Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#76
Ach stimmt ja. Gerade Disney ist ja bekannt dafür dass es denen nicht ums Geld geht. Au Backe. .

Ich frage mich wie man ernsthaft diese Entscheidung von Universal anzweifeln kann. Die Wirtschaft liegt in einigen Ländern brach. In wichtigen Märkten sind die Kinos dicht. In besonders wesentlichen Märkten beginnt die Epidemie gerade erst. Der Film heist No time to die, es kann ggf um einen Virus gehen... eine Verschiebung war absolut sinnvoll.
Wer das nicht kapiert ist hoffentlich niemals in einer verantwortungsvollen Position in einem Unternehmen
"It's been a long time - and finally, here we are"

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#77
craigistheman hat geschrieben:
5. März 2020 16:18
Wäre EON unter Disneys Fittiche, hätten wir den Film im April.
DANN warte ich lieber bis November... 2022... :P
Bei aller Liebe (ich mag die neuen Star-Wars-Filme alle), aber NOCH ein großes Franchise unter Disney? Bloß nicht! Es ist so alles schon zu gleichförmig.
danielcc hat geschrieben:
5. März 2020 16:33
Der Film heist No time to die, es kann ggf um einen Virus gehen... eine Verschiebung war absolut sinnvoll.
Wer das nicht kapiert ist hoffentlich niemals in einer verantwortungsvollen Position in einem Unternehmen
Also... das mit dem Virus... ja, von mir aus. Aber der Name des Filmes? Ernsthaft? Und die Toten weltweit zu DAD oder LALD sind dann egal?
Zuletzt geändert von MARVEL am 5. März 2020 16:37, insgesamt 1-mal geändert.
www.ewiggestern.de (der Retro-Podcast)

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#78
Interessant
I just spoke to a friend of mine who works for a cinema company (let's call them Bue) and he said there was a notice from Eon and Universal issued about the delay and it says "it's due to insensitive content within the runtime of the film given the current climate"
He did say it doesn't mention the coronavirus by name but it seems to be content based

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#79
danielcc hat geschrieben:
5. März 2020 16:33
Ich frage mich wie man ernsthaft diese Entscheidung von Universal anzweifeln kann
Ich frage mich, wie man etwas als Genial bezeichnen kann, dass eindeutig keine bewusste Entscheidung, sondern ein Reagieren auf äußere Umstände war / ist. Wie immer also viel Unverständnis auf beiden Seiten. Gewissermaßen die Krux jeder Fan-Gruppe.
Prejudice always obscures the truth.

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#82
Berni hat geschrieben:
5. März 2020 16:36
Interessant
I just spoke to a friend of mine who works for a cinema company (let's call them Bue) and he said there was a notice from Eon and Universal issued about the delay and it says "it's due to insensitive content within the runtime of the film given the current climate"
He did say it doesn't mention the coronavirus by name but it seems to be content based
Ja, sowas wird ja schon länger vermutet.
Ich kann mir auch vorstellen, dass Safin die Menschheit mit einem Virus ausrotten will, ähnlich wie Blofeld in OHMSS.

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#83
craigistheman hat geschrieben:
5. März 2020 16:18
Jetzt da auch noch zum xten Mal die Existenz MGMs auf dem Spiel steht, muss das BO die Milliarde knacken, sonst gehen dem Studio die Lichter aus. Es geht um Geld und NUR um Geld. Und das kotzt mich inzwischen einfach an. Die sollen das Franchise ab B26 wieder "erden" und kleinere Brötchen backen, die sie sich leisten können. Bond muss in meinen Augen nicht in der gleichen Liga mitspielen wie Marvel und Star Wars. Und weniger Budget, dafür weniger Druck am BO heißt nicht, dass die Filme dadurch schlechter oder unspektakulärer werden.
Genau das sag ich ja. Ich war halb belustigt, halb erschrocken als ich weiter oben meine laienhafte Meinung zum Geld dargebracht hatte und meine gar nicht mal so ernst gemeinte Aussage bzgl. bankrott just bestätigt wurde im Sinne von "Wenn der Film weniger als eine Milliarde einspielt, ist MGM am Boden". Das kann doch nicht sein. Aber natürlich wird LTK verteufelt der immerhin sein fünffaches Budget eingespielt hat, während die jüngeren Bonds so wie ich das verstanden habe die finanzielle Zeitbombe spielen und All-In gehen, wie Uns Jim einst im Casino Royale...

Vielleicht kann man die 007-Situation aber auch mal insofern relativieren, dass ein geplantes und seit zweieinhalb Jahren (!) mehrheitlich abgedrehtes X-Men-Horror-Spinoff in Summe bereits um zwei Jahre verschoben wurde (erster Starttermin: Frühling 2018) und jetzt auch ausgerechnet im April erscheinen soll, also womöglich noch weiter verschoben wird.
danielcc hat geschrieben:
5. März 2020 16:33
Der Film heist No time to die, es kann ggf um einen Virus gehen...
Und selbst wenn das der Spoiler ist: Was ändert es gross? Und selbst wenn es etwas ändert: Sollte man den Film dann nachträglich (womöglich mit Nachdrehs) komplett uminterpretieren, Notorious-Synchro-Style, damit sich ja kein erkälteter Chinese auf den Schlips getreten fühlt?
We'll always have Marburg

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#84
craigistheman hat geschrieben:
5. März 2020 16:18
Bond muss in meinen Augen nicht in der gleichen Liga mitspielen wie Marvel und Star Wars. Und weniger Budget, dafür weniger Druck am BO heißt nicht, dass die Filme dadurch schlechter oder unspektakulärer werden.
Ich würde mir in Bezug auf die Action mal wieder einen Film im Stil von DN wünschen. Also einen, der die Spannung im Laufe des Films langsam aufbaut und es den großen Knall erst am Ende gibt.

Wär mir viel lieber, als wenn das Pulver wie zuletzt bereits in der PTS verschossen wird.

Qualitativ spielt Bond meiner Meinung nach übrigens in einer viel höheren Liga als Marvel oder Star Wars.

Und das BO hat wie bereits gesagt nur bedingt was mit dem Budget zu tun, auch wenn natürlich bei einem höheren Budget mehr Druck da ist, auch ein hohes BO-Ergebnis einfahren zu müssen.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#85
Samedi hat geschrieben:
5. März 2020 17:44
Ich würde mir in Bezug auf die Action mal wieder einen Film im Stil von DN wünschen. Also einen, der die Spannung im Laufe des Films langsam aufbaut und es den großen Knall erst am Ende gibt.

Wär mir viel lieber, als wenn das Pulver wie zuletzt bereits in der PTS verschossen wird.

Qualitativ spielt Bond meiner Meinung nach übrigens in einer viel höheren Liga als Marvel oder Star Wars.

Und das BO hat wie bereits gesagt nur bedingt was mit dem Budget zu tun, auch wenn natürlich bei einem höheren Budget mehr Druck da ist, auch ein hohes BO-Ergebnis einfahren zu müssen.
Trotzdem ist zu bemerken, dass Filme, die viele unterschiedliche Schauwerte haben (und demnach auch aufwendiger produziert sind) weltweit mehr Leute ins Kino locken, als andere richtig gute Filme, die aber eben nicht diese universell bunte Welt, in der ständig was passiert, zeigen.

Es gibt natürlich Ausnahmen: ein Kammerspiel wie "Joker" schafft es über 1 Mrd US-Dollar einzuspielen, ohne dass der materielle Bombast aufgefahren wird.
Und Bond als Marke wäre meiner Meinung nach auch stark genug, um einen "kleineren" Film ohne drei, vier große Action-Szenarien und eine 5 Länder durchkreuzende Story zu vertragen bzw. zum Erfolg zu führen.

Ich würde mir so einen Film auch mal wünschen.

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#87
Ein Problem dürfte auch sein, dass keine Leaks entstehen oder gar der ganze Film irgendwann durch das Netz geistert.
Das meine ich ernst.
Es gibt immer irgendwen, der ein Kopie raus schmuggelt.
Dann hätten wir sicher einen Netz-Hype, aber der BO im Herbst wäre eine Katastrophe.

Von daher wäre auch eine Option gewesen, den Film erstmal anlaufen zu lassen und nach 4-6 Wochen dann als teuren Stream (15€ oder so, Pay per view) für die Märkte mit Kinoeinschränkungen zu bringen.
Last burning breath filled with death and desire
Our boundless pride becomes a funeral pyre
The end remains the only god we can't deny
All still believing the lie of survival

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#88
Invincible1958 hat geschrieben:
5. März 2020 18:08
Trotzdem ist zu bemerken, dass Filme, die viele unterschiedliche Schauwerte haben (und demnach auch aufwendiger produziert sind) weltweit mehr Leute ins Kino locken, als andere richtig gute Filme, die aber eben nicht diese universell bunte Welt, in der ständig was passiert, zeigen.
Mit einer guten Planung lässt sich diese "bunte Welt" auch etwas kostengünstiger produzieren. Und wenn man in B26 mit unbekannteren Darstellern arbeitet, dann kann man auch dadurch die Kosten relativ gering halten.
Böser schwarzer Mann

#SanMonique2020

"Wo man lacht, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen lachen immer wieder."

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#89
Invincible1958 hat geschrieben:
5. März 2020 16:12
Da wäre es passend, wenn das ZDF Daniel Craig für die Wetten dass ...? Sendung mit Thomas Gottschalk am Samstag, 7.11., anfragt.
Seit Brosnan 1997 zum Start von TND bei Wetten dass ...? aufgetreten ist, hat es kein aktueller Bonddarsteller mehr ins deutsche Fernsehen geschafft. Craig war sowieso noch nie in einer deutschen TV-Show zu Gast. Und diese Einmal-Wetten-dass-Ausgabe wird sehr hohe Einschaltquoten haben. Da bin ich mir sicher.
Das wäre cool. Ich kann mir schon vorstellen, wie das abläuft. Tommy kündigt Craig als Mr. James Bond an und es ertönt die Musik. Dann stellt Tommy zwei, drei dämliche Fragen und ein Trailer wird gezeigt. Herrlich!

Erinnert sich einer von euch an den Auftritt von Roger Moore 1977 bei Rudi Carrells Am Laufenden Band? Nein? Schade.
#Marburg2021

Though this be madness, yet there is method in’t
William Shakespeare, Hamlet

Re: Kinostart auf November 2020 verschoben

#90
danielcc hat geschrieben:
5. März 2020 16:33
Ach stimmt ja. Gerade Disney ist ja bekannt dafür dass es denen nicht ums Geld geht. Au Backe. .
Hat das hier irgendwer auch nur ansatzweise versucht zu behaupten? Ich glaube nicht. Aber die können es sich im Gegensatz zu MGM leisten, Filme mit schwächeren BO-Aussichten anlaufen zu lassen, weil es eben die Masse an Filmen wieder reinholt. Ist doch nicht so schwer zu kapieren. Bond bleibt dabei künstlerisch unter EONs Kontrolle.
Und mir als Zuschauer ist es ehrlich gesagt sch*ißegal, wie der Film am BO abschneidet, solange er mir gefällt. Hier geht's aber nicht darum ob der FIlm seine Produktionskosten wieder einnimmt, sondern um Gewinnmaximierung.