BOND 24 "erst" 2015!?

#1
http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/ar ... z2KJtawTvY
Daniel Craig and Rachel Weisz are in closely guarded negotiations to heat up Broadway in a play about a wife cuckolding her husband.

The talks centre on the couple appearing together this autumn in Betrayal, Harold Pinter’s 1978 cool dissection of deceit.

Daniel, aka 007, would play publisher Robert, whose wife Emma (who runs an art gallery) is having an affair with his friend, Jerry, a literary agent.

Pinter uses the structure of reverse chronology, and no matter how many times I’ve seen it, I’m still somewhat shocked by the stinging cruelty of the layers of deception.

The production is dependent on several parts of a complex jigsaw fitting together. One major piece involves celebrated director Mike Nichols and whether he’ll sign on to the production.

Nichols, who directed classic movies such as The Graduate, scored a triumph last season in New York with a spellbinding revival of Arthur Miller’s Death Of A Salesman, with Philip Seymour Hoffman and Spiderman actor Andrew Garfield.

Another part of the puzzle concerns the identity of the actor who’ll play Jerry, Rachel’s stage lover. No one has been cast in that part yet.

It will be a huge project if it can be fully signed up.

Rachel and Daniel already get mobbed like rock stars in Manhattan. And this would mark Rachel’s Broadway debut, which would allow her to show New Yorkers what we in the West End already know: that she is a first-class theatre talent, as her luminous study of Blanche DuBois at the Donmar in Rob Ashford’s 2009 hothouse production of A Streetcar Named Desire proved.

Rachel had been considering leading David Hare’s Plenty into the Public Theater in New York before Betrayal came along.

And Craig? Well, he’s beyond red-hot, thanks to the phenomenal success of Sam Mendes’s Skyfall.

The DVD and blu-ray versions of the film will go on sale on February 18, and advance orders on Amazon are stratospheric.

The movie has taken a staggering $1.1 billion globally — more than ten per cent of that in the UK.

Added to this, Skyfall collected two best film trophies at the Evening Standard British Film Awards on Monday.
Beyond red-hot: Daniel Craig starred as James Bond in the hugely successful Skyfall directed by Sam Mendes

Beyond red-hot: Daniel Craig starred as James Bond in the hugely successful Skyfall directed by Sam Mendes

Craig was last on stage back in 2009 when he and Hugh Jackman did A Steady Rain in Manhattan to houses packed to the rafters.

If it all comes together, it would be for a limited run because Craig has to begin pre-production on Bond 24 next year.

Mendes is considering directing that after he completes working with Simon Russell Beale (go see him in Privates On Parade at the Noel Coward Theatre in the West End!) in King Lear, opening early in 2014 at the National Theatre.

Meanwhile, Sam’s hard at it preparing Charlie And The Chocolate Factory at the Theatre Royal, Drury Lane.

Craig is expected to attend the Oscars on February 24, when the Academy will salute 50 years of James Bond.
Bond... JamesBond.de

Re: BOND 24 "erst" 2015!?

#2
Ich würde das nur ungern sehen, wenn man bis 2015 wartet. Craig wird nicht jünger, Skyfall war extrem erfolgreich. Auf der Welle sollte man weiter reiten. Man kann nicht erst ankündigen alle 2 Jahre einen zu bringen und dann doch wieder alles umwerfen. :( Man..

Re: BOND 24 "erst" 2015!?

#3
Wird ganz toll, wenn Bond 24 gegen Avatar 2 oder Avengers 2 antreten darf :roll: . Ich denke den 2-Jahresrythmus wird es bei Bond nie wieder geben, wenns sie es nicht mal jetzt hinbekommen wo sie vor Skyfall soviel Zeit hatten. Zu Brosnan Zeiten gings ja auch noch. Ist halt schade da Craig ja auch immer älter wird, und es damit wohl nur mehr 2 Filme mit ihm geben wird.

Hoffentlich kommt alles ganz anders und man zaubert Campbell aus dem Hut für 2014, Mendes kann später immer noch zurückkehren. (2016 oder 2017).
Aber wie geschrieben im anderen Thread, ich tipp mal auf folgendes.

2015: Bond 24
2018: Bond 25

Re: BOND 24 "erst" 2015!?

#4
Das ist wohl auch ein Grund, warum die Brosnan Filme einer starren Formel folgten, in der nur Versatzstücke variiert wurden. Ergebnis: Wenig Charaktertiefe, flache Dialoge und zudem ein höherer Anteil von Studio-Drehs anstatt exotischer Locations.

Sicher sind zwei Jahre nicht unmöglich, wenn man das Drehbuchschreiben entkoppelt von der Produktionsarbeit, aber das birgt auch die Gefahr, dass ein Drehbuch sich von der Realität entfernt, dass es veraltet ist, wenn der Film dann in die Vorproduktion geht, und das ein Regisseur sich später nicht mit dem Drehbuch identifizieren kann/will.

es ist doch so, dass wir mit Forster und Mendes Regisseure hatten, die in so ein franchise nur einsteigen, wenn sie den Film stark mit gestalten können von Anfang bis Ende.
weiterhin ist es heute so, dass die Vermarktung der Filme sich immer weiter hinzieht und das volle Team in Anspruch nimmt. Solange das noch rollt, kann man nicht mit der Vorproduktion anfangen.
Last but not least, kann ich auch verstehen, dass die Hauptdarsteller - allen voran Craig - keine Lust haben nach Dreharbeiten von 6 Monaten und Promotion von weiteren 3 Monaten, sofort wieder mit dem Drehen eines Bondfilms anzufangen.
Zuletzt geändert von danielcc am 8. Februar 2013 17:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BOND 24 "erst" 2015!?

#6
danielcc hat geschrieben:Das ist wohl auch ein Grund, warum die Brosnan Filme einer starren Formel folgten, in der nur Versatzstücke variiert wurden. Ergebnis: Wenig Charaktertiefe, flache Dialoge und zudem ein höherer Anteil von Studio-Drehs anstatt exotischer Locations
Glaube nicht, dass Charaktertiefe und flache Dialoge etwas mit der Drehzeit zu tun haben. Wenn ein gutes Drehbuch vorhanden ist, sollte dies kein Problem sein. Viele Sachen kann man auch parallel angehen. Finde auch nicht, dass SF mit exotischen Locations aufwarten kann, es sei denn, du bezeichnest London und Schottland als exotisch. Gerade bei SF ist doch vieles im Studio gedreht worden, und nicht vor Ort! Z.B. Macau, Shanghai (nur Second Unit).
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Re: BOND 24 "erst" 2015!?

#7
DonRedhorse hat geschrieben:
danielcc hat geschrieben:Das ist wohl auch ein Grund, warum die Brosnan Filme einer starren Formel folgten, in der nur Versatzstücke variiert wurden. Ergebnis: Wenig Charaktertiefe, flache Dialoge und zudem ein höherer Anteil von Studio-Drehs anstatt exotischer Locations
Glaube nicht, dass Charaktertiefe und flache Dialoge etwas mit der Drehzeit zu tun haben. Wenn ein gutes Drehbuch vorhanden ist, sollte dies kein Problem sein. Viele Sachen kann man auch parallel angehen.
Mit der Drehzeit nicht, die ist immer mehr oder weniger gleich. Aber eben mit der Pre-Production Zeit. Gute Ideen für eine Story und ausgefeilte Drehbücher kosten eben mehr Zeit.

DonRedhorse hat geschrieben:Finde auch nicht, dass SF mit exotischen Locations aufwarten kann, es sei denn, du bezeichnest London und Schottland als exotisch. Gerade bei SF ist doch vieles im Studio gedreht worden, und nicht vor Ort! Z.B. Macau, Shanghai (nur Second Unit).
Skyfall hatte schon die längsten Dreharbeiten der Serie soweit ich weiß. Man stelle sich vor, wie lange es geworden wäre, wenn man nicht mit der Second Unit parallel gearbeitet hätte. Aber grade Skyfall zeigt ja, wie knapp die Auswahl der Locations im Vorfeld war, als Indien, Südafrika und Schottland nicht mehr möglich waren.

Bis in die Moore Zeit. war es Drehbuch-seitig sicher auch hilfreich, dass man schon Stories von Fleming hatte. Zumindest bei Connery ging es ja eher darum, aus diesen ein Drehbuch zu machen, anstatt sich etwas selbst einfallen lassen zu müssen.

Was das parallele Arbeiten an Story und Produktion angeht, da habe ich ja beschrieben, welche Risiken das hat. Solange ein Film noch gedreht und vermarktet wird, hat man noch keinen Regisseur für den nächsten Film an Bord. Solange man den nicht hat, ist es schwierig ein Drehbuch fertig zu entwickelt.

Ich glaube, es ist wirklich schwierig den 2-Jahres Rhythmus heute einzuhalten, wenn man die Qualität halten will, wenn man Top Leute als Regisseure haben will
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: BOND 24 "erst" 2015!?

#8
Hat der Regisseur wirklich so viel Einfluss auf das Drehbuch? Gut, bei Forster und Mendes war dies wohl der Fall. Aber das Drehbuch sollte doch wichtiger sein als der Regisseur. Ich glaube in der Moore-Äre wäre es egal gewesen, ob der Regisseur John Glen oder Mister X hieß. Haben nicht die Produzenten das letzte Wort? Aber vielleicht liege ich auch total daneben, bin ja kein Insider.
Verstehe nur nicht, warum man erst anfängt, wenn der aktuelle Film in den Kinos ist. Man könnte doch viel mehr im Voraus planen.
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Re: BOND 24 "erst" 2015!?

#9
DonRedhorse hat geschrieben:Hat der Regisseur wirklich so viel Einfluss auf das Drehbuch? Gut, bei Forster und Mendes war dies wohl der Fall. Aber das Drehbuch sollte doch wichtiger sein als der Regisseur. Ich glaube in der Moore-Äre wäre es egal gewesen, ob der Regisseur John Glen oder Mister X hieß. Haben nicht die Produzenten das letzte Wort? Aber vielleicht liege ich auch total daneben, bin ja kein Insider.
Verstehe nur nicht, warum man erst anfängt, wenn der aktuelle Film in den Kinos ist. Man könnte doch viel mehr im Voraus planen.
Tja, das ist genau der Unterschied zwischen heute und damals. Gute Regisseure kriegt man nur, wenn sie Einfluss haben. Aber man wird einen Regisseur nicht an Bord holen, solange man noch mit der Vermarktung des aktuellen Films beschäftigt ist.
Wie gesagt, ich halte es für gefährlich eine Story im Voraus zu entwickelt ohne zu wissen wie gut der aktuelle Film ankommt, und welche neuen Themen sich in der Welt ergeben.

Man könnte aber - wie ich es aktuell erwarte - einen gemeinsamen Storybogen für zwei Filme entwickelt und dafür den gleichen Regisseur haben, der beides in einem abdreht
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Re: BOND 24 "erst" 2015!?

#10
DonRedhorse hat geschrieben:Hat der Regisseur wirklich so viel Einfluss auf das Drehbuch? Gut, bei Forster und Mendes war dies wohl der Fall.
Die Frage ist halt ob es ein Filmemacher ist oder nur einer der ein Drehbuch verfilmt. Im ersten Fall wird er auf jeden Fall das Drehbuch mit gestalten oder gleich selber schreiben, im 2. Fall ist er nur eine Angestellter der seinen Job macht. Gute Filme (aber auch schlechte) können auf beide Arten entstehen, aber die wirklich herausragenden Filme sind für mich fast ausschließlich die in denen der Regisseur sich selber verwirklicht.
Aber das Drehbuch sollte doch wichtiger sein als der Regisseur. Ich glaube in der Moore-Äre wäre es egal gewesen, ob der Regisseur John Glen oder Mister X hieß. Haben nicht die Produzenten das letzte Wort?
Sicher gibt es auch Filme in denen die Produzenten die wichtigen Entscheidungen treffen, oder in denen die Stars mitreden. Das sind bei filmen dann ja auch immer Machtfragen.

Ich habe gerade ein Buch über und auch von Elia Kazan gelesen, der sich da eine Reihe kluger Gedanken gemacht hat anhand seiner Regiekarriere. Er sagt das ein Regisseur sich niemals auch nur bei einer einzigen wichtigen Entscheidung von irgendjemanden herein reden lassen darf, sonst kann er das Projekt auch gleich aufgeben. Kontrolle ist der Punkt.
Das Drehbuch ist eigentlich nur ein Baustein, weniger wichtig für seine Worte als für die "Architektur" des Filmes.

Re: BOND 24 "erst" 2015!?

#12
Agent 009 hat geschrieben:
Berni hat geschrieben:Wird ganz toll, wenn Bond 24 gegen Avatar 2 oder Avengers 2 antreten darf :roll:
Star Wars Episode 7, Pirates 5, MI:5, Star Trek 3 (??)

Könnte also ein hartes Jahr für Bond werden.
Also erstens lassen sich locker 5-10 Blockbuster im Jahr unterbringen und zweitens ist Star Trek absolut keine Konkurrenz. Der erste Teil war ein mittelmäßiger Erfolg. Wird es überhaupt einen dritten ohne JJ Abrams geben??
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Re: BOND 24 "erst" 2015!?

#15
DonRedhorse hat geschrieben:Verstehe nur nicht, warum man erst anfängt, wenn der aktuelle Film in den Kinos ist. Man könnte doch viel mehr im Voraus planen.
Michael G. Wilson ist auch schon 70 Jahre alt. Und er betont in jedem zweiten Interview wie anstrenged das alles ist. Ich glaube kaum, dass er Bock auf einen gehetzten 2-Jahres-Rhythmus hat. Denn er muss von Anfang bis Ende der Produktion komplett dabei sein, im Gegensatz zu den Schauspielern und anderen Crew-Mitgliedern, die kein großes Problem mit einem 2-Jahres-Rhythmus hätten, wenn sie nur 5 Monate an Bond arbeiten müssen.
Agent 009 hat geschrieben:
Berni hat geschrieben:Wird ganz toll, wenn Bond 24 gegen Avatar 2 oder Avengers 2 antreten darf :roll:
Star Wars Episode 7, Pirates 5, MI:5, Star Trek 3 (??)

Könnte also ein hartes Jahr für Bond werden.
Bis auf Avatar 2, der im Dezember startet, sind das doch alles Sommer-Filme. Wenn Bond Ende Oktober/Anfang November startet, hat er wie immer überhaupt keine Konkurrenz.

Ich sehe hier überhaupt kein Problem.
Und außerdem: seit wann muss denn Bond den anderen Filmen aus dem Weg gehen? Erst recht jetzt, wo er selbst in der Liga der Milliardäre mitspielt?

Wenn Mendes tatsächlich auf den Regiestuhl zurückkehrt, dann ist es sowieso klar, dass Bond 24 erst 2015 kommt. Denn vorher hat Mendes keine Zeit.

Außerdem dreht Mendes traditionell nur alle 3 Jahre einen Film. ;-)

Die Sache ist die: wenn du gute Leute haben willst, dann musst du deren Terminkalender unter einen Hut bringen. Und das ist nicht einfach.
Jemand wie John Glen in den 80ern war ein einfaches 007-Arbeitstier. Der hat nur an Bond gedacht. Es gibt auch heute jede Menge Regisseur, die sofort "hier" schreien würden, wenn sie jemand fragt, ob sie sofort mit der Arbeit an Bond 24 beginnen könnten.

Aber wenn man Mendes, Craig, womöglich Deakins und Co. haben will, dann braucht man halt ein Zeitfenster, in dem alle gleichzeitig zur Verfügung stehen.

Heutzutage gibt es ja auch nicht mehr das alte Studiosystem, wo ein Filmstudio einem Schauspieler vorschreiben konnte, wann er wo welchen Film zu drehen hat.

Also: zu 99% können wir sagen: Weltpremiere von Bond 24 - Oktober 2015!