe – Der Film“ ist, dann ist Tenet „Reverse motion – Der Film“. Vor allem die Szenen, in denen Reverse Motion und Forward Motion zusammen im selben Bild sind, sind spannend anzusehen. Außerdem dreht Nolan auf Film und nutzt praktische Effekte statt CGI, was spätestens dann sehr befriedigend anzusehen ist, wenn ein Jet in ein Gebäude kracht.

Leider lässt der Film auch einiges an Potenzial liegen.
Spoiler
Show
Es wird etwa das Problem erwähnt, dass eine Person sich selbst auslöscht (oder mit den Worten des Films: „annihiliert“), wenn sich die „lineare“ und die „inverse“ Version desselben Ichs berühren. Dies passiert im Film keinmal. Auch die Möglichkeit, sich im Fenster der linearen Welt wieder aus der Zeitmaschine herauskommen zu sehen, wenn man dabei ist, in die inverse Welt einzutreten, um zu sehen, ob man Erfolg haben wird bzw. überlebt, wird kaum dramaturgisch genutzt. Man könnte erwarten, eine Figur bekommt dadurch auch einmal zu sehen, nicht nur ob, sondern auch wie sie Erfolg auf der Mission hatte, wie in einer selbsterfüllenden Prophezeiung – solche sind dramaturgisch immer großartig. Und natürlich, was passiert, wenn eine Person sich nicht zurückkehren sieht – geht sie trotzdem das Risiko ein und versucht, ihr Schicksal zu besiegen?

Wenn man, wie etwa in Interstellar, einen großen Twist erwartet, wird man vermutlich enttäuscht sein, denn diesmal bleibt er aus. Ab der Rückkehr der Helden als inverse Zeitreisende zum Flughafen, in den sie vorher eingebrochen sind, könnte man erwarten, dass sie von nun an gegen ihre früheren Schritte aus der Vergangenheit vorgehen, doch nichts derlei. Auch die Beeinflussung zwischen der Vorwärts- und Rückwärts-Zeitabläufe, die Nolan zuzutrauen gewesen wäre, beschränkt sich auf einige wenige Momente. Und dann geht auch noch eine Aufopferung am Ende etwas unter.
Das klingt jetzt alles etwas negativ. Dennoch ist mein erster Eindruck positiv, vor allem, nachdem sein letzter Film mich enttäuscht hat. Nolan erzählt diesmal nämlich auch teilweise auf filmisch interessante Weisen. Wir haben hier die vielleicht beste Nutzung von Reverse Motion in einem Film, eine gut gefilmte Folterszene, bei der ein Zug vor der Kamera entlangfährt und uns Gott sei dank nichts sehen und hören lässt, einen brutalen Kampf mit Küchengegenständen und hier und da Narration durch Gegenstände statt Erklärdialoge. Leider limitiert Nolan sich selbst durch kitschige Nebenhandlungen, bei denen die einzige Motivation die Wiedervereinigung einer Familie ist – Inception und Interstellar lassen grüßen. Es wäre interessant, zu wissen, wie ein Nolan-Film aussähe, würde er doch bloß Menschen und Emotionen verstehen. Der beste James-Bond-Film des Jahres ist Tenet vermutlich trotzdem.

Die Diskussion hier zu Tenet habe ich mir übrigens auch durchgelesen. Einmal rückwärts bis zu den ersten Reviews, dann noch einmal vorwärts, um ihrem Verlauf zu folgen. Vermutlich für den Film das angemessene Vorgehen.
It's the BIGGEST... It's the BEST
It's BOND

AND BEYOND

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1406
Ersten Schätzungen zufolge soll Tenet dieses Wochenende 225Tsd Besucher ins Kino locken. Das wäre ein Rückgang um 30% zum ersten Wochenende. Das ist war nicht so stark wie die üblichen 40-60% Rückgänge aber es ist auch kein so starker Hold wie man vielleicht aufgrund der Corona Zeit ("mehr oder weniger nur ein Film im Kino") erwartet hätte oder aber bei sehr guter Mund-zu-Mund Propaganda erhofft hätte.
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1407
Dass ein Film am ersten Wochenende viel stärker läuft und es dann abnimmt, das ist ja normal. Viel wichtiger ist meiner Meinung nach die Entwicklung in den nächsten Wochen.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Die Filme des Christopher Nolan

#1410
By the way: Obwohl es absolut nicht meine Musik ist, ist der Abspannsong von "Tenet" großartig als Ende für den Film. Als ich gelesen habe, dass Travis Scott (die Jüngeren wissen: Das ist der Rapper aus Fortnite) einen Song zu "Tenet" beisteuert, habe ich noch gedacht, wir bekommen wieder so eine armselige Cash-In-Musik wie bei Ed Sheeran und seinem "Hobbit"-Gejammere. Aber nein: "The Plan" ist wirklich ein Song, bei dem sich musikalisch und textlich Gedanken gemacht wurden, was man als sinnvolle tonale Ergänzung zu "Tenet" präsentieren kann. Keine Ahnung, ob Ludwig Göransson an dem Lied mitgewerkelt hat, passen würde es aber und der Beat des Songs tritt auch immer wieder im Soundtrack auf – wobei hier natürlich die Henne und Ei Frage gestellt werden kann. Tatsächlich hatte aber auch der ebenfalls von Göransson vertonte Marvel-Kracher "Black Panther" ein wunderbares Lied während der Credits, dass musikalisch aus demselben Genre stammt und ähnlich schlau den Film um ein Bonmot erweiterte. Im Zweifel für den Angeklagten?

Ohne "Tenet" zu sehen ist es aber schwer zu begreifen, was die Qualität dieses Songs ausmacht:

Prejudice always obscures the truth.