Young Bond

Mit den Romanen von Ian Fleming hat alles angefangen. Nach Ian Fleming haben viele weitere Autoren wie Pearson, Gardner, Benson & Co. die Romanfigur James Bond in zahlreichen Abenteuern weiterleben lassen. Diskutiert hier über die einzelnen James-Bond-Romane und -Kurzgeschichten von Ian Fleming und den weiteren Bond-Autoren.
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27. Dezember 2008 21:16

Dann mach ich mal einen Thread für die "Young Bond" - Reihe auf.
( http://de.wikipedia.org/wiki/Young_Bond )

Meiner Meinung nach eine sehr interessante und gut geschrieben Romanreihe über den jugendlichen 007.

Hab in der Suchfunktion gesucht, aber nichts gefunden. Falls es einen solchen Thread schon gibt, bitte löschen.
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Tanaka
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28. Dezember 2008 13:36

Ich kenne diese Reihe nur vom Namen her, allerdings habe ich noch keinen Roman der Reihe gelesen.

:?: Kann man diese empfehlen?
Plenty O'Toole: I'm Plenty!
James Bond: But of course you are!
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28. Dezember 2008 15:43

Ich kann die Reihe auf jeden Fall empfehlen.
Würde allerdings schon schon mit dem ersten Buch anfangen und mit dem letzten aufhören, da man so die Zusammenhänge besser versteht. ;)
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KillerMaulwurf
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28. Dezember 2008 16:57

und man muss sich halt mit dem Gedanken anfreunden, dass Bond schon mit 12 Jahren der absolute Supertyp ist. An manchen Stellen wirkt es dann doch ein bisschen aufgesetzt und leicht lächerlich. Hinzu kommt die, meiner Meinung nach, eher bescheidene Übersetzung. Dennoch halte ich die Bücher für relativ gut geschrieben, und hinreichend spannend, aktuell befinden sich auch alle vier in meinem Besitz.
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Bond... James Bond

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007James Bond
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28. Dezember 2008 19:13

KillerMaulwurf hat geschrieben:und man muss sich halt mit dem Gedanken anfreunden, dass Bond schon mit 12 Jahren der absolute Supertyp ist.
Und genau wegen diesem Szenario schrecke ich vor den Geschichten zurück.
Daniel_Craig

28. Dezember 2008 21:01

007James Bond hat geschrieben:
KillerMaulwurf hat geschrieben:und man muss sich halt mit dem Gedanken anfreunden, dass Bond schon mit 12 Jahren der absolute Supertyp ist.
Und genau wegen diesem Szenario schrecke ich vor den Geschichten zurück.
Die Wilden Kerle auf dem Bondtrip, oder was? :lol:
Sowas braucht kein Mensch.
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29. Dezember 2008 11:25

Bücher beurteilen, ohne sie gelesen zu haben...
Klasse!
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KillerMaulwurf
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29. Dezember 2008 13:28

Komm runter...

Es geht hier ja rein um die Thematik, die passt halt nicht jedem, so im Nachhinein gebildete Vorgeschichten wirken nunmal oftmals aufgesetzt und fehl am Platz. Eine der Facetten die das 007-Franchise ja nunmal bietet ist ja ein relativ interessanter Hauptcharakter (nämlich Bond :wink: ), und ich denke da haben natürlich die Romane, aber auch die Filme einen großen Beitrag zu geleistet.

Das schöne ist doch, dass Bond nicht der uns oftmals schon bekannte Superheld ist, sondern eben mehr Ecken und Kanten hat, die mal mehr mal weniger zum Vorschein kommen, auf jeden Fall wird Bond als oftmals als gefühlskalter, berechnender Agent dargestellt, wobei dies ja durchaus nicht glorifiziert wird und auch das ein oder andere mal als Schutzreflex enttarnt wird.

Das Kunststück der Roman ist es hierbei, Bond dennoch als stilvollen, kultivierten und vor allem intelligenten Charakter darzustellen, der sich seine eigenen Gedanken macht und der durchaus nicht immer so hart ist wie er gerne wäre. Dies macht diesen vielschichtigen Charakter meiner Meinung nach aus. Man merkt aber durchaus, und das wird in den alten Romanen auch des öfteren angedeutet, dass Bonds Charakteristikum auch ein Produkt seiner Arbeit ist, ein fortschreitender Prozess, ebenso scheint der Krieg einen großen Teil zur Charakterprägung beigetragen zu haben (Ian Flemming war ja selber Teil der Britischen Kriegsmaschinerie, was sicherlich auch mit eingeflossen ist).

Dies macht Bond menschlich und lässt die Romane auch einen gewissen Realismus ausleben. Das ein 12- Jähriger Bond, ohne jegliche militaristische, bzw. geheimdienstliche Ausbildung oder unterstützung, allerdings durch die Weltgeschichte turnt und einen Bösewicht nach dem anderen zu Fall bringt wirkt dann jedoch schon ein bisschen absonderlich, und für wirklich tiefe Anhänger der klassichen Bondvorlage, mag dies schon fast ein Schlag ins Gesicht sein, den man schnell wieder vergessen möchte, weil es die Serie um einen Teil ihrer Ernsthaftigkeit beraubt wird.

Ich persönlich nehme es da nicht so genau, weil ich es als einzelne Werke sehe, und die Ian Flemming Reihe als quasi geschlossene Serie ansehe, ich brauche da nicht unbedingt diesen zwingenden Zusammenhang. Die Young-Bond-Reihe ist eine recht angenehme Romanserie, deren Schreibstil ich für durchaus gelungen halte, denke das Charlie Higson eine gute Wahl war. Ich brauche trotzdem immer eine gewisse Zeit um hinein zukommen, da ich die Übersetzung für weniger gelungen halte (ich denke mal, dass ich dieses "Gefühl" auf die Übersetzung zurück führen kann, dies ist aber de facto nur eine Vermutung, da ich irgendwie nicht den Reiz verspüre mir die Romane nochmals im Original durchzulesen, eventuell versuche ich es bei der englischer Erstpublikation des Folgeromans).
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Mr.Chrismas Jones
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Also ich hab angefangen davon "Stille Wasser sind tödlich" zu lesen, aber ich habe es nicht mehr zu ende gelesen, weil ich es total langweillig fand.
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KillerMaulwurf
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29. Dezember 2008 14:25

Bis wohin bist du denn ungefähr gekommen? Ich weiß, dass mich die ersten 30 Seiten relativ abgeschreckt haben, auch vom Schreibstil her...
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29. Dezember 2008 19:08

Ist schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe, da kannte das Bond-Forum noch gar nicht. Aber ich glaube ich bin bis dahin gekommen, wo Bond seine Tante besucht hat.
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29. Dezember 2008 20:52

@ KillerMaulwurf:
"Komm runter..."
Ich habe mich in keinster Weise aufgeregt.
Das war Ironie.
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KillerMaulwurf
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6. Januar 2009 17:36

Mr.Chrismas Jones hat geschrieben:Ist schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe, da kannte das Bond-Forum noch gar nicht. Aber ich glaube ich bin bis dahin gekommen, wo Bond seine Tante besucht hat.
Also wie gesagt, wenn man sich mit dem Szenario anfreunden kann, finde ich das Buch durchaus lesenswert, auch wenn es anfangs nur schwer in Fahrt kommt. Ich persönlich finde es aus literarischer Sicht interessanter als den neuen Bond Roman von Faulks.
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-007-
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6. Januar 2009 20:56

Ich habe ebenfalls "Stille Wasser sind tödlich" gelesen.

Meiner Meinung wäre es alleine von der Theorie sowie den Ansätzen ein tolles Buch geworden, jedoch sieht die Praxis komplett anders aus:
- es wird sehr viel übertrieben
- teilweise wenig sinn
- Realismuss wird vermisst
das waren die Eindrücke, an die ich mich erinnern kann.


Guten Abend,
-007-
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Dalton007
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4. November 2009 00:40

Ich muss ganz ehrlich sagen das ich die Reihe klasse finde!
Selten haben mich Bücher so gefesselt. Charlie Higson trifft mit seinem Schreibstil irgend einen Nerv bei mir.
Habe bis jetzt Teil 1-3 gelesen und vor etwa einem halben Jahr den vierten angefangen allerdings noch nicht fertig gelesen.
Werde wohl mal wieder von vorne anfangen.
Am Anfang dachte ich wirklich auch das sei Schwachsinn Bond mit 12 Jahren zu "zeigen", aber ich wurde mehr als posotiv überrascht!

Gruss Dalton007
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Franz Sanchez in LTK (1989)
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