Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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Maibaum hat geschrieben:Aber eher als viele andere Filme in der Liste.

Das ist eine oberflächliche Liste für IMDBler (fast nur Hollywood, überwiegend neuere Filme). Trotz vieler exzellenter Filme.
Und wie immer Jäger des verlorenen Schatzes und Jaws auf Platz 6-10... Das sind durchaus unterhaltsame Filme, deren Daseinsberechtigung ich auch keine Sekunde anfechten würde, zumal ich mit diesen Filmen aufgewachsen bin. Aber sie so weit oben zu platzieren (selbiges gilt auch für Nolans Filme) ist eine Frechheit, handelt es sich unterm Strich ja doch nur um recht einfach gestricktes Zerstreuungskino (das ist nichts schlechtes). In die Top 10 gehören aus meiner Sicht eher Filme von Virtuosen wie Hitchcock, Kubrick, Polanski, Godard oder Rosselini, dann kann es losgehen mit Blockbuster-Kino und Konsorten.

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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Top-100-Filmlisten sind für mich ein von vorneherein zum Scheitern verurteilter Versuch, irgendetwas zu objektivieren, was sich nicht objektivieren lässt ... und es gelingt mir noch nicht einmal ansatzweise, meine höchst subjektive Top 100 zu bestimmen. Das ist auch eine Frage der zugrundeliegenden Kriterien.

Wenn es z. B. um das Kriterium "Filmhistorische oder -ästhetische Bedeutsamkeit" geht, dann sähe meine Top 100 so aus, dass da plötzlich viele Filme auftauchen würden, die mit meinen persönlichen Lieblingsfilmen wenig zu tun haben. Wenn ich stattdessen eine ganz subjektives Kriterium wählen würde wie eben "persönliche Lieblingsfilme", dann würde da viele offiziell hoch- und höchstgeschätzte Filme fehlen. Dazu kommen dann noch bestimmte Genre-Vorlieben oder thematische Faibles usw.

Ein Beispiel: Mir ist klar, dass "Der Pate" ein künstlerisch besonders wertvoller Film ist (ungeachtet dessen, dass ich ihn für etwas überschätzt halte), ich bewerte ihn mit 9 von 10 Punkten. Im Allgemeinen verweist er "Es war einmal in Amerika" hinsichtlich seiner filmischen Bedeutsamkeit auf die Plätze, wobei ich aber Leones Film (in der Europäischen Langfassung) - subjektiv - mit 10 von 10 Punkten bewerte, weil er mir ganz persönlich viel mehr gibt als Coppolas Film.

Außerdem bin ich als Cineast "offiziell" hoffnungslos amerikanifiziert (was nicht bedeutet, dass ich nicht auch Filme aus anderen Ländern mag (einige meiner absoluten Lieblingsfilme sind z. B. keine amerikanischen oder britischen Produktionen), aber da kenne ich mich nur oberflächlich aus) und auch viel zu ignorant gegenüber der Filmkunst vor 1960 (wobei nur wenige Filme der Prä-New-Hollywood-Ära in in meinen Top 100 landen würden - SKANDAL!!! -, weil ich - völlig banal - ganz subjektiv mit dieser klassischen Filmästhetik nicht so viel anfangen kann). D. h. "Psycho" ist wohl ganz eindeutig der wichtigere Film, aber ich mag "Sieben" trotzdem lieber.

Also, ich kann keine Listen mehr bilden - z. B. auch nicht mehr meine Top 100 Musikalben.
"Nelly, I'm about to get neck-ed back here. So: No peekin'! ... I said: No peekin'!"
(Joe Bang)

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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Listen sind immer subjektiv, und ich bin auch nur an Listen interessiert in denen Leute die Filme nennen die ihnen am meisten Spaß machen. Nicht diejenigen die sie für die Besten halten. Im günstigsten Falle wäre das auch dasselbe.
Aber solche Top 100 Listen sind dann auch nur für mich interessant wenn sie von Leuten erstellt wurden die auch wirklich sehr, sehr viele Filme gesehen haben, und dabei auch ein breites Spektrum abdecken. Also Filme aus allen Ländern, allen Genres, allen Jahrzehnten.

Aber das hier ist so eine Liste die von Leuten erstellt wurden die überwiegend jüngere Filme aus Hollywood gesehen haben, und dazu noch den ein oder anderen Klassiker der diesen neueren Filmen ähnelt. Das ist eher langweilig.

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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craigistheman hat geschrieben:Aber sie so weit oben zu platzieren (selbiges gilt auch für Nolans Filme) ist eine Frechheit
Sehe ich völlig anders und muss auch Maibaum komplett widersprechen. Klar, solche Listen sind dann am interessantesten, wenn nicht die üblichen Verdächtigen drauf sind, aber ich sehe nun wirklich nicht, was daran verwerflich sein soll, diese Filme aufzulisten, wenn sie den eigenen Geschmack nun mal treffen. Muss ich jetzt irgendwelche französischen, südkoreanischen oder brasilianischen Schinken da auflisten, damit ich wie ein Cineast mit exquisitem filmischen Rundumblick wirke? Das ist doch lächerlich... Filme sollen übrigens Spaß machen und vielen machen Jaws und Raiders sehr sehr viel Spaß. Und wer hat eigentlich festgelegt, dass jeder Kubrick, Polanski, Godard und Hitchcock für die Meister des Mediums halten muss?
Maibaum hat geschrieben:Aber eher als viele andere Filme in der Liste.
Es hält sich in Grenzen. Ich fand den sehr langweilig und total verkitscht, die Protagonistin zudem wahnsinnig unsympathisch. Aber ist wieder ne Exklusivmeinung, gell?
Prejudice always obscures the truth.

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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Casino Hille hat geschrieben: Sehe ich völlig anders und muss auch Maibaum komplett widersprechen. Klar, solche Listen sind dann am interessantesten, wenn nicht die üblichen Verdächtigen drauf sind, aber ich sehe nun wirklich nicht, was daran verwerflich sein soll, diese Filme aufzulisten, wenn sie den eigenen Geschmack nun mal treffen. Muss ich jetzt irgendwelche französischen, südkoreanischen oder brasilianischen Schinken da auflisten, damit ich wie ein Cineast mit exquisitem filmischen Rundumblick wirke? Das ist doch lächerlich... Filme sollen übrigens Spaß machen und vielen machen Jaws und Raiders sehr sehr viel Spaß. Und wer hat eigentlich festgelegt, dass jeder Kubrick, Polanski, Godard und Hitchcock für die Meister des Mediums halten muss?
Das ist jetzt sehr danielhaft, oder?
Es geht nicht ums "Müssen" oder ums "Wirken", aus dem was ich schreibe geht doch hervor daß es darum geht Filme aufzulisten die Spaß machen. Aber es geht darum wer befragt wird. Das ist ja keine persönliche Liste, sondern das Ergebnis einer Umfrage.
Wenn ich jetzt nur 100 Pilcher Fans befrage, dann listen die auch das auf was Spaß macht, aber dann sind da halt vermutlich viele Pilcher Verfilmungen bei, nur dann würde jeder sich wundern wenn da "die besten Filme aller Zeiten" drüber steht.
Oder was würdest du von einer Bond Liste halten, bei der hauptsächlich Leute gefragt wurden, die überwiegend nur die Brosnans und die Craigs kennen? Würdest du die auch als die "Liste der besten Bonds aller Zeiten" akzeptieren?

Solche Listen betrachte ich als schädlich, genau wie die im Prinzip manipulierte IMDB Liste, weil die Vielfalt der Filmkunst nicht abgebildet wird, weil sie den Film banalisieren. Sie können ja solche Listen machen, aber sie sollen es nicht als eine Bestenliste aller Zeiten verkaufen.
Es hält sich in Grenzen. Ich fand den sehr langweilig und total verkitscht, die Protagonistin zudem wahnsinnig unsympathisch. Aber ist wieder ne Exklusivmeinung, gell?
So extrem wie du Amelie findest, möglich. Aber es gibt sicher genug die Amelie nicht mögen.
Zuletzt geändert von Maibaum am 15. Juni 2017 17:49, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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So, dann ist hier doch meine brutal subjektive, keinem auch nur ansatzweise stichhaltigen Qualitätskriterium genügende Top 100 meiner persönlichen Lieblingsfilme (innerhalb der vier Abstufungen gibt es keine Reihenfolge außer der alphabetischen). Und ja, da fehlen eine Menge Klassiker, die durch filmisch eindeutig weniger Bedeutsames von den insgesamt rund 2000 Filmen, die ich in meinem Leben gesehen habe, dreist weggeschubst wurde ...

Top 10
Blade Runner – Final Cut (Ridley Scott, 1982/2007)
Gegen die Wand (Fatih Akin, 2004)
Heat (Michael Mann, 1995)
Incendies (Denis Villeneuve, 2010)
Magnolia (Paul Thomas Anderson, 1999)
Mar adentro (Alejandro Amenábar, 2004)
Oldeuboi (Park Chan-wook, 2003)
Once Upon a Time in America – European Cut (Sergio Leone, 1984)
One Flew Over the Cuckoo's Nest (Milos Forman, 1975)
Pulp Fiction (Quentin Tarantino, 1994)

Top 25
2001: A Space Odyssey (Stanley Kubrick, 1968)
Alien - Theatrical Cut (Ridley Scott, 1979)
Il buono, il brutto, il cattivo (Sergio Leone, 1966)
Cera una volta il West (Sergio Leone, 1968)
Children of Men (Alfonso Cuarón, 2006)
Ex Machina (Alex Garland, 2015)
The French Connection (William Friedkin, 1971)
Inception (Christopher Nolan, 2010)
JFK – Theatrical Cut (Oliver Stone, 1991)
Kingdom of Heaven – Director's Cut (Ridley Scott, 2005/2006)
Léon – Director's Cut (Luc Besson, 1994/1996)
Lost Highway (David Lynch, 1997)
Macbeth (Justin Kurzel, 2015)
A Monster Calls (J. A. Bayona, 2016)
Se7en (David Fincher, 1995)

Top 50
Aliens – Theatrical Cut (James Cameron, 1986)
American Beauty (Sam Mendes, 1999)
Apocalypse Now Redux (Francis Ford Coppola, 1979/2001)
Casino (Martin Scorsese, 1995)
Chinatown (Roman Polanski, 1974)
Cidade de Deus (Fernando Meirelles & Kátia Lund, 2002)
Dances with Wolves – Extended Cut (Kevin Costner, 1990/1991)
The Deer Hunter (Michael Cimino, 1978)
Fight Club (David Fincher, 1999)
Full Metal Jacket (Stanley Kubrick, 1987)
The Godfather (Francis Ford Coppola, 1972)
The Godfather: Part 2 (Francis Ford Coppola, 1974)
GoodFellas (Martin Scorsese, 1990)
Her (Spike Jonze, 2013)
Interstellar (Christopher Nolan, 2014)
Jackie Brown (Quentin Tarantino, 1997)
Die Katze (Dominik Graf, 1988)
The Killing Fields (Roland Joffe, 1984)
L.A. Confidential (Curtis Hanson, 1997)
Memento (Christopher Nolan, 2000)
Mou gaan dou (Andrew Lau & Alan Mak, 2002)
No Country for Old Men (Ethan & Joel Coen, 2007)
Platoon (Oliver Stone, 1986)
The Terminator (James Cameron, 1984)
The Thin Red Line (Terence Malick, 1998)

Top 100
All the President's Men (Alan J. Pakula, 1976)
Amores perros (Alejandro González Iñárritu, 2000)
Auf der anderen Seite (Fatih Akin, 2007)
Babel (Alejandro González Iñárritu, 2006)
Back to the Future (Robert Zemeckis, 1985)
Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance) (Alejandro González Iñárritu, 2014)
Blow Up (Michelangelo Antonioni, 1966)
Das Boot – Director's Cut (Wolfgang Petersen, 1981/1997)
Casino Royale (Martin Campbell, 2006)
Collateral (Michael Mann, 2004)
The Dark Knight (Christopher Nolan, 2008)
Deliverance (John Boorman, 1972)
Die Hard (John McTiernan, 1988)
Django Unchained (Quantin Tarantino, 2012)
Les fabuleux destin d'Amélie Poulain (Jean-Pierre Jeunet, 2001)
Das finstere Tal (Andreas Prochaska, 2014)
The Fountain (Darren Aronofsky, 2006)
Gladiator – Theatrical Cut (Ridley Scott, 2000)
Gravity (Alfonso Cuarón, 2013)
Guardians of the Galaxy (James Gunn, 2014)
Indiana Jones and the Last Crusade (Steven Spielberg, 1989)
The Insider (Michael Mann, 1999)
Jagten (Thomas Vinterberg, 2012)
Klute (Alan J. Pakula, 1971)
Leaving Las Vegas (Mike Figgis, 1995)
Das Leben der Anderen (Florian Henckel von Donnersmarck, 2006)
Life of Pi (Ang Lee, 2012)
Lost in Translation (Sofia Coppola, 2003)
The Matrix (Lana & Lilly Wachowski, 1999)
Mulholland Drive (David Lynch, 2001)
Mystic River (Clint Eastwood, 2003)
Nocturnal Animals (Tom Ford, 2016)
The Outlaw Josey Wales (Clint Eastwood, 1976)
Point Blank (John Boorman, 1967)
Raiders of the Lost Ark (Steven Spielberg, 1981)
Requiem for a Dream (Darren Aronofsky, 2000)
Schindler's List (Steven Spielberg, 1993)
The Shawshank Redemption (Frank Darabont, 1994)
The Silence of the Lambs (Jonathan Demme, 1991)
A Simple Plan (Sam Raimi, 1998)
Thelma & Louise (Ridley Scott, 1991)
There Will Be Blood (Paul Thomas Anderson, 2007)
Three Days of the Condor (Sidney Pollack, 1975)
Todo sobre mi madre (Pedro Almodóvar, 1999)
Trainspotting (Danny Boyle, 1996)
Trois coleurs: rouge (Krzysztof Kieślowski, 1994)
Unforgiven (Clint Eastwood, 1992)
Volver (Pedro Almodóvar, 2006)
Year of the Dragon (Michael Cimino, 1985)
Zero Dark Thirty (Kathryn Bigelow, 2012)
Zuletzt geändert von Funksoulbrother am 15. Juni 2017 22:47, insgesamt 1-mal geändert.
"Nelly, I'm about to get neck-ed back here. So: No peekin'! ... I said: No peekin'!"
(Joe Bang)

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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Casino Hille hat geschrieben: Sehe ich völlig anders und muss auch Maibaum komplett widersprechen. Klar, solche Listen sind dann am interessantesten, wenn nicht die üblichen Verdächtigen drauf sind, aber ich sehe nun wirklich nicht, was daran verwerflich sein soll, diese Filme aufzulisten, wenn sie den eigenen Geschmack nun mal treffen. Muss ich jetzt irgendwelche französischen, südkoreanischen oder brasilianischen Schinken da auflisten, damit ich wie ein Cineast mit exquisitem filmischen Rundumblick wirke? Das ist doch lächerlich... Filme sollen übrigens Spaß machen und vielen machen Jaws und Raiders sehr sehr viel Spaß. Und wer hat eigentlich festgelegt, dass jeder Kubrick, Polanski, Godard und Hitchcock für die Meister des Mediums halten muss?
Das hat niemand festgelegt, es sind einfach erstklassige Filmemacher, die erstklassige Filme gemacht haben. Kubrick gehört zu den am häufigsten zitierten Regisseuren, das hat schon seinen Grund.
Im übrigen verurteile ich keineswegs Unterhaltungsfilme, die haben ihre Daseinsberechtigung. Für eine Bestenumfrage erwarte ich in den vorderen Rängen dann aber schon Filme mit etwas mehr Substanz als Jaws.
Ein Cineast mit exquisitem filmischen Rundblick? Würde jetzt mal behaupten, dass wir hier im Forum alle eine gewisse Filmkultur haben, filmischer Rundblick schadet nicht.

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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Casino Hille hat geschrieben:Jaws ist aber sicher kein substanzloser Film. Und Raiders eigentlich auch nicht.
Nö, klar sind die nicht substanzlos, zumal sie auch filmhistorisch sehr interessant sind. Jaws z.B. steht für die Schwelle zwischen New Hollywood Cinema und Blockbuster-Kino. Raiders markiert das Wiederaufleben des Adventure-Genres. Trotzdem sind beide Filme eher eskapistischer Natur, was wie bereits gesagt, nichts schlechtes oder verwerfliches ist. Wenn ich ehrlich bin, neige ich auch bestimmt dazu, mir eher solche Filme anzuschauen als einen Gofdard oder Truffaut. Trotzdem dachte ich, dass auf den Plätzen einer Bestenliste vielleicht eher jene Filme vertreten sind, die eine tieferliegende Botschaft beinhalten oder filmkünstlerische Maßstäbe gesetzt haben. Spielberg hat aber sicherlich filmhandwerkliche Maßstäbe gesetzt, das möchte ich keineswegs bestreiten.

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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Funksoulbrother hat geschrieben: 15. Juni 2017 12:10Außerdem bin ich als Cineast "offiziell" hoffnungslos amerikanifiziert (was nicht bedeutet, dass ich nicht auch Filme aus anderen Ländern mag (einige meiner absoluten Lieblingsfilme sind z. B. keine amerikanischen oder britischen Produktionen), aber da kenne ich mich nur oberflächlich aus)
Schließe mich da ganz offiziell an. Bin ehrlich gesagt immer enttäuscht, wenn ich versuche, hier mal eine Top 100 zu Stande zu bringen ob meines wohl recht oberflächlichen Geschmacks. Ob es zu spät ist, sich noch ein anderes Hobby zu suchen?
Prejudice always obscures the truth.

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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Hier meine Top 100:

Top 10
Once Upon a Time in America (Sergio Leone, 1984)
The Godfather (Francis Ford Coppola, 1972)
The Curious Case of Benjamin Button (David Fincher, 2008)
The Talented Mr. Ripley (Anthony Minghella, 1999)
Cera una volta il West (Sergio Leone, 1968)
Il buono, il brutto, il cattivo (Sergio Leone, 1966)
The Dreamers (Bernardo Bertolucci, 2003)
The Dark Knight (Christopher Nolan, 2008)
Interstellar (Christopher Nolan, 2014)
Pulp Fiction (Quentin Tarantino, 1994)

Top 25
The Godfather: Part 2 (Francis Ford Coppola, 1974)
M - Eine Stadt sucht einen Mörder (Fritz Lang, 1931)
The Silence of the Lambs (Jonathan Demme, 1991)
Novecento (Bernardo Bertolucci, 1976)
JFK (Oliver Stone, 1991)
Big (Penny Marshall, 1988)
The Rocky Horror Picture Show (Jim Sharman, 1975)
American Beauty (Sam Mendes, 1999)
Dances with Wolves(Kevin Costner, 1990)
Gladiator (Ridley Scott, 2000)
Per qualche dollaro in più (Sergio Leone, 1965)
Raiders of the Lost Ark (Steven Spielberg, 1981)
Indiana Jones and the Temple of Doom (Steven Spielberg, 1984)
Indiana Jones and the Last Crusade (Steven Spielberg, 1989)
Reservoir Dogs (Quantin Tarantino, 1992)
Django Unchained (Quantin Tarantino, 2012)

Top 50
Loving Vincent(Hugh Welchman & Dorota Kobiela, 2017)
Apocalypse Now Redux (Francis Ford Coppola, 1979/2001)
Inception (Christopher Nolan, 2010)
Fight Club (David Fincher, 1999)
GoodFellas (Martin Scorsese, 1990)
Guardians of the Galaxy (James Gunn, 2014)
Guardians of the Galaxy Vol. 2 (James Gunn, 2017)
Gettysburg (Ron Maxwell, 1993)
Back to the Future (Robert Zemeckis, 1985)
Back to the Future Part II (Robert Zemeckis, 1989)
Back to the Future Part III (Robert Zemeckis, 1990)
Der Hexer (Alfred Vohrer, 1964)
Se7en (David Fincher, 1995)
Kumonosu-jô (Akira Kurosawa, 1957)
A Midsummer Night's Dream (Michael Hoffman, 1999)
Der Name der Rose (Jean-Jacques Annaud, 1986)
The Fugitive (Andrew Davis, 1993)
Robin Hood: Prince of Thieves (Kevin Reynolds, 1991)
The Three Musketeers (Stephen Herek, 1993)
Vertigo (Alfred Hitchcock, 1958)
Frenzy (Alfred Hitchcock, 1972)
The Man Who Knew Too Much (Alfred Hitchcock, 1956)
Rope (Alfred Hitchcock, 1948)
Dial M for Murder (Alfred Hitchcock, 1954)
Psycho (Alfred Hitchcock, 1960)

Top 100
Amadeus (Milos Forman, 1984)
The Terminator (James Cameron, 1984)
Memento (Christopher Nolan, 2000)
No Country for Old Men (Ethan & Joel Coen, 2007)
L.A. Confidential (Curtis Hanson, 1997)
All the President's Men (Alan J. Pakula, 1976)
The Godfather: Part 3 (Francis Ford Coppola, 1990)
Das Boot (Wolfgang Petersen, 1981/1997)
Collateral (Michael Mann, 2004)
Die Hard (John McTiernan, 1988)
Das finstere Tal (Andreas Prochaska, 2014)
Das Leben der Anderen (Florian Henckel von Donnersmarck, 2006)
Lost in Translation (Sofia Coppola, 2003)
Schindler's List (Steven Spielberg, 1993)
There Will Be Blood (Paul Thomas Anderson, 2007)
Three Days of the Condor (Sidney Pollack, 1975)
Il mio nome è Nessuno (Tonino Valerii, 1973)
Rising Sun (Philip Kaufman, 1993)
The Client (Joel Schumacher, 1994)
A Time to Kill (Joel Schumacher, 1996)
The Pelican Brief (Alan J. Pakula, 1993)
Winnetou - 1. Teil (Harald Reinl, 1963)
Kingdom of Heaven(Ridley Scott, 2005)
7 Faces of Dr. Lao (George Pal, 1964)
West Side Story (Alfred Hitchcock, 1961)
The Wizard of Oz (Victor Fleming, 1939)
Mary Poppins (Robert Stevenson, 1964)
Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl (Gore Verbinski, 2003)
Kind Hearts and Coronets (Robert Hamer, 1949)
Delphinsommer(Jobst Oetzmann, 2004)
Midnight in Paris (Woody Allen, 2011)
Intouchables (Olivier Nakache & Éric Toledano, 2011)
The Great Dictator (Charles Chaplin, 1940)
The Departed (Martin Scorsese, 2006)
The Lion King (Roger Allers & Rob Minkoff, 1994)
Braveheart(Mel Gibson, 1995)
Witness (Peter Weir, 1985)
Scarface (Brian De Palma, 1983)
Taxi Driver (Martin Scorsese, 1976)
Scent of a Woman (Martin Brest, 1992)
Carlito's Way (Brian De Palma, 1993)
Es geschah am hellichten Tag (Ladislao Vajda, 1958)
Mission: Impossible (Brian De Palma, 1996)
Der blaue Engel (Josef von Sternberg, 1930)
5 Card Stud (Henry Hathaway, 1968)
A Clockwork Orange(Stanley Kubrick, 1971)
Cleopatra (Joseph L. Mankiewicz, 1963)
The Butterfly Effect(Eric Bress & J. Mackye Gruber, 2004)
Monty Python and the Holy Grail (Terry Gilliam & Terry Jones, 1975)
Some Like It Hot (Billy Wilder, 1959)

PS:
Nicht berücksichtigt habe ich in meiner Auflistung alle Star Wars - und Bondfilme. Das würde einfach den Rahmen sprengen. 8)
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2021

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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https://mubi.com/de/lists/cahiers-du-cinema-top-100

Eine weitere Top 100, diesmal von den renommierten Cahiers du Cinema, mit einer Umfrage unter Dutzenden von Filmkritikern und einiger anderen Filmschaffenden.
Sicher, überwiegend tolle Filme, aber konservativer geht es kaum. Überwiegend alte Filme, fast nichts nach 1980.
Zuletzt geändert von Maibaum am 14. Februar 2019 18:23, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Die persönliche Top-100 Eurer Lieblingsfilme

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Maibaum hat geschrieben: 5. Februar 2019 12:26 Konservativer geht es kaum.
Das sehe sogar ich als Noob ähnlich. Verglichen mit den Listen von Sight & Sound und Criterion ist der einzige, der mich hier etwas überrascht wohl Hable con Ella, ich finde das nicht selbstverständlich dass aus den letzten fast zwanzig Jahren (!) nur der in der Liste ist, neben Mulholland Drive natürlich. Dafür fehlt der andere "übliche Verdächtige" aus dieser Zeit, In the Mood for Love. Auch den jüngst angesprochenen Jour se Lève hätte ich nicht unbedingt erwartet, ist aber natürlich genau wie Hable con Ella ein cooler Film. Cool sind überhaupt einige davon, gesehen habe ich nach kurzem nachzählen etwa jeden fünften.

Seit wann heisst Singin' in the Rain denn "Du sollst ein Glücksstern sein"?! Ich glaub es hackt!
We'll always have Marburg
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