Der Spekulationsthread [SPOILER!]

Hier kommen alle Neuigkeiten, Gerüchte, Spekulationen und Fakten zum 25. James-Bond-Film NO TIME TO DIE (Keine Zeit zu Sterben; Aktueller Kinostart: April 2021) herein! Auch News und Meldungen zur weiteren Zukunft (BOND 26 +) von James Bond bitte hier posten!
Benutzeravatar
0 0 7
Agent
Beiträge: 1080
Registriert: 31. Dezember 2004 00:14
Lieblings-Bondfilm?: Meist der aktuellste
Lieblings-Bond-Darsteller?: Roger Moore
Wohnort: Der echte Norden

Revoked hat geschrieben: 20. Mai 2020 17:52 Seit CR bringt man Bondfrauen mit einer „eigenen“ Geschichte. Wobei Olga aus QOS dann wohl die am konsequentesten umgesetzte ist.
War es nicht auch mal ein Gerücht, dass man Olga zurück holen wollte oder war das lediglich der Wunsch von einem von euch? Mittlerweile kommt man echt durcheinander mit den ganzen Gerüchten. Wird Zeit, dass der Film endlich ins Kino kommt
Benutzeravatar
Invincible1958
Agent
Beiträge: 5493
Registriert: 21. November 2005 21:09

0 0 7 hat geschrieben: 20. Mai 2020 23:04
Revoked hat geschrieben: 20. Mai 2020 17:52 Seit CR bringt man Bondfrauen mit einer „eigenen“ Geschichte. Wobei Olga aus QOS dann wohl die am konsequentesten umgesetzte ist.
War es nicht auch mal ein Gerücht, dass man Olga zurück holen wollte oder war das lediglich der Wunsch von einem von euch? Mittlerweile kommt man echt durcheinander mit den ganzen Gerüchten. Wird Zeit, dass der Film endlich ins Kino kommt
Das war seit 2008 immer ein Wunsch meinerseits.
Benutzeravatar
craigistheman
Agent
Beiträge: 4715
Registriert: 15. März 2010 00:13
Lieblings-Bondfilm?: On Her Majesty's Secret Service
Lieblings-Bond-Darsteller?: Daniel Craig
Wohnort: Vienna

Revoked hat geschrieben: 20. Mai 2020 17:52 Seit CR bringt man Bondfrauen mit einer „eigenen“ Geschichte. Wobei Olga aus QOS dann wohl die am konsequentesten umgesetzte ist.
Diese Ansicht teile ich auch.

Ich muss ja immer ein wenig lachen, wenn dieses unsägliche Gelaber um starke Frauenrollen in NTTD losgeht. Nicht, dass mich die Idee in irgendeiner Weise stört, aber den gleichen Murks hört man seit den 60ern, sorry, und am Ende sind sie doch nur Platzhalter, weil sie mit Bond in der Kiste landen und dann im nächsten Film bereits vergessen sind. Ob sich das mit NTTD ändern wird? Eine dunkelhäutige, maskulin gekleidete und maskulin agierende Protagonistin einzuführen ist da seeeehhhhhhr einfach gestrickt, bedient jedes Klischee unserer Zeit und fällt in die Kategorie Buddy-Movie, was ich nun wirklich nicht hoffe. Nur weil eine Frau bei Bond On Screen mal zuschlägt oder ballert, wirkt sie auf mich noch lange nicht "stark" oder "tough". Ich erkenne da eher das Lara Croft-Syndrom. Das, was die Damen gerade promoten hatten wir aber 2008 mit Camille, ein interessanter Frauencharakter mit verstörender Vorgeschichte, der selbstbewusst und autonom agiert hat, UND ganz wichtig, nicht mit Bond lalala ... Der Unterschied ist, Kurylenko spuckte damals sehr viel kleinere, angenehmere Töne.
Mich schockiert vor allem Mendes' Frauenbild, um nicht zu sagen Misogynie (die ich auch in anderen Filmen von ihm erkennen kann). Ich meine in SF schneit Bond einfach zu einer ehemaligen Kinderprostituierten von hinten in die Dusche, zuckt nicht mit der Wimper, als sie über den Haufen geschossen wird (meinte Marlohe nicht auch - Severine sei eine tiefgründige, interessante und starke Frauenfigur - mit 12 Min Screentime). Dann natürlich Belluccis Charakter - da hat man so eine Schauspielerin, und lässt sie kurz die Cougar spielen. Wie Bond von der Situation profitiert und diese ausnutzt... Und jetzt, es liegt noch nicht einmal ein Film dazwischen, scheint all das vergessen. Campbell und Forster waren auf dem "richtigen" Weg, Mendes hat die Damen wieder zurück in die frühen Sechziger geschickt.

Solange Frauen bei Bond sexualisiert werden, und das werden sie auch in NTTD und überhaupt immer im Blockbusterkino (ist ja rentabel), ich bitte euch - Ana de Armas' Dress??? kann ich dieses ganze scheinheilige Gelabere null ernst nehmen. Ob dann feministische Sprüche geklopft werden oder nicht, ist dann ziemlich egal bei dem Anblick, der ja weiterhin mit Elan geboten und dankend angenommen wird.
Benutzeravatar
Casino Hille
'Q Branch' - MODERATOR
Beiträge: 23507
Registriert: 19. November 2009 22:13
Lieblings-Bondfilm?: The Spy Who Loved Me
Lieblings-Bond-Darsteller?: Sean Connery
Kontaktdaten:

Frauenfiguren sind also nicht stark und tough, wenn sie ein sexy Kleid tragen? Das würde ich so nicht sehen. Chris Hemsworth rennt in jedem Thor Film oberkörperfrei herum, dann kann Ana de Armas auch ihren Körper bei Bond zeigen und ist trotzdem nicht gleich nur Objekt.
Prejudice always obscures the truth.
Benutzeravatar
Invincible1958
Agent
Beiträge: 5493
Registriert: 21. November 2005 21:09

Wie hat Lea Seydoux neulich in einem Interview gesagt:
Bond selbst wird auch als Sexobjekt dargestellt.
Der Smoking ist doch das männliche Gegenstück zum Abendkleid, die "freier Oberkörper"-Szenen von Craig (gab es aber auch bei anderen Bonds schon) sind rein story-technisch auch nicht "nötig".
Es ist also nicht so, dass in den Filmen nur die Frauen als "schön" und "sexy" präsentiert werden.
Auch die Männer (natürlich Bond vorneweg) haben die schicksten Klamotten an, und werden so ins Licht gerückt, dass sie nicht wie ein ungelenkter Haufen Fettmasse aussehen.

Nur habe ich das Gefühl, dass eine "Sexualisierung" eines männlichen Charakters in der Öffentlichkeit nicht also solche wahrgenommen wird.
Aber ich kenne Mädels, die mehrfach in "Magic Mike" gerannt sind, um Channing Tatum strippen zu sehen.

Und ich finde, es ist für beide Seiten nicht schlimm.
Film ist nunmal ein visuelles Medium. Und da dürfen auch schöne Körper etc. gezeigt werden, von beiden Geschlechtern.
Und wenn Frauen ins Kino rennen, weil sie Elyas M'Barek schön und sexy finden - dann ist das auch in Ordnung. Genauso wie wenn Männer sich an einer Leinwandschönheit ergötzen.

Dass Vesper und Camille die interessantesten weiblichen Charakter in der Craig-Ära sind, finde ich übrigens auch.
Trotzdem ist Olga mit ihren Outfits in QOS sexy, finde ich. Das eine muss das andere ja nicht ausschließen.
Benutzeravatar
danielcc
Agent
Beiträge: 18544
Registriert: 21. September 2007 10:15
Lieblings-Bondfilm?: DN, CR, GF, GE, TSWLM, LALD, SF
Lieblings-Bond-Darsteller?: Sean Connery

Ach dieses wunderbare Thema...
Ich bitten inständig drum, dass die Frauen im Bondfilm sexy sind und von mir aus als Sexobjekt dargestellt werden. Von mir gibt es aber auch clevere und vielschichtege Frauenfiguren - solange Bond der eindeutige Protagonist des Films ist.

Was bei sowas oft vergessen wird:
Baywatch - wohl die Serie die Frauen mehr als jede andere sexualisiert hat - war eine der beliebtesten Serien der 90er: BEI FRAUEN! (eindeutig höhere Einschaltquoten bei Frauen)
Auch Bond wird viel mehr als die allermeisten Actionfilme von Frauen geschaut.

Viel Lärm um nichts
"It's been a long time - and finally, here we are"
Benutzeravatar
Casino Hille
'Q Branch' - MODERATOR
Beiträge: 23507
Registriert: 19. November 2009 22:13
Lieblings-Bondfilm?: The Spy Who Loved Me
Lieblings-Bond-Darsteller?: Sean Connery
Kontaktdaten:

Struktureller Sexismus betrifft ja nicht nur Männergehirne. Feminismus geht nicht von bösen Männern und unbösen Frauen aus. Von daher führt das Baywatch Thema zu weit vom Thema weg, das ist eine andere Baustelle.
Prejudice always obscures the truth.
Benutzeravatar
SMERSH
Agent
Beiträge: 390
Registriert: 26. April 2019 17:52
Lieblings-Bondfilm?: Der in dem Bond sterben wird.
Wohnort: Roter Platz

Wss mich an der toughe-Frau-Darstellung in zeitgemäßen Action Filmen immer stört, ist diese Gezwungenheit dahinter, die oft ins unrealistische abschlägt.
Ist die Figur keine ausgebildete und durchtrainierte Elitesoldatin, sind die allermeisten Frauen den allermeisten Männern leider körperlich unterlegen. So sieht die dann oft bittere Realität einfach aus.
Camile ist für mich das wohl zeitgemäßeste toughe Bond Girl in realitätsgetreuer Darstellung überhaupt.
Die beiden Wächter vor Medranos Zimmer überwältigt sie mehr aus dem Überraschungsmoment hinaus. Medrano selbst ist ihr klar überlegen.

Gegenbeispiel sind die toughe Frauen aus der Fast and Furois Reihe. Die sind je nach Bedarf mal Bärenstark oder nicht.

Das gilt aber auch absolut für die männlichen Figuren. Auch Bond scheint je nach Bedarf mal ausgebildete Leibwächter oder Soldaten Reihenweise zusammenschlagen zu können aber dann plötzlich ( weil es ein wichtigerer Gegner oder dramatischere Umstände sind) sich an "nur" einem die Zähne auszubeissen.

Ich warte auf den Film, in dem der Protagonist zu Beginn in einem nur kurzen Faustkampf verwickelt ist und dann den Rest des Filmes das geschwollene, blaue Auge oder die gebrochene Nase mit sich herumtraegt.
Benutzeravatar
Staiger
Agent
Beiträge: 51
Registriert: 2. Februar 2016 13:00

Immerhin sehen wir in CR ordentliche Verletzungen, die über mehrer Szenen abheilen "müssen".
Benutzeravatar
craigistheman
Agent
Beiträge: 4715
Registriert: 15. März 2010 00:13
Lieblings-Bondfilm?: On Her Majesty's Secret Service
Lieblings-Bond-Darsteller?: Daniel Craig
Wohnort: Vienna

Das wird in NTTD auch wieder der Fall sein, wie auf Setbildern unschwer zu erkennen ist.
Benutzeravatar
Casino Hille
'Q Branch' - MODERATOR
Beiträge: 23507
Registriert: 19. November 2009 22:13
Lieblings-Bondfilm?: The Spy Who Loved Me
Lieblings-Bond-Darsteller?: Sean Connery
Kontaktdaten:

SMERSH hat geschrieben: 21. Mai 2020 20:48 Ich warte auf den Film, in dem der Protagonist zu Beginn in einem nur kurzen Faustkampf verwickelt ist und dann den Rest des Filmes das geschwollene, blaue Auge oder die gebrochene Nase mit sich herumtraegt.
In "Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück" kassiert die Hauptfigur Luke Skywalker gleich in der ersten Szene einen Schlag ins Gesicht und ist den Rest des Films mit blauem Auge zu sehen. Wenn selbst Star Wars auf einmal als Beispiel für Realismus taugt... :wink:
Prejudice always obscures the truth.
Benutzeravatar
Revoked
Agent
Beiträge: 5348
Registriert: 5. Januar 2016 21:06
Lieblings-Bondfilm?: Licence To Kill
Lieblings-Bond-Darsteller?: Timothy Dalton

*Unsinn gelöscht
Zuletzt geändert von Revoked am 27. Mai 2020 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
Der irre Flic mit heißem Blick
Benutzeravatar
Invincible1958
Agent
Beiträge: 5493
Registriert: 21. November 2005 21:09

Casino Hille hat geschrieben: 27. Mai 2020 14:16
SMERSH hat geschrieben: 21. Mai 2020 20:48 Ich warte auf den Film, in dem der Protagonist zu Beginn in einem nur kurzen Faustkampf verwickelt ist und dann den Rest des Filmes das geschwollene, blaue Auge oder die gebrochene Nase mit sich herumtraegt.
In "Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück" kassiert die Hauptfigur Luke Skywalker gleich in der ersten Szene einen Schlag ins Gesicht und ist den Rest des Films mit blauem Auge zu sehen. Wenn selbst Star Wars auf einmal als Beispiel für Realismus taugt... :wink:
War das nicht aus der Not heraus geboren?
Hamill hatte sich ja nach den Dreharbeiten von "Star Wars" (1977) schwer verletzt, so dass er mehrere Narben im Gesicht trug.
Daher wurde die Szene zu Beginn von "Das Imperium schlägt zurück" (1980) ins Buch geschrieben, und damit sein im Vergleich zum ersten Star Wars Film anders aussehendes Gesicht erklärt.
Benutzeravatar
Casino Hille
'Q Branch' - MODERATOR
Beiträge: 23507
Registriert: 19. November 2009 22:13
Lieblings-Bondfilm?: The Spy Who Loved Me
Lieblings-Bond-Darsteller?: Sean Connery
Kontaktdaten:

Meines Wissens nach ist das nur ein Mythos, den George Lucas und Mark Hamill beide verneint haben. Aber ein sehr wahrscheinlicher.
Dennoch gilt: Im Film ist es ja nun mal trotzdem. :wink:
Prejudice always obscures the truth.
Benutzeravatar
Agent 1770
Agent
Beiträge: 520
Registriert: 10. März 2006 12:28
Lieblings-Bondfilm?: DN, GF, TB, OHMSS, FYEO, TLD, CR
Wohnort: Ostallgäu
Kontaktdaten:

Es stimmt wohl, dass Marc Hamill vor TESB einen Autounfall hatte und eine draus resultierende Gesichts-OP. Besonders deutlich sieht man das, wenn man Bilder von ihm im berüchtigten Holiday Special sieht, wo er stark verändert aussieht und aufgrund der noch relativ frischen OP sehr stark geschminkt ist.

Hier wird es auch gesagt:

https://www.serienjunkies.de/person/mark-hamill/4977/
Kurz nach Abschluss der Dreharbeiten zu dem ersten Star Wars-Film geriet der Darsteller in einen Autounfall und erlitt Verletzungen an Nase und Wangenknochen. Die Narben wurden in die Fortsetzungen eingearbeitet.
Und das große Warten beginnt von neuem :-(
Antworten