Die Filme des Roland Emmerich

Für die Filmkenner: In unserem Cinema könnt ihr über den neuesten Blockbuster im Kino, alten Klassikern, neuen Kultfilmen bis hin zu euren Lieblingsserien uvm. diskutieren! Alles aus der TV/Kinowelt, das nicht ins Bondforum passt, bitte hier herein!
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MrWhiTe
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7. September 2013 10:29

Roland Emmerich ist ein deutscher Regisseur und Filmproduzent.
Seine Filme basieren meist auf großen Katastrophen bzw. Zerstörungsorgien und sind sehr bombastisch inszeniert.
Wie haltet ihr von seinen Filmen?

P.S. Es sind hier nur die Filme aufgelistet bei denen er selbst Regie führte!
___________________________________________________________

1984: Das Arche Noah Prinzip
1985: Joey
1987: Hollywood-Monster
1990: Moon 44
1992: Universal Soldier
1994: Stargate
1996: Independence Day
1998: Godzilla
2000: Der Patriot
2004: The Day After Tomorrow
2008: 10.000 B.C.
2009: 2012
2011: Anonymus
2013: White House Down
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Agent 009
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7. September 2013 23:27

1984: Das Arche Noah Prinzip -
1985: Joey -
1987: Hollywood-Monster -
1990: Moon 44 -
1992: Universal Soldier - 8,5/10
1994: Stargate - ?/10 (wird bald wieder gesichtet)
1996: Independence Day - 8/10
1998: Godzilla - 6,5/10
2000: Der Patriot - 710
2004: The Day After Tomorrow - 6/10
2008: 10.000 B.C.
2009: 2012 - 4,5/10
2011: Anonymus
2013: White House Down - 8/10

Letzteren heute im Kino gesehen. Geiles, spaßiges und cooles Actionkino mit 2 tollen Hauptdarstellern :)

Einiges muss ich da oben neu sichten für Wertungen aber gerade 2012 und Day after Tomorrow sind, je öfter ich über sie nachdenke, mies.
Zuletzt geändert von Agent 009 am 11. Mai 2014 18:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Maibaum
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8. September 2013 11:44

1984: Das Arche Noah Prinzip - 6/10
1985: Joey - 5/10
1987: Hollywood-Monster - 5/10
1990: Moon 44 - 6/10
1992: Universal Soldier - 6/10
1994: Stargate - 6/10
1996: Independence Day - 6/10
1998: Godzilla - -/10
2000: Der Patriot - 6/10
2004: The Day After Tomorrow - 6/10
2008: 10.000 B.C. -/10
2009: 2012 - -/10
2011: Anonymus -/10
2013: White House Down - -/10


Tja, der Roland, unser Mann in Hollywood ...
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MrWhiTe
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8. September 2013 11:59

1984: Das Arche Noah Prinzip ---(--/--)
1985: Joey -------------------------(--/--)
1987: Hollywood-Monster --------(--/--)
1990: Moon 44 ----------------- ---(--/--)
1992: Universal Soldier -----------(6/10)
1994: Stargate ---------------------(6/10)
1996: Independence Day ---------(6/10)
1998: Godzilla ----------------------(4/10)
2000: Der Patriot ------------------(9/10)
2004: The Day After Tomorrow --(5/10
2008: 10.000 B.C. ------------------(7/10)
2009: 2012 --------------------------(6/10)
2011: Anonymus --------------------(--/--)
2013: White House Down ---------(8/10)


Ich finde seine Filme werden oftmals von den Medien hochgepuscht und dadurch auch überbewertet (z.B. 2012 oder The Day After Tomorrow).
Der Patriot ist hingegen ein Klasse Film.
Bei seinem neuen Film (White House Down) war ich zuerst auch skeptisch, da es sich (Trailer) schon wieder um eine Zerstörungsorgie handelt.
Aber der Film ist ein guter bis sehr guter Action Film der mich super unterhalten hat!
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AnatolGogol
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8. September 2013 15:47

Das schwäbische Spielbergle...
wird ja häufig gescholten ob seiner oft ähnlich sklavischen Marktfokusierung wie bei Kollege Bay, aber auch ihm muss man ob man nun will oder nicht zugestehen, dass er die Marktanforderungen nahezu perfekt durchschaut hat. Ich mag seine Filme im Schnitt lieber als die von Kollege Bay, da zum einen die Thematiken idR interessanter sind und zum anderen auch Emmerichs Inszenierung auf mich nicht ganz so glatt und steril wirkt wie beim noch erfolgreicheren Bay.

1984: Das Arche Noah Prinzip - 5/10
1985: Joey - 5/10
1990: Moon 44 - 5,5/10

Emmerichs deutsche Frühphase charakterisiert sich dadurch, dass die Filme alle schon sehr amerikanisch wirken, eine Eigenschaft auf die Emmerich von anfang an extrem wert gelegt und und etwas, was damals bei deutschen Filmen ja fast schon verpönt war. Desweiteren wirken diese Filme unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden Budgets technisch alle sehr wertig und deutlich teurer als sie waren. Ebenfalls eine Eigenschaft, die Emmerich auch später in Hollywood beibehalten hat und die ihn bei Studios und Produzenten zu einem gern gesehenen Betreuer von gewaltigen Projekten gemacht hat. Leider haben Emmerichs Frühwerke aber auch eine weitere Gemeinsamkeit: sie hinken und lahmen im Erzählfluss doch teilweise beachtlich - hier war dann doch noch ordentlich Luft nach oben für die Zukunft.

1992: Universal Soldier - 7/10
1994: Stargate - 7/10

Die zweite Frühphase, diesesmal in Hollywood. Unübersehbar hatte Emmerich mittlerweile als Geschichtenerzähler merklich zugelegt - wenngleich es immer noch nicht seine wirkliche Stärke war. UniSol funktioniert gut als Actionfeuerwerk mit hohem Tempo und wenig Leerlauf. Stargate beeindruckt optisch und durch seinen gekonnten epischen Ansatz, hat aber auch die ein oder andere Länge zu verkraften. Dennoch eine merklich Steigerung in Emmerichs Oevre.

1996: Independence Day - 7,5/10
1998: Godzilla - 7,5/10
2000: Der Patriot - 4,5/10
2004: The Day After Tomorrow - 7,5/10
2008: 10.000 B.C. 4/10
2009: 2012 - 7/10
2011: Anonymus 9/10

Emmerichs "Hauptwerk" in Hollywood: mit Independence Day kam er endgültig als großer Player in Hollywood an und zeigte hier wieder eine Steigerung in Punkte erzählerischer Qualität. Godzilla ist ein großer kleiner Jungen-Film, bei dem man durchaus seinen Spass haben kann wenn man sich auf den "Junge übernacht im Spielzeugladen eingeschlossen"-Charme des Films einlässt. Und Jean Reno ist eine Wucht. Der Patriot ist ein dummer Film, dumm vor allem in der Inszenierung, die so ziemlich jedes Klischee ausnutzt und ausbeutet. Zudem in der erzählerischen Qualität ein echter Rückschritt, zu lang und lahmend.

The Day after Tomorrow und 2012 bearbeiten dann wieder Emmerichs Paradefeld: die aktualisierte Variante des Katastrophenfilms. 2012 macht mir deutlich mehr Spass als er gemeinhin in der Bewertung wegkommt, der Film wäre sogar noch deutlich besser, wenn er im letzten Drittel nicht drastisch in die Knie gehen würde, die ersten zwei drittel waren bis dahin imo Emmerichs bis dahin beste Arbeit. Zwischen den beiden Weltuntergangsepen kam noch die Urzeit-Fantasy 10.000 bc, welche noch schlechter als Der Patriot war und sowas von langweilig war, dass man das Ende förmlich herbeigesehnt hat. Hier stimmte fast gar nix, erstaunlich wie weit Emmerich hier daneben lag. Nach all den größeren und kleineren Kassenknüllern kam dann mit Anonymus Emmerichs erster großer Flop, ironischerweise mit seinem mit Abstand besten und ambitioniertesten Werk. Gerade als Geschichtenerzähler trumpft er hier dermaßen auf, dass ich für seine weitere Zukunft auf einen Nachschlag auf diesem Niveau hoffe.
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8. September 2013 16:16

ID4 und Patriot hab ich als viel stärker in Erinnerung im Vergleich zu Day after... und 2012. Aber ist auch alles ne Weile her. Wird mal Zeit für Neusichtungen.

White House Down hat mir aber extrem gut gefallen. Ne deutliche Steigerung zu Werken wie 2012 oder 10.000 BC der mir schon im TV gar nicht gefiel und mich 0 ansprach. Guter Witz, toll aufgelegte Darsteller (James Woods rockt) und großartige Action. Tatum sollte nur noch solche Filme drehen. Der Kerl hat echt was drauf.
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8. September 2013 21:05

Ich habe The Patriot auch recht gut in Erinnerung. Natürlich ist der Film das, was der Titel erwarten lässt - umso erstaunlicher dass das dann von einem deutschen kommt - aber ich meine mich zu erinnern, dass Der Patriot der Film war, bei dem ich relativ wenig an Emmerich denken musste. Überraschend vielseitig und charakterstark. Aber ich würde dafür meine Hand jetzt nicht ins Feuer legen.
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Maibaum
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8. September 2013 21:28

Petersen versuchte ja auch teils amerikanischer als die Amerilkaner zu sein. In Air Force One.
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8. September 2013 21:43

Maibaum hat geschrieben:Petersen versuchte ja auch teils amerikanischer als die Amerilkaner zu sein. In Air Force One.
Stimmt.

Ich mag übrigens inzwischen ID4 viel mehr als damals. Wünschte mir nur, dass man den Film noch mal mit dem heutigen Stammsprecher von Smith einsprechen lassen würde. War mir bis vor kurzem gar nicht klar, dass Smith damals noch einen anderen Sprecher hatte.
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AnatolGogol
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9. September 2013 09:07

danielcc hat geschrieben:Überraschend vielseitig und charakterstark.
Charakterstark? Also für mich sind das Klischees pur. Ich finde eh, dass man mit Ausnahme von Anonymus die Figuren in Emmerichs Filmen alle getrost vergessen kann. Es zieht sich wie ein roter Faden durch sein Oevre, dass er bei seinen Figuren immer extrem mit Klischees arbeitet um beim Publikum den gewünschten Effekt zu erzielen, zB der famliäre Hintergrund der Figuren in Day after Tomorrow oder 2012. Im besten Fall wenn er es nicht übertreibt fällt das nicht weiter ins Gewicht, zu weilen schadet es den Filmen aber ernsthaft. So im letzten Drittel von 2012, als es den den Film auf Soap-Niveau runterzieht. Und eben durchgängig im blöden Patrioten. Ledgers Sohn und Richardsons Schwägerin sind für mich zwei der schwächsten und nervigsten Filmfiguren in der Geschichte des Kinos. Isaacs Colonel, Gibsons Vater, Coopers Rebell und Wilkinsons Lord sind auch nicht viel besser. Eine solche Verschwendung von hochkarätigen Darstellern ist beschämend.
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9. September 2013 22:37

AnatolGogol hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:Überraschend vielseitig und charakterstark.
Charakterstark? Also für mich sind das Klischees pur. Ich finde eh, dass man mit Ausnahme von Anonymus die Figuren in Emmerichs Filmen alle getrost vergessen kann. Es zieht sich wie ein roter Faden durch sein Oevre, dass er bei seinen Figuren immer extrem mit Klischees arbeitet um beim Publikum den gewünschten Effekt zu erzielen, zB der famliäre Hintergrund der Figuren in Day after Tomorrow oder 2012. Im besten Fall wenn er es nicht übertreibt fällt das nicht weiter ins Gewicht, zu weilen schadet es den Filmen aber ernsthaft. So im letzten Drittel von 2012, als es den den Film auf Soap-Niveau runterzieht. Und eben durchgängig im blöden Patrioten. Ledgers Sohn und Richardsons Schwägerin sind für mich zwei der schwächsten und nervigsten Filmfiguren in der Geschichte des Kinos. Isaacs Colonel, Gibsons Vater, Coopers Rebell und Wilkinsons Lord sind auch nicht viel besser. Eine solche Verschwendung von hochkarätigen Darstellern ist beschämend.
OK, das mag alles stimmen aber ich hatte in Patriot zumindest das Gefühl, dass die Handlung sich um die Charaktere dreht. In ID4 geht es nur um Spektakel und Pappfiguren vor diesem Hintergrund. In Stargate geht es nur um... eh.... epische Langeweile (?)
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10. September 2013 15:49

Tja, unser Roland. Er ist mir wesentlich lieber und sympathischer als der arrogante und militant selbstverliebte Bay. In Emmerichs Werk verstecken sich durchaus ein paar (guilty pleasure) Perlen, die man immer mal wieder sehen kann.

Richtig ärgerlich sind eigentlich nur der unsägliche "Patriot" (klischeehaft und kitschig bis zum Abwinken) und die Mega-Gurke 10.000 B.C.

1984: Das Arche Noah Prinzip - 6/10
1985: Joey - 5/10
1987: Hollywood-Monster - -/10
1990: Moon 44 - 6/10
1992: Universal Soldier - 6/10
1994: Stargate - 7/10
1996: Independence Day - 9/10
1998: Godzilla - 6/10
2000: Der Patriot - 3/10
2004: The Day After Tomorrow - 8/10
2008: 10.000 B.C. 2/10
2009: 2012 - 6/10
2011: Anonymus 9/10
2013: White House Down - 8/10

Gerade sein neuestes Werk ist sein bester Blockbuster seit längerer Zeit. Sein Pech war nur der Frühstart von Olympus has fallen (zumindest in den USA). Ich mochte beide Filme und hab auch beide im Kino gesehen.

http://www.ofdb.de/review/246349,569302 ... House-Down
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Maibaum
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10. September 2013 20:42

Ich glaube ich fand Der Patriot ganz amüsant, auch wenn ich mich kaum noch an irgendwas konkretes erinnern kann.
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11. Mai 2014 15:03

danielcc hat geschrieben:Habe jetzt nach dem großartigen Olympus Has Fallen auch White House Down von Emmerich gesehen. ich bin schockiert, insbesondere auch weil manche hier - ich meine sogar Vodka - den Film als ebenbürtig bezeichnet haben.
WHD ist so ziemlich das albernste, dümmste und niveauloseste Stück Kino gewesen, was ich je gesehen habe. Angefangen mit furchtbar klischeehaften Figuren, einer vollkommen vorhersehbaren Handlung, dümmlichste Sprüche die vielleicht noch in den 90ern funktionierten bis hinzu schwachen CGI Effekten. Wie schon in Django fand ich auch Jamie Foxx als Präsident extrem schwach - in keinem Moment glaubwürdig in der Rolle. Das war mal gar nichts.

Der Film wirkt, als sei er vor Emmerichs großer Zeit gedreht und nur vor ID4 hätte man ihn vielleicht noch unbeschwert genießen können. Aber mit Verlaub, für sowas ist heute kein Platz mehr.

Im Vergleich zum toughen Olympus wirkt dieser Film wie Die Hard Teil 5 im Vergleich zum Original
AnatolGogol hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:bis hinzu schwachen CGI Effekten
Fand ihn ja auch nicht sooo toll, aber die CGI Effekte waren ja mal eine ganz andere Klasse als die unfreiwillig komischen bei Olympus, das war teilweise echt peinlich mit was die da allen Ernstes durchkommen wollten :roll:
Ich mochte beide Filme sehr. Bevorzuge aber eher den ernsten Ansatz den Olympus hatte. CGI sah bei Olympus dafür aber auch viel schwächer aus als bei WHD. Definitiv. Und beides waren viel bessere Filme als es Die Hard 5 war. Und ich mein, klar rettet der gute Kerl wieder alles. Was ist daran nicht vorhersehbar? Aber das genau erwartet man doch als Bsp. wenn man sowas guckt. Nonbrainer-Action mit Humor.

Ich fühlte mich 2 Stunden lang super unterhalten, hatte aber auch keine sonderlich großen Erwartungen nach 2012 und 10.000 BC, um ehrlich zu sein. ;)
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6. August 2014 21:05

So, kürzlich nochmal White House Down gesehen und hier meine aktuelle Meinung:

Channing Tatum bewirbt sich beim Secret Service als Personenschutz für den Präsidenten (Jamie Foxx). Nach dem Bewerbungsgespräch geht er mit seiner Politik-vernarrten Tochter noch durchs weiße Haus. Während der Führung wird das weiße Haus von Söldnern, einer paramilitärischen Einheit unter Beschuss und schließlich eingenommen. Alles was zwischen ihnen und dem Präsidenten steht ist Channing Tatum.

Viel mehr Handlung hat der Film nicht wirklich und ja, er strahlt Patriotismus aus und ja, er hat Klischees und erfüllt diese auch ABER er macht auch ziemlich viel Spaß. Den Film darf man keinesfalls ernst nehmen, sonst funktioniert er einfach nicht.

Die Action ist super inszeniert und sehr spaßig. Tatum spielt seine Rolle gut und sehr sympathisch. Er dient als Identifikationsfigur für den Zuschauer. Auch die anderen großen Namen im Film machen einen sehr guten Job. Neben Jaimie Foxx, der einen sympathischen aber einfach gestrickten Präsidenten spielt haben wir Maggie Gyllenhaal, Jason Clarke und auch den großartig James Woods. Letzterer liefert eine starke und coole Show ab und ist das mit am stärksten im Gedächtnis bleibende Glied der Kette.

Die Story mag noch so hahnebüchen sein, die Action noch so übertrieben aber der Film macht Spaß. Die Action knallt, ist cool inszeniert und passt meist sehr gut, zu den witzigen Momenten und One-linern. Humor ist manchmal etwas kindisch aber meistens witzig, wenn auch Emmerich typisch.

Der Film ist seinen vorherigen Werken wie 2012 oder The Day after Tomorrow deutlich überlegen. Er macht Spaß, unterhält gut und hat sympathische Darsteller. Nehmt es nicht ernst und er funktioniert.

8/10

Ps.

Olympus has fallen ist die deutlich härtere Variante eines ähnlichen Szenarios. Meiner Meinung nach auch der bessere Film ;)

Aktuelle Liste:

1984: Das Arche Noah Prinzip -
1985: Joey -
1987: Hollywood-Monster -
1990: Moon 44 -
1992: Universal Soldier - 8,5/10
1994: Stargate - ?/10 (wird bald wieder gesichtet)
1996: Independence Day - 8/10
1998: Godzilla - 6,5/10
2000: Der Patriot - 7/10
2004: The Day After Tomorrow - 6/10
2008: 10.000 B.C.
2009: 2012 - 4,5/10
2011: Anonymus
2013: White House Down - 8/10
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