Disney-Thread: Zeichentrick und Animation

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danielcc
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17. August 2019 19:04

40 Jahre alt bald 41 und Toy Story 4 ist brillant.

Ich hatte vorher gar nichts vom Film gewusst was aber auch egal ist. Selbst der Trailer vermittelt nicht annähernd wie brillant witzig und tiefsinnig und emotional und kreativ auch dieser Teil wieder ist.

Ich war begeistert
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Invincible1958
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17. August 2019 19:28

Agent 009 hat geschrieben:
17. August 2019 17:28
Toy Story 1-4 sind sicherlich für Kinder, Teenager und Erwachsene. Ich sehe da absolut kein Problem. Den vierten muss ich noch sehen, die ersten 3 waren fantastischt. Mit die Filme meiner Kindheit, Jugend, was Disney angeht.
So ist es.

Aber anscheinend werden die Filme in Deutschland in erster Linie als Kinderfilme vermarktet, und das verstehe ich nicht.

In den USA läuft "Teil 4" zur Zeit mit dem Erfolg, den auch die größten Marvel-Filme und andere Blockbuster haben.
In Deutschland sieht der Trend am ersten Wochenende so aus als ob es zum Start nur für etwa 250.000 Besucher reichen wird. Da ist nichtmal sicher, dass es am Ende über 1 Million Besucher werden. Eigentlich müsste jetzt das ganze Land scharf auf den Film sein. Woanders wird monate lang auf so einen Film hingefiebert, aber in Deutschland nicht.

Meine Erklärung: schon beim ersten Film hat es nicht gekkappt, dass die Deutschen die Toy Story Charaktere als Teil der Popkultur ansehen, und sie einfach zum Leben dazugehören.
In den USA stehen "König der Löwen" (1994) und "Toy Story" (1995) auf einer Ebene, und in 2019 sind das Remake vom Löwenkönig sowie Toy Story 4 gleich erfolgreich.
In Deutschland hat "König der Löwen" einen viel höheren Stellenwert als Toy Story. Und meine Frage ist: warum klappt es in vielen anderen Ländern für "Toy Story", aber in Deutschland nicht?
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danielcc
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28. August 2019 15:06

Man sollte vielleicht noch "abschließend" erwähnen, dass der Real-Lion King ein SENSATIONELLER Erfolg geworden ist.
Mit jetzt schon über 1.5 Mrd USD ist er auf Platz 9 der Filme mit dem höchsten Einspielergebnis, es wird wohl Platz 7 werden.

Nun kann man vom FIlm halten was man will aber doch sehr offensichtlich hat er das geschafft, was ein Film schaffen sollte.
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Casino Hille
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28. August 2019 15:22

Sich verkaufen? Er hat das geschafft, was ein Film als Produkt schaffen soll. Das ist zwar nullkommanull für irgendwen überraschend, aber natürlich eine Tatsache.
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5. Oktober 2019 21:44

iHaveCNit: Everest – Ein Yeti will hoch hinaus (2019)
05.10.2019

Da meine nächste Kinowoche mit der Aufführung des Metallica-Konzerts „S+M 2“, dem neuen Joker und der Puccini-Oper „Turandot“ sehr hart wird, dachte ich mir zur Entspannung und einfach, weil ich noch zwischendrin Bock auf Kino hatte, dass ich mir den neuen Animationsfilm aus dem Hause „Dreamworks Animations“ angesehen hatte, dessen Trailer mir bereits vor „Toy Story 4“ positiv aufgefallen ist. Die Rede ist hier von „Everest – Ein Yeti will hoch hinaus“. Und in diesem Fall bereue ich mal wieder nicht diese Entscheidung für einen schönen, entspannten Kinosamstag.

Die junge Yi aus Shanghai vertreibt sich während der Sommerferien die Zeit mit Gelegenheitsjobs. Das Geld spart sie sich, um eines Tages die geplante Chinareise ihres verstorbenen Vaters anzutreten. Bis eines Tages aus einer Forschungseinrichtung ein junger Yeti ausbricht und sich in ihrer Zuflucht auf dem Dach versteckt. Sie freundet sich mit dem Yeti an und gemeinsam mit den Nachbarskindern Jin und Peng kommt die geplante Reise durch China früher als gedacht, um den Yeti bis zum Everest nach Hause zu führen. Dabei sind natürlich die finsteren Gesellen der Forschungseinrichtung der Gruppe auf den Fersen.

Auch wenn „Everest ...“ oder „Abominable“, wie er im Original heißt, jetzt von seinen Animationen nicht ganz das Level der ganz großen Animationsfilme 2019 erreicht, so braucht er sich aber auch nicht vor den ganz Großen zu verstecken, denn der Animationsstil und vor allem die unglaublich detaillierten Panoramen von Landschaften und der Skyline Shanghais sind großartig geworden, genau wie auch die stellenweise auftretenden magischen Effekte des Yetis. Die Geschichte selbst ist mit den Werten Familie, Trauer, Trauerbewältigung natürlich eine, die nicht nur für Kinder funktioniert – Erwachsene werden hier auch ihren Spaß haben. Gerade mich hat der Film teilweise emotional bekommen und ich konnte über einen Teil der Gags natürlich auch herzhaft lachen. Allgemein mag ich es auch mal, ins Kino zu gehen und einen Saal voll mit Kindern zu erleben, die ihren hörbaren Spaß am Film haben – und das gab es bei diesem Film zur Genüge. Diese Balance zwischen dramatischen und witzigen Tönen ist toll, genau wie die Balance zwischen ruhigen Momenten und Action, um die Geschichte nicht zu hektisch werden zu lassen. Klar ist das Abenteuer in seinem Ablauf natürlich auch vorhersehbar, aber daran habe ich mich nicht wirklich gestört. Da im Film die Musik auch zum Teil eine wichtige Rolle einnehmen wird, ist vor allem der Einsatz von Streicherinstrumenten und natürlich der gesamte Soundtrack von Rupert Gregson-Williams eine super audielle Untermalung des Films.

„Everest – Ein Yeti will hoch hinaus“ - My First Look – 8/10 Punkte
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5. Oktober 2019 22:34

Dreamworks ist nicht Disney, mein guter. ;)
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Invincible1958
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5. Oktober 2019 23:24

Agent 009 hat geschrieben:
5. Oktober 2019 22:34
Dreamworks ist nicht Disney, mein guter. ;)
Für einige ist jeder Animationsfilm Disney,
so wie für viele Leute auch jeder englischsprachige Film Hollywood ist.
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Hier habe ich zum Beispiel auch vor ein paar Monaten die Review zu "Drachenzähmen 3" - eben auch von Dreamworks gepostet. Wenn sich einer dran stört, können wir gerne zur Abgrenzung auch einen allgemeinen Animationsfilmthread aufmachen, da dass in diesem "Disney-Only-Thread" scheinbar nicht gewünscht ist.
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22. November 2019 11:06

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In Zeiten in denen DISNEY als allumfassender Konzern im Bereich kommerzieller Auswertung von Filmen zum ultimativen Branchenprimus aufgestiegen ist und die produzierenden Mitbewerber in der Jahresendauswertung im weltweiten Boxoffice in den letzten Jahren immer mehr hinter sich läßt, erstaunt es dieser Tage um sehr, dass im Startfenster von FROZEN II einige Feuilletonisten gerade zu überschwänglich die Arbeit und den Erfolg des Konzerns ausloben und nicht den Tod des Anspruchskinos herbei beten, der in Tagen durchdachter immer komplexer werdender Franchiseangebote einen immer schwereren Stand hat, da das große zahlende Massenpublikum oft ausbleibt.

Während der US-amerikanische Animationsfilm CARS (2006) Spielzeuglandschaften für Jungens von Geburt quasi bis zur aufkommenden Pubertät verschaffte, deren Umsatz jahrelang bahnbrechende Verkaufserfolge im Spielzeugsektor ermöglichte, hatten die Nachfolgefilme wohl primär die Aufgabe den Umsatz neuer Spielzeugapplikationen anzukurbeln und zu fördern. Da war es gar nicht wichtig ob die Teile 2 (2011) und 3 (2017) im Abstand von fünf und sechs Jahren dem Original inflationsbereinigt die Stirn bieten konnten und mussten.

Mit FROZEN hat DISNEY dann 2013 das ultimative Gegenangebot und die passenden Lebenshymnen für Mädchen geschaffen. Zum Startfenster des zweiten Teils ist es erstaunlich wie wenig in manchen Berichten auf die Handlung des Films eingegangen wird als vielmehr der Hype um die Figuren und die Kongenialität des Marketings gepriesen wird.


https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 88738.html
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... 93432.html

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iHaveCNit: Die Eiskönigin 2 (2019)
26.11.2019


Im Jahre 2013 ist Disney mit „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“, einer Disney-Version von Hans Christian Andersens Märchen „Die Schneekönigin“, ein unglaublich großer Erfolg gelungen. Trotz des damals schon sehr ausgeglichenem Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Hauptprotagonisten im Sektor der Zeichentrick- und Animationsfilme hat vor allem das Schwesterpaar Anna und Elsa den richtigen Nerv bei den jungen Mädchen getroffen, was sich vor allem im seitdem boomenden Merchandise bemerkbar macht. Klar wird seitdem immer wieder neuer Content (zum Beispiel in Form des 20-minütigen Weihnachtskurzfilm um den Schneemann Olaf) geliefert. Und man darf auch nicht vergessen, wie stark sich der oscarprämierte Song „Let It Go“ als Ohrwurm in den Ohren festgesetzt hat. Bei dem Erfolg ist es natürlich nur eine Frage der Zeit gewesen, bis eine richtige Fortsetzung in die Kinos kommt.

Als Kinder haben Anna und Elsa eines Abends ein Abenteuer in einem verwunschenen Wald gespielt. Daraufhin erzählen ihre Eltern ihnen eine Gute-Nacht-Geschichte von der Vergangenheit des Königreiches Arendelle, dass dem indigenen Volk der Northruldar damals einen Staudamm zum Geschenk machte, doch durch irgendein Geheimnis ein Krieg ausgebrochen ist, der den Wald der Northruldar verflucht hat und das das Geheimnis selbst durch einen geheimnisvollen Fluss gehütet wird. Jahre später, als Elsa Königin von Arendelle ist, vernimmt sie geheimnisvolle Stimmen, so dass Sie sich gemeinsam mit Anna, Kristoff, Olaf und Sven auf den Weg macht, der Sie nicht nur in den verwunschenen Wald führt, sondern auch direkt in das dunkle Geheimnis, auf dem das Königreich Arendelle aufgebaut wurde.

„Die Eiskönigin 2“ ist von der Weiterentwicklung im Animationsbereich absolute Spitze. Darüber hinaus ist die Handlung durchaus sehr überambitioniert, gerade weil sie im Kern klima- und geopolitisch sehr interessant ist und man sich durchaus kritisch auch mit zum Beispiel der amerikanischen Geschichte auseinandersetzt. Gerade dieser wichtige Ansatz dieser Geschichte ersetzt mit dem daraus verbundenen Konflikt den hier fehlenden Antagonisten. Die Art, wie der Plot und der Handlungsverlauf konstruiert sind, ist durchaus sehr komplex, weil er sehr ambitioniert ist. Doch passenderweise vor allem für die jüngeren Zuschauer wird daraus ein spannendes Abenteuer zusammengestellt, bei dem über Humor und Tragik schon eine gute Bandbreite der Emotionen dargestellt wird. Jedoch muss ich hier sagen, dass der gute animierte Schneemann Olaf wieder für den einen oder anderen Witz gut ist, aber die Balance nicht ganz gefunden wird – so dass der gute Olaf auch hin und wieder nervt. Wo wir gerade bei Olaf sind – Anhand einer Szene wird natürlich deutlich gemacht, aus welchen klassischen, klischeehaften Versatzstücken beide Filme zusammengestellt wurden, womit sich der Film auch ein wenig selbstreferenziell und selbstkritisch betrachtet. Und auch der Handlungsstrang, der mit Annas Freund Kristoff eingebunden wurde fühlt sich durchaus auch als Gag manchmal etwas zu viel des Guten an. Leider oder auch zum Glück bleibt der ganz große Ohrwurm wie „Let It Go“ aus. Aktuell scheint es vielmehr die Frage zu sein, welcher von 2 Songs die große Hymne des Films ist - „Show Yourself“ oder „Into the Unknown“ ! Wobei mich hier ganz klar „Show Yourself“ bzw. „Zeige dich“ wesentlich mehr emotional berührt hat. Und vor allem, auch wenn wir es hier mit einem Schwesterpaar zu tun haben, konnte ich mich als Teil eines dreiköpfigen Brüdergespanns durchaus auch mit dem Geschwisterband von Anna und Elsa identifizieren und damit auch eine emotionale Verbundenheit feststellen. Allgemein finde ich, dass der Film mit einer Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und dem Vermächtnis schon eine wichtige Botschaft bereit hält – jedoch es nun in einem vermutlich dritten Teil darauf ankommen wird, was die tatsächliche Zukunft für Anna und Elsa bereit hält.

„Die Eiskönigin 2“ - My First Look – 8/10 Punkte.
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Casino Hille
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27. November 2019 14:04

Teil 2 ist ein wunderbares Beispiel für einen Film, der einzig dazu gemacht wurde, die langsam sinkende Merchandise-Maschinerie neu zu befeuern und zu garantieren, dass Elsa und Anna noch sehr viel länger auf Schulränzen, Brotdosen, Kaffeebechern, Schneemützen und weiß der Kuckuck was landen. Das Drehbuch mit seiner nicht mal homöopathisch vorgetäuschten Handlung ist eine einzige Frechheit - sicherlich einer der schlechtesten Disney-Filme der letzten zwanzig Jahre, der aber natürlich ein riesiger Publikumshit werden wird.
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Mr.Chrismas Jones
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27. November 2019 14:15

Ich fand schon den ersten Teil nicht gut. Total überbewertet der Film.
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Casino Hille
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27. November 2019 14:24

Der erste Frozen war zumindest inszenatorisch ein wahnsinnig langweiliger Film. Gerade im Hinblick auf die Animationen wirkte der sehr flach, und hatte erstaunlich wenig zu sagen, lief auch dramaturgisch nicht unbedingt rund. Aber er hatte im Kern eine simple Geschichte, über Freundschaft, Familie und Liebe. Also genau das, was man von einem Disney Film will. Frozen 2 hat all das nicht, er ist ein kaltes seelenloses Marketing-Produkt, von Anzugträgern jenseits der 50 an einer Flipchart entworfen. So fühlt er sich an, so wird er entstanden sein und dementsprechend wird er nachhallen. Der finanzielle Erfolg wird das geschickt verdecken, aber in den Herzen der Zuschauer zu bleiben, so wie es dem Erstling bei vielen gelungen ist, das halte ich bei Frozen 2 für ausgeschlossen.
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Revoked
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27. November 2019 14:56

War leider zu erwarten. Der erste Teil gefiel mir sehr gut. Aber, dann überlasse ich den 2ten Film mal Frau und Tochter und schaue mir Samstag im Stadion mit dem Filius an wie der SCP RB Leipzig niederrennt (oder andersrum....).
#Marburg2020
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Samedi
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5. Dezember 2019 16:30

Hier der neue Mulan-Trailer:



Vielleicht kommt da ja auch Dr. No drin vor. Spielt ja in Asien. ;-)
#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."
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